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Thema: Zukunft der Atomkraft ? (124659 mal gelesen)
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UKanz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Hardware-Entwickler

 Beiträge: 5387 Registriert: 26.03.2003 Elcad 5.x + 7.x + CL
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 21:59 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Arne Peters: irgendwie das falsche Ergebnis herausbekommen
Der Artikel ist doch schon 1 Jahr alt. Die Politiker wissen doch heute nicht mehr, was sie gestern versprochen haben, oder? ------------------ Viele Grüße aus Nürnberg Uli Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Arne Peters Mitglied CAD Dokumentation / Training / Programmierung / Datenbanken
 
 Beiträge: 463 Registriert: 24.05.2002 -
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 21:57 <-- editieren / zitieren -->
Vielleicht haben es viele überhört oder vergessen. Aber ich denke immer an den "Sachverständigenrat der Bundesregierung". Er hat aber irgendwie das falsche Ergebnis herausbekommen. http://www.dcrs.de/energiepolitik-expertenrat-gegen-laufzeitverlaengerung,371263
------------------ Arne Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
UKanz Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Hardware-Entwickler

 Beiträge: 5387 Registriert: 26.03.2003 Elcad 5.x + 7.x + CL
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 21:47 <-- editieren / zitieren -->
Zur Zeit werden jede Menge Winparks im Meer gebaut, oder wurden kürzlich fertig gestellt:BorWin2 HelWin1 SylWin DanTysk Lillgrund Horns Rev OT: Klasse Film zu schwimmenden Windrädern (Typ *.flv mit 30MB) *KLICK* Die stärksten Winräder haben heute 5 Megawatt Leistung, ein Kernkraftwerk hat je nach Anzahl der Blöcke ca. 5 Gigawatt Leistung. Man bräuchte also 1000 Windräder um ein AKW zu ersetzen. Da der Wind aber nicht immer pustet, nimmt man Faktor 2 an, also 2000 Windräder. Heute gibt es weltweit 437 Kernkraftwerke mit der unglaublichen Leistung von 390 Gigawatt. Das entspricht 400.000 x Faktor 2 = 800.000 Winrädern. Auch ich wäre froh, wenn die Kernkraft weltweit abgeschafft würde, aber das wird noch viele viele Jahre dauern. Es nützt uns auch nichts, wenn Deutschland heute in Panik alle (alten) AKWs abschaltet, denn um Deutschland herum (Frankreich, Tschechien, Polen, ...) stehen hunderte andere AKWs. Ich reite so auf der Windkraft herum, da ich an deren Entwicklung beteiligt bin, und die Elektronik für die weißen Container entwickle. (Siehe Bild im Anhang) ~edit~ Selbst wenn man heute abschaltet, wo soll man den Müll verbuddeln? Der strahlt noch zig-tausende Jahre. Mir ist zu Ohren gekommen, dass man sich derzeit ein neues Zeichen für "Achtung Strahlung" überlegt, denn die Menschen sollen in 100.000 Jahren noch erkennen können, das..... (ohne Worte) ------------------ Viele Grüße aus Nürnberg Uli [Diese Nachricht wurde von UKanz am 25. Mrz. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Arne Peters Mitglied CAD Dokumentation / Training / Programmierung / Datenbanken
 
 Beiträge: 463 Registriert: 24.05.2002 -
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 11:33 <-- editieren / zitieren -->
Eine Diskussion in dieser Form ist überflüssig. Entweder mann diskutiert über eine allgemeine Zielsetzung und Richtung oder man diskutiert über einzelne Entwicklungen und Fehlentwicklungen. Die Vermengung beider Bereiche in einer Diskussion ist Kokolores. Die Entsorgung von Photovolatikelementen oder der Widerstand von Bürgern gegen Öko-Energie-Projekte sind als Argument für die Atomkraft vollkommen untauglich. Auch die Anzahl der Opfer im Straßenverkehr wird gerne herangezogen. Das ist aber für eine Diskussion unbrauchbar. Es ist nur der Versuch eine Diskussion ad absurdum zu führen und damit abzuwürgen. Oder sagt uns die betreffende Person damit, dass jährlich 4000 Tote durch Atomkraft in Deutschland zukünftig akzeptabel sind? Vielleicht sind sie das sogar. Im Moment geht es aber eher um das kleine aber doch sehr reale Risiko eines Unfalls mit Austritt radioaktivem Materials und der Verstrahlung größerer Gebiete. Sowohl die gesundheitlichen Folgen, als auch die gesellschaftlichen und finanziellen Folgen. Für nichts davon käme bisher der Betreiber auf. Und die Entsorgungskosten können nicht kalkuliert werden, da sie weitgehend unbekannt sind. und mal ganz im Ernst: Welcher intelligente Mensch kommt auf die Idee, Metallbehälter, die mehrere 1000 Jahre verschlossen bleiben sollen, in einem aggressiven hygroskopischen Medium so zu verkippen, dass man sie nicht einmal vernünftig heraus bekommt. Konstruktionssystematik würde diese Lösung relativ früh im Findungsprozess ausschließen. Es sein denn man sagt: "Nach mir die Sintflut." Es ist wie beim Rauchen. Es gibt tatsächlich Menschen, die mir sagen, dass es ja garnicht erwiesen sei, dass Rauchen Krebs erzeuge. Das ist aber definitiv falsch. Jede einzelne Erkrankung lässt sich nie auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen. Die statistische Auswertung lässt trotzdem klare Schlussfolgerungen zu. So auch bei Tschernobyl und den Folgen. Es geht um kumulierte schädigende Einwirkungen. Werden die erhöht, erhöhen sich die Folgen. Nachweislich. ------------------ Arne Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanTX Plauderprofi V.I.P. h.c. Malerhäuptling

 Beiträge: 5835 Registriert: 31.01.2008 und die Frösche quaken immer noch
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 11:31 <-- editieren / zitieren -->
noch ein Unterschied:sollte es sich in Zukunft wirklich um Sondermüll handeln (was ich mir so nicht vorstellen kann), wird mit Sicherheit der Betreiber für die Kosten aufkommen müssen. Im gegensatz zur Kernkraft - wo wir alle für die "Endlagerung" aufkommen müssen und der Betreiber der AKW's fein raus ist. Entsorgen kann man ja das ganze definitiv nicht! ------------------ Viele Grüße Stefan -------------------------------------------------- gut dass ich nicht so bin wie andere Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
runkelruebe Moderator Straßen- / Tiefbau
  
 Beiträge: 976 Registriert: 09.03.2006
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 11:06 <-- editieren / zitieren -->
Bayerisches Landesamt für Umwelt: Entsorgung von Photovoltaikanlagenposting dient auch für mich als Lesenzeichen für's WE ;-)
------------------ Gruß, runkelruebe Herr Kann-ich-nich wohnt in der Will-ich-nich-Straße... System-Info | Dateianhänge | FAQ-ACAD | CAD.de-Hilfe | Sei eine Antilope Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Dig15 Plauderprofi V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. für Markscheidewesen und Geodäsie

 Beiträge: 5096 Registriert: 27.02.2003 heiß...heißer..."heißes Eisen"
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 11:00 <-- editieren / zitieren -->
Finde die Aussage schon witzig. Zitat: Ansonsten gibt es genügend Recycling- und Wiederaufbereitungsanlagen
Energiesparlampen werden auch in Anlagen recycelt und wiederaufbereitet. Nur der größte Teil des "recycelten" Materials landet in Sondermülldeponien. ------------------ Viele Grüße Lutz Glück Auf! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanTX Plauderprofi V.I.P. h.c. Malerhäuptling

 Beiträge: 5835 Registriert: 31.01.2008 und die Frösche quaken immer noch
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 10:55 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Fyodor: @ Stefan:Wenn man bei den AKWs die Entsorgung mit einrechnen will, muß man das bei PV auch tun. Und die ist, da auch hier giftiger Sondermüll anfällt, ebenfalls nicht ganz billig.
will ich so nicht stehen lassen: http://hm-pv.de/hp507/Sondermuell.htm
ich will auch nicht sagen, dass PV Anlagen das non-plus Ultra ist - zählt aber für mich zu den geringsten Übel
------------------ Viele Grüße Stefan -------------------------------------------------- gut dass ich nicht so bin wie andere Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
geos01 Mitglied Werzeugmechaniker , Formentechnik / Dipl. Ing. Mechatronik
  
 Beiträge: 954 Registriert: 01.06.2003 V5R8 Autodidakt Solid Edge V9 Autodidakt Solid Works Autodidakt Ideas V8 gelernt
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 10:54 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Fyodor: @ Stefan:Wenn man bei den AKWs die Entsorgung mit einrechnen will, muß man das bei PV auch tun. Und die ist, da auch hier giftiger Sondermüll anfällt, ebenfalls nicht ganz billig.
Zähl mal die giftigen Bestandteile einer monokristallinen Siliziumsolarzelle auf, ich warte. ------------------ Was nicht passt, wird passend gemacht!! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Fyodor Mitglied Dipl.-Ing.(FH) Maschinenbau
  
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erstellt am: 25. Mrz. 2011 10:47 <-- editieren / zitieren -->
@ Stefan:Wenn man bei den AKWs die Entsorgung mit einrechnen will, muß man das bei PV auch tun. Und die ist, da auch hier giftiger Sondermüll anfällt, ebenfalls nicht ganz billig. Klar, der reine Stromverbrauch der Produktionsanlagen ist wohl wieder reinzuholen. Aus umwelttechnischer Sicht bin ich jedenfalls skeptisch, daß die PV wirklich ein gutes Pferd ist, um darauf zu setzen. Was ich immer wieder vermisse ist, Sonnenlicht in Wärme umzuwandeln, und damit Strom zu erzeugen. Das wäre vermutlich die allersauberste Technik, bezahlbar, und gefahrlos. Nur scheint die Spiegellobby nicht groß genug zu sein, und mit Subventionen kann man da auch niemanden locken.  ------------------ Cheers, Jochen Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |