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Autor
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Thema: Top Down Design (1883 mal gelesen)
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n1lz Mitglied Dipl.- Ing (FH) - Konstrukteur
 
 Beiträge: 116 Registriert: 23.05.2008 Pro/Engineer WF4 M080, Catia V5R19 DELL T7400 Xeon E5420 2,5 Ghz, 3 GB Ram, Nvidia Quadro FX 1700
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erstellt am: 10. Jun. 2008 15:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Forum, ich habe da mal die ein- oder andere Frage bezüglich des Top Down Designs. Ich habe schon einiges bezüglich dieses Themas gelesen, dennoch sind noch einige Fragen offen, bzw. weiss ich auch nciht, ob das so klappen könnte, wie ich mir das vorstelle. Dazu denke ich, wäre es zunächst angebracht, zu beschreiben was ich im groben darüber weiss: 1.) ich benötige ein start-part (skeleton) innerhalb einer Baugruppe. dazu die frage: wie wird diese baugruppe dann aufgeteilt, damit sie zeitgleich von mehreren Konstrukteuren bearbeitet werden kann? Wird das skeleton part dann nach und nach mit fortschreitender Bearbeitung ersetzt, oder werden andere parts sozusagen dran konstruiert? 2.) Da in meiner Firma fast ausschließlich mit komplexen parts gearbeitet wird, wobei dabei aber unterschieden wird in Rohteil, Fertigteil, etc. Macht es da überhaupt Sinn mit top down zu arbeiten? 3.) würde man mit top down Baugruppe arbeiten, kann man dann später problemlos die Baugruppe verschmelzen? So, das wars erstmal, wobei mir der erste Teil im moment noch die größten Schwierigkeiten bereitet. .o(kanns mir einfach nicht vorstellen wie das abläuft) So... besten Dank im Voraus! Gruß, n1lz ------------------ Ein Kasten Bier hat 24 Flaschen, der Tag hat 24 Stunden - das kann kein Zufall sein! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Wyndorps Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ingenieur

 Beiträge: 4586 Registriert: 21.07.2005
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erstellt am: 10. Jun. 2008 16:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für n1lz
Zitat: Original erstellt von n1lz: ... 1.) ich benötige ein start-part (skeleton) innerhalb einer Baugruppe. dazu die frage: wie wird diese baugruppe dann aufgeteilt, damit sie zeitgleich von mehreren Konstrukteuren bearbeitet werden kann? Wird das skeleton part dann nach und nach mit fortschreitender Bearbeitung ersetzt, oder werden andere parts sozusagen dran konstruiert? ...
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, nicht zuletzt davon abhängig, wie vernetzt die zeitgleiche Bearbeitung ist. Eine solche Möglichkeit habe ich in [Pipton wegen WERBUNG] beschrieben: * in der übergeordneten Baugruppe wird ein Skelettteil definiert * Im Skelettteil werden die Bezüge (KoSys, Ebenen, Achsen,..) und ggf. auch Flächenelemente für die einzelen Bearbeiter definiert und zueinander in Position gebracht * Im Skelettteil werden für jeden Bearbeiter "seine" Element zu Publiziergeometrieen zusammengefasst und veröffentlicht (publiziert) * Die Unterbaugruppen der 2. Ebene (Masterbaugruppen der einzelnen Bearbeiter) werden angelegt und in die Hauptbaugruppe eingebaut. * In jeder UBG der 2. Ebene (also der Masterbg. der Bearbeiter) wird ein eigenes Skelett definiert * In diese Skelette der 2. Ebene werden die zugehörigen publizierten Elemente aufgenommen. Jetzt kann jeder Bearbeiter lustig in seiner Masterbg. herumwursteln. Das Ergebnis ist in der Hauptbaugruppe ständig verfügbar. Das Haupt-, wie auch die Nebenskelette können jederzeit bei Bedarf erweitert werden. Gleiches gilt für die publizierten Elemente. Der Chef-User sollte nur keine publizierten Elemente nachträglich löschen! ------------------ ---------------- "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
K_H_A_N Ehrenmitglied Dipl.-Ing. (freiberuflich)
    
 Beiträge: 1554 Registriert: 21.07.2004 Creo Parametric & Simulate 3.0 M140 ab 4.0 gemietet CATIA V5/6 - was der Kunde benutzt NX 1953 (Daimler) i9-13900K @6.0 GHz 4x16GB @7.2 GHz nVidia RTXA4000 WINDOWS 10 Pro 64
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erstellt am: 10. Jun. 2008 16:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für n1lz
Zitat: Original erstellt von Wyndorps: ... Jetzt kann jeder Bearbeiter lustig in seiner Masterbg. herumwursteln. Das Ergebnis ist in der Hauptbaugruppe ständig verfügbar. ... [/i]
Volle Zustimmung zum gesamten Beitrag. Auch wenn das auf die Frage besser passt würde ich die generischen Baugruppen im Top-Down eher an der Stückliste orientieren als an den Bearbeiten, aber das ist nach gusto. Zitat: Original erstellt von n1lz: ... 1.) ich benötige ein start-part (skeleton) innerhalb einer Baugruppe. dazu die frage: wie wird diese baugruppe dann aufgeteilt, damit sie zeitgleich von mehreren Konstrukteuren bearbeitet werden kann? Wird das skeleton part dann nach und nach mit fortschreitender Bearbeitung ersetzt, oder werden andere parts sozusagen dran konstruiert?
Genauer gesagt: Du benötigst ein Skelett-Part, das in der Hauptbaugruppe aus dem Startteil erzeugt wurde. Was mindestens in dieses Skelett reingehört, sind alle Schnittstellen der gerade angesprochenen Aufteilung, und zwar vollständig. Weiters darf das Skelett gerne die komplette Baugruppe ein wenig beschreiben. Zitat: 2.) Da in meiner Firma fast ausschließlich mit komplexen parts gearbeitet wird, wobei dabei aber unterschieden wird in Rohteil, Fertigteil, etc. Macht es da überhaupt Sinn mit top down zu arbeiten?
Unbedingt, Beispiel ein gegossener Butzen und die Bohrung darin. Hängen sie an der selben Referenz des Skeletts, ist alles o.K. Zitat: 3.) würde man mit top down Baugruppe arbeiten, kann man dann später problemlos die Baugruppe verschmelzen?
Wieso verschmelzen? Skelette erfordern AAX und das ermöglicht auch CopyGeoms der Körperflächen, die man dann für Solidiy verwendet. ... und immer schön auf den Referenzfluss achten, und Teile nicht später auf mit aus Referenzen erzeugten Geometrien in der Referenzbaugruppe einbauen - die Mutter aller zirkularen Referenzen. ------------------ "If you are not living life on the edge, you are taking up too much space" - oder wie ich das vermeide ... . =>MfG Khan<=  Auch hilfreich: kostenloses Online-Wörterbuch - Google-Suche hier im Forum - die alte Forumssuche und gerne nicht verstanden: PDF's drucken und Abwärtskompatibilität Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
n1lz Mitglied Dipl.- Ing (FH) - Konstrukteur
 
 Beiträge: 116 Registriert: 23.05.2008 Pro/Engineer WF4 M080, Catia V5R19 DELL T7400 Xeon E5420 2,5 Ghz, 3 GB Ram, Nvidia Quadro FX 1700
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erstellt am: 11. Jun. 2008 08:35 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Guten Morgen, saugeil! Solche Antworten wünscht man sich immer! Schön Ausführlich - auch für Dummies verständlich! Vielen vielen Dank!
------------------ Ein Kasten Bier hat 24 Flaschen, der Tag hat 24 Stunden - das kann kein Zufall sein! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
n1lz Mitglied Dipl.- Ing (FH) - Konstrukteur
 
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erstellt am: 11. Jun. 2008 11:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Noch eine Frage dies bezüglich! Habe auch schon fleissig gesucht - aber nichts passendes gefunden. Problem ist, dass ich die Publizierte Geometrie nirgends einbinden kann. Wenn ich versuche das Feuture auszuwählen, während des Feature Kopiervorgangs will er des nicht nehmen. Habe es vorher mit zwei "normalen" Teilen probiert, da gings. Kann auch vom Skelettteil keine surface auswählen, welche ich publizieren möchte. Lediglich Achsen, Ebenene und CordSys.! ------------------ Ein Kasten Bier hat 24 Flaschen, der Tag hat 24 Stunden - das kann kein Zufall sein! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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