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Autor Thema:   Zukunft der Atomkraft ? (124655 mal gelesen)
Torsten Niemeier
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 22:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Zitat:
Original erstellt von Leo Laimer:
-)Wahrheit der Atomkraft.

Bereits jetzt, hier und heute (tatsächlich am heutigen Tag) haben alle PV-Anlagen Deutschlands zusammen mehr Energie geliefert als alle Atomkraftwerke zusammen. Die Windkraftwerke waren nicht so fleissig, haben aber nochmals 20% dazugeliefert: http://www.heise.de/tp/blogs/2/149511
Also was soll der Unsinn, man könne die Atomkraft nicht wegdenken?
Man braucht sich nur den Kopf freimachen, und schon gehts, hier und jetzt.



Also ich lese diesen Beitrag etwas anders.
Die PV-Anlagen haben über einen bestimmten Zeitraum (mittags) etwas mehr Leistung geliefert als die KKW. Auf den Tag hochgerechnet dürften die KKW deutlich mehr Energie geliefert haben als die Solaranlagen, die ja z.B. nachts nicht so ganz effektiv arbeiten.
Ich finde den Artikel ganz interessant, danke dafür, aber wie Du das zusammengefaßt hast, hat IMHO das vielzitierte BILD-Niveau.
Selbst wenn Deine Auslegung zuträfe, würde das bedeuten, man bräuchte in etwa doppelt so viele PV-Anlagen wie heute, um die Abschaltung der KKW zu kompensieren.
Versteh' mich bitte nicht falsch, ich würde den Einschuß der Reaktoren natürlich auch begrüßen, aber die notwendige Kompensation derart zu verharmlosen finde ich etwas abwegig.

Gruß, Torsten

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Clinton
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 22:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
@Leo Laimer

Wir selbst und unser Habitat bestehen nun mal aus Atomen, da wird man halt neugierig...
Das bedeutet aber nicht, dass wir die ganze Welt zwangsläufig verstrahlen müssen...

Clinton

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Leo Laimer
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 21:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Es geht vor Allem um die längst wiederlegte Behauptung, man könne auf die Atomenergie nicht verzichten.
Das stimm aber nicht. Man kann ganz leicht drauf verzichten, und zwar sofort und ohne drastische Einbussen irgendeiner Art.
Wenn ihr in D jedes Jahr Eines davon stillegen würdet, wäre in 17 Jahren Ruhe (zumindest vordergründig im aktiven Betrieb).
Ihr müsst dann eh noch rund 30 Jahre lang abwracken und zubetonieren, sowie 50 Jahre lang oberflur Castoren bewachen, und dann auf ewig unterflur die Endlager bewachen. Reicht doch, oder?
Wer dann noch nicht an einer der zahllosen Krebsarten gestorben ist, darf sich endlich einer atomkraftfreien Erdoberfläche erfreuen.
Obwohls gscheiter sein wird, er würde sich ehzeit über die Atomwaffen hermachen: Abwracken, ver-Castoren, endlagern.
Das reicht jetzt aber, um die nächsten 5 Generationen mit unverdientem Atomscheixx zuzuschütten, wobei die noch dazu keinen Cent bezahlt bekommen weil sie mangels Atomkraftwerke dann keinen Atomstrom mehr verkaufen können.
Mein konkreter Verdacht warum man kein Ende findet bei der Atomkraft, warum Laufzeiten verlängert werden ins Absorde (in Spanien werden grad 80 Jahre geprüft)[Korr.LL: 60 Jahre angestrebt] erhärtet sich:
Die Atombande kann garnicht aufhören.
Es ist technisch und logistisch garnicht möglich (auch der mächtige hochentwickelte Industriestaat Deutschland schafft auch unter optimistischesten Annahmen und bei bestem Willen niemals, jedes Jahr ein AKW stillzulegen - dazu fehlen jede Menge Kapazitäten, Technologien und Resourcen), es gibt auch keinerlei Idee was man mit den -zig Mio Tonnen verstrahltem Schrott überhaupt tun soll.
Und sogar wenn man obiges überoptimistisches Szenario "1 AKW pro Jahr weg" durchziehen könnte - die 100 Jahre lange Spezial-Arbeit zu horrenden Kosten kann Niemand stemmen.
Die Atomkraft gleicht einem Pakt mit dem Teufel.

Wenn Irgendwer glaubt, er müsse schwarze, gestreifte oder karierte Löcher erforschen - so sei das eine andere Sache. Das ist aber weder ein Argument für AKWs, noch bedingen, erlauben oder verbessern sie Diese. Es sind höchstens Wissenschaftler aus benachbarten Fakultäten die da und dort tätig sind.

------------------
mfg - Leo

[Diese Nachricht wurde von Leo Laimer am 23. Mrz. 2011 editiert.]

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Clinton
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 21:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
@Leo Laimer

Auf Atomreaktoren für Forschungszwecke müssen wir dann auch verzichten?
Was ist mit der Abwehr von Meteoriten-/Kometen-/Asteroideneinschlägen?
Die Wahrscheinlichkeit ist zwar recht gering, aber dennoch vorhanden.
Keine Atomforschung = Gute Nacht menschliche Zivilisation... 

Clinton

[Diese Nachricht wurde von Clinton am 22. Mrz. 2011 editiert.]

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erstellt am: 22. Mrz. 2011 21:17    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Was soll das jetzt wieder für ein Argument sein?
Weils im CERN irgendwas Dubioses und Sauteures anstellen, sollen auch die AKWs bleiben dürfen?
Die Phantasie der AKW-Befürworter ist wahrlich grenzenlos - solange es um Argumente fürs Beharren auf diesem gemeingefährlichen Wahnsinn geht.

Jede Gesprächsrunde "pro Atomkraft" hat nur Glaubwürdigkeit, wenn sie dieser Tage vor den Toren von Fukushima stattfindet.
Natürlich ohne Schutzkleidung.

------------------
mfg - Leo

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Clinton
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 21:04    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
@Leo Laimer

Mit den meisten Punkten wäre ich auch einverstanden, danach müßte man auch den CERN-Teilchenbeschleuniger stoppen...
Da gibt es unterschiedliche Meinungen zwischen den Teilchenphysikern...bis zum Blackhole-Szenario...

Clinton

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Clinton
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 20:50    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
@Wyndorps

Ich habe 2004-2010 in Schwäbisch-Sibirien gelebt und gearbeitet; der Optimismus was den Wahlausgang betrifft, stimmt mich schon nachdenklich; die Optimisten dort wollen den Teufel durch den Belzebub ersetzen...

Gruß

Clinton

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Leo Laimer
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 20:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Es gibt keine "saubere Energie", aber in den verschiedenen Stromerzeugungsmethoden steckt sehr unterschiedliches Gefährdungs- und Verschmutzungspotential.
Und da liegt die Atomgeschichte mit riesengrossem Abstand weg von allem Anderen.

Die Nebenbemerkungen mit Bunker und Geigerzähler wirft übrigens ein dramatisches Schräglicht auf die Atomgeschichten:
Als superdoofes Argument gegen Alternativen / pro Atom hört man ja oft: "wollt ihr denn mit Kerzenlicht in die Höhle zurück?"
Es ist genau umgekehrt.
Wegen der Atomkraft müssen wir womöglich in die Höhle (= in den Bunker).
Was ist wenn mitten in Westeuropa so ein SuperGAU passiert?
Mio werden flüchten - alleine dabei wird hunderte/tausende (Panik-)Tote geben.
Die Armen werden ausharren müssen - und die letzte Bild-Ausgabe am letzten Gang zur Toilette mitnehmen.
Die Superschlauen haben einen Bunker.
Da sitzen sie dann drin... Und was dann?
Man wird entscheiden müssen, wer darf rein, wer muss draussen bleiben.
Bei jedem Blick vor die Tür droht Verseuchung
Das Wasser reicht nur zum Trinken und nur für 2-3 Wochen, waschen ist nicht drin - Jeder stinkt.
Jeder hat seine 2m² und aus.
Rumgehen, Kinder rumlaufen - geht nicht.
Es gibt bald garkein Licht mehr, nur stinkende stöhnende Dunkelheit.
Toilette im Bunker - mag ich nicht näher beschreiben
Spätestens am 3. Tag herrscht "Mord-und Brand-Klima" im Bunker.
Essen reicht für 3 Wochen -  aber jeden Tag dieselbe trockene Grütze.
Aber was ist nach 3 Wochen?
Rausgehen geht nach 3 Wochen noch weniger als am ersten Tag, Alles ist höllisch verseucht.
Draussen marodieren Banden (vll nicht mehr zu unterscheiden von den Polizisten).
Drinnen bleiben bedeutet kollektives qualvolles Ende.
Draussen wird einem kaum was Besseres blühen.
Wenn Irgend ein Blauäugling je geglaubt hätte es erscheinen beizeiten Rettungsteams die die Leut aus den Bunkern holen, dekontaminieren und in Sicherheit bringen - es gibt diese Rettungskolonnen nicht, es gibt die Sicherheit ausserhalb nicht.
Die erhofften Retter sitzen entweder selber im Bunker, oder sind geflohen, oder wurden von den Reichen und Mächtigen woandershin (zu eigenen Diensten) kommandiert.
Und sollte es je Einer schaffen, aus der Unglückszone auszubrechen und sich bis an den Rand der Evakuierungszone durchzuschlagen, er wird vor einem bestens gesicherten Zaun stehen: Er ist unrettbar kontaminiert und dem Tod geweiht, er wird keinen Platz finden unter den Glücklichen ausserhalb, er ist verdammt dazu innerhalb des Zaunes zu bleiben.

Also nochmals:
Atomverseuchung bleibt auf "ewig" (in menschlichen Masstäben gemessen).
Was Halbwertszeit wirklich bedeutet, weiss wohl Jeder hier?
Was Schutzbunker in Wirklichkeit bedeutet versteht wohl hoffentlich auch Jeder.
Wie Dekontaminierung geht weiss hoffentlich auch so Mancher? (es ist nur ein Vervielfachen bei gleichzeitigem "Verdünnen" des Atommülles, z.B. Dusche/Abwasser, wegzuwerfende Kleidung, usw.).
Es gibt absolut keinerlei Möglichkeit, das radioaktive Zeugs irgendwie richtig loszuwerden.
Die Franzosen tun konsequenterweise das Einzig Ehrliche: Sie kippen den radioaktiven Abfall gleich ins Meer.
Die Japaner machen in der Panik derzeit ja auch dasselbe: Sie schütten Meerwasser drauf soviel wie möglich, das fliesst umgehend (aber höchst kontaminiert) ins Meer zurück.
Saudumm dass gerade die Japaner sich zum guten Teil aus ebendemselben Meer ernährt haben, bisher.
Dass draussen im Pazifik auch ein paar zig-Tausend Menschen leben geht wohl in den Diskussionen irgendwie unter?
Und dass man die Natur (den Pazifik samt allem Gekreuche und Gefleuche) ganz selbstverständlich verstrahlen darf nimmt man halt mal einfach an.
Passt wunderbar zur todzynischen Grundhaltung aller Atombetreiber.

Noch eine Bemerkung zum möglichen Stromschlag bei Löscharbeiten nahe PV-Anlagen:
Ich nehme dieses Thema sehr ernst und werde Massnahmen treffen, danke für den Hinweis.
Es frage bitte mal Jemand einen gestandenen Feuerwehrmann, ob er lieber ein Haus mit PV am Dach (und optimalem NotAus- und Kuzschlussschalter) löschen möchten, oder ein durchgegangenes AKW.

------------------
mfg - Leo

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Wyndorps
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Nix da

erstellt am: 22. Mrz. 2011 20:42    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
Zitat:
Original erstellt von Ing. Gollum:
... Wann werden der Staat und Konzerne einen gemeinsamen Weg gefunden haben, Leo auch ordentlich abzuziehen?! Die Missgunst zerfrisst mich langsam...

Jedem stand und steht es frei, soweit er über ein geeignetes Dach verfügt hat, sich ein PV-Anlage darauf zu bauen. Wenn Du es nicht getan hast, obwohl Du gekonnt hättest, ist es nicht die Missgunst, die Dich zerfrisst, sondern allein der eigene Biss in den Allerwertesten wegen der verpassten Chancen. 
Wir haben eine PV-Anlage, die ca. 50% mehr Strom erzeugt, als unser Jahresbedarf ist. Jetzt freue ich mich einfach noch mehr, wenn die Sonne scheint. Das Ding finanziert sich selber, das reicht uns.
Heute haben wir 23,5 kWh produziert, allein mit strahlender Sonne und garantiert nicht gesundheitsschädlich!

Ich ärgere mich dagegen über jeden Euro, der für die Nutzung der Atomenergie ausgegeben wurde, oder für die Sanierung von Asse noch ausgegeben werden muss. Gleiches gilt für den "Superdeal" unseres MP mit der EnBW. Die Rechnung für dieses Abenteuer bezahlt der Baden-Württemberger Steuerzahler, nicht der MP.

Am 27.3. ist Wahl in BW. Für mich ein Pflichttermin. Ich hoffe, es gibt eine sehr hohe Wahlbeteiligung, denn diesmal ist die Landespolitik mit der grundsätzlichen Politikausrichtung in Deutschland fest verknüpft. Ich fordere alle meine Studenten auf, mit der Wahl Farbe zu bekennen, entweder hü oder hott. Nur "egal" geht nicht mehr.

Für die nicht BW-ler bleibt noch diese Petition, wobei da noch erschreckend wenige gezeichnet haben. Fyodor, Bulko und Clinton können ja dann eine "Dafür-Petiton" starten.

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"Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."  (Stanislaw Jerzy Lec)

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Clinton
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erstellt am: 22. Mrz. 2011 20:27    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat
@Frau-PROE

Die Kernenergie ist eine der wichtigen Schlüsseltechnologien, die uns Auskunft über die Beschaffenheit der in uns innewohnenden und uns umgebenden Materie liefert... 
Das ist halt das natürliche, atomare Teilchenkosmos... 
Ich sorge mich immer um das Bedienpersonal der Maschinen/Anlagen, die ich konstruiere; natürlich auch um die Leute, die in Japan das atomare Desaster zähmen müssen.
Es würde den Leuten dort auch nichts nützen, wenn ich den nächsten Flieger nach Tokio besteigen würde...

Gruß

Clinton

[Diese Nachricht wurde von Clinton am 22. Mrz. 2011 editiert.]

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