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Thema: Einstiegsgehalt (9077 mal gelesen)
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CEROG Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CATIA-Dienstleister

 Beiträge: 4755 Registriert: 27.09.2000 Dell precision M4300, 4GB Arbeitsspeicher NVidia FX360M Windows XP professional SP3 CATIA V5 R16SP9, R17SP8, R18SP8, R19SP5 Adobe Acrobat 8 Linux: Ubuntu 8.04LTS
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erstellt am: 15. Mai. 2007 20:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo zusammen, Zitat: Original erstellt von cap: Morgen, Mir geht’s ja da eigentlich mehr ums Prinzip.
@cap: Das Prinzip lautet: Ich studiere, weil ich es für die Verwirklichung meiner beruflichen Vorstellungen brauche. Das Gehalt, daß ich dann bekomme, ist Nebensache. Generell gilt: Die Aufgabe ist interessant. Das Gehalt Nebensache. Solltest du jetzt auf die Idee kommen, mir eine Bewerbung zu schicken: Vergiß es. Du hast dich bereits disqualifiziert. Sorry, wenn das so hart rüber kommt. Viele Grüße aus Modena, CEROG ------------------ Inoffizielle CATIA-HIlfeseite CATIA-FAQ Inoffizielle Linux-Hilfeseite http://www.cad-gaenssler.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cap Mitglied student

 Beiträge: 19 Registriert: 29.11.2005 windows xp prof AMD 64 3000+ Geforce 6600GT 1GB ram Proe Studentenversion
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erstellt am: 16. Mai. 2007 19:07 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi,ok dann weiß ich jetzt ja schon eine Stelle wo ich micht nicht mehr zu bewerben brauche. Aber jetzt im Ernst, ich habe auch nicht wegen des Geldes studiert, sonder weil ich mehr wolle als jeden Tag an der Fräse zu stehen. Mir ist, und war auch schon vor meinem Studium klar, dass sich das Geld, was ich in meine Bildung investiert habe, erst in 10-20 Jahren wieder auszahlt. Findet ihr aber nicht, dass man nach einer Weiterbildung doch etwas mehr als zuvor bekommen sollte? Ich wäre ja mit 100 bis 200¤ netto schon zufrieden. Mein BAföG muss ich ja schließlich auch noch zurück zahlen. mfg Martin Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tvd Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 817 Registriert: 15.09.2005
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erstellt am: 16. Mai. 2007 19:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Findet ihr aber nicht, dass man nach einer Weiterbildung doch etwas mehr als zuvor bekommen sollte?
Zitat: ich habe auch nicht wegen des Geldes studiert, sonder weil ich mehr wolle als jeden Tag an der Fräse zu stehen
Fällt Dir was auf. Deine Gehaltserhöhung ist nicht nur die Zahl unterm Strich, sondern auch das das Umfeld wo sie zustande kommt...ein Maurer arbeitet an einem Tag nicht mehr als ein Architekt am selben Tag, aber er arbeitet härter. Denk mal da noch genauer drüber nach! Du bist ja schon mal in der richtigen Richtung unterwegs.
------------------ Auch der richtige Weg kann in die falsche Richtung führen... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Axel.Strasser Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Auf der Suche nach der neuen Herausforderung

 Beiträge: 3778 Registriert: 12.03.2001 "Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein
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erstellt am: 16. Mai. 2007 22:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Kopfschüttel, wie willst Du bei so einer Grundhaltung / Konsumhaltung auf Dauer weiterkommen .Mit einem Studium erwirbst Du zuerst einmal eine Befähigung in einer Richtung (Studienrichtung). Normalerweise wählt man ein Studium weil einem ein Gebiet interessant scheint. Nach dem Studium versucht man dann eine Stelle zu finden, die eine gute Grundlage für den weiteren Berufsweg findet, ist sich aber bewusst dass man erst mal weiter in der Ausbildung ist und die Firma, bei der man angestellt ist, erst mal viel Geld investiert. Beim Anstellungsgespräch akzeptiert man den Gehaltsvorschlag halt mal. Wenn man den Job hat engagiert man sich , zeigt Înteresse an der Arbeit und ist wissbegierig. Dadurch zeigt man der Firma, dass man einen Wert für sie darstellt und dann kann man mal zum Chef gehen und über Lohn verhandeln. Das erste Gehalt ist unwichtig (solange Du kein Geld mitbringen musst), der Rest ergibt sich dann mit der richtigen Einstellung (siehe oben) fast automatisch. Axel PS: Mir ist bewusst, das klingt alles sehr plakativ und banal, aber so läuft es heute in der Regel, man kann es gut finden oder nicht, aber es ist so. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Maschinen Ing. und CAD - Admin

 Beiträge: 3609 Registriert: 29.09.2004 Grüsse das Community Mike
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erstellt am: 17. Mai. 2007 01:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
So wie es Axel geschrieben hat ist es in der Praxis, man sieht es aber erst nach ein paar Jahren.Das ein Anfangsgehalt nach einem Studium nicht sehr hoch ist in Deutschland, z.B. für einen Masch. Ing. FH, habe ich auch schon des öfteren gehört, und finde es eigentlich auch richtig, auch wenn es in der Schweiz normalerweise anders ist, und ich entsprechend auch davon profitierte. Bei der ersten Firma wo ich angestellt war kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich im ersten Jahr sehr viel Ausbildung genossen habe. Mal kurz in den Unterlagen gewühlt, im ersten Jahr hatte ich 31 Tage externe Ausbildung. Bei angenommenen 225 Arbeitstagen sind dies fast 14%. Die internen Ausbildungen während der Arbeit sind nicht mitgerechnet. In den nächsten 2 Jahren hatte ich dann noch 14 Tage externe Ausbildung. Leider wird in der heutigen Zeit auch hier in der Schweiz immer mehr an Ausbildung gespart, was die Fähigkeiten der Angestellten nicht gerade positiv beeinflusst. Gruss Mike ------------------
The Power Of Dreams Schreib mal wieder Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
crashman Mitglied Berechnungsingenieur
 Beiträge: 1 Registriert: 09.05.2006
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erstellt am: 17. Mai. 2007 11:23 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Servus Martin,wie schon erwähnt sind die Zahlen vom VDI ein guter Anhaltspunkt. Der Unterschied von FH und TU ist in der Praxis aber kaum noch gegeben, insbesondere wenn man eine Ausbildung hat so wie du. Man muss aber aufpassen dass man die aktuellen Statistiken vom VDI heranzieht denn in den letzten Jahren ist das Einstiegsgehalt doch kräftig gestiegen. Ich selbst bin auch Absolvent der FH Landshut und habe die gleiche Ausbildung wie du vor dem Studium gemacht. Aus meinem Umfeld kenne ich keinen der unter 42 kEuro angefangen hat. In München sind auch 45 kEuro kein Problem. Also mach dir keine Sorgen das Studium lohnt sich auch aus finanzieller Sicht. Keine Ahnung warum hier alle das so mies machen, wahrscheinlich haben die nur schlecht mit íhrem Chef verhandelt..... Ein Hoch auf den gut bezahlten Süden, crashman ------------------ Wer Blech säht wird Schrott ernten! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tvd Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 817 Registriert: 15.09.2005 Betriebssystem: Windows XP CAD System: Wildfire 4.0
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erstellt am: 17. Mai. 2007 12:48 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Und das spricht einer der im Profil "Student" stehen hat... ------------------ Auch der richtige Weg kann in die falsche Richtung führen... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
cap Mitglied student

 Beiträge: 19 Registriert: 29.11.2005 windows xp prof AMD 64 3000+ Geforce 6600GT 1GB ram Proe Studentenversion
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erstellt am: 18. Mai. 2007 11:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi crashman,wenigsten mal einer der mich versteht. Mit einem so hohem Einstiegsgehalt (42k) rechne ich bei mir nicht. Wie gesagt mir gehts ja mehr um Prinzip, wenn eine Firma in den ersten Jahren so viel in meine Ausbildung investiert, kommst auf die 100¤ im Monat auch nicht mehr an. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Maschinen Ing. und CAD - Admin

 Beiträge: 3609 Registriert: 29.09.2004 Grüsse das Community Mike
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erstellt am: 18. Mai. 2007 12:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von cap: kommst auf die 100¤ im Monat auch nicht mehr an.
100 Euro im Monat mehr willst du, und das beim Bruttogehalt nehme ich an. Unter dem Strich bleibt dir da aber nicht mehr viel. Was hällst du von der Strategie, dass du nicht nur das Gehalt vom ersten Jahr verhandelst, sondern auch gleich das Gehalt vom 2. Jahr. So zeigst du der Firma, dass du nicht gleich nach einem Jahr wieder gehen willst, und kannst für das zweite Jahr mit einem sichern Gehaltsanstieg rechnen. Gruss Mike ------------------
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marques_CH Mitglied Prozessdesign/PLM
  
 Beiträge: 560 Registriert: 21.11.2005
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erstellt am: 18. Mai. 2007 12:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Werkzeugheini soso die gehälter die du da ansprichst. bin jetzt 25 jahre alt und gelernter werkzeugheini(Werkzeugmacher) und hab dein "einstigsgehalt" bereits hinter mir (ca. 1 jahr) Deine Einstellung find ich aber zum kotzen ums mal gelinde gesagt. Die arme sauen die mit dir zusammenarbeiten müssen tun mir jetzt schon leid. Kann sein das ich dir damit zu nahe trete. aber wenn du meinst aus der uni zu kommen und dann den kaiser spielen*hehe* da wirst wohl ziemlich schnell runterkommen. Merkst den unterschied von der Tonlage her bei deinen Antworten? DAS sind für mich ing. PS: und ja ich hab absichtlich deine Tonlage getroffen  gruss marques Zitat: Original erstellt von PeterKlaus:
Ich weiß ja nicht, womit Du da gerechnet hast... aber.. 1. verdient man als Student schon während des Studiums.. oder leben alle Studenten nur von Luft? Gerade im Maschinenbau etc. hat man sehr gute Möglichkeiten als Hiwi, Werkstudent usw. Ich habe als Werkstudent auf jeden fall DEUTLICH mehr als ein Lehrling verdient. Damit sieht das mit dem "Vorsprung" schon mal nicht mehr so dolle aus. 2. Der Werkzeugheini hat (als Angestellter) doch eher geringe Chancen wirklich viel Geld zu verdienen. Die wenigsten studieren doch um mit einem durchschnittlichen Gehalt rumzudümpeln.. Mit dem richtigen Einsatz hat man halt ganz andere Chancen. " Ein Studium rentiert sich wegen dem Geld NIEMALS!!! "
das musste ich 5mal lesen um zu glauben, dass das tatsächlich ernst gemeint ist... wenn überhaupt so eine Aussage, dann evtl. "...lohnt sich im Durchschnitt nicht.."
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