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Thema: Zukunft der Atomkraft ? (124649 mal gelesen)
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geos01 Mitglied Werzeugmechaniker , Formentechnik / Dipl. Ing. Mechatronik
  
 Beiträge: 954 Registriert: 01.06.2003 V5R8 Autodidakt Solid Edge V9 Autodidakt Solid Works Autodidakt Ideas V8 gelernt
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erstellt am: 17. Mai. 2011 22:07 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Ing. Gollum:
Auch wenn man weiter denkt; Wieviele Uranvorkommen gibt es in Frankreich, England bzw. Europa?! Keine.
Einspruch: http://de.wikipedia.org/wiki/Wismut_%28Unternehmen%29
------------------ Was nicht passt, wird passend gemacht!! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Clinton Mitglied Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra
  
 Beiträge: 702 Registriert: 11.11.2003 HP xw4600, Core2Quad Q9550 2,83GHz, 8GB, FX1800, HP LP2475w, Win7 Pro64, HP nx6325,Turion64X2,4GB, ATI Radeon Xpress 1150, Win XP32, CATIA V5 R19,18, SWX Premium 2011x64, SP4, VARICAD2011-1.10, DraftSight, OpenOffice 3.2, Bleistift und Papier
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erstellt am: 17. Mai. 2011 21:32 <-- editieren / zitieren -->
@Ing. GollumDas mit den Energiekosten kann ich so nicht nachvollziehen; die Energiekosten sind auch ein wichtiger Faktor im Produktentsteheungsprozess. Auch in Europa gibt es einige Branchen, die von niedrigen Energiekosten profitieren. Aber das Old-Europa schafft sich nach und nach ab... Die Gutmenschen werden Europa in die monolitische Zeit transferieren. Clinton Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ing. Gollum Plauderprofi Sondermaschinenbau
    
 Beiträge: 1524 Registriert: 11.03.2005 XEON @ 4,2Ghz 12GB, SSD Quadro 4000 Windows 7 x64 SWX 2011 Ansys 13
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erstellt am: 17. Mai. 2011 19:25 <-- editieren / zitieren -->
Hallo,Wirtschaftlich betrachtet, sind es auf Grund unserer sozialen Strukturen ständig steigende Lohnstückkosten welche uns das Genick brechen könnten; Die Energiekosten machen schon jetzt kaum was aus, ein höherer Strompreis wäre allein für die Hochenergie-Industrie ein relevanten Standortfaktor; Und diese ist in Europa eh nicht mehr zu finden. Militärisch gesehen; Die Atomwaffen haben wir über die NATO. Genauso wie die Franzosen oder Engländer. Auch wenn man weiter denkt; Wieviele Uranvorkommen gibt es in Frankreich, England bzw. Europa?! Keine. Ohne Uranbedarf, steht man im absoluten Ernstfall auf Basis erneuerbarer Energien und dezentralen Erzeugern bestens gerüstet. Ein Kopfloser Ausstieg unter allen Umständen ist falsch und könnte zum Teil zu deinen Befürchtungen führen. Wir können aber auch nichts gewinnen, wenn wir weiter an der Atomkraft festhalten. Wir können allerdings als erste die Technologien entwickeln, welche für zu einer Energiewende führen; Und das ist eine reale Chance. Grüße, Gollum ------------------ "Unser Denken hat sich entwickelt, um ziemlich spezifische Aufgaben zu lösen, wie einen Partner auszuwählen, Bären mit einem spitzen Stock zu töten und eine Mahlzeit zu kriegen, ohne eine zu werden." - Terry Pratchett Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Clinton Mitglied Dipl.-Ing. Ma_Lu_Ra
  
 Beiträge: 702 Registriert: 11.11.2003 HP xw4600, Core2Quad Q9550 2,83GHz, 8GB, FX1800, HP LP2475w, Win7 Pro64, HP nx6325,Turion64X2,4GB, ATI Radeon Xpress 1150, Win XP32, CATIA V5 R19,18, SWX Premium 2011x64, SP4, VARICAD2011-1.10, DraftSight, OpenOffice 3.2, Bleistift und Papier
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erstellt am: 17. Mai. 2011 18:41 <-- editieren / zitieren -->
Mit dem Ausstieg aus der Atomtechnologie wird Deutschland zwangsläufig Teile der Macht und Durchsetzungsvermögen in der EU und in der Welt verlieren. Wer AKWs besitzt, der ist eben mächtiger; wer zusätzlich Atomwaffen besitzt der ist vogelfrei und unantastbar. Es wäre undenkbar, dass Atommächte, wie z.B. Frankreich (-->Force de frap) und Großbritannien jemals auf ihre Atomtechnologie verzichten würden, niemals! Deutschland bleibt aber der Duckmäuser und der größte Zahlmeister der EU, hier sind versteckte "Reparationszahlungen" inbegriffen. Das verdanken wir inkompetenten Politikern und hysterischen Gutmenschen... Clinton
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Canadabear Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 158 Registriert: 30.06.2010 Inventor 2009 / 2011
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erstellt am: 17. Mai. 2011 17:22 <-- editieren / zitieren -->
da hst du aber wieder ein weiteres problem. du wirst es in der EU niemals durchsetzen koennen weil deutschland nicht soviel einfluss in der EU hat.Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Wyndorps Mitglied Ingenieur

 Beiträge: 96 Registriert: 21.07.2005 Nix da
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erstellt am: 17. Mai. 2011 17:12 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Canadabear: ... es waehre sinnvoller gewesen den betreibern von AKW's dazu verdonnern konzepte zu erarbeiten wie der ausstieg moeglich waehre und diese konzepte von unabhaengigen leuten zu ueberpruefen. so das die betreiber auch die moeglichkeit haben alternativen zu entwickeln. ...
So wurde es doch Jahre lang gemacht, mit dem Ergebnis, dass die "Betreiber" angeblich keine "vernünftigen" Lösungen gefunden haben, daher die Laufzeiten immer weiter verlängern mussten und das Entsorgungs- bzw. Endlagerproblem weiter ins Nirvana verschoben haben.Mit derselben Theorie kann man es dann auch einmal genau anders herum machen. Als Ansatz z.B::
- In 5 Jahren darf in der EU kein AKW mehr betrieben werden.
- In 5 Jahren darf in der EU nur noch Strom aus erneuerbaren Energien verkauft werden.
- Die Produktion jeder kWh muss lückenlos nachvollziehbar sein.
Wetten, dass die Energieversorger dann auch vernünftige Lösungen haben werden? Die wollen nämlich auch in 5 Jahren noch Geld verdienen. Leider werde ich meinen garantierten Wettgewinn nie einziehen können, da die Energieversorger EU-weit viel zu fett in der Politik verankert sind, um sich ihre aktuelle Gelddruckmaschine "AKWs" wegnehmen zu lassen. ------------------ ---------------- "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 17. Mai. 2011 15:56 <-- editieren / zitieren -->
PV = Photovoltaik------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Canadabear Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 158 Registriert: 30.06.2010 Inventor 2009 / 2011
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erstellt am: 17. Mai. 2011 15:52 <-- editieren / zitieren -->
Zitat: Original erstellt von Leo Laimer: Das musste auch kommen. Die Mongolei ist reisengross und äusserst dünn besiedelt, die Leute bitterarm (besonders seit dem Rückzug der Soviets, seither funktioniert dort nimmer viel). Die lassen sich natürlich leicht ködern mit ein bisserl Geld. Vielleicht freuen sie sich auch noch in tragischer Unwissenheit über ein warmes Fleckerl, im Winter. Und ob ein paar Nomaden verhungern oder an Strahlenfolgen sterben ist der Welt sowas von egal. Da Mensch is a Sau.
tja da haste voellig recht, ich war schon immer der meinung die welt und natur waehre ohne den menschen besser dran. Zitat:
Zurückgehen: AKWs als grandiosen Fehler verstehen, zügig stillegen, abwracken und endlagern (wobei abwracken sehr schwierig ist, dauert pro AKW gut 30 Jahre, und endlagern unmöglich ist, da es keine Endlager gibt). Parallel dazu möglichst viel dezentrale Alternativen erstellen. Dann spart man sich die endlosen dafür-dagegen-Diskussionen um Grosskraftwerken, spart sich auch den Netzausbau, spart nebenbei noch Geld. Die EVUs können sich im Sessel zurücklehnen und aufs Geldzählen reduzieren. Wenn jetzt noch wer fragt, wie kann man mit Alternativen Geld sparen: Sogar die ach-so-schrecklich-teure PV rechnet sich hier&heute schon, unter gar nicht so exotischen Randbedingungen.
auch da bin ich mit einer meinung, so sollte der ausstieg gemacht werden. was ich die ganze zeit meine ist doch die derzeitige reaktion auf den japanunfall. derzeit wird reagiert wie kopflose huehner, schnell was beschliessen obs sinn macht oder nicht, wir haben was getan. das diese folgekosten der panikabschaltung bessergenutzt werden koennten ist doch wohl klar. es waehre sinnvoller gewesen den betreibern von AKW's dazu verdonnern konzepte zu erarbeiten wie der ausstieg moeglich waehre und diese konzepte von unabhaengigen leuten zu ueberpruefen. so das die betreiber auch die moeglichkeit haben alternativen zu entwickeln. so koennen sie sagen: unsere AKW's bringen kein geld mehr ein und kosten nur, da haben wir kein geld was neues zu entwickeln. und sie koennen auch noch den staat auf schadensersatz verklagen. was wuerdest du denn sagen wenn dir der staat ab sofort verbietet arbeiten zu gehn, du zur firma musst um deinen arbeitsplatz in ordnung zu halten aber dafuer kein lohn bekommst. (ich weis ich mach wieder so einen vergleich ) Gruss Rainer ps. was bitte meinst du mit PV? [Diese Nachricht wurde von Canadabear am 17. Mai. 2011 editiert.] [Diese Nachricht wurde von Canadabear am 17. Mai. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 2556 Registriert: 24.11.2002 nachdenken umdenken abschalten abwracken ruhig schlafen
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erstellt am: 17. Mai. 2011 14:46 <-- editieren / zitieren -->
Das musste auch kommen. Die Mongolei ist reisengross und äusserst dünn besiedelt, die Leute bitterarm (besonders seit dem Rückzug der Soviets, seither funktioniert dort nimmer viel). Die lassen sich natürlich leicht ködern mit ein bisserl Geld. Vielleicht freuen sie sich auch noch in tragischer Unwissenheit über ein warmes Fleckerl, im Winter. Und ob ein paar Nomaden verhungern oder an Strahlenfolgen sterben ist der Welt sowas von egal. Da Mensch is a Sau.Zurückgehen: AKWs als grandiosen Fehler verstehen, zügig stillegen, abwracken und endlagern (wobei abwracken sehr schwierig ist, dauert pro AKW gut 30 Jahre, und endlagern unmöglich ist, da es keine Endlager gibt). Parallel dazu möglichst viel dezentrale Alternativen erstellen. Dann spart man sich die endlosen dafür-dagegen-Diskussionen um Grosskraftwerken, spart sich auch den Netzausbau, spart nebenbei noch Geld. Die EVUs können sich im Sessel zurücklehnen und aufs Geldzählen reduzieren. Wenn jetzt noch wer fragt, wie kann man mit Alternativen Geld sparen: Sogar die ach-so-schrecklich-teure PV rechnet sich hier&heute schon, unter gar nicht so exotischen Randbedingungen. ------------------ mfg - Leo [Diese Nachricht wurde von Leo Laimer am 17. Mai. 2011 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Canadabear Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 158 Registriert: 30.06.2010 Inventor 2009 / 2011
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erstellt am: 17. Mai. 2011 14:43 <-- editieren / zitieren -->
Hallo,das zeigt doch wieder das man nicht ein sagt wir schalten einfach sofort alles ab sondern das man die entwicklung alternativen vorrantreiben muss. wie man gerade auch in einem andrem thread hier sieht will man mehr in richtung elektroauto gehn, dadurch ist aber auch ja wieder mehr strom noetig. also ist es doch noch wichtiger erstmal auch die alternativen zu entwickeln und weiterzubringen. aber es wird jetzt erstmal mehr geld dafuer ausgegeben strom aus dem ausland einzukaufen und AKW's zu betreiben die zum einen keinen strom erzeugen sondern nur verbrauchen. wie ich schon geschrieben hab dadurch das ein AKW abgeschaltet ist wird es nicht sicherer. @leo wie weit willst denn zurueckgehen? ich wuerde sagen man muss in eine andere richtig vorrangehn. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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