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Autor
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Thema: Performance-Fresser (2028 mal gelesen)
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u.clemens Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 964 Registriert: 04.07.2000 engineer's law o cheap o fast o good check only two !
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erstellt am: 14. Jan. 2003 16:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
hallo, ich dachte es gab mal einen Thread, wo eine Reihe von Funktionen aufgelistet wurde, die die Hardware in die Knie zwingen - aber ich kann's nicht finden ... Vielleicht auch nur Einbildung, dann möchte ich hier mal eine solche Zusammenfassung anstoßen. Was also sind die Performance-Killer ? Klar: Interferenzen (das bekannte Schraube-Mutter-Problem!) hab ich mehrmals gefunden Auch gefunden: externe Referenzen und: Details, Schnitte, Ausbrüche, Bruchkantenansichten in Zeichnungen und: Helix ! Was sind Eure Erfahrungen - sind das die Performancekiller ?? Gibt es weitere ??? Was ist mit Mustern (klar: Thema Lochblech - ist ein Extrem) - aber ist ein Skizzenmuster oder ein Featuremuster besser/schneller ? Was ist mit unterdefinierten Skizzen? Klar kenne ich die Tricks zum Vermeiden von Interferenzen bei Gewinden, die Möglichkeit externe Referenzen zu brechen, ... Ich denke jeder muß selber entscheiden, ob unbedingt in ein Teil - was aus einer Baugruppenlayoutskizze unbedingt gesteuert werden muß - ein Bohrungsmuster mit 100 Instanzen notwendig ist, dort rein jeweils eine Schraube mit Mutter eingebaut werden muß, und davon eine Schnittansicht und davon ein Detail dargestellt werden muß. Nur um es mal extrem auszudrücken! Aber um das zu abzuwägen, muß man eben wissen, daß das den Rechner ausbremst.
------------------ mfg uc Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ex-Mitglied
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erstellt am: 14. Jan. 2003 17:34 <-- editieren / zitieren -->
Moin moin uc Thema Lochblech: Eine gute Performancesteigerung kann man erziehlen, wenn das Ausgangsfeature anstatt mit der Endbedingung "Durch alles" oder "Bis nächste" durch eine Endbedingung "Blind" ersetzt wird. Gruß Sycorax |
Markus Brunner Mitglied Entwicklung / Konstruktion
   
 Beiträge: 1111 Registriert: 30.03.2001 Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dadurch, dass man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dadurch dass man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig. (Antoine de Saint Exupery)
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erstellt am: 15. Jan. 2003 08:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
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Pfeifer Mitglied Technischer Zeichner
 
 Beiträge: 110 Registriert: 17.12.2002 Microsoft Windows XP Professional SP2 Dell Workstation PWS370 Pentium(R)4CPU 3.00GHz 2.99GHz, 3,00 GB RAM Wildfire 4, M080, VW-Umgebung SWX2009 NVIDIA Quadro FX 1300 / Treiberversion 6.1.2.7
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erstellt am: 15. Jan. 2003 09:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
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u.clemens Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 964 Registriert: 04.07.2000 engineer's law o cheap o fast o good check only two !
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erstellt am: 15. Jan. 2003 10:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Pfeifer: ... mit Solid Works gar keine Zusammenbauzeichnungen ... Außer man hat Zeit!?
Nein so ist das nicht gedacht ! Aus meiner Sicht ist das auch kein Problem von SolidWorks allein. Ich denke es geht darum einen gesunden Mittelweg zu finden. Natürlich macht es Spaß, die Modelle so realistisch wie möglich zu machen. Wenn ich aber jede Schraube, jede Mutter, jede Scheibe einbaue - obwohl auf der Zeichnung dann womöglich nur noch ein schwarzer Punkt zusehen ist, wenn ich womöglich alle Federn als Helix darstelle, weil das so schön schön realistisch aussieht - dann brauche ich mich eben auch nicht wundern, wenn die Zeichnungsableitung dauert. Natürlich ist es schön bequem, wenn ich einen Bolzen in einer Bohrung habe und wenn der Bolzen größer wird, die Bohrung automatisch mitwächst. Wenn ich mir damit den Rechner ausbremse - dann denke ich aber vielleicht noch mal nach, ob ich das wirklich brauche, oder vielleicht selber dran denke und die Bohrung manuell anpasse. Natürlich ist es so schön einfach durch eine Ansicht von einer Mosterbaugruppe schnell mal 'ne Schnittlinie zu ziehen und von dieser Schnittansicht noch mal schnell eine Detail herausziehen - aber wenn der Bildaufbau jedesmal 10 Minuten dauert - dann denk ich vielleicht noch mal über Alternativen nach. Zitat: Original erstellt von Markus Brunner: ... gehören auch noch in die Hitliste
Ich denke Markus hats erfaßt, worum es mir geht. Ich will auch keine Funktion verteufeln. Ich denke jede Funktion hat ihre Daseinsberechtigung. Aber nicht alles, was möglich ist, in in allen Fällen auch sinnvoll - Außer man hat Zeit! (Um Timo abschließend zu zitieren) ------------------ mfg uc Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Awanger Mitglied Stahlformenbauer
 
 Beiträge: 408 Registriert: 25.10.2002 SWX 2014
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erstellt am: 15. Jan. 2003 10:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
Tach, Formnester benötigen auch viel Zeit. Und viel, viele Verrundungen... Ich kenn nicht die Tricks zum Vermeiden von Interferenzen bei Gewinden, wer kann mir da ein paar Tips geben? Gruß Rainer Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Pfeifer Mitglied Technischer Zeichner
 
 Beiträge: 110 Registriert: 17.12.2002 Microsoft Windows XP Professional SP2 Dell Workstation PWS370 Pentium(R)4CPU 3.00GHz 2.99GHz, 3,00 GB RAM Wildfire 4, M080, VW-Umgebung SWX2009 NVIDIA Quadro FX 1300 / Treiberversion 6.1.2.7
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erstellt am: 15. Jan. 2003 11:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
Hallo, klar gibt es viel unnötigen schnickschnack den man einfügen kann, aber unsere Lehren sind wirklich nicht sehr aufwendig! Aber für das Einfügen von einem "Stücklistensymbols" benötigt Solid Works 7 Sekunden, macht bei 100 schon allein 11 Minuten, ohne das ich was geändert habe! Das Öffnen der beigefügten Lehre dauert mit 2001plus ca.5 und mit 2003 ca. 10 Minuten, das kann es doch nicht sein! Unsere Rechner sind laut Solid-Hotline super ausgestattet! Die Zeichnungen lokal zu laden bringt nur was beim Öffnen, jeder Sprung von 3d zu 2d dauert wieder 5 Minuten! das mit den Interferencen würde mich auch interresieren! Gruss Timo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
u.clemens Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 964 Registriert: 04.07.2000 engineer's law o cheap o fast o good check only two !
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erstellt am: 15. Jan. 2003 11:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Pfeifer Mitglied Technischer Zeichner
 
 Beiträge: 110 Registriert: 17.12.2002 Microsoft Windows XP Professional SP2 Dell Workstation PWS370 Pentium(R)4CPU 3.00GHz 2.99GHz, 3,00 GB RAM Wildfire 4, M080, VW-Umgebung SWX2009 NVIDIA Quadro FX 1300 / Treiberversion 6.1.2.7
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erstellt am: 15. Jan. 2003 11:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
Hallo, unsere Kundschaft und Fertigung ist da doch sehr pingelich! mit dieser Kerndurchmessergeschichte spielen die nicht mit! Unsere Kundschaft will ihre Zeichnung sogar noch auf Papier und als Original (Transparentpapier, ja so was gibt es noch!)! Also komme ich wieder zu dem Schluss das man keine Gescheite Zsb´s machen kann ohne genügend Zeit mitzubringen! Gruss Timo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Johannes Anacker Mitglied Leiter Produktmarketing
   
 Beiträge: 1046 Registriert: 18.05.2000 SOLIDWORKS 2016 Premium mit allen SWX-Addons mit Windows 7 auf DELL Precision M6600
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erstellt am: 15. Jan. 2003 11:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
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hellbouncer Mitglied Dipl. Ing Verfahrenstechnik
 
 Beiträge: 288 Registriert: 25.07.2002 Seit 2005: SWX 2011 + OSD 17 Opteron ; Nvidia Fx1400; 4Gig RAM Creamware PulsarII enthusiast
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erstellt am: 15. Jan. 2003 11:59 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
Naja performance killer elementar geschrieben. Umso mehr Polygone dein Rechner darstellen muss, desto mehr geht er in die Knie. Kleines Beispiel als Gedankenstütze. Würfel = 6 Seiten = 6 Polygone Kugel = theoretisch unendlich viele Polygone kurz gesagt umso mehr runde dinger (vgl Lochblech) desto mehr Polygone. Ich persönlich löse performance probleme meist mit Steigerung der Leistungsfähigkeit des Systems ))) ------------------ ~#~#=bounce in hell=#~#~ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Herrmann Mitglied
 
 Beiträge: 302 Registriert: 13.03.2002
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erstellt am: 16. Jan. 2003 12:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für u.clemens
Ein Kollege hat einen Test durchgeführt: Blech mit 6000 Bohrungen über Bohrungsassistent und Komponentenmuster => 9 Minuten Blech mit 6000 Bohrungen (Bohrung als Skizze) => 1 Minute Im Handling sind dann die beiden Bleche gleich schnell. Wird allerdings was geändert, tritt wieder Faktor x9 in Kraft. Kann es sein, daß der Bohrungsassistent dermaßen ausbremst? Grüße...............Herrmann ------------------ Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |