Hallo olli-step,
dies ist ein Auszug aus der Solid Edge Hilfe zum Thema Biegen:
> Sheet Metal-Biegungsgleichungen
>Wenn Sie ein Blechteil abwickeln, verwendet Solid Edge die aktiven >Einstellungen für die Biegungsgleichung gemäß der Registerkarte
>Teileigenschaften im Dialogfeld Optionen. Sie können die >standardmäßig mit Solid Edge ausgelieferte Gleichung, eine der >Beispielgleichungen im Ordner Solid Edge/Custom/Sheet Metal oder >eine eigene Gleichung verwenden.
>Standard-Biegegleichung
>Die im Lieferumfang von Solid Edge enthaltene Standard -Sheet Metal->Biegegleichung lautet wie folgt:
>PZL = * (BR + (NF * THK)) * BA / 180
>Wobei:
>PZL = Plastikzonenlänge
>BR = Biegeradius
>NF = Neutralfaktor
>THK = Materialstärke
>BA = Biegewinkel
>Modifizieren der Beispielgleichungen
>Zum Modifizieren der Beispielgleichungen, die mit Solid Edge >geliefert werden, benötigen Sie Visual Basic ab Version 4.0. Die >README-Begleitdateien jedes Beispiels enthält wichtige Informationen >über das betreffende Programm.
>Entwickeln eigener Gleichungen
>Zum Entwickeln Ihrer eigenen Gleichungen benötigen Sie eine >objektorientierte Windows-Programmiersprache, die in der Lage ist, >eine OLE-Server-DLL zu erstellen; Visual Basic oder Visual C++ >erfüllen diese Voraussetzung. Die in den Beispieldateien enthaltenen >Kommentare sind auch nützlich, wenn Sie Ihre eigenen Programme >entwickeln.
>Bevor Sie eine benutzerdefinierte Gleichung anwenden können, müssen >Sie das Programm registrieren, in dem diese enthalten ist. Um >beispielsweise ein Programm namens BendMetal.dll zu registrieren, >geben Sie bei der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
>regsvr32 BendMetal.dll
>Um die Registrierung eines Programms aufzuheben, geben Sie bei der >Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
>regsvr32 /u <Name des Programms>
>Nachdem Sie das Programm registriert haben, müssen Sie die Programm->ID und den Klassennamen der Sheet Metal-Umgebung angeben. Verwenden >Sie hierzu im Feld ProgramID.ClassName der Registerkarte >Teileigenschaften im Dialogfeld Optionen die folgende Syntax:
>ProgramID.ClassName
Es ist also sehr wohl möglich die eigenen Erfahrungswerte mittels einer Formel in das System einzubauen. Aber, ganz wie dir berichtet
wurde, auch nicht unbedingt notwendig. Man muss nur wissen welches
Ergebnis mit welcher Biegegleichung fabriziert wird.
Das ist dann sozusagen der berühmte "Gedanken-Absichts-Sensor".
Gruß
CadKD
[Diese Nachricht wurde von CadKD am 02. Mai. 2005 editiert.]
[Diese Nachricht wurde von CadKD am 02. Mai. 2005 editiert.]
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