Hallo
@alle zusammen
Habt ihr schon mal was vom "Schrägen tool" gehört? Das eignet sich, meiner Meinung nach, hervorragend um das was Ihr wollt, in Grenzen zu erfüllen. Einfach die Fase D1/D2 erzeugen, die Fasenfläche wählen und kippen. Gut, man arbeitet dann mit Winkeln und dort auch nur zwischen +-30°, aber es ist eine, versionsunabhängige, einfache Lösung.
Die Lösung mit gezogenen Schnitten, trajpar, vielen Bezugsebenen usw. kommt mir ein bischen vor wie mit "Kanonenkugeln auf Fliegen zu schießen".
Eine Fase ist, meines Wissens immer noch eine planare Fläche, sprich eine Ebene, die entweder durch zwei Geraden, oder wie in diesem Fall durch drei Punkte im Raum definiert wird, deshalb ist die Forderung am Anfang, D1/D2 und am Ende D1/D2- Eingaben zu machen geometrisch gesehen gar nicht machbar, um eine Ebene zu erhalten. D1/D2, gut, aber maximal noch D3, dann ist die Fase definiert. D4 ergibt sich, sonst ist es keine Fase mehr.
Wie geht wohl der Programmierer beim erzeugen einer D1/D2 Fase vor?
Er erzeugt sich einen Punkt D1, auf einer Kante, dann einen Punkt D2 auf einer anderen Kante, legt dann eine Ebene durch beide Punkte und parallel zur Kante die er fasen will. Er nutzt diese Ebene dann um das Material wegzuschneiden und damit die Fase zu erzeugen.
Warum sollte man es interaktiv nicht genauso machen können?
Punkt erzeugen auf einer Kante, mit realer Länge oder in Referenz auf eine Ebenen, entspricht D1. Punkt erzeugen auf der zweiten Kante , entspricht D2. Punkt erzeugen auf einer dritten Kante, entspricht D3.
Ebene erzeugen, durch die drei Punkte. Ebene selektieren, #Verbundvolumen, Kante wegschneiden und damit Fase erzeugen.
Das mit der Ebene hat den Vorteil, das immer alles weggeschnitten wird, was bei Zugschnitten nicht immer der Fall ist, falls die Leitkurve nicht über den kompletten Körper hinausragt.
Interesantes Thema, gerade so zum Wochenende.
Gruß und schönen Sonntag
Olaf
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[Diese Nachricht wurde von os am 02. Apr. 2005 editiert.]
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