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Autor Thema:  Einfärben von Baugruppenschnitten (2047 mal gelesen)
K_H_A_N
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erstellt am: 12. Sep. 2008 19:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo zusammen, meine Nervensäge plagt mich mal wieder ...

Ich habe eine umfangreiche Baugruppe übernommen (wahrscheinlich noch mit 2001 erzeugt), an der ich einiges zu ändern habe. Bis dahin kein Problem, aber ...
Ich möchte die Änderungen für eine Präsentation farblich hervorheben. Das ist auch in den Einzelteilen kein Problem und auch in der Baugruppe zu sehen (alle Teile zeigen ihre Originalfarben), aber bei den Baugruppenschnitten gibt es einige Flächen, die sich beim besten Willen nicht einfärben lassen. Weder durch das Vergeben einer Baugruppenfarbe (die würde alle Baugruppenfeatures einfärben) noch durch das Einfärben via Baugruppenflächen - die Auswahl der betroffenen Flächen ist nicht möglich. Erzeuge ich den Schnitt aus einer Sammelfläche, kann ich diese zwar per Einfärben von Baugruppensammelfläche wie gewünscht einfärben, der anschließende Mat-Schnitt übernimmt aber nur in 5 von 6 Teilen die Fläche der Sammelfläche.
Einzige Auffälligkeit bei dem betroffenen Teil - es fehlt die Referenzbaugruppe zur Geometrieübernahme des Rohteils in das (Vor-)Fertigteil, die Referenzen sind nicht aktiv. Da die Teile aus den vorhandenen Fertigteilen abgeleitet werden, sollte das kein Problem sein, das Teil regeneriert auch ohne Probleme durch.

Hat jemand eine Vermutung, woran das sonst liegen könnte bzw. wie ich das Problem lösen kann? Jeder Workaround ist gern gesehen.

Pro/E WF2 M250 VW/AUDI-Konfiguration

------------------
"If you are not living life on the edge, you are taking up too much space" - oder wie ich das vermeide ... . =>MfG Khan<= 
Auch hilfreich: kostenloses Online-Wörterbuch - Google-Suche hier im Forum - die alte Forumssuche und gerne nicht verstanden: PDF's drucken und Abwärtskompatibilität
Und auch immer wieder gefragt: Studentenversion und wie man die konfiguriert, mehr Info auch hier.

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Ford P.
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erstellt am: 12. Sep. 2008 21:26    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für K_H_A_N 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo K_H_A_N,
für viel Teile wahrscheinlich zu aufwändig, bei einem aber durchführbar. Öfnne das Problemteil und weise ihm die Farbe zu in der du den Schnitt hervorheben willst (also einfärben Teil). Nimm jetzt die Farbe die das Teil haben soll und wähle Flächen, klick eine Geometriefläche an, RMT-Körperflächen-Ok-zuweisen. Das Teil ist jetzt "lackiert". Wenn du in der Baugruppe wieder etwas Wegschneidest entferst du dort die eingefärbte Oberfläche und die "Teilfarbe" ist wieder zusehen. Das "Lackieren" kannst du auf Teilebene mit Einfügemodus an jeder Stelle im Modellbaum durchführen. Nachkommende KEs zeigen dann die Teilfarbe. So können Bereiche die hinzugekommen sind oder wo etwas weggenommen wurde schön kenntlichgemacht werden. Ich färbe so gerne mal die Oberfläche der Verschmelzung in Bearbeitungsteilen ein (z.B. Farbe "Rostschutzgrundierung" bei Gußteilen). Jeder folgende Matschnitt zeigt dann die wahre Gußfarbe die dem Teil zugewiesen wurde. Einfach mal testen.

EDIT
ganz vergessen:
Mögliche Ursache könnte sein dass dein Schnitt eine Fläche erzeugt die tangetial in eine Teilfläche hineinläuft. Hier kann Pro/E die Farbzuweisung nicht auflösen (auch bei meinem Workarround nicht). Hier würde eventuell helfen den Schnittverlauf so zu manipulieren das wirklich eine Kante entsteht.
EDIT

Ford P.

------------------
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu Pro/E da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.

[Diese Nachricht wurde von Ford P. am 12. Sep. 2008 editiert.]

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Pro_Blem
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
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Pro/E WF4 M180(M220)
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erstellt am: 13. Sep. 2008 07:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für K_H_A_N 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von K_H_A_N:
...Erzeuge ich den Schnitt aus einer Sammelfläche...

...Jeder Workaround ist gern gesehen.


nur eine Idee für einen Workaround. Kannst Du die Sammelfläche, die den Schnitt beschreibt nicht versetzten und dann einfärben?

------------------

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K_H_A_N
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erstellt am: 13. Sep. 2008 08:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

... hilft beides leider nicht.
Das Problemteil entsteht aus einer generischen Baugruppe (für die Übergabe der CopyGeoms), die mir nicht zur Verfügung steht. In dieser Baugruppe entsteht nicht nur das Rohteil, sondern auch das Fertigteil bis zu seinen vollständigen CopyGeoms.

Ein Referenzfluss, den ich seit der Rel. 20 (vorher gab es keine CopyGeoms) genau so verwende. Die CopyGeoms, die Flächen und Sammelflächen beinhalten, geben auch ihre Originalfarbe weiter.

Das Teil ist dann auf eine andere Farbe gesetzt, somit heben sich alle mechanischen Bearbeitungen farblich ab. Auch das ist für mich seit der Rel. 20 Standard.

Die von mir zu ergänzenden Bearbeitungen färbe ich dann entweder durch Einzelauswahl oder deren Sammelfläche mit einer weiteren Farbe ein. So sind zusätzliche Bearbeitungen im Einzelteil gekennzeichnet.

Da das Ganze aber noch im Zusammenbau bearbeitet wird, ist für die ZSB-Bearbeitung eine weitere Farbe sinnvoll. Das geschieht durch die Zuordnung einer Farbe für die Baugruppe, in der die Baugruppenmaterialschnitte definiert sind. Hier fängt die Auffälligkeit an.

So richtig kompliziert wird es jetzt für die zusätzlichen oder geänderten ZSB-Bearbeitungen, da auch die farblich zu erkennen sein sollen. Ich färbe die dann entweder durch Einzelauswahl (Baugruppenfläche) oder deren (Baugruppen-)Sammelfläche mit einer weiteren Farbe ein. Und genau hier ist das wirkliche Problem, da die neuen Bearbeitungen im ZSB im Problemteil nicht eingefärbt werden können. Die Geometrie der Bearbeitung ist dabei fast trivial, es handelt sich z.B. um einen Zylinder, der das betroffene Teil zur Hälfte schneidet (Halbkreis). Dieser Schnitt ist geometrisch eindeutig, da im Einzelteil ein Bearbeitungsaufmaß vorgehalten wird (Zeichnung für Einzelteil- und ZSB-Bearbeitung sind gefordert).

Die eine Frage dürfte wohl sein, warum sich das Ergebnis des Baugruppenschnitts nicht als Baugruppenfläche auswählen lässt, die zweite Frage ist, warum die eingefärbte Baugruppenfläche nur in 5 von 6 Teilen die resultierende Fläche einfärbt.

[edit]
Ach ja, und bevor jemand meint, ich halte die Technik mit Baugruppenmaterialschnitten für sinnvoll - ein klares nein.
Wenn ich jedesmal, wenn mir Pro/E deshalb die Zeit dafür lässt, einen Kaffee trinken würde, könnte ich mindestens 200 Jahre nicht mehr schlafen  . Mit anderen Worten: Bei größeren Baugruppen taugt das nur für Konstrukteure, die ihre Zeit gerne vermüllen.
Und ganz nebenbei: Wenn man ein Fertigteil mit seiner Teilenummer aufruft, sollte das auch so aussehen, wie es fertig bearbeitet ist. Diese Thematik kann ein Baugruppenmaterialschnitt nicht sinnvoll bedienen. Entweder sind die Schnitte im Einzelteil auch zu sehen - dann stimmt die Geometrie für die Vorbearbeitung nicht, oder sie sind nicht zu sehen, dann kann man die Fertiggeometrie nur in besagter Bearbeitungsbaugruppe sehen. Neben dem Zeitfaktor ein klares Argument dagegen, weil es eine sehr fehlerträchtige Arbeitsweise ist.
[/edit]

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Ford P.
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erstellt am: 13. Sep. 2008 10:53    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für K_H_A_N 10 Unities + Antwort hilfreich


08_09_13.jpg

 
Hallo,
hier nochmal ein Bild der "Tangentialproblematik" für alle die es interessiert.
Hast du mal gecheckt ob dem Teil irgendwann mal eine Baugruppenfarbe (Komponente) oder was ähnliches untergejubelt wurde und die jetzt nicht mehr richtig verwaltet wird? Man könnte auch mal das Teil löschen und neu einbauen falls es der Aufwand zuläßt. So könnte man einen möglichen Baugruppenfarbeneffekt eliminieren.

Zitat:
Original erstellt von K_H_A_N:


[edit]
Ach ja, und bevor jemand meint, ich halte die Technik mit Baugruppenmaterialschnitten für sinnvoll - ein klares nein.
Wenn ich jedesmal, wenn mir Pro/E deshalb die Zeit dafür lässt, einen Kaffee trinken würde, könnte ich mindestens 200 Jahre nicht mehr schlafen  ;) . Mit anderen Worten: Bei größeren Baugruppen taugt das nur für Konstrukteure, die ihre Zeit gerne vermüllen.
Und ganz nebenbei: Wenn man ein Fertigteil mit seiner Teilenummer aufruft, sollte das auch so aussehen, wie es fertig bearbeitet ist. Diese Thematik kann ein Baugruppenmaterialschnitt nicht sinnvoll bedienen. Entweder sind die Schnitte im Einzelteil auch zu sehen - dann stimmt die Geometrie für die Vorbearbeitung nicht, oder sie sind nicht zu sehen, dann kann man die Fertiggeometrie nur in besagter Bearbeitungsbaugruppe sehen. Neben dem Zeitfaktor ein klares Argument dagegen, weil es eine sehr fehlerträchtige Arbeitsweise ist.
[/edit]


OT, muß aber sein.
Es wäre schön wenn die Pro/fis nicht immer solch allgemeinen Regeln aufstellen würden um die Roukies nicht auf die falsche Fährte zu führen. Es gibt nämlich durchaus Situationen wo der BG-MatSchnitt das Mittel der Wahl ist.
Beispiel:
Eingegossene Stahlbuchse in Aludruckgußteil zur Aufnahme eines Kugellagers. Hier darf die Bearbeitung nur in der Baugruppe stattfinden und auch nicht an die Teile "durchgereicht" werden.
An die Roukies:
Nicht falsch verstehen K_H_A_Ns Aussage trifft den Kern zu 98%. Aber immer schön den eigenen Kopf mitbenutzen um die übrigen 2% auch korrekt abzubilden. Am Besten immer so konstruieren wie es auch real durchgeführt wird. Wird die Bearbeitung an einer Baugruppe durchgeführt, dann sollte sie auch in Pro/E da hinein (zumindest zu 98% ).

Ford P.

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K_H_A_N
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erstellt am: 13. Sep. 2008 11:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zitat:
Original erstellt von Ford P.:
... Aber immer schön den eigenen Kopf mitbenutzen um die übrigen 2% auch korrekt abzubilden. ...

, denn einmal richtig ist immer am schnellsten. Und dazu gehört auch ein zu dem Projekt passendes Konzept.

Zitat:
Original erstellt von Ford P.:
... OT, muß aber sein.
<snip> Am Besten immer so konstruieren wie es auch real durchgeführt wird. Wird die Bearbeitung an einer Baugruppe durchgeführt, dann sollte sie auch in Pro/E da hinein (zumindest zu 98% :D ).

Auch hier sind wir einer Meinung, eine wie auch immer geartete (2D- oder 3D-Zeichnung) hat den Gegenstand korrekt zu beschreiben.

Es ging mir nicht darum, Bearbeitungen, die im ZSB stattfinden, im Einzelteil bereits abzubilden.

(Obwohl das bei beabsichtigtem geringst möglichem Aufwand durchaus Sinn macht. Allerdings ist das mit dem Auftraggeber und Fertiger vorher entsprechend zu vereinbaren und korrekt zu dokumentieren, z.B. durch entsprechende Vermerke in der Zeichnung mit Vorbearbeitungsmaß und dem Hinweis auf Fertigstellung durch ZSB-Bearbeitung. Das macht man z.B. gerne, wenn der große Aufwand nicht gerechtfertigt ist, z.B. bei frühen Prototypen. Kehrseite des Einsparens ist erhöhter Aufwand bei der Fertigungsbetreuung).

Es geht einzig und allein gegen das Feature Baugruppenmaterialschnitt. Ich halte es für wesentlich zielführender, die Baugruppenbearbeitung in einem separaten Teil geometrisch abzubilden. Von hier aus gibt es dann verschiedene Wege. Meine Geometrie sind Sammelflächen, die ich per CopyGeom in ein "ZSB-Bearbeitungsteil" kopiere, wobei dieses Teil natürlich vorher die Fertigteilgeometrie erhalten hat. Somit kann ich wann immer das gebraucht wird, das "ganz" fertige Einzelteil separat anfassen und habe nicht immer die zeitlichen Aussetzer für das Regenerieren der Baugruppenfeatures, das auch im Einfügemodus stattfindet.
Natürlich kann man auch hier mit Merge und Cut arbeiten, wem es denn besser gefällt.

Und ganz klar, wir reden hier von "großen" Teilen jenseits der 1000 Features und Speicherbelastungen, die zumindest ohne den 3GB-Switch am Rande des mit 32bit machbaren sind. Hier klammert man sich selbstredend an jede Möglichkeit, die einen noch flüssigen Arbeitsablauf ermöglicht. Baugruppenfeatures sowie Familientabellen gehören definitiv nicht dazu.

Zum eigentlichen Problem:
Auch wenn das Problemteil und die Baugruppe komplett entfärbt werden bleibt der Fehler bestehen.

Und zum Abschluss noch ein miserabler Workaround.
Ich werde bis zu einem besseren Vorschlag schlicht und einfach einen Dummy von dem ganz fertig bearbeiteten Problemteil erzeugen, die betroffenen Flächen im Einzelteil einfärben und das Original in der Baugruppe ausblenden. Wenn die Baugruppe dann zurück in das PDM-System muss, wird der Dummy natürlich vorher gelöscht.

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