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Thema: Zukunft der Atomkraft ? (124671 mal gelesen)
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Hohenöcker Mitglied Ingenieur
   
 Beiträge: 1102 Registriert: 07.12.2005 Inventor 2011
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erstellt am: 01. Apr. 2011 15:35 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Andreas 253: ...und in zehntausend Jahren, nachdem die Menschheit zwischenzeitlich wieder in die Steinzeit zurückgefallen war, rätseln Archaeologen so wie heute bei den Pyramiden, was das wohl sei und wie man da reinkommt... da wartet dann eine böse Überraschung...
...der Fluch der Pharatomen... ------------------ Gert Dieter  "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
geos01 Mitglied Werzeugmechaniker , Formentechnik / Dipl. Ing. Mechatronik
  
 Beiträge: 954 Registriert: 01.06.2003 V5R8 Autodidakt Solid Edge V9 Autodidakt Solid Works Autodidakt Ideas V8 gelernt
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erstellt am: 01. Apr. 2011 15:19 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von brainseks: Hier gibts ne Reihe von Infos
Das ist mir alles bekannt, doch dem Fyodor wohl nicht, daher bahauptet er, Solarzellenentsorgung wäre Giftmüll. ------------------ Was nicht passt, wird passend gemacht!! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
brainseks Mitglied Konstrukteur / Entwicklung
   
 Beiträge: 1011 Registriert: 26.07.2002 Core2Duo E8400@4GHz, Asus P5Q, 4GB DDR2-1066, Intel X25-M G2 80GB System, WD-2500AAJS Daten, Geforce GTX460 1GB, Windoof 7 home Premium 64bit (privat)<P>Samsung R540 i3-380M JA05 /Intel Core i3-380M 2x 2,53GHz / 320GB HDD, 4096MB DDR3 Ram / Intel® HD Graphics / Webcam u. int. Mikro, DVD Brenner / Windows 7 Home Premium 64 Bit (Notebook privat)
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erstellt am: 01. Apr. 2011 15:14 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von geos01: Ich warte immer noch.....du hast davon gesprochen, das bei der Entsorgung der Module Giftige Stoffe anfallen, du hast noch keine genannt.
Hier gibts ne Reihe von Infos ------------------ Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
geos01 Mitglied Werzeugmechaniker , Formentechnik / Dipl. Ing. Mechatronik
  
 Beiträge: 954 Registriert: 01.06.2003 V5R8 Autodidakt Solid Edge V9 Autodidakt Solid Works Autodidakt Ideas V8 gelernt
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erstellt am: 01. Apr. 2011 15:08 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Fyodor: <A HREF="http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#Umweltschutz</A>Bei der Herstellung werden größere Mengen verschiedener, teils hochgiftiger Mittel eingesetzt. Außerdem entweder starke Treibhausgase, oder weitere toxische Gase. Ein Unfall im PV-Zellen-Werk kann also einen deutlichen Einfluß auf die Klimaerwärmung haben 
Ich warte immer noch.....du hast davon gesprochen, das bei der Entsorgung der Module Giftige Stoffe anfallen, du hast noch keine genannt. Zitat: Original erstellt von reflow: 2006 trat EU-weit die sogenannte ROHS-Verordnung in Kraft. Diese verbietet die Verwendung bestimmter giftiger Stoffe für Elektronikprodukte.Betroffen davon sind u.a. Blei, sechswertiges Chrom, Brom und eine Reihe anderer Stoffe, die von der EU als giftig oder umweltgefährdend eingestuft wurden. Nun gibt es für einige Anwendungen bzw. Produktgruppen Ausnahmeregelungen, d.h., diese dürfen die giftigen Stoffe weiterhin einsetzen. Eine solche Ausnahmeregelung gilt u.a. für - Medizintechnische Produkte - Avionik - Militärelektronik und, na, wer kommt wohl drauf? - Solarzellen. Noch Fragen?
Ja, welcher Typ der genannten Solarzellen ist gemeint und welchen Anteil an der Gesamtmenge haben sie? Ich fragte explizit nach Siliziumzellen, deren Anteil (85%) der höchste ist. Siliziumzellen (Egal ob Dünnschicht, Monokristallin oder Polykristallin) enthalten keine giftigen Stoffe. ------------------ Was nicht passt, wird passend gemacht!! [Diese Nachricht wurde von geos01 am 01. Apr. 2011 editiert.] [Diese Nachricht wurde von geos01 am 01. Apr. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Andreas 253 Mitglied
  
 Beiträge: 646 Registriert: 01.03.2002
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erstellt am: 01. Apr. 2011 14:17 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Leo Laimer:
Es werden die abzuwrackenden AKWs in Endlager umgewandelt.... Es müsste nur noch ein riesiger Sarkophag über jedes stillgelegte AKW drüber gebaut werden. ...
...und in zehntausend Jahren, nachdem die Menschheit zwischenzeitlich wieder in die Steinzeit zurückgefallen war, rätseln Archaeologen so wie heute bei den Pyramiden, was das wohl sei und wie man da reinkommt... da wartet dann eine böse Überraschung... Gruß Andreas
------------------ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Fyodor Mitglied Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau
  
 Beiträge: 790 Registriert: 15.03.2005 Pro/E WF 4 SpacePilot Windows XP professional SP3 intel Xeon E5405 2GHz 3,25 GB RAM nVidia Quadro FX 1700
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erstellt am: 01. Apr. 2011 13:05 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Dig15: Die hochradioaktiv belasteten Teile
Nö  Was nach 20 Jahren noch strahlt ist höchstens mittelstark radioaktiv. Es wäre schön, wenn mehr hochradioaktiver Müll anfallen würde. Denn der löst sich innerhalb weniger Monate auf. Das Problem sind die großen Mengen mittel- und schwachaktiver Abfallstoffe, die über Jahrhunderte und Jahrtausende strahlend bleiben. ------------------ Cheers, Jochen Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Dig15 Plauderprofi V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. für Markscheidewesen und Geodäsie

 Beiträge: 5096 Registriert: 27.02.2003 heiß...heißer..."heißes Eisen"
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erstellt am: 01. Apr. 2011 12:06 <-- editieren / zitieren -->
Das Szenario ist sogar sehr realistisch. In Greifswald wird gerade (seit 20 Jahren) ein AKW aus DDR Zeiten abgebaut/demontiert. Die hochradioaktiv belasteten Teile werden in einer neu errichteten Halle auf dem Firmengeläde "zwischengelagert". Wie lange? Weiß keiner. ------------------ Viele Grüße Lutz Glück Auf! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 01. Apr. 2011 12:00 <-- editieren / zitieren -->
Mein etwas realistischeres Gegenszenario: Es werden die abzuwrackenden AKWs in Endlager umgewandelt. - der Betreiber erspart sich das langwierige und sauteure Abwracken - das Verbringen der Mio Tonnen strahlenden Schrottes erspart er sich auch - es gäbe auch wenns ordnungsgemässe Endlager gäbe niemals genügend Platz für diese gigantischen Schrotthaufen - Der Staat erspart sich Standortsuche und Errichten eines Endlagers - Viele Sicherungen und sonstige Infrastukturen sind bei den AKWs schon vorhandenEs müsste nur noch ein riesiger Sarkophag über jedes stillgelegte AKW drüber gebaut werden. Das würde auch als Dauerbaustelle für ewige Zeiten Arbeitsplätze sichern: 17 gigantische Betonkrapfen deren Lebensdauer 30 Jahre betragen dürfte regelmässig erneuern... Also alle 2 Jahre Einen. ------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Kramer24 Mitglied Architekt
 
 Beiträge: 263 Registriert: 09.11.2001 .
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erstellt am: 01. Apr. 2011 11:45 <-- editieren / zitieren -->
Hallo lieber Debattier-Club,die Diskussion über den Zeitplan des Kernkraftausstiegs ist lediglich der Prolog. Art und Weise eines Endlagers werden die Gemüter weiter erhitzen. Keiner will den Atommüll in Deutschland haben. Keiner wird ein Endlager in Deutschland politisch durchdrücken. Recycling -ohne neue Risiken- gibt es bisher nicht. Was also tun? Meine These: Wir haben in Europa bereits ein Endlager. In Tschernobyl. Ich nenne es mal "Europa 1". Der Grund ist verseucht, der Großteil der Einwohner umgesiedelt. Deutschland könnte sich also einkaufen und z. B. unterirdische Lagerkapazitäten schaffen. Bewachung der Anlage erfolgt durch die Ukraine. Die Gefahr des Transportes ist nach heutigen menschlichem Ermessen berechenbar, also das kleinere Übel. Man könnte Sicherheitsstandards und Kosten ausschreiben, die Deutsche Bahn AG sowie die Lufthansa AG werden sich um den Transportauftrag der Castoren bemühen. Und aktuell erleben wir die Erschließung von "Asien 1". Hier ist die Endlagerung des Mülls auf Grund der Erdbebengefahr unterirdisch nicht möglich. Aber ~1500 km² Fläche müssten eine Weile ausreichen. Die Problematik mit den Tsunamiwellen dürfte für Ingenieure kein Hindernis sein. Weitere These: Die Realität könnte jeglichen Zynismus überholen. Mit Grüßen aus Philippsburg Süd Lothar Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Marita Mitglied
   
 Beiträge: 1320 Registriert: 29.12.2005 Hans Dampf in allen Gassen
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erstellt am: 01. Apr. 2011 11:45 <-- editieren / zitieren -->
Die „Zukunft der Atomkraft“ Kernkraft, Nuklearenergie hängt also allein von den Politikern und ihren mehr oder weniger lauteren Interessen ab, versteh ich das richtig?Wieso nicht von der Nachfrage? Ist der Ökostrom bei Euch wirklich so viel teurer? Wenn man auf lange Sicht das „geringere Übel“ bevorzugt, wieso fängt man dann nicht jetzt damit an. Das hätte bestimmt kein „sofortiges unüberlegtes“ Abschalten der AKWs zur Folge, sondern das Abschalten wäre auf lange Sicht die logische Konsequenz. Genauso wie das „verstärkte Vorantreiben“ anderer Projekte um die stetig steigende Nachfrage zu befriedigen. Wenn ich richtig gelesen habe ist der Anteil an Ökostrom-Kunden Deutschlandweit geradezu verschwindend gering. Die gesamte Bevölkerung mit Ökostrom zu versorgen wäre im Moment noch nicht möglich, richtig. Ist ja aber auch wirklich nicht nötig wenn nicht mal ein Bruchteil des bereits vorhandenen Angebots bewusst angenommen oder gar eingefordert wird. Und da wundert man sich und schimpft hier grossartig rum, dass „nix vorangetrieben“ wird und die „Atomlobby“ das meiste Geld hat und das auch noch - Frechheit - nicht so ohne weiteres aufgeben will. Also tut mir echt leid, aber man braucht man sich auch nicht wundern wenn niemand auf „Stammtischgewitter“ reagiert. „Etikettenschwindel“ und „wer soll sich das leisten“ und „Windräder sind hässlich und teuer, Solarzellen sind giftig, da wart ich doch mal auf was besseres“ und so weiter sind IMHO nur Ausreden dafür, selbst nichts tun – oder erst gar nichts damit zu tun haben zu WOLLEN. Argumente sind es jedenfalls nicht, weder für noch gegen AKWs. ------------------ Liebe Grüsse, Marita "Never before have so many people with so little to say said so much to so few." --disp.inc-- Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |