| | |
 | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für Creo |
| | |
 | BOM Assistant für Stücklistenerstellung , eine App
|
|
Autor
|
Thema: Schraffuren in WiFi2 (4577 mal gelesen)
|
drachenbahn Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 340 Registriert: 29.05.2002 Win 7 WIFI4 SW 2011 Inv. 2012
|
erstellt am: 03. Jul. 2008 20:06 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi @ll, seit ein paar Wochen muss ich mit Pro-e WiFi2 arbeiten. Nach der Umstellungsphase, was die Tastenbelegung angeht (Bestätigung auf der mittleren Taste/scrollrad, dem Programm wirklich den kleinsten Schritt ansagen)  komme ich nun einigermaßen klar  . Viele Dinge ärgern mich zwar (z.B. Darstellung von Gewinde in den Zeichnungen)  aber:cest´la vie. Nun glaube ich aber das mein Kollege mich "verkohlt". Er behauptet allen ernstes, das es in WF2 nicht möglich ist einem Teil eine Schraffur zuzuornden  , bzw. einem Teil (z.b. Schraube, Bolzen, Welle) von vornherein zu sagen das es nicht geschnitten wird. Ich bin jetzt dabei bei größeren Baugruppen, die im Schnitt dargestellt werden sollen, wirklich in jeder Ansicht jedem Teil die Schraffureigenschaften separat zuzuweisen  . Die Schrauben und Wellen werden leider auch geschnitten (was zu einer nicht Normgerechten, absolut besch.... aussehenden Zeichnung führt). Bitte erlöst mich und sagt mir wie ich diese Einstellungen vornehmen kann. Ich habe mich in der Suche bis Seite 8 durchgelesen aber nichts gefunden ------------------ schöne Grüße aus Kiel Uwe [Diese Nachricht wurde von drachenbahn am 03. Jul. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
j.sailer Mitglied Diplom-Ingenieur (FH)
   
 Beiträge: 1040 Registriert: 29.05.2001 Dienstleister, immer was der Kunde einsetzt. Z. Z. WF 3.0 M080 + Intrlaink 3.4
|
erstellt am: 03. Jul. 2008 20:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Hallo, voreingestellt werden kann dies nicht mit den Schnitten. Man kann aber die Schnittdarstellung in der Zeichnung bearbeiten und dort die Normteile "Ausschließen". D. h. Schritt für Schritt die Schraffuren durchgehen mit "Nächste" und die betreffenden Teile dann ausschließen. Diese werden dann nicht geschnitten. Gruß Jürgen Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
drachenbahn Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 340 Registriert: 29.05.2002
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 08:55 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Vielen dank für die, wenn auch nicht befriedigende Antwort. Ich finde es erstaunlich zu welchen Verrenkungen man sich Zwingen lässt nur um einigermaßen ordentliche Unterlagen zu erstellen. Das mit dem ausschließen lässt sich ja noch vertreten, das ich aber jedem Teil in jeder Ansicht wieder die Schraffur zuweisen muss finde ich schon ganz schön heftig.  Normalerweise soll ich doch innerhalb der Baugruppen die Teile an der Schraffur identifizieren. Dann die Art der automatisch vergebenen Schraffur. Laut Hoischen soll die Schraffur 45° bzw. 135° zu den Hauptumrissen stehen. Das ist bei Pro-e auch nicht der Fall. Frei nach Theo Lingen würde ich sagen: traurig, traurig, traurig. ------------------  schöne Grüße aus Kiel Uwe Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Druzil Mitglied Dipl. Ing. Maschinenbau

 Beiträge: 20 Registriert: 04.07.2006 Pentium4 3,6GHz 3GB Ram ATI Radeon X1600 Treiberversion: 8.231.0.0 Windows XP SP2 Wildfire 2 M160
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 09:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
|
Wyndorps Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ingenieur

 Beiträge: 4586 Registriert: 21.07.2005
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 09:30 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Soweit ich mich erinnere, kann man im Startobjekt über Beziehungen so eine Voreinstellung vornehmen z. B. mit DEFAULT_XHATCH_ANGLE 45 und DEFAULT_XHATCH_SPACING 2. Ich habe es aber noch nie gemacht. Wenn man die Querschnitte (was sowieso sinnvoll ist) im Modell (ASM) definiert, kann man dort die Schraffuranpassung vornehmen. Diese wird dann für die danach abgeleiteten Zeichnungsschnitte desselben Querschnittes ebenfalls verwendet. Nach DIN muss jedes Teil einer BG eine andere Schraffur erhalten. Wenn beispielsweise 2-fach dasselbe Teil nebeneinander eingebaut wird, hat es jedesmal unterschiedliche Schraffuren. Daher werde die Schraffuren in Pro/E automatisch generiert. Schöne wäre allerdings, wenn man dabei bereits die Winkel auf 45° und 135° festlegen könnte. Gewinde-Mappings sind wie Pixi-Bildchen, aber auch in Pro/E möglich, wenn man's denn braucht. Kleiner Tipp: Wenn jetzt mit Pro/E gearbeitet werden muss, so werden beim Wechsel von IV naturgemäß erheblich Umgewöhnungen erforderlich. Auf diese muss man sich möglichst positiv einlassen, oder wieder zu einem IV-Arbeitgeber wechseln. Jammern über das, was alles auf einmal "angeblich" Mist sei, oder der Versuch die IV-Arbeitsweisen auf Pro/E zu übertragen bringt nichts als jede Menge Ärger und Probleme. ------------------ ---------------- "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
tobu Mitglied Werkzeugkonstrukteur, Kunststoffspritzguss
 
 Beiträge: 255 Registriert: 15.05.2007 hp workstation xw4600 NVDIA Quadro FX1700 4 GB RAM 3D SpaceExplorer (6.6.1) XP Professional x32 SP2 Pro/E WF 2 Version M250 Molddesign, Plastic Advisor, Mechanism Design, Spritzguss
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 09:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
|
drachenbahn Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 340 Registriert: 29.05.2002
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 12:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo danke an alle für die hilfe, dies kleine tool werde ich mal ausprobieren. Das mit der Umstellung der Parameter im Startteil erweist sich als etwas schwieriger da wir alle auf das gleiche Startteil zugreifen. Hi Wyndorps: ich versuche ja positiv an die Sache heranzugehen. Du musst aber zugeben, das Pro-e das manchmal ganz schön schwer macht.  Trotzdem vielen dank für die Hilfe ------------------  schöne Grüße aus Kiel Uwe Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Wyndorps Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ingenieur

 Beiträge: 4586 Registriert: 21.07.2005 Creo 10 Genius Tools 10.0 Windchill 12.0.2.0
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 13:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Zitat: Original erstellt von drachenbahn: ...Du musst aber zugeben, das Pro-e das manchmal ganz schön schwer macht. Trotzdem vielen dank für die Hilfe ...
 Was glauben Sie, wie ich fast gestorben bin, als ich einige Zeit mit IV arbeiten musste, ohne Einbauhistorie mit horrormäßigen Schnittdefinitionen, die bei großen Zeichnugen regelmäßig abschmierten oder sich verschoben (IV6 bis IV8).  Pro/E macht es uns dagegen geradezu einfach, weil es uns von Anfang an zwingt sauber zu arbeiten. ------------------ ---------------- "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
frank08 Mitglied Konstrukteur
   
 Beiträge: 1467 Registriert: 22.01.2004 Creo 4.0 M030 PDMLink 10.2 M030 XP64, Dell Prec. T7810 NVIDIA Quadro M2000 2.66 GHz, 16 GB RAM
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 13:08 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Zitat: Original erstellt von Wyndorps: ... Kleiner Tipp: Wenn jetzt mit Pro/E gearbeitet werden muss, so werden beim Wechsel von IV naturgemäß erheblich Umgewöhnungen erforderlich. Auf diese muss man sich möglichst positiv einlassen, oder wieder zu einem IV-Arbeitgeber wechseln. Jammern über das, was alles auf einmal "angeblich" Mist sei, oder der Versuch die IV-Arbeitsweisen auf Pro/E zu übertragen bringt nichts als jede Menge Ärger und Probleme.
[OT] Kandidat für K_H_A_Ns Signaturzeile! [/OT] ------------------ Gruß Frank Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
drachenbahn Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 340 Registriert: 29.05.2002
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 22:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hi Wyndorps, natürlich hat jedes CAD System seine Stärken und Schwächen. Sie müssen aber zugeben, das bei der DIVA  einige Features "glücklicher" gelöst sind als bei WiFi2 (z.B. die Sache mit der Schraffur und der Textur, was Darstellung von Gewinde usw. betrifft)andere wiederum sind in WiFi2 wesentlich besser (Flächenverarbeitung). Ausserdem sollte man sich bei der DIVA  genauso zu einem sauberen Arbeitsstil zwingen (Selbstdisziplin) wie es WiFi2 fordert. Bei mir galt auch immer die 777 Regel und es gab keine Skizze die nicht vollständig bestimmt war. Im Bereich der Zeichnungsableitung war es immer, gerade bei großen Baugruppen, wichtig sauber und ordentlich zu arbeiten. Die Schnittebenen können und sollten auch bei der DIVA  immer vollständig bestimmt sein. Dann verspringt auch kein Schnitt. Haben Sie sich in der letzten Zeit mal, Unvoreingenommen, mit der DIVA  beschäftigt? Da muss ich, genau wie beim Kubus  , nicht eine zig seitige Config.pro anlegen um überhaupt zu einem ordentlichen Ergebniss zu kommen. Was ich bei WiFi2 am meisten Bemängele ist die Anwenderlastige Arbeitsweise. Ich bin der Meinung, das viele Dinge in WiFi2 sehr gut sind wenn die Config.pro entsprechend eingerichtet ist. Leider wird gerade dies in keiner Schulung Unterrichtet. ------------------  schöne Grüße aus Kiel Uwe Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
flavus Mitglied Techniker+Familienerhalter
   
 Beiträge: 1378 Registriert: 09.04.2005 ATI 3450 Win7/64 Creo2.0 produktiv Windchill 10.0 nimmermehr :-(
|
erstellt am: 04. Jul. 2008 22:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Zitat: Original erstellt von drachenbahn: ...Ich bin der Meinung, das viele Dinge in WiFi2 sehr gut sind wenn die Config.pro entsprechend eingerichtet ist. Leider wird gerade dies in keiner Schulung Unterrichtet.
Meines Erachtens genügt es, auf die Bedeutung dieser Datei hinzuweisen. Immerhin werden die meisten Absolventen einer Ausbildungsstätte zuallererst in einem Unternehmen anfangen, nicht sich selbständig machen (schon gar nicht als CAD-Konstrukteur frisch von der Schule). Und: in fast allen Firmen (abgesehen jetzt von 1-3 Mann-Betrieben) gibt's halt einen Oberaufseher über die CAD-Installation - admin genannt - , der diese Einstellungen nach Firmennotwendigkeit(en) einrichtet und verteilt - und aus. In den Schulen ist es ebenso, und es genügt eigentlich der oft dezent überhörte Hinweis, man möge sich diese und jene Daten vom Server holen, um mit der Schulversion daheim über ein gewohntes Erscheinungsbild (denn auch die config.win ist wichtig)zu verfügen - oder man wird gleich auf die INNEO-Tools verwiesen. Ist man einmal weiter in der Bedienung fortgeschritten (damit meine ich so 12 Monate aufwärts), dürfte es nur wenig Mühe machen, persönliche Anpassungen vorzunehmen. Übrigens bekam ich schon zu ACAD-2000-Zeiten einen Datenordner nebst A4-seitenlanger Anweisung, wie denn Acad "vernünftig" und "wie gewohnt/im Unterricht verwendet" einzurichten sei. Ohne Anleitung und Dateien für all die Makros, Buttons, Symbole, Blattformate und Lisps wär' gar nichts gegangen... Peter ------------------ http://www.fuhrmann.at/ [Diese Nachricht wurde von flavus am 04. Jul. 2008 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Wyndorps Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Ingenieur

 Beiträge: 4586 Registriert: 21.07.2005
|
erstellt am: 05. Jul. 2008 12:50 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für drachenbahn
Zitat: Original erstellt von drachenbahn: ...Haben Sie sich in der letzten Zeit mal, Unvoreingenommen, mit der DIVA beschäftigt? ...
Weder unvoreingenommen, noch überhaupt, da keine entsprechnder Anlass besteht und ich auch keine Lizenz mehr habe. Deshalb hatte ich ja auch die Versionen genannt, mit denen ich zuletzt aktiv war. Der Kern meiner Aussage war aber der Rat, sich auf die anderen Bedingungen einzulassen, wenn man die Voraussetzungen nicht ändern kann. ------------------ ---------------- "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist." (Stanislaw Jerzy Lec) Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |