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Autor Thema:   Zukunft der Atomkraft ? (124625 mal gelesen)
ole
Plauderprofi V.I.P. h.c.
Schlossherr, sie schrieben's bei der Ausbildung nur ständig verkehrt



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Beiträge: 6324
Registriert: 02.08.2002

Kein Plan, kein System - trotzdem wichtig:
Zum testen mit und für zauberhaft!
z-Fanclub

erstellt am: 14. Mrz. 2011 23:56    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Japan hat nicht primär gezeigt, dass die geologischen Verhältnisse dort anders sind, sondern dass Natur unberechenbar ist.
Die japanischen Atomkraftwerke waren auch so ausgelegt, dass sie einem ZU ERWARTENDEM Erdbeben standhalten. Das haben sie ja auch, das Erdbeben in der jetzigen Stärke hat man eben nicht erwartet.
Was erwarten wir Deutschen denn so an Erdbeben in welcher unerwarteter Stärke? Haben die Konstrukteure, speziell von Biblis, dies berücksichtigt?

Btw bin ich trotzdem der Meinung, dass das Problem der Energieversorgung nicht gelöst ist. Mir reicht die optische Umweltverschmutzung mit den Windmühlen jetzt schon, schickes neues Kohlekraftwerk haben wir hier auch, das so aussieht, als sei es für sämtliche Wolken am Himmel verantwortlich. In den Solarzellen wird z.B. das seltene Indium verbastelt. Seltene Stoffe haben leider die unangenehme Angewohnheit, bei der Gewinnung ordentlich Umweltverschmutzung mit sich zu bringen.....

Aber da der Mensch einerseits sehr erfinderisch, andererseits auch ein Gewohnheitstier ist, ist womöglich der gesetzliche Ausstieg aus der Atomkraft genau der Ausgangspunkt für bisher noch unbekannte Formen der Energiegewinnung. Und ausserdem sollte man nicht, wo es gerade gekracht hat, nur dahin schauen, wo die Energie herkommt, sondern auch weiterhin, wo sie hingeht. Ziemlich egal, wie viele %% des Stromes derzeit aus AKWs kommen, wenn man diese Menge einsparen kann.

Ja, das wird teuer, da wir ja nicht auf Lebensstandard verzichten wollen, also die Energie nur durch die Entwicklung besserer Technik einsparen können.
Aber was interessiert uns bei cadde das? Mit sowas verdienen wir doch unser täglich Brot.

------------------
.o. 13                                                                                        ...

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Nepumuk
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Entwicklungsleiter


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Beiträge: 40
Registriert: 16.10.2004

erstellt am: 14. Mrz. 2011 22:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Hallo,

die 87 to. Thorium stammen aus dem THTR. Und das ist Thorium 232 den daraus wurde ja erst der eigentliche Brennstoff Uran 233 erbrütet. Thorium 232 kommt in der Natur doppelt so häfig wie Uran vor, daher auch der Gedanke damit ein Kraftwerk zu betreiben, weil es billiger gewesen wäre. Problem des Thoriums ist nicht so sehr das Mineral selbst, sondern dessen Zerfallsprodukte wie das Edelgas Radon. Die meisten Radonisotope zerfallen unter Abgabe von energiereichen Alphstrahlen und sind daher sehr gefählich wenn sie in den Körper gelangen (einatmen).

Was soll das eigentlich? Willst du die Gefählichkeit radioaktiver Stoffe runterdiskutieren?

------------------
Gruß
Nepumuk 

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F - WI 49
Plauderprofi V.I.P. h.c.
Freizeitverwalter



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Beiträge: 3456
Registriert: 28.07.2005

erstellt am: 14. Mrz. 2011 22:16    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Zitat:
Original erstellt von startrek:
Wenn ich das richtig verstanden habe, gehen hier bei uns in den nächsten Tagen die ältesten Meiler vom Netz, werden gecheckt um ggf.(?) nach dem Vierteljahr wieder hochzufahren?

Ich hab zwar null/nada Ahnung von AKW's, hoffe nur das geht gut, wenn man jetzt vorschnell abschaltet?
Lieber erst checken - dann runterfahren - und danach nochmal checken.

Ich meine das ähnlich einem Flugzeug, da sind auch Start & Landung das Gefährlichste am Flug.
Angstfaktor 'Blinder Aktionismus' bei den 'alten Running-Systems', hoffentlich checkt man, bevor man changed.

Aber wiegesagt, keine Ahnung - schlich mir nur so durch den Kopf.

Und nochmal zu Japan, die (Stand)Bilder des heute explodierten Blocks zeigen (im Gegensatz zu dem von Samstag) ja nur noch Ruinen, und trotzdem soll der 'Stahlkern' intakt sein?
Wieviele Menschen sind da eigentlich vor Ort, die das ganze versuchen zu handeln und Infos zu geben?
Wie geht es denen gesundheitlich? Halten die Menschen im direkten Umfeld die latente Strahlung aus und bleiben handlungsfähig oder wird das ein Schiff ohne Käpt'n?

Irgendwie kann ich mir das momentan überhaupt nicht vorstellen, was da abgeht bzw. kann ich den (teils widersprüchlichen) Informationen nicht mehr recht folgen.

Irgendwie habe ich meinen (eh begrenzten logischen) Durchblick momentan verloren ...

lg Nancy


Das Aussetzen der Laufzeitverlängerung, die damit verbundene sofortige Abschaltung der alten Meiler, und der gesamte Aktionismus ist Schwarz/Gelb sehr willkommen.
So können Sie elegant Ihren eigenen Mist wieder rückgängig machen und sich dem Bürger kurz vor den Wahlen als Bürgernah präsentieren.

Das Hoch- und Runterfahren ist eine Standardprozedur.
Da sehe ich keine Probleme.

Obwohl wir hier auf der schwäbischen Alb immer wieder leichte Erdbeben haben und einige Meiler in der Gegend stehen, glaube ich nicht, dass wir dadurch gefährdet sind.
Die Situation in Japan ist geologisch völlig anders.

Was mir mehr zu denken gibt, sind die generellen Probleme dieser Technik.
Was ist mit der Endlagerung?
Macht es Sinn noch immer mehr Atommüll zu produzieren?
Was passiert, wenn wir wirlich aus der Technik aussteigen?
Die AKW's entlang der französischen und tschechischen Grenze nehmen immer mehr zu. Werden dann dort noch zusätzlich die Ersatz-AKW's für unsere abgeschalteten gebaut?
Haben die den gleichen Standard wie unsere?
Warum gibt Japan jetzt bekannt, an der Technologie festzuhalten und in nächster Zeit weitere Meiler zu bauen?

------------------
Gruß Frederik

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startrek
Moderator
Mensch ;-)


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Beiträge: 809
Registriert: 13.02.2003

.

erstellt am: 14. Mrz. 2011 21:18    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Wenn ich das richtig verstanden habe, gehen hier bei uns in den nächsten Tagen die ältesten Meiler vom Netz, werden gecheckt um ggf.(?) nach dem Vierteljahr wieder hochzufahren?

Ich hab zwar null/nada Ahnung von AKW's, hoffe nur das geht gut, wenn man jetzt vorschnell abschaltet?
Lieber erst checken - dann runterfahren - und danach nochmal checken.

Ich meine das ähnlich einem Flugzeug, da sind auch Start & Landung das Gefährlichste am Flug.
Angstfaktor 'Blinder Aktionismus' bei den 'alten Running-Systems', hoffentlich checkt man, bevor man changed.

Aber wiegesagt, keine Ahnung - schlich mir nur so durch den Kopf.

Und nochmal zu Japan, die (Stand)Bilder des heute explodierten Blocks zeigen (im Gegensatz zu dem von Samstag) ja nur noch Ruinen, und trotzdem soll der 'Stahlkern' intakt sein?
Wieviele Menschen sind da eigentlich vor Ort, die das ganze versuchen zu handeln und Infos zu geben?
Wie geht es denen gesundheitlich? Halten die Menschen im direkten Umfeld die latente Strahlung aus und bleiben handlungsfähig oder wird das ein Schiff ohne Käpt'n?

Irgendwie kann ich mir das momentan überhaupt nicht vorstellen, was da abgeht bzw. kann ich den (teils widersprüchlichen) Informationen nicht mehr recht folgen.

Irgendwie habe ich meinen (eh begrenzten logischen) Durchblick momentan verloren ...

lg Nancy

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Clinton
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Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra


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VARICAD2011-1.10, DraftSight, OpenOffice 3.2,
Bleistift und Papier

erstellt am: 14. Mrz. 2011 21:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
KNACK! 
(Quasi Halbwertszeit...)

Clinton

[Diese Nachricht wurde von Clinton am 14. Mrz. 2011 editiert.]

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Torsten Niemeier
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erstellt am: 14. Mrz. 2011 21:04    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Nein, in Asse liegen 87t Thorium.
Nicht 87t Thorium 232.
Weißt Du, wieviel Thorium 232 in Asse liegt?

Gruß, Torsten

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Nepumuk
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erstellt am: 14. Mrz. 2011 21:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Hallo,

im Lager Asse liegen 87 to. davon. Wo meinst du kommt der her?

------------------
Gruß
Nepumuk 

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Torsten Niemeier
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Maschinenbau Ingenieur


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erstellt am: 14. Mrz. 2011 20:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Hallo Nepumuk,

das mag wohl sein, obwohl ich dafür eigentlich auf Anhieb keinen Hinweis finde.
Aber ich hätte jetzt irgendwie erwartet, Du könntest mir jetzt einen konkreten Hinweis auf Thorium 232 im Atommüll liefern. Immerhin fing Deine Rechnung damit an.

Gruß, Torsten

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Nepumuk
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erstellt am: 14. Mrz. 2011 20:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Hallo,

ein abgebrannter Brennstab enthält ca. 1-2% Plutonium bestehend aus allen möglichen Isotopen und rund 95% Uran auch in allen möglichen Isotopen. Da sind die richtigen schon dabei.

------------------
Gruß
Nepumuk 

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Torsten Niemeier
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Maschinenbau Ingenieur


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erstellt am: 14. Mrz. 2011 20:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Ok,

welche Art von Reaktor hat als Abfallprodukt einen der "Vorgänger"?

Gruß, Torsten

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