| | |  | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für Autodesk Produkte | | | |  | Cideon Solution Days: Zukunftsschmiede für digitales Engineering, eine Pressemitteilung
|
|
Autor
|
Thema: Drehfeder Animation (4509 mal gelesen)
|
Dawgz Mitglied
 Beiträge: 3 Registriert: 22.05.2008
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 18:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Leute, erstmal ein großel Lob an das Forum. Es ist wirklich sehr umfangreich und hilfreich. Nun zu meinem Problem. Ich muss für die FH eine Fahrradbremse im Inventor erstellen. Das Problem ist die Drehfeder, die sich in der Bremse befindet. Wie bekomme ich diese so animiert, dass sie sich bewegt sobald sich die Bremsbacken schließen? Bin schon am verzweifeln, da ich alles mögliche versucht habe, aber nichts hinhaut. Bin euch für jeden Tip dankbar. Oder besser gefragt wie lässt sich generell eien Drehfeder bewegen? [Diese Nachricht wurde von Dawgz am 22. Mai. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Michael Puschner Moderator Rentner
       

 Beiträge: 13007 Registriert: 29.08.2003 Toshiba Encore mit MS Office Ein Programm sollte nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Herz und Hirn haben. (Michael Anton)
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 19:12 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Dawgz
Zitat: Original erstellt von Dawgz: ... Wie bekomme ich diese so animiert, dass sie sich bewegt sobald sich die Bremsbacken schließen? ...
Willkommen bei CAD.DE und AUGCE! Vier wichtige Links für den problemlosen Einstieg: Richtig Fragen - Nettiquette - Suchfunktion - System-Info Eine solche Animation ist über Adaptivität möglich oder mit IV-Studio durch Parameter-Animation.
Eine adaptive Lösung, wie in diesen AVIs Klammer1 Klammer2 zu sehen, hatte ich einmal hier beschrieben. Das Modell dazu befindet sich im Anhang. Zur Animation muss die Winkelabhängigkeit "----DRIVE_ME-----" in der Komponente "Klammer:2" mit "Bauteil nach Abhängigkeiten begegen" angetrieben werden. Eine solche Animation ist natürlich nur für Präsentationszwecke sinnvoll. In einem Konstruktionsmodell ist das eher hinderlich. Eine einfachere und performante Lösung wäre es, die Feder als Baugruppe aus zwei Hälften anzudeuten und die Hälften zueinander zu bewegen. ------------------ Michael Puschner Autodesk Inventor Certified Expert Scholle und Partner GmbH
Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

 Beiträge: 13435 Registriert: 02.04.2004 IV 2024
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 19:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Dawgz
Zitat: Original erstellt von Dawgz: ...wie lässt sich generell eine Drehfeder bewegen?
Herzlich Willkommen! Dir ist aber hoffentlich klar, dass man sowohl den Rechenaufwand für die Funktion Spirale als auch den Arbeitsaufwand für eine Animation nur zum Spaß, für wichtige Präsentationen oder zum Lernen betreiben sollte, oder? In der Praxis, zumindest in meiner, wird so was (auch Schraubenfedern) nur mit einfachen Ringen dargestellt, denn eine "Spirale" d.h. Wendel zu erstellen kostet unnötig Rechenzeit, sie ist schwieriger in der iam mit Abhängigkeiten zu versehen, und sie ist in der idw unschön zu bemaßen. Für eine Feder muss ich in der Konstruktion aber nur wissen, wieviel Platz benötigt wird, und auf den Bildern muss nur erkennbar sein, was das sein soll. Dass das, was jeder sofort als Feder erkennt, in Wirklichkeit nur aus einzelnen Ringe besteht, merken die meisten Betrachter erst sehr spät oder nie. Bei den Ringen nicht vergessen, dass man bei einer solchen Dreh- oder Schenkelfeder immer Platz für eine Windung mehr braucht. Das zeigt die mit Spirale modellierte Feder natürlich schöner. Wie gesagt, zum Üben und Lernen ist es gut. Und noch ein Wort zu Animation: Ein Film ist zwar hübsch, aber in der Praxis von Entwicklung und Konstruktion ist es wichtiger und wertvoller, immer den nötigen Platz in den Endstellungen vor Augen zu haben. Dazu werden einfach zusätzliche Exemplare im Referenzmodus in den Endstellungen eingefügt, und schon ist es, (auch in der idw, und das ohne jede zusätzliche Arbeit!), auf einen Blick bestens zu erkennen, wie und was da läuft. Das Einfügen zusätzlicher Exemplare im Referenzmodus geht auch schneller als eine Animation zu erstellen. ------------------ Roland www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Dawgz Mitglied
 Beiträge: 3 Registriert: 22.05.2008
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 20:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, danke für die schnellen Antworten. Habe versucht dich Spirale über Abhängigkeiten bewegen zu lassen. Bekomme aber ständig die Fehlermeldung: eine Brechnung ist an diesem Punkt nicht möglich (oder so ähnlich). Ich habe die beiden Enden der Spirale (ragen senkrecht nach oben) festgelegt mit dem Befehl Achse-Achse über die Abhängigkeiten. Was mache ich Falsch? Auch die feder ist auf adaptiv geschaltet. PS kann man auch federn aus dem Inhaltscenter adaptiv stellen? Wie ist das mit den Ringen gemeint? Wie lässt man diese dann bewegen? Sorry bin noch nicht so Fit auf dem Gebiet...Würde sich jemand bereit erklären mein Problem zu lösen, wenn ich ihm die .IAM mit den Bauteilen schicke? Das wäre natürlich sehr nett Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Michael Puschner Moderator Rentner
       

 Beiträge: 13007 Registriert: 29.08.2003 Toshiba Encore mit MS Office Ein Programm sollte nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Herz und Hirn haben. (Michael Anton)
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 21:10 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Dawgz
Zitat: Original erstellt von Dawgz: ... Auch die feder ist auf adaptiv geschaltet. PS kann man auch federn aus dem Inhaltscenter adaptiv stellen? ...
Halt! So einfach ist das alles nicht. Es reicht überhaupt nicht aus, eine bereits vorhandene Feder adaptiv zu schalten. Daher geht das auch nicht mit den Federn des Konstruktions-Assistenten (Inhaltscenter). Die Feder muss schon sehr sorgfältig, auf die Adaptivität hin ausgerichtet, erstellt werden. Das geht mit einem Spiral-Element auch nur, wenn die Adaptivität über die Skizze vorbereitet wird. In der Baugruppe dürfen sich die Abhängigkeiten auch nur auf die Skizze beziehen und nicht auf den Volumenkörper. Mit meinem Beispiel sollte das schrittweise nachvollziehbar sein. Erst wenn das verstanden ist, kann man es mal mit einer eigenen Feder versuchen. Und nicht vergessen beim nächsten Beitrag mal die System-Info auszufüllen! ------------------ Michael Puschner Autodesk Inventor Certified Expert Scholle und Partner GmbH Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

 Beiträge: 13435 Registriert: 02.04.2004 IV 2024
|
erstellt am: 22. Mai. 2008 22:19 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Dawgz
[Oh, Michael war schneller.] Soweit ich das sehe, kann die Funktion "Spirale" nur über Parameter gesteuert werden und nicht über Skizzen oder andere Geometrieelemente, daher würde ich eine adaptive Projektion in eine Skizze vornehmen, aus dieser dann mit einem getriebenen Maß das adaptive Maß als Parameter in die Parametertabelle holen und damit dann dort die für die Spirale verwendeten Parameter per Formel sich mit verändern lassen. Als erste Aufgabe zum Erlernen der adaptiven Animation erscheint mir so was allerdings zu schwierig. Nähere Dich dem Thema vielleicht lieber erst mal über ein enfacheres Modell, z.B. eine Extrusion einer Skizze, in der sich eine adaptiv projizierte Kontur ändert oder eine Extrusiion zu einer adaptiven Arbeitsebene (im ipt!), deren Lage relativ zur Startskizze der Extrusion sich beim Bewegen der Baugruppe ändert. Das adaptive Bewegen erfordert bei den Federn aus Ringen zwar etwas weniger Rechenleistung, aber viel einfacher zu modellieren ist es nicht. Es ist natürlich auch die Frage, ob Deine Lehrherren das mit der Vereinfachung in Form von Ringen akzeptieren. Allerdings würde das ohne den Umweg über Parameter gehen. Du könntest z.B. den Stapel Ringe immer gleich lassen und in der Mittelebene des letzten Ringes, der Ebene des bewegten Schenkels, eine Skizze im Feder.ipt machen, eine Kante (Es können nur Kanten projiziert werden, keine Punkte) des bewegten Stiftes, auf dem der Federschenkel aufliegt, da hinein adaptiv projizieren und die Mittellinie des Federschenkels so mit Skizzenabhängigkeiten daran festmachen, dass sie mitgeht. Dann machst Du am Ende der Mittellinie eine Normalebene, die geht dann auch mit, skizzierst dahinein den Federdrahtquerschnitt und extrudierst "zu" dem Ring oder mit der festen Länge der Linie, die ja (wenn man ordentlich arbeitet natürlich schon längst) ein Maß hat, das Du dann als Parameter in die Extrusion einsetzen kannst. Du siehst, dass die Adaptivität spezielle Skizzen erfordert. Die Federn aus dem Inhaltscenter sind vermutlich nicht dafür geeignet. Speziel für das Animieren gibt es übrigens noch eine weitere, sehr bodenständige Pfuschmethode: Man teilt die Feder in der Mitte, macht also zwei Modelle, und macht jeweils eine Hälfte an einem Hebel fest. Das sieht auch schon sehr gut aus, die unsaubere Stelle in der Mitte sieht man ja kaum, und bei der Drehfeder kann man die Windungen sogar glatt ineinanderlaufen lassen, aber wie auch immer, auch das halte ich für zu umständlich für den normalen Einsatz. Michaels AVI ist vermutlich [ja "vermutlich", denn ich habe sein Modell noch nicht näher untersucht, mir war bis eben noch nicht mal klar, dass es zugänglich ist, denn ich hatte, als ich dies schrieb, seinen 2. Beitrag noch nicht gelesen.] mit "Inventor Studio" gemacht, einer schon zum Standardpaket gehörenden Funktion. Damit kann man Paramter direkt animieren, man muss dann nur gemeinsam bewegte Bauteile gleichermaßen animieren. Stabiler als adaptive Animation und geradliniger in der Verwendung ist das Studio allemal, aber auch das Studio muss man erst mal verstehen und zu bedienen lernen. Aber: Musst Du überhaupt die Feder animieren? ------------------ Roland www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Dawgz Mitglied
 Beiträge: 3 Registriert: 22.05.2008
|
erstellt am: 24. Mai. 2008 21:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Leute, danke für die viele Kommentare. Leider verstehe ich von euren Tips nur die Hälfte. Ist wohl doch noch etwas zu schwer für mich. Habe jetzt nur einen "Haken" eingehakt und den anderen komplett weggelassen. Sieht finde ich auch schon ganz gut aus. Schön wäre es natürlich wenn sie sich wirklich zusammen ziehen würde dann hätte ich auf jeden Fall ne 1 sicher Habe nun noch ein Problem. Die Bremse wird ja mittels Seilzug bewegt. Hat jemand ne Idee wie man den Seilzug am besten erstellen kann? Schließlich ist ein Seil ja nicht so Steif wie ein Rohr etc. Es muss sich also praktisch Flexibel verhalten. Hat dafür jemand vielleicht ein Anregung? Wäre sehr nett Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Michael Puschner Moderator Rentner
       

 Beiträge: 13007 Registriert: 29.08.2003 Toshiba Encore mit MS Office Ein Programm sollte nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Herz und Hirn haben. (Michael Anton)
|
erstellt am: 25. Mai. 2008 00:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Dawgz
Zitat: Original erstellt von Dawgz: ... Hat jemand ne Idee wie man den Seilzug am besten erstellen kann? Schließlich ist ein Seil ja nicht so Steif wie ein Rohr etc. Es muss sich also praktisch Flexibel verhalten. ...
Für ein solches Seil gilt exakt alles das, was zur Feder geschrieben wurde. ------------------ Michael Puschner Autodesk Inventor Certified Expert Scholle und Partner GmbH Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
| Anzeige.:
Anzeige: (Infos zum Werbeplatz >>)
 |