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Autor Thema:   Komisches Verhalten nach Damage Kriterium (1893 mal gelesen)
  
Die Gewinne der Zukunft werden mit intelligenten, autonomen Elektrofahrzeugen eingefahren. (3DEXPERIENCE)
Shor-ty
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OpenFOAM-dev (Foundation)

erstellt am: 05. Jun. 2014 17:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Bild_1.PNG


Bild_2.PNG


Bild_3.PNG

 
Hallo zusammen,

ich teste heute seit ca. 10 Std. ein Abaqus fall durch. Dabei geht es eigentlich nur um eine Kugel (Bullet) die auf einen Körper trifft, eindringen  und auf der anderen Seite wieder ausdringen sollte. Meine heutigen Erkenntnisse (für einige wahrscheinlich nichts neues):

nur Elastic + Plastic Settings


  • Kugel dringt ein und wird abgebremst bis sei stehen bleibt
  • Mises-Spannungen erreichen bereits Werte die einen Bruch oder Zerstörung hervorrufen
  • Da keine Damage Karte aktiviert ist, bricht das aber nicht und die Kugel bleibt einfach stecken
  • Siehe dazu das Bild (1)

Elastic + Plastic Settings + Damage (Ductile Damage)


  • Kugel dringt ein und Zellen, die das Damagekriterium erreicht haben werden gelöscht
  • Nach Abtrag der ersten Zellenschicht - also wenn diese gelöscht wurden, habe ich keinen Kontakt mehr zwischen Kugel und Platte
  • Die Kugel dringt ungehindert durch das restliche Material (keine Interferenz)
  • Beim Austritt gibt es wieder eine Interaktion zwischen Kugel und Platte und es werden wieder Zellen gelöscht
  • Siehe Bild (2)

Betrachtete Problemstellen


  • Kontaktdefinition über "General Contact" und "Surface To Surface" ergeben das gleiche Ergebnis
  • Herumspielen mit den Damage Parametern ergab immer die gleiche Erkenntnis. Nach Zerstörung der ersten Schicht, habe ich keine Interaktion zwischen den Parts bis ich wieder aus dem Material austrete

Fragen


  • Ist sowas schon bekannt oder bin ich einfach nur zu dumm um dieses Damage Kriterium aufzusetzen
  • Kann es einen Grund dafür geben, wieso mit Damagekriterium die Interaktion aufgehoben wird?
  • Beim Surface_To_Surface Kontakt könnte ich mir noch vorstellen, dass wenn die ersten Zellen verschwinden, es dann keine Interaktion mehr gibt, weil ja die definierten Oberflächenzellen, welche zur Interaktion ausgewählt wurden, verschwunden sind
  • Erhalte einige Warnungen am Anfang, aber ich denke diese sind nicht all zu tragisch:

Code:

Degree of freedom 4 is not active in this model and can not be restrained

Degree of freedom 5 is not active in this model and can not be restrained

Degree of freedom 6 is not active in this model and can not be restrained

There are 3 warning messages in the data (.dat) file.  Please check the data file for possible errors in the input file.


Bin über jede Hilfe sehr dankbar um mein Projekt voranzutreiben.

Viele Grüße
Tobi


Anbei noch einen Ausschnitt der Input-Datei:

Code:

** ELEMENT CONTROLS
**
*Section Controls, name=EC-1, ELEMENT DELETION=YES
1., 1., 1.
**
** MATERIALS
**
*Material, name=Aluminium
*Damage Initiation, criterion=DUCTILE
0.12, 0.33,   0.
*Damage Evolution, type=DISPLACEMENT
0.01,
*Density
2.7e-09,
*Elastic
70000., 0.33
*Plastic
   80.08,         0.
105.525, 0.00399202
   131.3, 0.00895974
   163.2,  0.0188218
   185.4,  0.0285875
   202.8,  0.0382587
  215.25,  0.0478373
   227.9,  0.0573251
   235.4,  0.0667236
  241.92,  0.0760347
  246.34,  0.0852598
   250.8,  0.0944007
  254.19,   0.103459
   257.6,   0.112435
**
** INTERACTION PROPERTIES
**
*Surface Interaction, name=Contact
*Surface Behavior, pressure-overclosure=HARD
**
** BOUNDARY CONDITIONS
**
** Name: BC-1 Type: Displacement/Rotation
*Boundary
_PickedSet9, 1, 1
_PickedSet9, 2, 2
_PickedSet9, 3, 3
_PickedSet9, 4, 4
_PickedSet9, 5, 5
_PickedSet9, 6, 6
**
** PREDEFINED FIELDS
**
** Name: speed   Type: Velocity
*Initial Conditions, type=VELOCITY
_PickedSet11, 1, 0.
_PickedSet11, 2, 0.
_PickedSet11, 3, -1e+06
** ----------------------------------------------------------------
**
** STEP: Bulletshot
**
*Step, name=Bulletshot
*Dynamic, Explicit
, 0.0002
*Bulk Viscosity
0.06, 1.2
**
** INTERACTIONS
**
** Interaction: GeneralContact
*Contact, op=NEW
*Contact Inclusions, ALL EXTERIOR
*Contact Property Assignment
,  , Contact
**
** OUTPUT REQUESTS
**
*Restart, write, number interval=1, time marks=NO
**
** FIELD OUTPUT: F-Output-1
**
*Output, field, time interval=1e-05
*Node Output
A, RF, U, V
*Element Output, directions=YES
LE, PE, PEEQ, S, STATUS, SVAVG
*Contact Output
CSTRESS,
**
** HISTORY OUTPUT: H-Output-1
**
*Output, history, variable=PRESELECT
*End Step

------------------
Best regards,
Tobias Holzmann

[Diese Nachricht wurde von Shor-ty am 05. Jun. 2014 editiert.]

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Shor-ty
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erstellt am: 06. Jun. 2014 08:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Guten Morgen zusammen,

also ich habe einen Fehler gefunden und zwar scheint es das Damage-Kriterium zu sein oder besser die Damage-Evolution.


  • Wenn ich den Wert bei Damage-Evolution (Displacement) von 0.01 auf 5 setze sieht die ganze Sache schon realistischer aus
  • Dann verstehe ich wohl das Schlüsselwort in der Karte nicht richtig?  

Soweit ich das jetzt im Handbuch nachgelesen habe dachte ich das im Damage Criterium (Damage Ductile) folgendes gilt:

Code:

Fracture Strain  ===  Beginn des Schadens, hier wird das Kriterium aktiviert
Stress Triaxiality  ===  0.33 zwecks Zug eta = -p/q
Strain Rate   ===  derzeit bei 0

Displacement at Failure  ===  Totale oder Plastische Verformung bis Bruch


Sehe ich das falsch?
Ich dachte das die Schadensinitialisierung bei der Einschnürrung angegeben werden sollte und
Displacement at Failure ist dann die Dehnung beim Bruch (wurde hier ja auch schon öfter behandelt).

Wenn ich meiner Kugel einen zu zurückzulegenden Weg als BC definiere, läuft der Solver nur
solange bis das Damage Kriterium erreicht wird und bricht dann ab.

- General, Static  --> too many attempts
- Dynamic Implizit  --> Abbruch
- Dynamic Explizit  --> Funktioniert


Kann man sowas nur mit Dynamic Explizit rechnen? Ich bewege die Kugel mit 1mm/s in das Material - ähnlich einem Zugversuch oder Eindrückversuch.


------------------
Best regards,
Tobias Holzmann

[Diese Nachricht wurde von Shor-ty am 06. Jun. 2014 editiert.]

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VUMAT
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Hallo Shorty,
dein Modell lässt sich nur mit Abaqus Explicit lösen. Grund dafür ist genau dein Problem mit den Kontaktdefinitionen. In deinen Bildern siehst du ja schon, dass eine Kontaktdefinition nur für die äußeren Elementflächen definiert ist (blau) und im inneren nicht (grau= Kontaktoutput nicht existent). Du musst bei deiner Kontaktdefinition explizit die inneren Elementflächen mit einbeziehen, sodass nach Elementlöschung auch freigelegte Elemente Kontakt finden können. Die Funktion gibt es nur in Abaqus Explicit und nicht in Standard. Das kann ich aber auch nur für meine 6.12 Version sagen. Weiterhin wird diese Funktion auch nicht von Abaqus CAE unterstützt, sondern muss im Inputfile per Hand geändert werden. Du musst entweder mit Generalcontact und elementbasierten Kontaktflächen, oder wenn du willst auch mit ContactPairs und knotenbasierten Flächen arbeiten. Bei knotenbasierten Flächen und ContactPairs kann jedoch nur eine der beiden Kontaktpartner mit inneren Kontaktflächen arbeiten. Am Besten du erstellst ein Elementset mit allen Elementen die in die Kontaktdefinition sollen (inkl. die Inneren) und ein Elementsurface mit nur einem einzigen Element (dient als Dummy und hält das Inputfile schlank). Im Generalcontact musst du nun explizit das Projektil und dein Elementsurface als Kontaktpaar angeben. Wenn du das nicht machst und nur mit *All arbeitest, ignoriert er am Ende die inneren Kontaktflächen. Jetzt gehst du ins Inputfile und löschst aus deinem Elementsurface das eine Element raus und schreibst dein Elementset folgendermaßen in dein Elementsurface:

ElemSet,
ElemSet, Interior

Die erste Zeile weist deinem Elementsurface die äußeren Elementfächen der Elemente im Elementset zu und die zweite Zeile die inneren. Wenn du dir im Viewer nen Kontaktoutput Anzeigen lässt, sind nun auch deine inneren Elemente blau, da dort Kontakt definiert ist. Damit kannst du dein Vorgehen schnell überprüfen.

Das Schädigungskriterium hast du eigentlich richtig verstanden. Mach dir am besten aber mal eine Ein-Element-Simulation und guck dir die Kraft-Weg-Verläufe an. Dabei bekommst das richtige Gefühl für deine Schädigungsevolution.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 16. Jul. 2014 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 16. Jul. 2014 editiert.]

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THN
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VSN.JPG

 
Moin VUMAT,

kannst du das mit dem an der richtigen Stelle einfügen bitte nochmal erläutern? Ich habe nämlich das selbe Problem. Bei mir müssen aber zwei Bleche durchstanzt werden. Könntest du eventuell mal ein Beispiel *.inp-file mit Screenshot (Standard-Input/geänderte Variant)hochladen?

Dann einen schönen Feierabend!

Gruß
Thomas

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THN
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VSN_richtig.JPG


FieldOutput_Definition.JPG

 
Moin Leute,

hier die simple Lösung zu meinem eigenen Problem. Manchmal steht man echt auf dem Schlauch...
Einfach im Field Output Request die Option "Exterior only" deaktivieren (siehe Anhang) und schon siehts gut aus!

Sonniges Wochenende!

Gruß
Thomas

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VUMAT
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Hey Thomas,
vielleicht verstehe ich irgend etwas nicht ganz, daher Frage ich noch einmal nach      Der Outputhaken "Exterior only" ist bei mir in den default Einstellungen eh ausgeschalten.

Also auf die Frage, wie man innere Elementflächen sauber über die Modifikation des Input-Files in eine Kontaktdefinition aufnimmt, ist die Antwort mit dem Haken bei den Outputvariablen genaugenommen keine Lösung!

Vielleicht hast du ja auch ein anderes Problem als Shor-ty. Er hat das Problem, dass die Kontaktdefinition nicht richtig ist, was man an der Outputvariable CPress erkennt (diese ist nur an den äußeren Elementflächen der äußeren Elemente definiert --> Output wird nur über ein halbes Element dargestellt). Du hingegen hattest das Problem (laut Bild), dass deine Outputvariable (welche auch immer) durch die Einstellung "Exterior only" nur an den äußeren Elementen (äußere und innere Knoten!) ausgegeben wurde. Das Bild von Shor-ty und dein erstes Bild beschreiben ganz unterschiedliche Probleme!

Bei Shor-tys Problem muss in irgend einer Weise so ähnlich vorgegangen werden, wie ich es beschrieben habe. Also wenn du mit einem Niet durch Vollmaterial stanzen willst, musst du auch so eine Kontaktdefinition (mit inneren Flächen) haben. Vielleicht hast du das auch richtig gemacht, was man aber nicht am Bild richtig erkennen kann.
Welche Outputvariable hast du denn in deinen Posts abgebildet? Bestimmt nicht die CPress Variable, oder? Weil Bei CPress dürften nur in einem aktiven Kontaktzustand Werte ungleich 0 rauskommen. Bei dir ist der Output ja auch im Vollmateriel ungleich 0.

Viele Grüße  

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 19. Jul. 2014 editiert.]

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THN
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Moin VUMAT,

also im ersten Plot ist der Umformgrad dargestellt, während im zweiten dann die von Mises Spannungen zu sehen sind. Hätte ich wohl gleich machen sollen!

Zu meinem eigentlichen Problem im ersten Post:
Die Elemente in der Mitte der Bleche wurden durch den Stanzprozess nicht durchtrennt, sondern lediglich sehr stark verzerrt (ist in der Abbildung leider nicht so gut zu erkennen). Durch abwählen von "Exterior only" konnte ich diesen Fehler abstellen.
Bei näherer Betrachtung der Ergebnisse aus dem zweiten Post muss ich jetzt jedoch feststellen, dass der Kontakt zwischen Niet und inneren Elementen nicht richtig gefunden wird! 
Also werde ich wohl doch so vorgehen müssen wie du es beschrieben hast! Wobei mir da dann auch wieder nicht ganz klar ist, an welcher Stelle genau die Kontaktdefinition ersetzt werden muss...

Fazit: Materialtrennung wird durch "Exterior only" beeinflusst, Kontakt jedoch nicht richtig gefunden!

Dann eine schöne Woche!

Gruß
Thomas

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VUMAT
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Guten Morgen,

ich kann mir vorstellen, dass die Option "Exterior Only" sich im Output auf deine Statusvariable ausgewirkt hat. Wenn ein Element maximal degradiert wurde, ändert sich sein Status von 1 auf 0 und der Viewer zeigt dieses Element nicht mehr an (obwohl das Element intern noch im Modell ist). Wenn die Statusvariable im inneren der Bleche nicht vorhanden ist, zeigt der Viewer die vollständig degradierten Elemente eben immernoch an.

Ich lad mal Bilder hoch um das Vorgehen zu erklären.

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 21. Jul. 2014 editiert.]

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1.PNG


2.PNG


3.PNG

 
1.png
- zeigt den Aufbau meines Beispielmodells

2.png
- normale Kontaktdefinition mit GeneralContact zwischen den beiden Blechen (ist nur ein Bsp., hier kann auch irgend was anderes definiert sein)

3.png
- normale Kontaktdefinition mit GeneralContact zwischen Unterblech und Matrize (wie bei 2.png nur ein Bsp.)

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VUMAT
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4.PNG


5.PNG


6.PNG

 
4.png
- hier geht das Wichtige los
- erstelle ein Elementset für alle Elemente beider Bleche  mit dem Beispielnamen "DMG"
- das Elementset "DMG" muss alle Elemente beinhalten, für die Kontakt auch im inneren definiert werden soll

5.png
- damit wir im CAE die Kontaktdefinition schon mal vorbereiten können (kein muss, machts aber später einfacher), erstellen wir ein Surface vom Typ Mesh mit dem Namen "SurfDMG" mit einem beliebigen Element
- das beliebige Element ist ein Dummy, einfach um im CAE ein Surface für die Kontaktdefinition zu haben

6.png
- im GeneralContact eine Kontaktdefinition zwischen "SurfDMG" (als First Surface!) und Stempel vornehmen (wenn noch andere Parts mit "SurfDMG" in Kontakt treten sollen, müssen extra Pairs unter "Included Pairs" erstellt werden)
- "SurfDMG" muss immer als extra Pair in der Kontaktdefinition stehen, da Abaqus sonst immer nur die äußeren Elementflächen nutzt und die inneren ignoriert
- hier sieht man den Vorteil von "SurfDMG": es wird im Inputfile eine Kontaktdefinition angelegt, welche wir nicht per Hand nachtragen müssen
- in "SurfDMG" ist immer noch nur das eine beliebige Element

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 27. Jul. 2014 editiert.]

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VUMAT
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7.png


8.png


9.png

 
7.png
- jetzt schreiben wir uns das Inputfile raus (nachdem alle Randbedingungen etc. im CAE fertig definiert wurden) und suchen nach dem Eintrag "SurfDMG"
- Abaqus hat in den Zeilen über unserem Surface ein internes Elementset "_SurfDMG_S2" mit unserem beliebigen Element erzeugt und weist es darunter dem Surface "SurfDMG" zu
- das interne Set "_SurfDMG_S2" wird nicht mehr gebraucht und kann gelöscht werden

8.png
- die Zuweisung von "_SurfDMG_S2" an "SurfDMG" wird jetzt modifiziert

9.png
- es werden zwei Zeilen in die Surfacedefinition geschrieben
- 1. Zeile: "DMG," weist unserem "SurfDMG" alle äußeren Elementflächen des vorher erstellten Sets "DMG" zu
- 2. Zeile: "DMG, Interior" weist unserem "SurfDMG" alle inneren Elementflächen des vorher erstellten Sets "DMG" zu
- speichern und fertig

Da wir im CAE schon eine Kontaktdefinition zwischen Stempel und "SurfDMG" vorgenommen haben (6.png), müssen wir den Kontakt im Inputfile nicht erst neu definieren.
Das ist meiner Meinung nach die schnellste Vorgehensweise um solch eine Kontaktdefinition mit CAE und Editor durchzuführen.

Ich hoffe ich konnte so ein bisschen Licht ins Dunkel bringen 

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THN
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Moin VUMAT,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung! Das mit dem Licht ins Dunkel bringen hat funktioniert!!!
Jetzt wird bei der Anzeige von CPRESS alles farblich markiert und somit einbezogen.

Das Vorgehen ist zwar ein wenig umständlich und ich verstehe auch nicht so ganz warum der General Contact nach der Elementlöschung nicht nach einem neuen Kontakt sucht... Aber egal funktioniert ja auch so!
Nochmals vielen Dank für die Hilfe!

Gruß
Thomas

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Tina90
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erstellt am: 22. Jul. 2014 01:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Shor-ty 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo zusammen,

ich hätte da nochmal eine "kleine" Frage zu den Versagenskriterien.
Das Modell zeigt eine Pistolenkugel, die eine Platte durchschlägt.

Eingetragen wurden folgende Parameter:
*Damage Initiation, criterion=DUCTILE
0.12, 0.33,   0.
*Damage Evolution, type=DISPLACEMENT
0.01,

Warum wird nun angenommen, dass es sich um eine reine Zugbelastung handelt und deswegen eta=o.33 eingetragen???
Ich hätte so etwas ähnliches schon einmal gefragt http://ww3.cad.de/foren/ubb/Forum254/HTML/003343.shtml#000002
Im letzten Beitrag steht dort: ..., also wenn die Bruchdehnung im einachsigen Zugversuch ermittelt wurde dann 1/3.
Das klang für mich damals so, als ob es entscheidend wäre wie die Materialkennwerte ermittelt wurden und nicht wie sie nun in dem Bauteil wirken?!

Des Weiteren:
Warum wird die Dehnungsrate STRAIN RATE mit 0 angegeben?
Warum liegt DISPLACEMENT AT FAILURE bei 0.01 also einem Prozent?

Wäre toll wenn dazu jemanden etwas einfallen würde. Ich danke schon mal vorab  

[Diese Nachricht wurde von Tina90 am 22. Jul. 2014 editiert.]

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VUMAT
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erstellt am: 22. Jul. 2014 08:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Shor-ty 10 Unities + Antwort hilfreich


ductile_damage.png

 
Zitat:
Original erstellt von Tina90:
Hallo zusammen,

ich hätte da nochmal eine "kleine" Frage zu den Versagenskriterien.
Das Modell zeigt eine Pistolenkugel, die eine Platte durchschlägt.

Eingetragen wurden folgende Parameter:
*Damage Initiation, criterion=DUCTILE
0.12, 0.33,   0.
*Damage Evolution, type=DISPLACEMENT
0.01,

Warum wird nun angenommen, dass es sich um eine reine Zugbelastung handelt und deswegen eta=o.33 eingetragen???
Ich hätte so etwas ähnliches schon einmal gefragt http://ww3.cad.de/foren/ubb/Forum254/HTML/003343.shtml#000002
Im letzten Beitrag steht dort: ..., also wenn die Bruchdehnung im einachsigen Zugversuch ermittelt wurde dann 1/3.
Das klang für mich damals so, als ob es entscheidend wäre wie die Materialkennwerte ermittelt wurden und nicht wie sie nun in dem Bauteil wirken?!

Des Weiteren:
Warum wird die Dehnungsrate STRAIN RATE mit 0 angegeben?
Warum liegt DISPLACEMENT AT FAILURE bei 0.01 also einem Prozent?

Wäre toll wenn dazu jemanden etwas einfallen würde. Ich danke schon mal vorab         

[Diese Nachricht wurde von Tina90 am 22. Jul. 2014 editiert.]


Guten Morgen Tina,

die Stresstriaxiality und Strainrate sind im Materialmodell ja nur vorhanden, um dein Schädigungsmodell evtl. ein bisschen an eine höhere Druckfestigkeit oder an eine Ratenempfindlichkeit des Materials anzupassen. Das geschieht aber nur, wenn du verschiedene Werte für Fracture Strain bei verschiedenen Stresstriaxialities und verschiedenen Strainrates in Form einer Tabelle definierst:

z.B
*DAMAGE INITIATION, CRITERION=DUCTILE
6.1E-2, 0.000, 0.01
5.1E-2, 0.067, 0.01
3.1E-2, 0.133, 0.01
.               .      .
.               .      .
.               .      .
5.1E-2, 0.000, 100
2.1E-2, 0.067, 100
1.1E-2, 0.133, 100
.               .      .
.               .      .
.               .      .

Du brauchst also verschiedene Versuchsergebnisse, um Stresstriaxiality und Strainrates nutzen zu können. In meinem Bsp. oben habe ich für eine Strainrate immer 3 Verschiedene Stressaxialities mit verschiedenen Fracture Strains definiert. Abaqus ermittelt in einer Simulation die hinteren beiden Werte und interpoliert sich wenn nötig die Fracture Strain aus deiner Materialtabelle.
Wenn du jetzt nur eine Zeile hast (wie in deinem Bsp.) ist es egal, was du zB. für eine Strainrate (in deinem Fall 0) einträgst, da Abaqus für alle Strainrates deinen einen Wert nimmt. Die Stresstriaxiality in deinem Bsp. ist für dich somit nur zur Information, dass der Fracture Strain Wert aus einem Zugversuch kommt (würde ich mal behaupten).

Weiterhin entspricht Fracture Strain eher der Zugfestigkeit zugeordneten äquivalenten plastischen Dehnung als der Bruchdehnung (siehe Bild). Die Bruchdehnung wird vielmehr durch Fracture Strain + anschließendem Displacement at Failure charakterisiert. Darüber lässt sich aber bestimmt streiten, da Fracture Strain eben in dem phänomenologischen Modell definiert ist und die Bruchdehnung im realen Spannungs-Dehnungsdiagramm angetragen wird.

Im Zugversuch siehts bei Belastung so aus (siehe angehängte Grafik):

Hooksche Gerade->Streckgrenze wird erreicht->plastisches Fließen->Fracture strain wird erreicht (zur Zugfestigkeit zugeordnete äquiv. pl. Dehnung)->Steifigkeitsverringerung charakterisiert durch Displacement at failure.

Bastle dir am besten mal den Zugversuch mit einem Element nach und schau dir die Spannungs-Dehnungskurven an.

Viele Grüße

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 23. Jul. 2014 editiert.]

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Tina90
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Hallo VUMAT,

das war eine tolle Erklärung zusammen mit dem Diagramm.

Nur eines verstehe ich immer noch nicht .... 

Dein Beispiel dazu war:
*DAMAGE INITIATION, CRITERION=DUCTILE
6.1, 0.000, 0.01
5.1, 0.067, 0.01
3.1, 0.133, 0.01
.      .      .
5.1, 0.000, 100
2.1, 0.067, 100
1.1, 0.133, 100
.      .      .

Wie darf ich deine erste Zahl deuten, z.B. die 6.1 wenn ich es als Zugfestigkeit(N/mm²) verstehen muss? Ich hatte es so verstanden, dass eta^pl eine Prozentangabe wäre und danach müssten es nun 610% sein 

Woher beziehst du deine Materialkennwerte, mir ist eigentlich egal um welchen Werkstoff es sich handelt aber ich würde gerne mal eine aussagekräftige Materialkarte zu so etwas sehen. Vielleicht verstehe ich es dann auch endlich.

Gucke ich einfach nur im falschen Kapitel 12.9.3 oder gibt es wirklich nur so wenige Informationen zu Ductile Damage in der DOKU http://www.tu-chemnitz.de/projekt/abq_hilfe/docs/v6.12/books/usi/default.htm ?

Wäre dir für weitere Tipps sehr dankbar 

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VUMAT
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Zitat:
Original erstellt von Tina90:

[...]
Dein Beispiel dazu war:
*DAMAGE INITIATION, CRITERION=DUCTILE
6.1, 0.000, 0.01
5.1, 0.067, 0.01
3.1, 0.133, 0.01
.      .      .
5.1, 0.000, 100
2.1, 0.067, 100
1.1, 0.133, 100
.      .      .

Wie darf ich deine erste Zahl deuten, z.B. die 6.1 wenn ich es als Zugfestigkeit(N/mm²) verstehen muss? Ich hatte es so verstanden, dass eta^pl eine Prozentangabe wäre und danach müssten es nun 610% sein   [...]


Hi Tina,
du hast Recht, oben hatte ich mich verschrieben    . Ich meinte mit den ersten Zahlen in der Tabelle eine äquivalente plastische Dehnung von 6,1%,... etc. Ich habe im Beitrag oben deswegen überall die E-2 ergänzt.

Mit meiner Aussage, dass die erste Spalte in der Tabelle eher der Zugfestigkeit entspricht, meine ich damit die zu der Zugfestigkeit zugeordnete äquivalente plastische Dehnung (habe mich falsch ausgedrückt, sry), wie im Diagramm dargestellt. Das habe ich oben ebenfalls noch einmal umformuliert.

Die Materialdaten sind von mir ausgedacht.

Du hast jetzt nur das CAE Manual verlinkt. Im Allgemeinen steht da nur drin, wie du was in Abaqus definierst. Mehr Hintergrundinformation findest du da im Analysis Manual (oben in der Mitte die Auswahlliste ändern). Wenns dann noch tiefer in die Materie gehen soll, ist das Theory Manual das Richtige (hat die TU Chemnitz aber nicht online gestellt(?)). Dort werden dann die Theorien der von Abaqus verwendeten Verfahren beschrieben. Aber selbst da steht zu manchen Themen leider viel zu wenig drin  

Viele Grüße

[Diese Nachricht wurde von VUMAT am 23. Jul. 2014 editiert.]

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Tina90
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Hallo VUMAT,

vielen Dank für die Ergänzung. Für jeden anderen war es sicher von Anfang an offensichtlich was du eigentlich meintest. 

Liebe Grüße

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Shor-ty
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Hallo zusammen,

mein Maildienst hat leider alle @cad.de Emails in den Spamordner verschoben und heute hab ich erst gemerkt, dass hierzu ja einiges geschrieben wurde. Das trifft sich gut, weil ich demnächst wohl wieder mehr in der Thematik machen muss. Das mit der Definition im Inputfile hab ich jetzt auchschon mitbekommen. Werde mir alles durchlesen 

Danke für die Hinweise (hab nur den ersten Beitrag nach meinem letzten gelesen).

Grüße Tobi
PS: Starkes Brett!

------------------
Best regards,
Tobias Holzmann

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