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Thema: Hydraulikantrieb im Modellbau (43783 mal gelesen)
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Doc Snyder Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen

 ( Bin da dabei: Dig. Prototyping Forum )
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erstellt am: 13. Mai. 2006 19:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hat mit Pazifist nix zu tun, ich mag dieses Gewese auf diesen Messen nicht. Ein paar weltfremde Freaks, die unbeweibt ("Erotikfiguren"... ) ihr Leben im Bastelkeller fristen und auf der Messe mal ans Tageslicht kommen, um ihr nur zu oft unvollendetes Lebenswerk und Groschengrab zu präsentieren. Ich kenn die Typen, aus der Luftsport-Verein-Modellbaugruppe, in der ich immer noch Mitglied bin. (Es sind natürlich nicht alle so.) Auf den Großständen dann die Modellbauindustrie, die dem Normalmenschen für teures Geld das Gefühl von Könnerschaft verkaufen will und den wirklichen Könnern nur ein Kopfschütteln entlockt. Und das Publikum in der Mehrzahl so "Boah ey, wie schnell fährt das? Boah ey, was kostet das? Boah ey!" Und natürlich die unvermeidliche Rennwagenbahn, wo sich unter dem Gejohle des Publikums und dem Gefluche der Piloten mehr überschlägt als fährt. - Nö, muss ich nicht haben.Unities sind eine Art Dankeschön; geht nur 1x pro Thread und Empfänger. An der Skala 1-10 hält sich in der Regel niemand mehr auf. Wenn schon, dann geht's eigentlich immer auf die 10. 1U heißt dagegen überhaupt nix Gutes. Alu würd ich für die Kettenräder nicht nehmen, das verschleißt doch da unten im Moddder zu schnell. Du hattest doch so schicke Räder selber aus Stahl gemacht. Warum nicht so? Ansonsten kann man zu Ketten auch Kettenräder aus Stahl in allen Größen kaufen. Für die Laufräder würde ich Kunststoff in Betracht ziehen, der ist erstaunlich widerstandsfähig, besonders im Dreck, und zwar weil er so zäh ist. Gegossene Kettenglieder wären natürlich edel, aber Deine selbergebastelten fand ich auch klasse, und nur darauf bezieht sich mein Vorschlag mit den Winkellaschen-Rollenketten. Da gibts die z.B., und zwar auch in 3/8". Den Getriebeentwurf kann ich nicht so aus dem Ärmel schütteln. Da musst Du schon noch etwas Geduld haben. ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Blacksonja Mitglied Zahntechnikerin

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erstellt am: 13. Mai. 2006 18:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Die vom Militär-modellbauforum finden diese Farbe scheußlich... aber das ist mir sowas von egal...immer dieses ewige matt...und kaum sichtbar in der Wiese...nöö...und den Blau-gelben gibts ja wirklich (ich denk, das is so ein Schulungs-, Test- oder Versuchsfahrzeug), also können sie net motzen...schaut bestimmt cool aus, wenn das Teil durch die Wiese brettert. Was sind eigentlich "Unities" ?? Meine mail meint immer, dass z. B. du dich drüber freuen würdest, welche zu bekommen... klär mich mal auf Kannst du mir nen link oder sonstwas über diese Ketten geben? Ich hab zwar jemand an der Hand, der mir versprochen hat, mir die Ketten und die Rollen aus Alu zu giessen/drehen...und ich glaub ihm das auch *freu*, aber die, die du erwähnt hast, interessieren mich trotzdem. Ja, ok...du als Pazifist...aber auf der Ausstellung gibts nicht nur Militaria, auch jede Menge Zivilsachen...sogar Erotikfiguren..  Grüßle Sonja ------------------ God I must confess, I do envy the sinners Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen

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erstellt am: 13. Mai. 2006 17:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Klar bin ich für bunt, keine Frage, ich bin doch Oliv-Krabbelgruppen-Verweigerer! Wenn es denn schon ein Panzer sein muss , dann ist er so schon eher zu ertragen (Der CAD.de Sticker passt dann farblich auch besser drauf. :cool . Wenn dann vielleicht noch dieses hässliche Rohr da vorne weg... Nein? Na gut, Du bist der Chef. Mir fiel übrigens noch ein, dass es im Maschinenbau Rollenketten mit Mitnehmerlaschen zum Anschrauben gibt, Kennst Du die? Damit könntest Du Dir das Getüdel mit "Epoxiharz an Fahrradkette" und mit den ausgeschliffenen Zähnen ersparen. Weiß jetzt bloß noch nicht, ob es die auch kleiner als 1/2" gibt. Zu so Modellbaumessen gehe ich sowieso nicht. Gruß Roland ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Blacksonja Mitglied Zahntechnikerin

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erstellt am: 13. Mai. 2006 16:59 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Oh...bitte tausendmal um Entschuldigung...die PN hab ich üüüüberhaupt nicht gesehen...(das liegt wohl daran, dass ich keine Benachrichtigungs-mail bekomme...). Also nochmals sorry! Das mit dem Reibradgetriebe klingt schon net schlecht, (hat bei LEGO schließlich auch geklappt ) aber es ist mir noch net ganz klar, wie das aussehen soll, so mit zwei Vorwärtsgängen, Rückwärtsschaltung und gleichzeitiger variabler Kraftverteilung auf beide Ketten... und das Ganze mit zwei Servos gesteuert...*grübel*Da wär eine Konstruktionszeichnung echt net schlecht... Klar lässt sich über den CAD.de-Sticker reden er sollte nur net den halben Panzer bedecken.. Habt ihr sowas überhaupt? Schade, dass du in Hamburg bist...da kommst bestimmt nicht auf die "German-Model-Masters" in Nürnberg am 20/21. Mai (nächstes WE)..da stell ich nämlich meinen MARK V aus... Ach ja...so soll er aussehen (siehe Bild)...ich finde die dauernde Tarnfarben bissl langweilig... ...was sagst dazu? Viele Grüße Sonja ------------------ God I must confess, I do envy the sinners Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen

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erstellt am: 13. Mai. 2006 16:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Moin!Sonja, ich hab Dir PM geschrieben (vor Tagen schon) und da ist ein Link. Also wenn das nicht reicht... Das mit der Anpresskraft für die Variatorscheiben ist ganz richtig, man kann das aber gut mit einer Wippe ausgleichen, die die Axialkräfte beider Scheiben (von der anderen Welle rüber) ausgleicht. Zugegeben, so ganz einfach ist das nicht, und das Servo hat immer noch zu genug tun. Ein "normales" Getriebe mit Lenk-Kupplungen ist vermutlich einfacher in den Griff zu bekommen, aber ist es wirklich kleiner und billiger? Mir fällt da aber gerade so beim Schreiben noch eine ganz andere Variante ein, und zwar nach dem Reibradprinzip; gle hat das ja auch bereits empfohlen. Da wäre das Servo von vorneherein von den Anpresskräften entkoppelt, die mögliche Übersetzung wäre sehr groß und Du könntest sogar mit derselben Bewegung, die die Übersetzung ändert, vorwärts-rückwärts schalten und auskuppeln. Alles in einem! Es wird aber wohl merklichen Abrieb geben, und die kleinen Reibräder müssten dann öfter mal erneuert werden, aber das sollte für die hier vorliegende nur gelegentliche Nutzung und den ohnehin wenig reinraummäßigen Betrieb akzeptabel sein, vor allem angesichts des Preisvorteils. Das gefällt mir ab sofort am besten Mal sehen, ich müsste das mal im CAD modellieren und ein avi davon machen. Das wäre jedenfalls leichter als es mit Worten zu erklären, egal ob geschrieben oder gesprochen. Gruß Roland P.S.: Kommt denn auch ein CAD.de-Sticker auf Dein Modell? ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Blacksonja Mitglied Zahntechnikerin

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erstellt am: 13. Mai. 2006 09:31 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi RolandKönnen wir nicht mal chatten? Bist du im ICQ angemeldet, oder sonstwo, ich würde gerne ein bisschen mit dir diskutieren... Das Getriebe ist leider nicht von mir, wenn es meines wäre, würde ich es sofort nehmen.. Ich finde nirgends irgendwelche Videos, die zeigen, wie das Lenkverhalten des S-Tanks ist. Moderne Panzer haben natürlich ein sehr weiches Lenkverhalten (je nach Fahrer ) aber der S-Tank ist Ende der 60er und Anfang der 70er gebaut worden und ich hab keine Ahnung, wie sein Lenkverhalten ist. Ein etwas ruppiges Lenken des Modells kann aber durchaus realistisch sein. Eine Alternative zu dem St.III Getriebe wäre dieses: http://home.tiscali.nl/iliyacerjak/Stuart3_files/stuarttestrun.wmv schau dir das mal an, und sag, was du davon hälst. Ein Modell mit diesem Getriebe ist hier in Funktion zu sehen: http://home.tiscali.nl/iliyacerjak/Stuart4_files/2ndjump.wmv Ich hab halt Bedenken, dass zwei Variatoren ein Platzproblem geben werden...und die Kraft, mit der so ein Variator angesteuert werden muß ist bestimmt auch nicht ohne. Ich weiß nicht, ob ferngesteuerte Servos die Kraft aufbringen. Auf jeden Fall würde ich gern mal mit dir reden... Grüßle Sonja ------------------ God I must confess, I do envy the sinners Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen

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erstellt am: 12. Mai. 2006 00:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Sonja,die einfachste Möglichkeit wäre, wie oben bereits genannt, einfach eine feste Querwelle und je eine Kupplung pro Seite, das ergibt zwar den besten Geradauslauf, aber ein äußerst ruppiges Lenkverhalten, und bei einem schnellen Fahrzeug wäre das wohl weniger schön. Das Keilriemenverstellgetriebe, bzw. eben zwei davon (!), hab ich ins Spiel gebracht, weil man damit sehr sanft Lenken könnte und weil Du ja tatsächlich verschiedene Übersetzungen ("zwei Gänge") haben willst und weil die Übersetzung während der Beschleunigung verändert werden kann. Mit einem selbstgebauten Schaltgetriebe ginge das niemals so elegant; man müsste wohl fast anhalten dazu, schätze ich. Bei einem Keilriemenverstellgetriebe lässt sich die Übersetung allerdings NUR während der Fahrt verändern, da muss man beim Anhalten dran denken, wenn es nicht automatisch über die Drehzahl erfogt wie z.B.: bei der DAF- Variomatic. Oder Du stellt die/das Wendegetriebe* auf Leerlauf, dann gehts auch. Zur Drehzahlreduktion kann ein Keilrimenvariator kaum beitragen, da wird bis zu etwa Faktor 2,2 möglich sein. Dafür aber auch bis etwa 0,44. Industrie-Keilriemenverstellgetriebe haben einen Variationsbereich von 5, und der liegt vermutlich symmetrisch um 1:1 (man muss dabei multiplikativ rechnen). Aber da sind ja noch die Wendegetriebe*, da ist mit einer Zahnradstufe bis etwa 8:1 drin. Das reicht aber auch noch nicht, da hast Du Recht, Du wirst etwa 30:1 (im "hohen Gang") brauchen im "niedrigen Gang" entsprechend noch mehr, aber ich sehe da auch noch eine Vorgelegestufe, denn für die Verteilung auf beide Seiten wäre eine lange Querwelle irgendwie sinnvoll und die Mechanik des Variators würde ich dann doch nicht mit über 10000 rpm laufen lassen wollen. Die Vorgelegestufe könnte ebenfalls Keilriemen oder auch Zahnriemen sein. (Ich glaube mit Zahnriemen ist eine höhere Übersetzung möglich, bin jetzt aber nicht sicher, müsste mal recherchieren.) (*Wendegetriebe ist z.B. die mittlere Stufe mit den drei Kegelrädern auf deinem Stug7.jpg. Hast du das auch gebaut? Das ginge übrigens auch mit Stirnrädern, was bei meinem Riemenvorschlag besser zu der Anordnung der Wellen passen würde.) Gruß Roland ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Blacksonja Mitglied Zahntechnikerin

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erstellt am: 11. Mai. 2006 22:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi WalterDanke für den Link..is ziemlich informativ. Ich hab ja noch keine genauen Daten..aber 10.000 1/min erscheinen mir auch realistischer. Um so besser, dann braucht das Getriebe keine so hohen Drehzahlen verkraften. Ich hab mir auch schon ne Menge Gedanken über die Wärmeabfuhr gemacht, das ist im Panzer doch noch einiges schwieriger als im Heli...ich werd wohl richtige Luftkanäle da einbauen.. Aber mein Hauptproblem hat sich noch nicht geändert...das Getriebe... Viele Grüße Sonja ------------------ God I must confess, I do envy the sinners Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
W. Holzwarth Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. Maschinenbau

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erstellt am: 11. Mai. 2006 21:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
So, aha. Ein ZG 23. Als Car-Motor muß der drehen. Und dann flitzen die auch mit 80 Sachen durch die Gegend.Ein Panzerchen fährt natürlich deutlich langsamer. Da braucht's wohl mehr 'ne Heli-Abstimmung: http://www.heliwelt.de/forumheliwelt2003/topic.asp?TOPIC_ID=445 Mehr als 10000 Upm solltest Du mal nicht ansetzen, meine ich. Und der Nachbar wird nicht really amused sein dabei .. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Blacksonja Mitglied Zahntechnikerin

 Beiträge: 28 Registriert: 30.04.2006
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erstellt am: 11. Mai. 2006 19:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi Jungs!! Also...der Zenoah-Motor ist, wie gesagt, ein Zweitakter mit ca. 23ccm und ich schätze mal so 3-4 PS. Er ist kein Motorsägenmotor, sondern ein Modell-Rennmotor für große Glattbahnrenner oder Monstertrucks. Er hat einen Seilzugstarter, ein Kühlgebläse und eine Kupplung schon angebaut. Ich hab mal ein Bild angehängt. Die CVT is ja echt toll, hat mir schon im Subaru Justy gefallen, nur leider löst sie mein Problem nicht... Mein Problem ist, die Kraft von EINEM Motor auf ZWEI Ketten zu bekommen. Dazu brauch ich eine möglichst einfache Lösung. Das Getriebe soll also die Power des Motors aufteilen. Und zwar so, dass jede Kette einzeln gebremst oder ausgekuppelt werden kann. Gleichzeitig muß die Drehzahl von...na sagen wir mal...15.000 1/min auf letztendlich 300-400 1/min heruntertransformiert werden. Grob übern Daumen wären das 45/1. Aber über die endgültige Übersetzung mach ich mir Gedanken, wenn ich weiß, wie schnell (Speed) ich ihn haben will. Die Geschwindigkeit will ich mit zwei Gängen und der Motordrehzahl variieren. Grüßle Sonja
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