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Autor Thema:   Spezieller Freilauf (2281 mal gelesen)
human
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Beiträge: 2
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erstellt am: 22. Apr. 2013 17:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Art Freilauf, dessen Eigenschaften allerdings von herkömmlichen Freiläufen etwas abweichen sollen.

Es geht darum, dass ich für eine Schleppzeiger-Konstruktion eine Möglichkeit suche in die positive Drehrichtung (im Uhrzeigersinn) eine (möglichst) reibungsfreie Bewegung (= Leerlauf) und in die negative Drehrichtung eine gezielte Reibung (ich nenne es mal „Reiblauf“) zu erhalten, aber kein blockieren. Der Freilauf sollte sich also in beide Richtungen drehen lassen, nur eben in die eine Richtung reibungsfrei und in die andere mit Reibung.
Vielleicht ist Freilauf hier auch der falsche Begriff, ich kenne aber leider kein vergleichbares Bauteil. 

Zweck ist, dass ein Schleppzeiger durch einen Hauptzeiger ohne Reibungsverluste auf eine bestimmte Position gebracht werden kann und dort dann durch die Haftkraft der Reibung stehen bleiben soll, wenn der Hauptzeiger wieder kehrt macht. Die Haftkraft der Reibung soll dann erst durch einen manuellen Aufwand überwunden und der Schleppzeiger wieder in Ausgangslage gebracht werden.
Das Ganze gilt nur für den Bereich zwischen dem unteren Nullpunkt des Schleppzeigers (0°) und 150° in Uhrzeigersinn-Drehrichtung, ansonsten würde der Schleppzeiger durch sein Eigengewicht ja auch auf der anderen Seite (über 180°) wieder von alleine runterfallen.
Dies alles macht natürlich auch nur Sinn, wenn es keinen Schlupf gibt, d.h. die Reibung soll im Umkehrpunkt sofort angreifen, damit der Schleppzeiger nicht wieder ein Stück zurückfällt bevor die Reibhaftung greift. Ansonsten würde das damit angezeigte Messergebnis auf der Rundskala verfälscht und es wäre nutzlos. Sollte es doch einen Schlupf geben, so dürfte dieser, um die Toleranz noch einhalten zu können, nicht größer als 0,12° sein.

Vielleicht kennt ja jemand von euch etwas, das nach dieser Art arbeitet, oder hatte selbst schon ein ähnliches Problem und dazu eine Lösung entwickelt.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

Gruß,
human

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ThoMay
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erstellt am: 22. Apr. 2013 18:43    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für human 10 Unities + Antwort hilfreich


Bild01-130422.jpg

 
Hallo und Wilkommen hier am Brett human.

Meinst du sowas?

Ansonsten unter Google Bilder ===========>>>>>>>>>>

Gruß
ThoMay

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human
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erstellt am: 22. Apr. 2013 19:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hi ThoMay,

erst mal danke für die schnelle Antwort.  

Ich habe mir so einen Druck- und Zugkraftmesser auch schon angeschaut, trifft aber leider nicht ganz auf das was ich brauche zu.
Das Schleppzeiger-System ist hier nämlich so konstruiert, dass die Welle, auf der der Schleppzeiger sitzt entweder durch einen Reibbolzen oder mit einer Spannfeder auf ihrer Position gehalten wird. Damit muss der Hauptzeiger erst einmal eine Kraft überwinden um den Schleppzeiger zu bewegen. Allerding nimmt hier die Reibung auf die Messung keinen Einfluss, deshalb ist das hier egal.

Vielleicht sollte ich noch sagen, dass es sich um ein Pendelschlagwerk (www.werkstoff-service.de/files/pendelschlagwerk.jpg) handelt, bei dem die analoge Anzeige immer aufrecht steht. Der Hauptzeiger ist mit dem Pendelhammer gekoppelt und zeigt nach dem Schlagversuch die verbrauchte Schlagarbeit an. Muss der Hauptzeiger aber noch den Schleppzeiger mitschieben, so bremst die auftretende Reibung den Pendelhammer ab und verfälscht somit das Messergebnis (mehr als man denkt).

Meine Idee war also: In die positive Drehrichtung reibungsfrei gelagert, in die andere Richtung eine so hohe Reibung, dass der Schleppzeiger durch sein Eigengewicht nicht wieder zurück wandert. Der Schleppzeiger soll nur mit der Hand zurückgedreht werden können.

ich hoffe es ist einigermaßen verständlich was ich meine.  

Gruß,
human

[Diese Nachricht wurde von human am 22. Apr. 2013 editiert.]

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ThoMay
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erstellt am: 22. Apr. 2013 20:06    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für human 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo nochmals human.

Du schreibst:

Zitat:
In die positive Drehrichtung reibungsfrei gelager

Das bekommst du mittels eines mechanischen Lagers nicht hin.
Auch Flüssiglagerung hat Reibung.
Magnetlagerung weist dabei, je nach Bauart, die geringste Reibung auf.

Also es gibt doch schon solche Prüfgeräte.
Da ist bestimmt eine Anzeige dran.

Gruß
ThoMay

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alex
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erstellt am: 22. Apr. 2013 21:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für human 10 Unities + Antwort hilfreich

alex
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erstellt am: 05. Sep. 2014 12:17    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für human 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo human,

welche Lösung hast Du gewählt?


Gruß Alex

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Fyodor
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Also unsere Schlagarbeitsmessmaschine an der FH hatte eben einen solchen reibend gelagerten Zeiger. Die Reibung muß ausreichen, damit der Zeiger sich nicht von alleine verdreht, und bei einem genügend leichten Zeiger ist das ohne Einfluß auf die Messung.

Alternativ kannst Du auch einen Laserpointer auf dem Pendel anbringen, der auf eine nachtleuchtende Schicht mit Skala gerichtet ist. Das ist gänzlich ohne Reibung.

------------------
Cheers,
    Jochen

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Ing. Gollum
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erstellt am: 05. Sep. 2014 15:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für human 10 Unities + Antwort hilfreich

Hi,

Du kannst einfach einen normalen Freilauf vor eine Reibkupplung setzen und das war's dann.

Wenn dir das immernoch zu viel Reibung ist; Inkrementalgeber drauf setzen und digital auswerten und zurücksetzen lassen.

Kostet vermutlich weniger als das ganze gefummel und gerippel was man da so braucht, minimiert Ablesefehler und ist dank optischer erfassung komplett Reibungsfrei.

Ob das sinnvoll überhaupt sinnvoll ist, weiss ich nicht... Bei Pendelschlagwerken mach man vor der Messung einfach einen Leerschlag und misst relativ zum Versuch. Damit hat man die Reibung des kompletten Werkes und noch ein paar andere Einflussgrößen welche die Messung verfälschen direkt kompensiert.

EDIT: Da fällt mir ein, dass es sowieso ne doofe Idee ist in Messrichtung keine Reibung zu haben... Der Zeiger muss ja irgendwie auch wieder gebremmst werden, sonst dreht er sich zu weit oder bis ans Ende aller Tage. 

Grüße,

Gollum

------------------

Seid ihr auch total fertig und versteht die Welt nicht mehr? Teilt euren Schmerz in meinem Gästebuch.

[Diese Nachricht wurde von Ing. Gollum am 05. Sep. 2014 editiert.]

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