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Thema: Biegform erzeugen (5449 mal gelesen)
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Harry G. Ehrenmitglied V.I.P. h.c. one-man-show
     
 Beiträge: 3187 Registriert: 24.01.2003 AIS2009.1; XPSP3 P4-3400, 2 GB PNY FX1400
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erstellt am: 08. Sep. 2006 14:31 Unities abgeben:         
Es ist eine O-Ring-Nut und damit eine andere Aufgabenstellung aber CAD-technisch ähnlich (konstante Nuttiefe). Hierbei ist das Problem, daß die wellenförmige Stirnfläche durch Fräsen quer durch's Bauteil entsteht und die Tangentialen nicht radial stehen. Das Sweeping kommt auf der Kreisbahn angeflogen und liegt beim ansteigenden Bogen schräg in der Kurve und unterschneidet deshalb. Ich hatte gehofft, daß die neue Funktion "Sweeping mit Führungsfläche" das schaffen würde. Kann Sie aber nicht, denn da gibt es eine Unstetigkeit in der erforderlichen Orientierung des Sweepingprofils. Es fehlt die Funktion "Sweeping mit Körper" aber das bleibt wohl CAM-Simulationen vorbehalten.------------------ Grüße von Harry Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Andy-UP Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Projektingenieur
     
 Beiträge: 2292 Registriert: 27.10.2003 AIS2010 SP1 Win XP64 Pro SP2 Core2Duo 3GHz 6GB RAM 2x ATI Radeon HD3870 CrossfireX IV10 SP3a; Win XP Pro SP2 Pentium 4 3.0GHz 1 GB RAM Quadro4 580 XGL
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erstellt am: 08. Sep. 2006 16:26 Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Doc Snyder: Moin die Herren!Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber Eure Lösungen sind alle falsch, die alten wie die neuen. Hier in Andys Beispiel ist z.B. unten in dem quer laufenden Bereich ordentlich Hinterschnitt, das ist schon im jpg zu sehen und kann bei dem Verfahren auch gar nicht anders sein. [Das mit der projizierten Pfadlinie und der Äquidistante tuts IMHO auch nur bei torusartigen Formen und bei nur wenig komplizierteren schon nicht mehr, es kann also nicht viel nützen, selbst wenn es ginge. ...
Hallo Roland, ich möchte ja nicht kleinlich wirken, aber ich muss dir ausnahmsweise widersprechen. Die Tatsache, dass der Sweepingpfad eine Kurve aus zwei von jeweils einem Spline erzeugten Flächen ist, der gesweepte Querschnitt ein Kreis ist und die Trennfläche der Form mit einer Splinefläche identisch ist führt dazu, dass an keiner Stelle Hinterschnitt auftreten kann. Möglich, das der Sweepingquerschnitt entlang dem Pfad rotiert, das ist aber in diesem besonderen Fall egal. Natürlich, bei anderen als Kreisquerschnitten sieht das schon ganz anders aus. @Harry: Du sagst, Du hättest die Nut aus Flächen zusammengebastelt. Das ist in meinen Augen ja auch nicht weiter schlimm. Zum Glück haben wir ja die Möglichkeit auch mit Flächen zu arbeiten. Andreas
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Harry G. Ehrenmitglied V.I.P. h.c. one-man-show
     
 Beiträge: 3187 Registriert: 24.01.2003 AIS2009.1; XPSP3 P4-3400, 2 GB PNY FX1400
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erstellt am: 08. Sep. 2006 17:28 Unities abgeben:         
Hallo Andreas,nicht ich habe das Teil aus Flächen gebaut, das war wer anders. Ich hab mich nur hingestellt und gesagt mit den verbesserten Sweeping-Funktionen von 11er geht das viel einfacher..  Das Flächenmodell ist schon OK, vor allem ist es weitgehend exakt. Was Inventor dabei killt ist das nachträgliche Verrunden der Nutkanten ------------------ Grüße von Harry Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Uwe.Seiler Mitglied Dipl.-Ing.(FH)
   
 Beiträge: 1183 Registriert: 18.04.2002 HP xw6000 - Dual XEON 2,4GHz - 2GB DDRAM - 980 XGL (Treiber 84.26) - XP SP1 - IV11 SP3
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erstellt am: 08. Sep. 2006 18:01 Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Doc Snyder: .... Ich hätte da aber eine [hoffentlich nicht zu schmutzige ] IMHO 100% korrekte Näherungslösung [das ist kein Widerspruch!] anzubieten. Könnt Ihr mit 17 Nanometer Hinterschnitt leben? Ich mach das mit Anordnung in Entformrichtung (Den Trick habe ich vor Monaten schon mal gepostet, hat aber wohl keiner gemerkt.)....
Da muss man erstmal draufkommen ! ------------------ Viele Grüsse aus dem Schwarzwald Uwe S. P.S.: Den "Pinsel" wünsche ich mir nach wie vor, aber jetzt eben zu Weihnachten, denn ich bin es leid jede Schraffur einzeln in allen Ansichten zu editieren. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
W. Holzwarth Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. Maschinenbau

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erstellt am: 08. Sep. 2006 19:29 Unities abgeben:         
Ist aber nicht völlig hoffnungslos im Elfer, Harrys Problem ..Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

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erstellt am: 08. Sep. 2006 20:23 Unities abgeben:         
Hallo Andy,die entscheidende Frage lautet: was verstehen wir unter Hinterschnitt? Ich sehe als theoretisches Kriterium für die Entformbarkeit gerundeter Körper an, dass in jedem beliebigen Schnitt mit einer zur Entformrichtung parallelen Ebene der Profilschnitt an der Kante zur Trennflächen mit einer zur Entformrichtung parallelen Tangente endet. Und es gilt IMHO nur eine feste Entformrichtung für das ganze Teil; in meinen Beispielen ist das die y-Achse. Ich kann ja leider nur Dein jpg sehen, aber mir scheint, dass das Rohr zwar immer (ungefähr! s.u.) 180° herausschaut, aber in verschiedene Richtungen. Ohne Hinterschnitt entnehmbar wären damit immer nur lokale Scheibchen, und zwar in Richtung der örtlichen Normalen auf der Trennfläche. Das Rohr hat aber auch noch andere Bereiche, und da hat die Trennfläche eine andere Normale. Außerdem hast Du Dich da vertan, mit dem Kreisquerschnitt; der schaut nur aus einer ebenen Fläche immer genau halb heraus. Deine Trennfläche ist aber gekrümmt, und daher kommt es zu Abweichungen von den 180°: konvex => weniger als 180° umschlossen => lokal entformbar, und zwar locker konkav => mehr als 180° umschlossen => nicht mehr lokal entformbar (Außer in dem Sonderfall, dass der Pfad exakt in Krümmungsrichtung verläuft, nur dann sind es genau 180°.) Nicht für ungut. Ich erfreue mich ja an der Dikussion und Deinem Interesse an dem Thema. Gruß Roland ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
W. Holzwarth Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. Maschinenbau

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erstellt am: 08. Sep. 2006 22:01 Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Doc Snyder: Moin die Herren!Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber Eure Lösungen sind alle falsch, die alten wie die neuen.
Ähemm, Herr Dokter. Das, was Du hier sehr detailliert beschreibst, haben einige Forumsteilnehmer schon vor 3 Jahren gewußt. Nur nicht so exakt dokumentiert ..  Nimm Dir mal dieses Beispiel vor: http://ww3.cad.de/foren/ubb/uploads/W.+Holzwarth/Gesenk-WH.zip Das ist wohl mit dem Sechser erstellt worden. Öffnest Du es sofort im Zehner oder Elfer, gibt es Probleme. Öffnest Du es im Neuner, klappt es noch. Damit neu abgespeichert, können es auch die neueren Versionen wieder lesen. Es ist zwar nur ein 90-Grad-Bogen. Und er müßte eigentlich passen. Denk' ich. Aber jetzt kommst Du.
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Doc Snyder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

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erstellt am: 09. Sep. 2006 01:24 Unities abgeben:         
Hallo Walter,ja, Deine Trennlinie im Bogen passt, aber erklär mir bitte, wie sie entstanden ist. Gruß Roland ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
W. Holzwarth Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. Maschinenbau

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erstellt am: 09. Sep. 2006 09:52 Unities abgeben:         
Hab' ich damals mit Rhino gemacht. - Rohrsilhouette für zur Entformrichtung senkrechte Ebene erzeugt - Silhouettenlinien (=Trennlinie des Gesenks) auf Außenkanten projiziert - Flächen draus gemachtEine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Doc Snyder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

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erstellt am: 09. Sep. 2006 14:30 Unities abgeben:         
Rhino gilt nicht. ------------------ www.Das-Entwicklungsbuero.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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