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Thema: Zukunft der Atomkraft ? (124702 mal gelesen)
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robroy55 Mitglied Selbständig

 Beiträge: 49 Registriert: 13.07.2005 Elcad V5/V7 Eplan V5.50/V5.70/P8 Sigraph-ET V5/V8 Wscad V4/V5 Autocad V2007
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erstellt am: 18. Mrz. 2011 11:00 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von brainseks: Im Prinzip braucht jeder nur seinen Stromtarif zu ändern und schon ist Sense mit Atomstrom
Schon mal was von Stromzertifikaten und deren Handel gehört? Wenn ein Wasserkraftwerk seine Zertifikate an ein KKW verkauft gilt Strom aus Wasserkraft als schlecht und KKW-Strom ist grün! Alles nur Vera...... ------------------ Grüße aus Frangn Rob Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also: Je mehr Käse, desto weniger Käse! ODER? (Aristoteles) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
brainseks Mitglied Konstrukteur / Entwicklung
   
 Beiträge: 1011 Registriert: 26.07.2002 Core2Duo E8400@4GHz, Asus P5Q, 4GB DDR2-1066, Intel X25-M G2 80GB System, WD-2500AAJS Daten, Geforce GTX460 1GB, Windoof 7 home Premium 64bit (privat)<P>Samsung R540 i3-380M JA05 /Intel Core i3-380M 2x 2,53GHz / 320GB HDD, 4096MB DDR3 Ram / Intel® HD Graphics / Webcam u. int. Mikro, DVD Brenner / Windows 7 Home Premium 64 Bit (Notebook privat)
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erstellt am: 18. Mrz. 2011 10:19 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von metz:
Das ist auch Geld, was der Steuerzahler zahlt und nicht die Konzerne. Die E Konzerne greifen das große Geld ab und der Steuerzahler übernimmt die unangenehmen Kosten.
Deswegen die Laufzeitverlängerung und die Brennelementesteuer damit das Staatssäckelchen da ein paar Groschen rausholen kann. Im Prinzip braucht jeder nur seinen Stromtarif zu ändern und schon ist Sense mit Atomstrom ------------------ Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ralficad Plauderprofi V.I.P. h.c. Konstrukteur

 Beiträge: 7599 Registriert: 25.11.2005 AMD Athlon XP 2800+javascript:InsertSMI(':rolleyes:%20'); 2,08 GHz 1,0 GB RAM WIN XP Prof., SP2<P>ACAD 2005 - nackig, EPT
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erstellt am: 18. Mrz. 2011 08:04 <-- editieren / zitieren -->
Die Skeptiker "Strahlende Zukunft"ein Lied aus der DDR, hört, hört. Ich weiß nicht, wer die Band kennt, Ost-punk vom Feinsten, mit der gewöhnungsbedürftigen (goilen) Stimme des Eugen Balanskat: Zitat: Strahlend wird die Zukunft sein hat man uns erzählt. Ja, ich weiß ich war noch klein, Jahre wenig auf der Welt. Strahlend wird die Zukunft sein, höre ich noch heut, geh´n wir am Atommüll ein, oder wie ist das gemeint?Strahlend soll die Zukunft sein, gut wir werden seh´n, ob wir wie ein Strahlemann lächelnd untergeh´n. Wer noch einem Gott vertraut singe sein Gebet, es könnte bald das Letzte sein, wenn´s so weiter geht. Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit. Wer löst die Versprechen ein der Vergangenheit? Morgen soll es besser sein, fraglich bleibt nur wie, wer holt schon die Zukunft ein, man erreicht sie nie.
Glück und Ruh alle Zeit, Arbeit und Sicherheit, Sicherheit, Glück und Ruh woran zweifelst du? Ich werd das Gefühl nicht los, daß man uns be******t. Explodieren könnte ich vor Wut, die mich zereist. Morgen, morgen nur nicht ehut ich hab genug davon, wenn wir nur malochen soll´n, dann woll´n wir auch den Lohn. Chorus Strahlend wird die Zukunft sein, heißt es alle Zeit, wer löst die Versprechen ein der Vergangenheit?
kann man auch in der Röhre sich anschauen, wer derben Punk abkann ...
------------------ ralfi Selbes Getränk, neue Flasche. Gardaseetippssuche Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
metz Plauderprofi V.I.P. h.c. Techniker Maschinenbau Datenbank Knecht
     
 Beiträge: 2358 Registriert: 16.02.2009 z.Z. SWX 2010 SP4.0 Win7 Professional Intel Xeon 2,8GHz 6 GB RAM NVIDIA Quadro FX 580
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erstellt am: 18. Mrz. 2011 07:51 <-- editieren / zitieren -->
Hab gestern einen Bericht über Asse II gesehen. Da wollen/müssen sie ja den schon eingebuddelten Atommüll wieder ausgraben. Im Moment üben sie an einer leeren Kammer das Anbohren. Wenn sie wirklich reinkommen ohne ein Fass zu beschädigen wird mit einer JAHRZEHNTElangen Arbeit gerechnet um die beiden Kammern mit Atommüll zu bergen und in überirdische Zwischenlager zu schaffen. Die Kammern sind seiner Zeit mit Salz verfüllt worden. Es wird davon ausgegangen, dass dieses Salz auch verstrahlt ist und ebenfalls entsorgt werden muss. Der ganze Spaß kostet den Steuerzahler eine Unsumme. Das ist auch Geld, was der Steuerzahler zahlt und nicht die Konzerne. Die E Konzerne greifen das große Geld ab und der Steuerzahler übernimmt die unangenehmen Kosten. Und da wird sich über die Subventionierung von Steinkohle aufgeregt!------------------ Gruß Harald ____________________ Ama et fac quod vis! Interessant für alle niedersächsischen Eltern! Wenn du Schmetterlinge im Bauch haben willst, musst du dir Raupen in den Hintern schieben!  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frau-PROE Moderator caddy
 
 Beiträge: 129 Registriert: 01.07.2009 Privat: DELL Vostro 1710 WinXP-Pro Wildfire4 M020 SE CoCreate PE 2.0 Dienstlich: DELL Precision M4500 Win7 Enterprise Creo/Elements/Pro5 M090 Creo Parametric F000 Creo Direct F000 Creo Simulate F000
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 21:46 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Jonischkeit: Renten sind sicher.... Kernkraftwerke sind sicher....
- Gorleben und Asse sind sicher...
- Cäsium und Strontium sind ungefährlich...
- Marie Curie war selber schuld...
- Windräder sind häßlich...
- Atommeiler sind schön...
fehlen nur noch die "blühenden Landschaften" und die "strahlenden Kinderaugen". Schließlich hat der "Herrgott" uns die Atome beschert, damit wir Menschen sie spalten können. Sonst gäbe es sie ja nicht!
- Die "Krone der Schöpfung" beherrst ihre Umwelt und die Natur, daran besteht nun überhaupt kein Zweifel mehr...
- So genannte "Restrisiken" sind nichts weiter, als linke "Panikmache"...
- Die "Alt"-Reaktoren von Fukushima wurde kosteneffizient "entsorgt", so dass jetzt reichlich Platz für neue ist! Ich weiß gar nicht, worüber sich alle so aufregen...
- Einige deutsche Kernkraftwerke werden "dieses mal sorgfältig" überprüft (hört, hört) um dann in 3 Monaten wieder totsicher im neuen Glanz zu "erstrahlen"...
- Solarzellen sind viel zu gefährlich...
- (Sonnenenergie ist ohnehin viel zu teuer)
- Windräder sind viel zu häßlich...
- Wasserturbinen sind viel zu laut...
- Erdwärme ist viel zu unkontrollierbar...
- Biogas ist viel zu giftig...
Freuen wir uns also alle gemeinsam über unsere "wunderschönen" Reaktoren! Dass ein kleines Restrisiko bestehen kann, ist unbestritten, doch es bedarf schon einer Verkettung unglücklicher Umstände, die es in "unserem" Europa, SO, ÜBERHAUPT NICHT GEBEN KANN!!! Wir haben schon als Kinder in der Elbe gebadet, das hat uns sicher nicht geschadet! Wer hätte gedacht, dass da irgendwelche Gefahrstoffe aus einem Atomkraftwerk austreten?!?
- Die Häufung von Schilddrüsenkrebs bei Kindern, steht in keinem kausalen Zusammenhang zu Reaktor-Standorten in Deutschland! (KIKK-Studie)...
- Kernenergie ist beherrschbar...
- was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...
- ich hatte einen Blackout...
- wir haben davon nichts gewusst...
- ich gebe Ihnen mein Ehrenwort...
- Das ist mir nicht erinnerlich...
- Diese Vorwürfe sind abstrus und haltlos...
- und die Erde ist eine Scheibe!
------------------ Looking Beyond The End Of Our Noses (Active Minds) System-Info | Bildschirmaufzeichnung Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Jonischkeit Moderator Freiberuflicher Ingenieurdienstleister (CSWP)
   
 Beiträge: 1021 Registriert: 29.07.2003 CSWP SWX2003 bis 2011 verschiedene Rechner
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 20:10 <-- editieren / zitieren -->
Nachdem es sich immer wieder um "billigen Strom" dreht, bzw. dass wir uns andere Alternativen nicht leisten können, hier ein einfacher sehr zynischer Einwurf.Gesetzt der Fall der Wind steht ungünstig und Tokio wird verseucht. Dann hatte wir als Bilanz mal eben ~20 Millionen Wohnungen, Grundstücke und die entsprechenden Einrichtungen verloren, dazu Firmen, Bahnhöfe, Geschäfte und eine Menge Infrastruktur. Der Grund dort ist wertvoller als das verseuchte Gelände in Russland. Dazu kommen einige Millionen Tote, die nachweisbar auf den Unfall zurückzuführen sind, die anderen zählen sowieso nicht. Auch für diesen "Kollateralschaden" kann mit einem gewissen Geldbetrag bewerten. Mag mal jemand einen Überschlag ansetzten? Wenn diese Schadenssumme auf den erzeugten Atomstrom umgelegt wird, ist der dann noch billig? Oder wird das Risiko billigend in Kauf genommen und auf die einzelnen abgewälzt: Der war eben zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder ist das gar kein volkswirtschaftlicher Verlust sondern ein Wachstumsmotor? Die Überlebenden brauchen schließlich wieder neue Häuser / Fernseher / Handys? So genug des Zynismus, ich hoffe für die Japaner und für die Intelligenz der Menschheit. Michael P.S. Renten sind sicher.... Kernkraftwerke sind sicher....
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ThorstenStueker Moderator Werkzeugkonstrukteur
 
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 16:18 <-- editieren / zitieren -->
@FyodorDas ist so nicht ganz richtig, auch diese sind exkursiv unter verschiedensten Bedingungen. Auch die Ausschaltung durch Abschalten der Kühlung birgt verschiedentliche Risiken, wie beispielsweise auch die Reste des Forschungsreaktoren Jülich zeigen. Auch sind hier andere Probleme zu lösen, die nicht lösbar waren. Zumindest nicht befriedigend. Dann kam hinzu, dass der Betrieb nicht wirtschaftlich erfolgen konnte, weil - physikalisch bedingt - die entsprechende Leistungsgröße nicht erreichbar war. Der Kugelhaufen: ein Mythos. Die Kugeln verhalten sich vollkommen anders, als berechenbar wäre, die Verteilung der Kugeln spielt eine große Rolle für die tatsächliche Beherrschbarkeit und Leistung und auch die Zu- und Abfuhr der Kugeln birgt Probleme. Dann kam noch der gewaltige Kugelbruch hinzu, der so nicht vorgesehen war. Einfach kein gutes System für den iondustriellen Einsatz. Dennoch: hier gebe ich Dir gern Recht, deutlich sicherer als Leichtwasserreaktoren. Wir haben keine Möglichkeit, diese Technologie wirklich beherrschbar zu machen, dass ist es, was Techniker einsehen lernen müssen. Und nicht zu glauben: wir können das. Dieser Irrglaube ist es, der zu einer entsprechenden Risikobereitschaft führt. Zu den Radionukliden für die Nuklearmedizin kann ich nur sagten: die können in Kleinsteinheiten erzeugt werden, dazu braucht es keinen kommerziellen Leistungsreaktoren, unter Bedingungen, die zwar nicht beherrschbar aber immer noch beherrschbarer sind mit deutlich geringeren Unfallwahrscheinlichkeiten. Wir haben schlicht nicht das Recht, so viele Menschen in Gefahr zu bringen, ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken ist hier wichtiger, als Profilierung. Beispiel gefällig? Grohnde (Niedersachsen). Druckwasserreaktor, hohes Sicherheitsniveau, kaum Störfälle in seiner bisherigen Betriebszeit. Darüber hinaus einer der einträglichsten Reaktoren der BRD. Nimm folgenden Störfall an: schwerer Orkan aufgrund der Wetteränderungen durch Klimaveränderungen wirft 60% der Stromverteilenden Masten um Grohnde in einem Umkreis von 30 km um. Die Regengüsse in Verbindung mit diesem Geschehen lassen die Weser 8m anschwellen. Das Reaktorgebäuse und die Notstromdiesel stehen unter Wasser. Kein Strom. 2 Stunden haben wir Notbatterieen. Die Diesel sind Tod. Die Leitungen provisorisch zu verlegen dauert etwa 6 Tage (die zu übertragende Leistung liegt bei 1,5 Megawatt bei 20 kv). So. Dieser Drops ist dann mal explodiert. Die Wahrscheinlichkeit eben für diesen Fall steigt rasant mit der Klimaveränderung an. Wer das Gegenteil behauptet, hat die Trends in der Region nicht untersucht. Ich wohne 35km entfernt. Ich komm dann zu Dir, weil hier wohnen geht dann nicht mehr. Das GANZE ist nicht beherrschbar! ------------------ LG Ingenieurbüro für Kunststofftechnik und Formenbau Thorsten Stüker tstueker@aol.com http://www.thorstenstueker.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ex-Mitglied
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 16:10 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Die Kugelhaufenreaktoren verkraften systembedingt JEDE Temperatur, die sie selbst erzeugen können. Ein Ausfall der Kühlung hätte dort keine Auswirkungen. Zitatende.Das ist richtig, Temperaturgrenze ca. 700 bis 800°. THTR 300 MW in Uentrop, allerdings nicht lange am Netz. Aber dafür gab es andere Probleme: Abrieb und Beschädigung der Kugeln, dadurch Störungen im Kugelumlauf. Ein Prototypreaktor (wenn ich mich richtig entsinne 4 oder 40MW) lief allerdings störungsfrei. |
Arne Peters Mitglied CAD Dokumentation / Training / Programmierung / Datenbanken
 
 Beiträge: 463 Registriert: 24.05.2002 -
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 16:07 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Fyodor: Richtig. Und es wäre im Rahmen der dort üblichen Erneuerung in drei Wochen ganz regulär vom Netz gegangen. Als Ersatz wäre dann ein neues, modernes und sichereres Kraftwerk errichtet worden.
Das ist schön dass Du auch der Meinung bist, dass wirtschafliche Gründe die lange Laufzeit bedingen. Diverse zusätzliche unvorhergesehene Ereignisse führen dann zur Katastrophe. Es geht auch gar nicht primär darum, ein AKW als sicher erachtet wird. Es geht nur darum, ob man ein unkontrolliertes Austreten von Radioaktivität und die Folgen als mögliches Ereignis akzeptiert. Das sollte man dann auch so sagen. Dieses Risiko als nicht existent zu bezeichnen ist Unsinn. Vielleicht ist das abstrakte Risiko des Autounfalls einfach leichter zu ertragen. ------------------ Arne
[Diese Nachricht wurde von Arne Peters am 17. Mrz. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Fyodor Mitglied Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau
  
 Beiträge: 790 Registriert: 15.03.2005 Pro/E WF 4 SpacePilot Windows XP professional SP3 intel Xeon E5405 2GHz 3,25 GB RAM nVidia Quadro FX 1700
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erstellt am: 17. Mrz. 2011 15:45 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Peddersen: Mein Vorredner auf den ich reflektiert habe hatte behauptet, dass dieses Risiko durch politische Entscheidungen erhöht wurde. Das verkennt absolut die Realitäten wie sie jetzt in Japan deutlich werden. Dort sind aus wirtschaftlichen Gründen die AKWs z.T. seit 40 Jahren im Betrieb.
Richtig. Und es wäre im Rahmen der dort üblichen Erneuerung in drei Wochen ganz regulär vom Netz gegangen. Als Ersatz wäre dann ein neues, modernes und sichereres Kraftwerk errichtet worden. In Japan sind derzeit noch einige Reaktoren im Bau, und weitere geplant.
Zitat: Original erstellt von ThorstenStueker: Ohne Kühlung ist jedes AKW zum Tode verurteilt. Aber auch Brennelementelagerung oder die Lagerung von flüssigen Lösungen mit spaltbarem Material müssen gekühlt werden. Auch Jahre nach dem Ausstieg haben wir noch ein potentiell hohes Risiko zu verantworten.
Die Kugelhaufenreaktoren verkraften systembedingt JEDE Temperatur, die sie selbst erzeugen können. Ein Ausfall der Kühlung hätte dort keine Auswirkungen. Jedoch wurde die Erforschung dieser Reaktorart aus verschiedenen, praktischen sowie politischen Gründen nicht weiterverfolgt. ------------------ Cheers, Jochen Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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