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Autor Thema:   Fragen zur Bemaßung gleicher Elemente im Kreismuster (59307 mal gelesen)
Eduard Beser
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erstellt am: 02. Jan. 2009 15:35    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
Also ich wüsste jetzt kein Grund warum es nicht gehen sollte. Wichtig ist das das Werkstück vollständig bemaßt ist.Ob du es mit einer Verjungung oder auf einer anderen Art machst spielt eigenlich keine Große rolle.Meine ich, bin ja auch nur ein Azubi(noch 2 Wochen bis zur Prüfung!)

------------------
Gruß Eduard 

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erstellt am: 02. Jan. 2009 15:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
Zitat:
Original erstellt von TmW:
Und dann eine generelle Frage zu Oberflächenangaben: wenn man einen Wellenabsatz, der eine Nut enthält mit einer Oberflächenangabe versehen will, muss man dann zwei Oberflächenangaben setzen (eine links und eine rechts von der Nut) oder reicht eine, oder muss, wenn man nur eine setzen will, diese auf die Maßhilfslinie der Durchmesserbemaßung gesetzt werden?


Kannst du mir auch noch da bei den Oberflächenangaben helfen?

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Eduard Beser
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erstellt am: 02. Jan. 2009 16:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

OberflaeschenWellenabsatz.jpg


IHKBeispiel.jpg

 
Wenn ich dich richtug verstehe dann meinst du so ein maß wie im bild (rot markiert)?

Aslo ich bemaße nur denn einen Und lasse es aussehen wie die Bemaßung von zwei.Wegen der Linienstärke sieht man dann auch dass das Eine Bemaßung ist und das Andere die Kante

2.es Bild ein Beispiel von der IHK

------------------
Gruß Eduard    

Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten.  

[Diese Nachricht wurde von Eduard Beser am 02. Jan. 2009 editiert.]

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ThoMay
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erstellt am: 03. Jan. 2009 13:47    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
Hallo und einen schönen Tag TmW.

Eduard hat recht mit der Summe der Bemaßung. Meine Ausgabe des Taschenbuches ist etwas älter.

Nun möchte ich dir noch ein paar Tipps zu deiner Zeichnung geben.

Mit ist aufgefallen, das du stark Funktionsbemaßung und fertigungsgerechte Bemaßung mischst. Oft ist es zwar so, das eine Mischung nicht ganz zu vermeiden ist, aber unsere Fertiger sind auch bequem und bevorzugen die fertigungsgerechte Bemaßung.
Was heist das?
Ich stelle mir immer vor, wie das Teil bearbeitet wird. Also wie oft spannen und wo?
Konkret zu deiner Zeichnung.
Im Teilschnitt oben rechts das Maß 42. Wäre es nicht besser von der anderen Seite?
Anschließend den Absatz 4. Wenn fertigungsgerecht von Bezugskante vorne, wenn Funktion, dann 4.
Das Maß 84 in Verbindung mit der 18 sollte auch von der rechten Kante ausgehen => 112mm mit entsprechender Toleranz.
Im diesen Vorgang ist das Maß 64 im Zuge mit 16 und "Alle nicht bemaßten Radien"=> überbestimmt, wenn du die Toleranzen (sicherlich "Freimaß" nach ISO) beachtest.
Die Bemaßung der Bohrung 17,5 und des Gewindes kann man sicherlich so machen. Hier würde ich der "Lesbarkeit" der Zeichnung halber auf den Ausbruch des Gewindes und den Teilschnitt verzichten.

EDIT Bei uns werden Schnittverläufe beginnend mit A-A und Detailansichten, Ausbrüche beginnend mit Z angegeben. EDIT

Die Bohrung und das Gewinde kann man in der Draufsicht bemaßen. Einmal mit 17,5 ohne H13. und einmal mit M(kann ich nicht mehr sehen)-12/16 oder halt der Norm entsprechendes Zeichen. Diese Bemaßung sagt aus: Gewindenenndurchmesser  mit 12mm nutbarer Gewindetiefe und 16mm Bohrungstiefe. Wobei ich jetzt nicht nachvollziehen kann, ob du hier die DIN für Gewindekernloch und -auslauf beachtet hast. In dieser DIN ist festgelegt bei welchem Gewindenenndurchmesser, welcher Auslauf zu wählen ist. Guggst du unter "Einführung in die DIN-Normen" google Buchsuche Seite 408. Die sich dort ergebenden Bohrungstiefen sind oftmals mit xx,25mm angegeben. Wir erlauben uns in der Firma die Zahlen zu runden.
Die Angabe der Oberflächenbeschaffenheit auf der Maßlinie (z. B. Bohrung 17.5 ist mir absolut fremd. Mag ja sein das dies nach Norm ist, aber bei uns wird der Bezug mittels Pfeil auf die Oberfläche gesetzt. So wie bei deiner Zeichnung auf den Grund des Druchm 72mm, eben nur auf die Zylinderwand.
Was mir auch noch fehlt ist der Planlauf in Bezug auf A.

Da ich nicht sehen kann, welchen Werkstoff du einsetzen willst, kann ich nur den Tipp geben:
Bei einem Halbzeug aus blank gezogenen Material den Außendurchmesser evt. auf 170mm zu erhöhen. => Keine Bearbeitung des Außendurchm.
Bei einem Halbzeug aus warmgewaztem Material müßte der Fertiger wohl ein Halzeug mit mind Durchm 180mm einsetzen. Die Rundheit und Toleranzen dieser Halbzeuge kannst du entsprechender Norm entnehmen.
Anbei noch eine Auflistung zuständiger Normen.

So das war es. Wie Eingangs gesagt ist dies KEINE Kritik oder herunterputzen. Es sollen nur Informationen sein, wie dies bei uns in der Firma gehandhabt wir. Du wirst später feststellen, das jede Firma eine eigene Auslegung der Normen hat, sei es auch nur in kleinen Details.

Gruß
ThoMay

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Hierauf bekommt man dann manches mal eine unzweckmäßige, freundliche Antwort.

[Diese Nachricht wurde von ThoMay am 03. Jan. 2009 editiert.]

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erstellt am: 03. Jan. 2009 17:13    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

FertigungszeichnungHauptwelle.pdf

 
Ich hätte da doch nochmal 2 Fragen:

1. Geht das Gewinde vorne am ersten Wellenabsatz so, wie ich es bisher vorgesehen habe, oder benötige ich da einen Gewindeauslauf (also noch eine senkrechte Linie kurz vor dem Übergang vom 1. auf den 2. Absatz und ein Nachaußenlaufen der dünnen Linien (wie auch bei Schrauben))?

2. Ich habe ja verschiedene Radien in meiner Welle. Dort, wo die Radien ansetzen, wären ja eigentlich umlaufende Kanten. Müssen die eingezeichnet werden, oder genügt das so wie ichs im Moment habe?

[Diese Nachricht wurde von TmW am 03. Jan. 2009 editiert.]

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erstellt am: 03. Jan. 2009 19:42    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
Hallo TmW,

ja ein Gewindefreistich / auslauf ist sicherlich nicht verkehrt. Einfach im Tabellenbuch nach Norm DIN 76 den Gewindefreistich erstellen. Die tangentialen Kanten / Lichtkanten erstellt SW automatsich in der Strichstärke, die Du in der Vorlage der Zeichnung eingestellt hast. Ansicht anwählen und die tangentialen Kanten einschalten oder so.

MFG Robert Hess.

P.S: Bei der Winkelvermassung würde ich noch bei den 360 das Grad dahinter schreiben, sowie ich meine das mittlerweile das Durchmesserzeichen auch z.B. beimm Teilkreis mit angegeben wird. Mußt mal im Hoischen schauen.

[Diese Nachricht wurde von Robert Hess am 03. Jan. 2009 editiert.]

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ThoMay
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erstellt am: 03. Jan. 2009 20:14    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
Hallo und einen schönen Tag TmW.

Bisher weis ich aus deinem Profil nur, das du Student bist.
Würdest du mir vielleicht, zu meiner besseren Hilfe, verraten, ob du vorher einen technischen Beruf erlernt hast oder nach dem Abi direkt zum Studium?

Zu deiner ersten Frage:
Wenn du dir vorstellst, wie so ein Gewinde gefertigt wird, kannst du auch sagen ob du einen Freistich brauchst.
Meines Erachtens wird dies mit einem Gewindestahl auf der Drehbank gefertigt. M36 ist nicht unbedingt eine gebräuchliche Gewindegröße.
Je nach Herstellung hört das Gewinde 3 bis 5mm vor dem Bund auf. Kannst du das gebrauchen (Zeichnerisch verarbeiten)?
Wenn nein ==> Gewindefreistich.
Wenn Gewindefreistich ==>> Nachrechnen der Haltbarkeit.

Zu deiner Frage 2:
Wenn du genau überlegst, wirst du dahinterkommen das keine sichtbare Kante entsteht. Warum wohl?
Man hat in früherer Zeit an dieser Stelle eine sogn. Schattenkante eingefügt. 0,25mm dick und mit Lücken zur Sichtbaren.
Ob das mit der Studentenversion von SWX geht weiß ich nicht, aber versuchen kostet nichts. Die Ansicht markieren und über RMT tangentiale Kanten einschalten.
Anschließend wirst du die tangentiale Kanten als Sichtbare sehen. Dies kann man umstellen, habe nur im Moment den Schalter nicht. Also bischen spielen.

Zu deiner Zeichnung. Die Rauheitsangabe am Durchmesser 65 ist falsch platziert. Die Spitze des Symboles gehört auf die Oberfläche.
In der Ansicht rechts fehlt der Durchm. der Bohrungen.

Zu deiner Konstruktion:
Du hast hier eine Durchmesserabnahme von 300mm auf 90mm und geringer. Meinst du das ist so sinnvoll? Zumindest wird es den Fertiger freuen bei dem Zeitspanungsvolumen.
Überlege einmal, ob du den Bund nicht durch eine verschraubete Scheibe ersetzen kannst.

So und noch eine Anmerkung, welche ich mir nicht ganz verkneifen kann.
Bitte sei so lieb und schaue einmal nach, was du eigentlich beachten sollst in diesem Forum. Hast du bei der Anmeldung akzeptiert. Ich spiele hier auf dein noch nicht ausgefülltes Profil an. Auch ein bischen Grüßen und so eben halt die
Netiquette.

Gruß
ThoMay

EDIT War Robert schneller. Aber seine Aussage stimmt mit meiner überein EDIT
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Hallo ThoMay, Eduard und Robert,
danke für eure Hilfen, das alles hat mir sehr geholfen.
Ja, ich bin nach der Schule direkt ins Maschinenbaustudium, wo ich nun im 3. Semester bin.

Ich habe nochmal eine Frage zu dem Absatz mit den 65mm Durchmessern. Muss ich rechts und links der Nut dann eine Oberflächenangabe setzen, oder genügt das auf eine Seite zu setzen?
Und: ThoMay, Du hattest von einem Gewindefreistich gesprochen; ist da nicht auch ein Gewindeauslauf möglich?

Und das mit den umlaufenden Kanten hatte ich nur gefragt, weil ich in einem Beispiel des Lehrstuhls so etwas ähnliches entdeckt hatte; obwohl ich es im 1. Semester ebenfalls so gemacht hatte, wie ThoMay oben beschrieben hatte, und es damals auch richtig war. 

Gruß, TmW

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Eduard Beser
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erstellt am: 04. Jan. 2009 19:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag! Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities
@ ThoMay

Zitat:
Zu deiner Zeichnung. Die Rauheitsangabe am Durchmesser 65 ist falsch platziert. Die Spitze des Symboles gehört auf die Oberfläche.

Es kann natürlich sein dass ich mich da wieder mal irre, aber bei Durchmessern ist es sogar notwendig die Rauheitszeichen so einzutragen wie beim TmW.

@ TmW

Zitat:
Muss ich rechts und links der Nut dann eine Oberflächenangabe setzen, oder genügt das auf eine Seite zu setzen?

Ist halt erst ide frage brauchst du an beiden Seiten von der Nut so eine Oberflächenrauheit? wenn ja dann würde ich lieber auf Nummer sicher gehen und doppelt machen.

------------------
Gruß Eduard 

Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten. 

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ThoMay
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Hallo TmW.
Danke für dein Lob.

Gemeint war von mir natürlich Gewindeauslauf nachDIN 76.
Hier noch ein paar Tips.
Schaue es dir einmal an und wähle dann aus.

@Eduard.
Du verzeihst, wenn ich dir widerspreche aber schaue (auch TmW) bitte
hier.
Und hier noch ein Beispiel.

Letztendlich, da wir offensichtlich nicht zur Klärung beitragen können, schlage ich vor, das TmW seinen Prof fragt, wie der es gerne hätte.

Dann noch eion Tip zur Gestaltung des Freistiches.
Findest du hier


Gruß
ThoMay

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