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Autor
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Thema: Biegeradius = Materialdicke ? (4194 mal gelesen)
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Broedlahans Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 184 Registriert: 09.06.2010 SWX2013 und 2014
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erstellt am: 13. Jul. 2010 14:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Mahlzeit zusammen, kann ich in SW voreinstellen, dass der zu verwendete Biegeradius gleich der Materialdicke des Basis Bleches sein soll? Im vorliegenden Fall war es extrem ärgerlich den Biegeradius in einem Blechteil zu ändern (t=5,0mm, r=2,0mm geht also in der Realität nicht), da es Auswirkungen auf die Aussenabmasse hatte und reichlich Nacharbeit nach sich zog. Plan B wäre in der Partvorlage einen Biegeradius von 10mm einzustellen- das ist wohl immer fertigbar und somit ist es auch nicht so schlimm, wenn es vergessen wird, umzustellen. Habe ich mich verständlich ausgedrückt? Falls ja, hat hier jemand einen Tipp für mich? Danke für eure Anregungen Mfg Brödlahans ------------------ Wenn man "Der weiße Hai" rückwärts schaut handelt der Film von einem Hai, der so lange Menschen ausspuckt, bis sie eine Strandbar öffnen- frei nach ibash
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goofy_ac Mitglied Produktentwickler
   
 Beiträge: 1144 Registriert: 20.06.2006 Dell Precision 7740; i7/9850@2,6GHz Quadro RTX5000; 32GB; Win10x64 prof. SWX2022 SP5; dbWorks R20
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erstellt am: 13. Jul. 2010 14:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
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Robert Hess Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Maschinenbautechniker

 Beiträge: 2533 Registriert: 16.06.2000 Dell Precision M6800, 16 GB RAM, nVidia Quadro K4100 - 4 GB SolidWorks 2015 - SP5, SW2016 - SP2 SWX seit 1998
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erstellt am: 13. Jul. 2010 15:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Hallo Zusammen, das Thema Blechlehrentabelle sollte da ganz interessant sein. Sollte eine Möglichkeit gewisse Parameter einzuschränken (wie z.B. der Biegeradius zur Blechdicke, aber auch zum Werkstoff) Warum war das Ändern des Biegeradius eigentlich ein Problem/Aufwand? Mußt doch nur den Bierdius ändern und fertig. Oder habe ich da was übersehen? MFG Robert Hess. ------------------ "Wir haben doch keine Zeit". Doch. Die muß man sich manchmal nehmen um Vorwärts zu kommen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Broedlahans Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 184 Registriert: 09.06.2010 SWX2013 und 2014
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erstellt am: 13. Jul. 2010 15:20 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Das eigentliche Ändern war natürlich kein Problem. Aber die daraus resultierende Verschiebung der Aussenkanten mit allen darauf aufbauenden Features (Bohrungen / Druchbrüche etc.). Irgenwie muss ich ja garantieren, dass sich an den Positionierungen nichts geändert hat. Solange ich das Teil selbst erstellt habe, bleibt der Aufwand vielleicht noch in Grenzen. Wenn das Teil aber von einem Kollegen erstellt wurde, sieht das schon wieder anders aus. Dann muss ich anhand eines dxf oder pdf des alten Standes die Maße vergleichen- und das ist ja wohl wirklich nicht sinnvoll, oder? MFg Brödlahans
------------------ Wenn man "Der weiße Hai" rückwärts schaut handelt der Film von einem Hai, der so lange Menschen ausspuckt, bis sie eine Strandbar öffnen- frei nach ibash
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Robert Hess Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Maschinenbautechniker

 Beiträge: 2533 Registriert: 16.06.2000 Dell Precision M6800, 16 GB RAM, nVidia Quadro K4100 - 4 GB SolidWorks 2015 - SP5, SW2016 - SP2 SWX seit 1998
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erstellt am: 13. Jul. 2010 15:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Hallo, ganz verstehe ich das jetzt nicht. Du erstellst doch Dein Blechteil in der Regel als fertiges Kanteil und eine Radiusänderung hat doch dann keinen Einfluß auf die Bohrungen oder sonstige Ausschnitte, außer das ist etwas von zu einem Radiusanfang vermaßt. Das die Bohrungen sich dann in der Abwicklung ändern, je nach Radius ist ja klar, aber ja auch nicht schlimm. Hmmm. Na ja ist jetzt nicht ganz klar für mich, aber hat ja auch mit dem Problem auch wenig zu tun. Frohes schaffen mit der Blechlehrentabelle. MFG Robert Hess. ------------------ "Wir haben doch keine Zeit". Doch. Die muß man sich manchmal nehmen um Vorwärts zu kommen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Broedlahans Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 184 Registriert: 09.06.2010 SWX2013 und 2014
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erstellt am: 13. Jul. 2010 15:59 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi Robert, ja, ich glaube, ich hab das nicht richtig gut erklärt- normalerweise verstehst du mich ja blind Kleiner Hinweis meinerseits: die Blechlehrentabelle heisst bei mir in der Hilfe glaube ich Messgerättabellen (SW2008). Danke vielmals für eure Tipps! Mfg Brödlahans ------------------ Wenn man "Der weiße Hai" rückwärts schaut handelt der Film von einem Hai, der so lange Menschen ausspuckt, bis sie eine Strandbar öffnen- frei nach ibash
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Robert Hess Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Maschinenbautechniker

 Beiträge: 2533 Registriert: 16.06.2000 Dell Precision M6800, 16 GB RAM, nVidia Quadro K4100 - 4 GB SolidWorks 2015 - SP5, SW2016 - SP2 SWX seit 1998
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erstellt am: 13. Jul. 2010 16:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Hallo Bödlahans, ja nichts für ungut. Wollte es irgendwie auch nur verstehen, aber ich glaube mit dem "blinden" Verständnis klappt das heute nicht mehr. Also bis demnächst. MFG Robert Hess. P.S: Ja, die Namensgebung hat sich an der Stelle verändert. Aber Hauptsache Du hast es gefunden. ------------------ "Wir haben doch keine Zeit". Doch. Die muß man sich manchmal nehmen um Vorwärts zu kommen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Frank Schuchort Mitglied NC-Programmierer,Konstrukteur
 
 Beiträge: 118 Registriert: 08.09.2001 WIN10 64bit SWX 2022 Office Prof. SP5 HP Workstation Z4 G4 XEON W2125 32GB RAM NVIDIA Quadro P2000 Trumpf TruTops Classic + Boost
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erstellt am: 13. Jul. 2010 21:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Hallo Broedlahans, um genau diese Probematik zu vermeiden erstellen wir unsere Blechteile als Solid Parts (linear austragen etc.)und wandeln erst als letztes Feature über "Biegungen einfügen)als Blechteil um.Man hat deutlich mehr Möglichkeiten das Teil zu gestalten und zu ändern.Die von SWX  geschulte "Basisblechvariante" mach deutlich mehr Ärger. BTW  wir machen nur Blechteile. HTH Gruß Frank
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Press play on tape Ehrenmitglied Konstrukteur und sonst nix!
    
 Beiträge: 1945 Registriert: 30.04.2007 Creo Elements Direct Modeling 17
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erstellt am: 14. Jul. 2010 07:47 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Zitat: Original erstellt von Frank Schuchort: Hallo Broedlahans, um genau diese Probematik zu vermeiden erstellen wir unsere Blechteile als Solid Parts (linear austragen etc.)und wandeln erst als letztes Feature über "Biegungen einfügen)als Blechteil um.Man hat deutlich mehr Möglichkeiten das Teil zu gestalten und zu ändern.Die von SWX geschulte "Basisblechvariante" mach deutlich mehr Ärger. BTW wir machen nur Blechteile.HTH Gruß Frank
ich mache das auch so bzw. ich mische das. Du schreibst ihr macht nur Blechteile, da fühle ich mich irgendwie bestätigt , wobei das bei mir Hauptsächliche daher kommt daß ich es noch so gelernt habe (SWX2000 ging es noch nicht anders). Viele die erst vor ein paar Jahren eingestiegen sind kennen die Blech umwandeln Methode zwar, nutzen sie aber nicht. Allerdings kann man auch in der Basisblechvariante den Biegeradius Global steuern (im Basisblech). gruß Heiko Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Bernfried Epting Mitglied Konstruktion
 
 Beiträge: 386 Registriert: 06.11.2000
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erstellt am: 14. Jul. 2010 08:30 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Zitat: Original erstellt von Broedlahans: da es Auswirkungen auf die Aussenabmasse hatte und reichlich Nacharbeit nach sich zog.
Hallo ob sich das Teil bei den entscheidenden Maßen in der Größe verändert wenn man die Blechstärke oder Biegeradius ändert hängt meist nur von den Optionen der Laschen ab (siehe Bild). Ich versucht immer meine Blechteile so zu gestalten dass bei Änderung der Blechstärke oder des Biegeradiuses die Funtionsmaße sich nicht verändern.
------------------ Gruß Bernfried CSWP http://www.leipold.com Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Oberparleiter Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 706 Registriert: 06.06.2000 Celsius R630, P4 Xeon 3,2 3GB Ram, 2x24" an FX3500 U320 SCSI, SWX 2011 SP4.0 WinXP SP3 Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wirs nicht wagen, ist es schwer.
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erstellt am: 14. Jul. 2010 10:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Broedlahans
Hallo, Zitat: Original erstellt von Broedlahans: Das eigentliche Ändern war natürlich kein Problem. Aber die daraus resultierende Verschiebung der Aussenkanten mit allen darauf aufbauenden Features (Bohrungen / Druchbrüche etc.).
Also das verstehe ich jetzt nicht. Ich konstruier mein Gehäuse so das Blechstärkenänderungen und/oder Maßänderungen an Gehäusen automatisch in die Biegekanten umgerechnet wird. Ich versuche NIE oder so wenig wie möglich Bohrungen und Durchbrüche in Abgewickelte Bleche zu stanzen. Dies hat immer zur folge das nach einem Abkantwerkzeugwechsel oder Blechstärkenänderung die Maße bzw. die Positionen der Bohrungen nicht mehr stimmen. Wenn wir eine Abwicklung für unsere Stanzabteilung erstellen dann wird die gestreckte Länge nach dem angegebenen Abkantwerkzeug neu gesetzt und berechnet. So haben wir eine gestreckte Länge genau nach der V-Öffnung der Werkzeuge. Jegliche Art der Änderung der Abkantwerkzeuge ändert auch den Zuschnitt. Wenn wir da jedesmal grössere Änderungen hätten.... Ohje, hier kann man Millionen vergraben.
Zitat: Original erstellt von Frank Schuchort: Hallo Broedlahans, um genau diese Probematik zu vermeiden erstellen wir unsere Blechteile als Solid Parts (linear austragen etc.)und wandeln erst als letztes Feature über "Biegungen einfügen)als Blechteil um.Man hat deutlich mehr Möglichkeiten das Teil zu gestalten und zu ändern.Die von SWX geschulte "Basisblechvariante" mach deutlich mehr Ärger. BTW wir machen nur Blechteile.HTH Gruß Frank
Wir arbeiten seit 99 mit SWX in der ersten Blechvariante, also Linear-austragen dann Biegungen einfügen hatten wir mit unseren Gehäusen mächtig Probleme, wir mussten auf viele Workarounds zurückgreifen um die Gehäuse zu erstellen. Mit der "neuen" Basisblechvariante ist dies viel einfacher geworden. Kante-Lasche, Gehrung-Lasche, Blechkantenrand, mit diesen Features kann man recht schnell komplexe Gehäuse erstellen. Wichtig sind natürlich die Einstellungen und Optionen die in den Features eingestellt werden können. (Wie weiter oben schon beschrieben)
------------------ Gruss Frank O. www.google.de/ig Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |