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Thema: Zukunft der Atomkraft ? (124643 mal gelesen)
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Clinton Mitglied Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra
  
 Beiträge: 702 Registriert: 11.11.2003 HP xw4600, Core2Quad Q9550 2,83GHz, 8GB, FX1800, HP LP2475w, Win7 Pro64, HP nx6325,Turion64X2,4GB, ATI Radeon Xpress 1150, Win XP32, CATIA V5 R19,18, SWX Premium 2011x64, SP4, VARICAD2011-1.10, DraftSight, OpenOffice 3.2, Bleistift und Papier
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erstellt am: 19. Mai. 2011 08:17 <-- editieren / zitieren -->
@Leo LaimerDer Heise Verlag ist nicht der Pontifex. Clinton Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 19. Mai. 2011 08:03 <-- editieren / zitieren -->
An alle Restskeptiker, führt Euch bitte mal diesen Artikel zu Gemüte: http://www.heise.de/tp/artikel/34/34773/2.html In Deutschland laufen eh nur mehr 5 AKWs, die trotzdem bereitgestellte Erzeugungskapazität ist mehr als ausreichend, Stromimporte gibts offenbar nur wegen Handel. Also es ist mehr als richtig zu sagen: Man kann die AKWs jederzeit zügigst abschalten, Niemand wird deswegen bei Kerzenlicht in der Höhle sitzen müssen (zumindest nicht wegen Strommangel, höchstens weil eins der AKWs beim Abschalten hochgeht).------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Clinton Mitglied Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra
  
 Beiträge: 702 Registriert: 11.11.2003 HP xw4600, Core2Quad Q9550 2,83GHz, 8GB, FX1800, HP LP2475w, Win7 Pro64, HP nx6325,Turion64X2,4GB, ATI Radeon Xpress 1150, Win XP32, CATIA V5 R19,18, SWX Premium 2011x64, SP4, VARICAD2011-1.10, DraftSight, OpenOffice 3.2, Bleistift und Papier
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erstellt am: 18. Mai. 2011 17:35 <-- editieren / zitieren -->
Das mit den Kleinstkraftwerken Hierzulande könnt ihr getrost vergessen, zu groß ist der Beamten- und Vorschriftenapparat, da könnte ja JEDER kommen Herrschaften! Dazu kommt noch die EU-Oberafsicht nach dem sozialistischen Schema. Könnt ihr kleinen Kraftwerksbetreiber auch ordentlich schmieren? Für die paar Euronen von euch werden wir keine Akten bewegen. Clinton Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ford.prefect Mitglied Architekt
  
 Beiträge: 889 Registriert: 25.08.2004 LESS IS MIES - MORE VAN DER ROHE
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erstellt am: 18. Mai. 2011 16:59 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Leo Laimer: die Menschheit hat zwar "am Felsen der Atomkraft gekratzt" aber rausgekommen ist nur todgefährliche Scheixxe.
Das hat man aber, als die Atomkraft entwickelt wurde, ganz anders gesehen. Damals galt Atomkraft als sauber, und wenn man Fotos von Kohlekraftwerken oder Stahlwerken aus der Zeit sieht, kann man das verstehen. Heute ist die Vergleichsbasis, auch nach schweren und nachhaltigen Katastrophen (erinnert sich jemand, wann das letzte Kohlekraftwerk in die Luft geflogen ist?), eine ganz andere. Da muss man der Politik vorwerfen, dass sie nicht auf dem Stand ist, und das ist nach meiner Meinung schon eine ethische Frage. Zitat:
Richtig ist auch, dass Kleinanlagen viel weniger negativen Einfluss haben (auch relativ gesehen).
In der Masse summiert sich auch Kleinvieh. Aber es ist schon richtig, dass ein Unterschied besteht ob ein Mühlenwehr bricht oder die Rappbodetalsperre. Zitat:
... aber sehr umweltschonende Methode ist, man richtet damit kaum zusätzlichen Schaden an (der maximale Schaden ist durch das bestehende Bauwerk schon angerichtet).
Ich denke, der größere Schaden entsteht bei der Herstellung. Die Energie- und Transportaufwendungen gehen ohnehin nicht adäquat in den Endpreis ein. Zitat:
Das Wichtigste aber: Man muss es tun. Nur reden bring nix.
Da zeigt sich aber wieder - zumindest hier in Thüringen - dass der Genehmigungsprozess für eine 10-kW-Wasserturbine von der Genehmigungsbehörde ähnlich komplex wie für ein AKW betrachtet wird. Sicher muss man eine Menge abwägen, aber grundsätzlich scheint der, der etwas verändern will (Umwelttechnologie einführen) nicht der Gute, sondern der Böse zu sein. Ich hoffe, dass durch den im Großen diskutierten Ausstieg aus der Atomtechnologie im Kleinen zukunftsorientierter bewilligt wird. ------------------ Gruß F. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Clinton Mitglied Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra
  
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erstellt am: 18. Mai. 2011 16:32 <-- editieren / zitieren -->
Demnächst wird in jede Kloschüssel ne kleine Wasserturbine verbaut, das gibt bei jeder Spülung ne Menge Watts. (Mist habe ich doch mein Patent verraten...:rolleyes Clinton Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
runkelruebe Moderator Straßen- / Tiefbau
  
 Beiträge: 976 Registriert: 09.03.2006
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erstellt am: 18. Mai. 2011 15:47 <-- editieren / zitieren -->
Du bist der Stein ------------------ Gruß, runkelruebe Herr Kann-ich-nich wohnt in der Will-ich-nich-Straße... System-Info | Dateianhänge | FAQ-ACAD | CAD.de-Hilfe | Sei eine Antilope Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 18. Mai. 2011 15:44 <-- editieren / zitieren -->
Wenn mans nicht hinterfragt und probiert wirds nix. Also probieren wirs... Man braucht nicht zu hoffen dass man mit nur ein bisserl Nachdenken den Stein der Weisen findet. Der wäre längst gefunden, wenn es ihn gäbe. AKWs wurden uns jahrzehntelang genau als das untergejubelt, und wenn jemand zweifelte oder nahe dran war das gegenteil zu beweisen, wurde stets der Zauberspruch "Aber die Kernfusion, die kanns..." angewendet und alle waren wieder mundtot. Nein, es gibt keinen Stein der Weisen die Menschheit hat zwar "am Felsen der Atomkraft gekratzt" aber rausgekommen ist nur todgefährliche Scheixxe. Dass Moses nur am Felse zu kratzen brauchte aufdass endlos Wasser hervorsprudelte ist auch schon ein paar Jahrtausende her, damals reichte Wasser zum Leben (nebst ein bisserl Manna als Nachspeise). Die grossen Versorger werden das Problem erst recht nicht lösen können, weil sie garnicht wollen. Also, man muss es selber machen. Ja richtig, man muss immer den Schaden den man anrichtet berücksichtigen und offen legen, und dem Nutzen gegenüberstellen. Richtig ist auch, dass Kleinanlagen viel weniger negativen Einfluss haben (auch relativ gesehen). Weiters richtig ist, das PV am Dach derzeit zwar eine teure, aber sehr umweltschonende Methode ist, man richtet damit kaum zusätzlichen Schaden an (der maximale Schaden ist durch das bestehende Bauwerk schon angerichtet). Das Wichtigste aber: Man muss es tun. Nur reden bring nix.------------------ mfg - Leo [Diese Nachricht wurde von Leo Laimer am 18. Mai. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Dig15 Plauderprofi V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. für Markscheidewesen und Geodäsie

 Beiträge: 5096 Registriert: 27.02.2003 heiß...heißer..."heißes Eisen"
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erstellt am: 18. Mai. 2011 15:34 <-- editieren / zitieren -->
Sicherlich steckt da Potential dahinter. Wie immer gibt es da ein ABER: - viele Wassernutzungsrechte wurden im laufe der Jahre nicht verlängert und sind erloschen - solche Klein- und Kleinstanlagen werfen nicht viel Profit ab - vor der Neuerrichtung stehen viele bürokratische Hindernisse - selbst Umweltverbände sind sich nicht einig -> Behinderung der Fischwanderung; teilweise Trockenlegung von Bachabschnitten, etc.------------------ Viele Grüße Lutz Glück Auf! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 18. Mai. 2011 15:30 <-- editieren / zitieren -->
Genau das tun wir jetzt: Alle diese kleinen und kleinsten Möglichkeiten zusammenklauben.------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanTX Plauderprofi V.I.P. h.c. Malerhäuptling

 Beiträge: 5835 Registriert: 31.01.2008 und die Frösche quaken immer noch
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erstellt am: 18. Mai. 2011 15:23 <-- editieren / zitieren -->
is logisch, dass man mit keiner Energieform ein Land komplett mit Strom versorgen kann, brauchts auch nicht, wir haben ja viele verschiedene Möglichkeiten, die sich zusammen sogar richtig gut ergänzen.Ich finds halt schad, dass die Möglichkeit von "vielen" kleinen Wasserkraftwerken eigentlich so gut wie gar nicht in Betracht gezogen wird.
------------------ Viele Grüße Stefan -------------------------------------------------- gut dass ich nicht so bin wie andere Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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