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Autor Thema:  Vorgehensweise bei externer Verschmelzung (3644 mal gelesen)
andreas_siegen
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erstellt am: 10. Sep. 2008 13:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,
habe eine kleine Frage zur Vorgehensweise beim Verschmelzen von zwei Teilen.

Bei dem Bauteil handelt es sich um eine Kunststoffabdeckung mit einer komplizierten Verrippung. Grundsätzlich werden diese Abdeckungen getrennt und anschließend verschmolzen.

Dabei bildet die Abdeckung als sich ein Teil und die Rippen sind das zweite Teil, dass anschließend auf das Grundteil über externe Verschmelzung verschmolzen wird.

Grundsätzlich funktioniert unsere vorgehensweis ganz gut bis auf eine Kleinigkeit :-)

Da unsere Abdeckungen, von der Geometrie, kompliziert sind, wird mit der Abdeckung begonnen zu konstruieren. Wenn die Abdeckung soweit fertig ist, wird eine Pobliziergeometrie im Teil erstellt, und diese wird dann über eine externe Kopiegeometrie (wir arbeiten grundsätzlich über CSYS) in das zweite Teil "RIPPEN" kopiert, nun hab ich die Außenflächen der Abdeckung in meinem Teil "RIPPEN". Diese Flächen dienen im weiteren Verlauf dazu, die Rippen zu beschneiden.

Nun das Problem:

Wenn ich jetzt in das Teil "Abdeckung" die Rippen verschmelze, und anschließend wieder in das Teil"RIPPEN" gehe und regeneriere, dann nimmt sich die Kopiegeometrie, die als Referenz die Publiziergeometrie aus der "ABDECKUNG" hat auch das nachfolgende verschmolzene mit und alles ist hinüber...

Nun könnte ich ja einfach die Kopiegeometrie von abhängig auf unabhängig mach (so machen wir es auch) oder die Publiziergeometrie einfach weglassen, machen auch manche Kollegen.

Hin und wieder taucht durch diese, meines erachtens unsaubere Lösung, eine CIRCULARE Referenz.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie wir es besser machen könnten?

------------------
die aller schönsten Grüße aus dem Siegerland...

Andreas

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EWcadmin
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erstellt am: 10. Sep. 2008 14:51    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für andreas_siegen 10 Unities + Antwort hilfreich

Das so eine Vorgehensweise zirkulare Referenzen erzeugt, die letztendlich das Ganze zum Scheitern bringen, ist doch klar.
Was ihr also braucht, ist eine unabhängige übergeordnete Partei. Dies kann z.B. ein Skelett sein, welches die Fläche (Schnittfläche zwischen Abdeckung und Rippen) enthält, die sowohl die Abdeckung als auch die Rippen beeinflusst.

In das Teil Abdeckung holt ihr Euch dann diese Fläche mittels Kopiergeometrie (Skelett) oder Vererbung (part) und modelliert die Abdeckung fertig.
Das gleiche macht Ihr mit den Rippen.
Zum Schluß noch die Rippen in die Abdeckung als externe Verschmelung einfügen und fertig.

Zirkulare Referenzen dürften somit nicht mehr auftauchen, und ein Regenerieren sollte auch problemlos funzen.

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andreas_siegen
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erstellt am: 10. Sep. 2008 15:20    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Skelett hab ich mir auch schon gedacht, scheitert aber an der Komplexität dieser Teile. Die Abdeckung hat integrierte Kanäle und einen Flansch mit Verschraubungen.

Könnte ich folgendes machen?!

Ich mache mein Teil "Abdeckung" soweit fertig erzeuge eine Publiziergeometrie am Ende des Modellbaums, füge diese PG über eine Kopiegeometrie als erstes KE hinter den Startbezügen in das Teil "RIPPEN" ein, mache die Rippen fertig und verschmelze anschließend beides zusammen in einem koplett neuem Teil.

Wäre diese Situation sauber und denkbar?

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Andreas

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EWcadmin
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erstellt am: 10. Sep. 2008 15:26    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für andreas_siegen 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Vorgehensweise ist denkbar und dürfte auch sauber sein, da alle Referenzen nur in eine Richtung gehen.

Probiere es aus und erzähl dann mal, wie es gelaufen ist.

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Zitat:
Original erstellt von andreas_siegen:
... Ich mache mein Teil "Abdeckung" soweit fertig erzeuge eine Publiziergeometrie am Ende des Modellbaums, füge diese PG über eine Kopiegeometrie als erstes KE hinter den Startbezügen in das Teil "RIPPEN" ein, mache die Rippen fertig und verschmelze anschließend beides zusammen in einem koplett neuem Teil. ...

Wenn Du kein Skelett haben willst, genau so.
Allerdings verstehe ich Deine Einwände gegen ein Skelett nicht. Dort kannst Du bequem Bezüge erzeugen, die Kanäle und was auch immer festlegen und beiden Teilen mitgeben. Der Vorteil ist dann, dass die Geometrien abhängig vom Skelett sind und nicht von "irgendwelchen" (Geometrie-) Elementen der Konstruktionsteile.

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EWcadmin
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erstellt am: 10. Sep. 2008 16:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für andreas_siegen 10 Unities + Antwort hilfreich

@K_H_A_N: schöner hätte ich es nicht erklären können.

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andreas_siegen
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erstellt am: 17. Sep. 2008 11:36    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

sorry für die späte Antwort. Natürlich habt Ihr recht mit dem Skelett. Wird auch so bei uns umgesetzt. Das Problem ist bei diesen speziellen Bauteilen, dass ich im Prinzip ein sehr aufwendiges Skelett haben müsste, da die Kontur sehr umfangreich ist. Beispielsweiße Unterbodenverkleidung eines PKW´s.

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Andreas

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