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Autor Thema:   Ansichtssatz (2070 mal gelesen)
Oberli Mike
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
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erstellt am: 18. Jun. 2007 07:55    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

Das OSM hat ja die Eigenheit, dass wenn man ein Modellauf einer Zeichnung darstellt,
im Modell ein Ansichtssatz hinterlegt wird, und somit das Modell geändert wird.

Wenn man nun mit einem PDM - System arbeitet, sind die im PDM hinterlegten Fiels
geschützt, sobald das Dokument dazu freigegeben ist.

Wie begegnet ihr dieser "Problematik".
(Für mich Problematik, da ich kein anderes 3D - CAD kenne welches diese Eigenheit
hat, was nicht bedeuten soll, dass kein anderes gibt.)

Beispiel zur Erläuterung:
z.B. im ModelManager gibt es im Standard keine Verbindung zwischen Modell und Zeichnung für die Freigabe. Somit kann man zuerst das Modell freigeben, und dann die
Zeichnung. Fügt man aber nach der Freigabe vom Modell eine weitere Ansicht auf der
Zeichnung hinzu, wird das Modell geändert, kann aber durch die Freigabe nicht mehr
nach PDM zurückgespeichert werden, ohne dass die Revision erhöht wird.

Gruss
Mike

------------------

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3D-Papst
Moderator





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Herr, stärke mich in Geduld,
aber ZACK ZACK!!

erstellt am: 18. Jun. 2007 08:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Mike,

1. da 3D und 2D konform sein müssen, solltest du auch den Rev.stand mit anheben bzw. gleichlaufen lassen. Will sagen: Wenn im 2D ne Ansicht hinzukommt dann hat dies sicherlich seinen Grund (Bearbeitung zusätzlich, Teil zusätzlich etc.). Also muss das 3D-Modell dementsprechend geändert werden und mit revisioniert werden.

2. wenn du wegen ner Änderung den Stand der 2D hochheben musst dann kannst du doch das Modell mit derselben Änderungsnummer auch zur Revision bringen, oder?

3. oder ihr gebt euer Modell nie frei und habt dann auch kein Problem mit solchen Dingen 

Wir machen es so dass wir 2D und 3D freigeben und bei einer Änderung beide Files mit derselben Änderungsnummer revisionieren.

BTW weiß ich nicht wie eure Datenbank funzt und kann dementsprechend nicht unbedingt helfen. Habt ihr keine CAD-Richtlinien die sowas regeln?

Gruß
Papst

------------------
Der Papst empfiehlt:  Hilfeseite und FAQ zum OSM

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SReinbold
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Beiträge: 185
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Modeling/Drafting 18.1
ModelManager/TaskAgent
SAP ERP Integration
Version 20 in Vorbereitung

erstellt am: 18. Jun. 2007 08:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Mike

Wir machen dies gleich wie 3D-Papst.
Die Versionen vom Modell und der Zeichnung werden gleich behalten.

Wir verwenden den ModelManager Plus in der Version 14. Darin ist ein erweitertes Freigabewesen enthalten. Wir geben das Modell frei, die dazugehörige Zeichnung wird automatisch freigegeben. Diese Freigabe funktioniert aber nur, wenn die dazugehörige Zeichnung im Status "autuel" ist. Damit stellen wir sicher, dass das Modell und die Zeichnung auf dem gleichen Stand sind.

Momentan sind wir am Umstellen auf die Version 15. Ein Teil der ModelManager Plus Funktionalitäten sind nun im Standard enthalten. Wie es mit diesem erweiterten Freigabeweesen aussieht, kann ich im Moment noch nicht sagen, wir wollen dies aber so beibehalten.

Von der Version, nur die Zeichnungen freizugeben, muss ich dringend abraten, wir hatten dies ca. ein Jahr so im WorkManager. Es war nicht so einfach zu kontrollieren, ob die Zeichnungen auf dem richtigen Stand sind...

Gruss Stefan

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highway45
Moderator
Bastler mit Diplom




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Beiträge: 6145
Registriert: 14.12.2004

v18 + v20 + PhoenixPDM
auf Win7-64bit
PE6 auf Win8-64bit

erstellt am: 18. Jun. 2007 08:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Muß man sich einfach angewöhnen:
3D und 2D immer auf dem gleichen Stand.

Auch wenn man auf der Zeichnung nur einen Hinweis ändert, auch das 3D-Modell mit neuem Index abspeichern.
Der Nachteil ist natürlich, daß man von einem 3D-Modell mehrere Versionen hat, die alle gleich aussehen können.
Und in den Baugruppen stecken zwangsläufig oft ältere Versionen, wenn man die Baugruppen jetzt nicht auch noch alle anpacken möchte...

Das umständliche Handling hätte CoCreate aber auch anders lösen können, zum Beispiel so ähnlich wie bei *.bdl, da wird ja auch 2D+3D zusammen gespeichert.
Oder beim 2D-Speichern mit Index eine Meldung einblenden: "Achtung, 3D nicht geladen !"
Dafür könnte man ja andere Meldungen weglassen, z.B. die beim Laden immer kommt...

Theoretisch könnte man ja das 3D-Modell unter einem anderen Index laufen lassen, wie die 2D-Zeichnung (wenn der Ansichtssatz nicht betroffen ist). Das wird aber im Laufe der Zeit ein ziemliches Kuddelmuddel geben...

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woho
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Technik CAD


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von SolidDesigner ab 1.0
ueber Precision Engineering Dynamic Modeling
ueber CoCreate Modeling
bis Creo Elements/Direct 20.x

erstellt am: 18. Jun. 2007 08:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von highway45:
Das umständliche Handling hätte CoCreate aber auch anders lösen können, zum Beispiel so ähnlich wie bei *.bdl, da wird ja auch 2D+3D zusammen gespeichert.

Na ja, so einfach ist das nicht.
Da es ja moeglich ist auf einer Zeichnung Ansichten beliebiger Teile und
Baugruppen unterzubringen ist da schon etwas mehr Verwaltungsaufwand dahinter.

Ich bin auch nicht besonders gluecklich ueber die Ansichtssaetze, denke auch,
dass es genuegen sollte in den Modellen und Zeichnungen entsprechende
Informationen abzulegen, um den Zusammenhang zu erkennen.
Mit den Ansichtssetzen gibt es ja auch immer wieder mal das Problem,
dass diese versehentlich geloescht werden.

Generell setze ich bei Modell und Zeichnung jedoch auch immer die
gleiche Version beim Speichern in den Model Manager, bzw. wird beides
ueberschrieben, wenn ich z.B. nur eine zusaetzliche Ansicht dazugegeben habe.

Gruss

WoHo

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Oberli Mike
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erstellt am: 18. Jun. 2007 09:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Vielen Dank für die Antworten.

Ich bin auch der Meinung, dass man Modell und Zeichnung immer auf der gleichen
Revision und dem gleichen Freigabestatus halten soll. Der Reseller zum MM hat
aber gesagt, dass dies im Standard nicht vorhanden ist, und für uns speziell
programmiert werden muss.

Die Anmerkung von WoHo ist richtig, wird bei uns aber nicht angewendet, bez.
jene Teile welche wir so auf einer Zeichnung abbilden müssen nicht aktuell sein,
sprich die Geometrie muss nicht 100% korrekt sein. Somit werden diese Ansichten
als "dumme" Striche auf die Zeichnung gestellt.

Lange Rede kurzer Sinn.
Ich werde mal fordern, dass beim MM, welcher ja speziell für OSM programmiert
ist, die parallele Anhebung von Annotation und Modell, sowohl beim Status wie
auch bei der Revision im Standard vorhanden sein müssen.

Danke und Gruss
Mike

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Hartmuth
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erstellt am: 18. Jun. 2007 10:02    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Die Freigabe von Baugruppen ist grundsätzlich immer problematisch, weil es neben den angesprochenen Ansichtssätzen auch mit eventuell vorhandenen Beziehungssätzen, Konfigurationen, geschützten Teilen und anderen enthaltenen begleitenden Informationen immer wieder zu Konfliktsituationen kommen kann.
Änderungswünsche die nicht die Baugruppe an sich, sondern solche enthaltene Zusatzinformationen betreffen, müssten nicht Indiziert werden solange sie die Fertigung nicht betreffen.
Andererseits gibt es Änderungen an der Zeichnung welche zwar die Fertigung betreffen, die sich aber nicht auf das Modell auswirken. (Toleranzänderungen, Texthinweise u.a.)
Dafür gibt es im Modelmanager die Möglichkeit Haupt- und Neben-Versionsnummern zu vergeben. Das kann z.B. dafür genutzt werden um zwischen Änderungen, die im 3D-Modell erzeugt wurden (Hauptversion) und solchen die nur die 2D-Zeichnung betreffen (Nebenversion) zu unterscheiden.
Bei Einzelteilen und deren Ableitungen kommt man so mit einer parallelen Versionierung (der Hauptversion) ganz gut zurande.
Bei Baugruppen ist es aus den oben genannten Gründen aber um einiges komplizierter. Das ist auch kein spezifisches OSMCoCreate OneSpace Modeling und MM Problem, sondern betrifft die 3D-Konstruktion an sich.
Ich kenne Firmen die deshalb ganz darauf verzichten Baugruppen zu versionieren. (ist meines Wissens nach auch für eine ISO-Zertifizierung gar nicht erforderlich und macht einem das Leben in der Konstruktion um einiges leichter.)

------------------
Grüße
Hartmuth

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StephanWörz
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erstellt am: 18. Jun. 2007 10:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Guten Tag!

Also wir handhaben das etwas anders. Bei einer Zeichnungsänderung die keinen Einfluss auf das Modell hat (z.B. Montagehinweis wird editiert), wird das Modell NICHT mitversioniert! D.h. wir haben viele Modelle deren Version niedriger ist als die der Zeichnung (...vergessene Maße  ). Für uns ist das überhaupt kein Problem. Wir halten uns immer an die Zeichnung mit dem höchsten Index! Wird ein 3D Modell versioniert dannn wird die entsprechende Zeichnung aber immer mitversioniert und in der der Datenbank (Phoenix/PDM) als "nicht aktuell" gekennzeichnet (... muss ja noch aktualisiert werden) und kann erst freigegeben werden wenn diese als aktuell gekennzeichnet wird (... nach dem aktualisieren & speichern). Der Änderungshinweis den man bei der Versionierung des 3D Modells eingibt wird dann automatisch auch für die 2D Zeichnung übernommen und entsprechend im Schriftfeld eingetragen.

Gruss

Stephan

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StephanWörz
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erstellt am: 18. Jun. 2007 10:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Ich kenne Firmen die deshalb ganz darauf verzichten Baugruppen zu versionieren.

Wir handhaben das so:

Baugruppen werden bei uns nur versioniert wenn sich die Stückliste ändert! D.h. wenn ein Teil in der Baugruppe versioniert wird, dann hat das bei uns keine Auswirkung auf die Stüli (... immer noch n Stück vom Artikel 0815 verbaut). Bei uns gibt es die Richtlinie dass Versionen von Modellen immer abwärtskompatibel sein müssen. So haben wir keine Probleme im Falle einer Ersatzteillieferung (... es wird immer das aktuell freigegebene Teil geliefert).
Baugruppen haben bei uns den Status "Vorfreigabe", welcher dem Status "Freigabe" entspricht, nur dass eben die vorfreigegebenen Baugruppen überschrieben werden können (... das versionierte Teil muss ja reingespeichert werden). Kommt es nun zu einer Stücklistenänderung dann wird die betreffende Baugruppe freigegeben (... mitsamt der dazugehörenden Zeichnung) und der Versionierungsautomatismus springt an. D.h. die Zeichnung der Baugruppe wird ebenfalls versioniert und in PHOENIX/PDM auf nicht aktuell ... (siehe letzter Beitrag).

Weiss nicht wie sich das für Euch anhört!? Ich kann nur sagen wir haben mit dieser Vorgehensweise überhaupt keine Probleme. Klappt eigentlich ganz reibungslos!

Stephan

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Oberli Mike
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Zitat:
Original erstellt von StephanWörz:
Baugruppen haben bei uns den Status "Vorfreigabe", welcher dem Status "Freigabe" entspricht, nur dass eben die vorfreigegebenen Baugruppen überschrieben werden können (... das versionierte Teil muss ja reingespeichert werden).

Das erfordert aber sehr sehr viel Disziplin von den Usern.

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Allenbach Rolf
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erstellt am: 18. Jun. 2007 10:34    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Wir haben, haupsächlich bei Baugruppen, auch abweichende Versionen zwischen Modell und Zeichnung. Bei uns gibts oft sehr ähnliche Baugruppen, mit wenigen unterscheidenden Teilen. Und alle Baugruppen haben die selbe Zusammenstellungszeichnung.
Also kann ich heute eine neue Baugruppe erstellen und auf eine Zeichnung aus dem Jahre des Herrn 2001 einfügen. Für diese "neuen" Baugruppen wird auf der Zeichnung keine Version gemacht.
Wie vorhin schon jemand beschrieben hat ist es sehr wichtig, dass geänderte Teile 100%ig rückwärtskompatibel sind, ansonsten ist eine neue Nummer zu lösen (Was dann auch die Versionierung von Zeichnung und Modell zur Folge hat).

Bezüglich Disziplin der User:
ich bin der Meinung, dass solche Sachen selbstverständlich sind. Immerhin haben wir es hier mit erwachsenen, ausgebildeten Menschen zu tun, die erst noch in einem sehr genauen und detailabhängigen Beruf arbeiten. Also kann und muss das von Mitarbeitern erwartet werden können.
Mit Lehrlingen sieht das natürlich noch ein wenig anders aus, aber dazu gibts dann Lehrlingsbetreuer und -meister, welche eben hie und da was kontrollieren sollten 

------------------
Rolf                 "Gilde der Erfinnder - Lehrling Stufe 8".

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StephanWörz
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erstellt am: 18. Jun. 2007 12:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich


Referenzzeichnung.jpg

 
Zitat:
Original erstellt von Allenbach Rolf:
Wir haben, haupsächlich bei Baugruppen, auch abweichende Versionen zwischen Modell und Zeichnung. Bei uns gibts oft sehr ähnliche Baugruppen, mit wenigen unterscheidenden Teilen. Und alle Baugruppen haben die selbe Zusammenstellungszeichnung.
Also kann ich heute eine neue Baugruppe erstellen und auf eine Zeichnung aus dem Jahre des Herrn 2001 einfügen. Für diese "neuen" Baugruppen wird auf der Zeichnung keine Version gemacht.


So ähnlich handhaben wir das auch! Wir haben Module die in verschiedenen Hauptabmessungen immer wieder gebraucht werden (Transportbänder unterschiedlicher Länge). Für diese Baugruppe haben wir sog. Referenzzeichnungen die mit Variablen bemasst sind. Diese Zeichnungen werden einfach kopiert und im PDM zum entsprechenden Stammdatensatz verknüpft. Die Masse (Variablen) werden dann im Schriftfeld mit angegeben, was kein Problem ist da diese Informationen ja aus Phoenix/PDM kommen und mit der Zeichnung selber nix zu tun haben.
Die Referenzzeichnung hat natürlich nur eine Verbindung zu dem "Referenzobjekt". Das hat uns bis heute aber keine Probleme bereitet.

Zitat:
Bezüglich Disziplin der User:
ich bin der Meinung, dass solche Sachen selbstverständlich sind. Immerhin haben wir es hier mit erwachsenen, ausgebildeten Menschen zu tun, die erst noch in einem sehr genauen und detailabhängigen Beruf arbeiten. Also kann und muss das von Mitarbeitern erwartet werden können.

... genau meine Meinung! Bei manchen ist da wohl etwas mehr "Erziehung" notwendig, aber im großen und ganzen klappt das ganz gut.

Stephan


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weinel
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erstellt am: 20. Nov. 2007 14:18    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

wir beschäftigen uns auch schon länger mit der Versionierung und Freigabe von 3D-Modellen und 2D-Zeichnungen mit einem PDM-System.
Ich habe jetzt mehrere Beiträge im www.cad.de  zu diesem Thema durchstöbert. Interessanterweise wird in allen Diskussionen nur wenig auf mögliche Laderegeln hingewiesen.

Wenn man ein Einzelteil versioniert, die Baugruppe aber nicht versionieren will, kann man diese trotzdem mit der neuen Einzelteilversion laden indem man die Laderegel "Höchste Freigegebene Version" anwendet.
Voraussetzung von Laderegeln sind gleiche Dateinamen bzw. gleiche Sys-Id für alle Versionen des Einzelteils.

Dies kann man solange tun, bis die Änderungen in den Einzelteilen dazu führen, dass die Baugruppe "wesentliche" Änderungen erfährt, oder die Baugruppe selbst durch Austausch, Löschen oder Zufügen von Komponenten sich ändert. Dann sollte die Baugruppe versioniert werden.
Wenn eine Baugruppe auf der oberen Ebene einer Struktur eine Versionierung erfährt sollten dann nach Möglichkeit wieder alle neuesten Versionen aller darunterliegenden Unterbaugruppen und Einzelteile referenziert werden, was erforderlich macht, dass alle Unterbaugruppen evtl. ebenfalls versioniert werden.
Dazu wünschen wir uns eine automatische Funktion, welche das vollautomatisch erledigt.

Zum Thema Stücklisten hätte ich auch noch folgende Anmerkung:
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen Teile-Stammsatz und Dokumenten-Stammsatz. Ein CAD-Datei ist immer einem Dokumentenstammsatz zugeordnet. Eine Stückliste ist immer einem Teile-Stammsatz zugeordnet. Die Stückliste enthält wieder im wesentlichen nur Teilestammsätze und den Dokumentenstammsatz, welcher auf das zum Teil gehörige Dokument verweist. Ändert sich jetzt eine Version eines Dokuments, dann wird die neue Version dem Teilestammsatz auf der gleichen Position wie die Vorgängerversion zugeordnet. Die alte Version bleibt in der Stückliste. Der Teilestammsatz wird nicht versioniert. Die Gültigkeit wird über ein Gültigkeits-Datum in der Stückliste gesteuert. Dadurch kann man auch historisch den Zustand des Teils oder der Baugruppe für jedes beliebige Datum wieder herstellen.
Das Gültikeitsdatum kann Werks-/Lager-spezifisch gesteuert werden, so dass evtl. vorhandene Lagerbestände zunächst aufgebraucht werden können.

------------------
Gruß weinel

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Allenbach Rolf
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erstellt am: 20. Nov. 2007 14:46    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Oberli Mike 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo weinel,

hier haben wir das Thema Laderegeln und ihre Gefahren schon ein wenig vorgekaut.
Da aber die Freigabe-Prozesse in jeder Firma ein wenig anders aussehen (bei uns sind z.B. alle Modelle früher oder später freigegeben), ist es schwierig, hier eine Patent-Lösung zu finden.

------------------
Rolf                 "Gilde der Erfinnder".

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