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Autor
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Thema: Blechteil Abwicklung ungenau! (5864 mal gelesen)
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Mechman Mitglied Student
 
 Beiträge: 102 Registriert: 13.01.2007 Neues System ONE K73-3N Laptopp mit WIN7 64 Ultimate SP1 Grafikkarte: 3072 MB NVIDIA Geforce GTX 770M CPU: Intel Core i7-4800MQ 4x 2.70 GHz RAM: 16384MB DDR3 1600Mhz (2x 8192MB) 1. Festplatte: 256GB SATA III Samsung 840 Pro SSD 2. Festplatte: 1000GB SATA III 7200 Seagate ST1000LM014 Hybrid D
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erstellt am: 01. Mai. 2013 17:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo DIVA 12 Freunde, ich habe gerade festgestellt das ein Frästeil, das ich für einen kleinen Prototypen habe machen lassen, nicht passend aus der Fräse kam. Alle anderen Teile sind Maßlich IO. Das Problemteil ist der Kegelstumpf ( Blech Abgewicklung ) Hier ist der Aufbau zu sehen. verlinktes Bild Oberer und unterer Durchmesser passen nicht. Wenn ich das Frästeil zum Trichter biege bleibt ein Spalt in der Mantelfläche. Oben von 19mm unten sind es noch 14mm. Woran kann das liegen?
Nun nutzt IV Exel um Biegeteile zu berechnen, wenn ich richtig weiß. Kann es daran liegen das irgendwelche Korrekturwerte noch angepasst werden müssen? Gruß Jan [Diese Nachricht wurde von Mechman am 01. Mai. 2013 editiert.]
[109] Bildeinbettung wegen Bildgröße gegen Verlinkung gewechselt [/109]
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Frank_Schalla Ehrenmitglied CAD_SYSTEMBETREUER
    
 Beiträge: 1732 Registriert: 06.04.2002 DELL M6800 Cad Admin Methodikentwickler 3D
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erstellt am: 01. Mai. 2013 17:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
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Mechman Mitglied Student
 
 Beiträge: 102 Registriert: 13.01.2007 Neues System ONE K73-3N Laptopp mit WIN7 64 Ultimate SP1 Grafikkarte: 3072 MB NVIDIA Geforce GTX 770M CPU: Intel Core i7-4800MQ 4x 2.70 GHz RAM: 16384MB DDR3 1600Mhz (2x 8192MB) 1. Festplatte: 256GB SATA III Samsung 840 Pro SSD 2. Festplatte: 1000GB SATA III 7200 Seagate ST1000LM014 Hybrid D
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erstellt am: 01. Mai. 2013 18:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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nightsta1k3r Ehrenmitglied V.I.P. h.c. plaudern

 Beiträge: 11279 Registriert: 25.02.2004 Hier könnte ihre Werbung stehen!
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erstellt am: 01. Mai. 2013 18:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
Zitat: Original erstellt von Mechman: Nun nutzt IV Exel um Biegeteile zu berechnen, wenn ich richtig weiß.
Das liegst du falsch, außer du benutzt eine an die Firmenkantpresse angepaßte Biegungstabelle.  . Inventor verwendet den k-Faktor, der mit der Biegepresse abgestimmt werden muß. default ist 0,44, i.A. kommt aber 0,4 näher an die gängigsten Maschinen heran, bei einigen mit höherem Druck und schärferem Schwert bis zu 0.3 runter. Also entweder die DIN-Tabelle verwenden oder mit ein paar Probekantungen den k-Faktor für deine Maschine ermitteln. Und irgendwie spüre ich die nächste Frage . ------------------

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Andreas Gawin Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Blechschlosser Metallbauermeister

 Beiträge: 3641 Registriert: 24.02.2006 Inventor 2022/2023/2024 AutoCad Mechanical 2023/2024 FARO S70 FARO Scene WIN10-64 32GB WIN11-64 32GB Spacemouse Enterprise
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erstellt am: 01. Mai. 2013 21:30 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
Zitat: Original erstellt von Mechman: ..........Oberer und unterer Durchmesser passen nicht. Wenn ich das Frästeil zum Trichter biege bleibt ein Spalt in der Mantelfläche. Oben von 19mm unten sind es noch 14mm. Woran kann das liegen? ...........
Dann liegt entweder eine grobe numerische bzw. Optionsfehleingabe vor, oder Du hast ein fürchterliches Ei gebogen, das extrem ungleichmässig geformt ist.
Es macht abwicklungstechnisch zwar fast keinen Unterschied, trotzdem hier die therotischen Idealwerte für Kegelstümpfe: ---> den Facettenabstand der Funktion "Freie Lasche" auf 6mm oder weniger einstellen ---> den Inventor K-Faktor auf 0,5 einstellen Das Hochladen des Modelles wäre hilfreich. Andreas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Mechman Mitglied Student
 
 Beiträge: 102 Registriert: 13.01.2007 Neues System ONE K73-3N Laptopp mit WIN7 64 Ultimate SP1 Grafikkarte: 3072 MB NVIDIA Geforce GTX 770M CPU: Intel Core i7-4800MQ 4x 2.70 GHz RAM: 16384MB DDR3 1600Mhz (2x 8192MB) 1. Festplatte: 256GB SATA III Samsung 840 Pro SSD 2. Festplatte: 1000GB SATA III 7200 Seagate ST1000LM014 Hybrid D
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erstellt am: 02. Mai. 2013 09:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Das mit dem K-Faktor ist interessant! Schon mal danke dafür. Was das teil selber angeht. Das kommt nicht aus ner Biegemaschine sondern aus ner Fräse! Es ist aus Holz ( 6mm flugzeugsperrholz ) dass soll auch so sein! Bild Daher musste ich hier etwas triksen. Ich habe über IV die Abwicklung erstellt und aus dieser eine Fräsdatei. Die Mantelfläche ist in Segmente aufgeteilte. Mittig auf den Biegelinien wurden 1mm breite und 5mm tiefe Nuten eingefräst. So kann man das Teil von Hand leicht in Form biegen. Hier ist die Konstruktion http://ww3.cad.de/foren/ubb/uploads/Mechman/Zyklonfinal.zip http://ww3.cad.de/foren/ubb/uploads/Mechman/Zyklon354element.zip Die "Ungenauigkeit" liegt wohl daran das IV die Dehnung durch das "Biegen" an der Außenfläche des Mantels mit eingerechnet hat! Ist rückblickend auch logisch, da muss der Zuschnitt natürlich kleiner sein. Hat jemand einen Tipp für mich wie ich derartiges Ausgleichen kann? Das heißt, wie kann ich Abwicklungen von z.B. Kegelsümpfen erstellen die aus Material wie z.B. 1mm Fluzeugsperrholz "gewickelt" werden. Da müssen keine Biegefaktoren ausgeglichen werden. Gruß Jan [109] Rahmensprengendes Bild von eingebettet auf verlinkt gestellt. [/109]
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Canadabear Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 921 Registriert: 30.06.2010 Inventor 2020 SolidWorks 2020
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erstellt am: 02. Mai. 2013 14:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
Hallo, also ich wuerde durch ausprobieren mit verschiedenen k-Faktoren den besten Wert herausfinden. Fuer diesen Wert dann am besten ein Material neu anlegen, so kannst du ihn spaeter wiederverwenden. Aber bitte beachte das nicht nur das Material sondern auch deine Fraesschnitte diesen Wert beeinflussen, denn aendert sich die Restmaterialstaerke dann aendert sich auch der k-Wert. Gruss Ray ------------------ Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Mechman Mitglied Student
 
 Beiträge: 102 Registriert: 13.01.2007 Neues System ONE K73-3N Laptopp mit WIN7 64 Ultimate SP1 Grafikkarte: 3072 MB NVIDIA Geforce GTX 770M CPU: Intel Core i7-4800MQ 4x 2.70 GHz RAM: 16384MB DDR3 1600Mhz (2x 8192MB) 1. Festplatte: 256GB SATA III Samsung 840 Pro SSD 2. Festplatte: 1000GB SATA III 7200 Seagate ST1000LM014 Hybrid D
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erstellt am: 02. Mai. 2013 17:31 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Ray, die Fräsungen sind im Biegeteil nicht enthalten!! Das ist ganz normal nach den Vorlagen in der Blechumgebung erstellt. Die Fräsungen sind nachträglich nur für die Fräse eingefügt worden. Nun muss ich mir nur noch anschauen wie ich den K-Faktor ändern kann. Das bekomme ich aber sicher noch raus! Jan [Diese Nachricht wurde von Mechman am 02. Mai. 2013 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ulrix Mitglied Maschinenbauingenieur
  
 Beiträge: 736 Registriert: 10.07.2007 Xeon 2,67 GHz / 12GB RAM Quadro FX 1800 / 768 MB Space Navigator Win7 Inventor 2012
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erstellt am: 02. Mai. 2013 18:53 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
Wegen der Schlitze findet doch Biegung nur in dem übrig gebliebenen Teil der Wandstärke statt. Daher solltest Du im Modell die Blechstärke entsprechend dieser verbliebenen Materialstärke festlegen. Dann von dem Blechteil eine abgeleitete Komponente erstellen und die Bereiche zwischen den Schlitzen aufdicken, z. B.mittels "Verdickung / Versatz". Dann spielt es auch kaum noch eine Rolle, ob k =0,44 oder 0,5 oder... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Roland Schröder Moderator Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen
       

 Beiträge: 13435 Registriert: 02.04.2004 IV 2024
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erstellt am: 02. Mai. 2013 22:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Mechman
Zitat: Original erstellt von ulrix: Wegen der Schlitze findet doch Biegung nur in dem übrig gebliebenen Teil der Wandstärke statt.
Genau so ist es (wie auch Ray schon festgestellt hat), und mit einer solchen Diskrepanz zwischen Idee und Wirklichkeit hat hier natürlich niemand rechnen können.  Das Verfahren mit den Schlitzen an sich ist ja völlig in Ordnung, aber im Maschinenbau - sagen wir mal: eher unüblich  Demgemäß ist auch Inventor, eine Software für den Maschinenbau, im wahrsten Sinne des Wortes nicht darauf eingestellt, was Ihr da Lustiges mit dem Sperrholz veranstaltet. Die Lösung ist aber einfach, noch einfacher als von ulrix vorgeschlagen: Man kann (wie auch Ray schon anmerkte) Inventor genau darauf einstellen. Da wäre zunächst der k-Faktor. Er gibt an, bei welchem Anteil der Dicke die neutrale Faser (d.i. die theoretisch angenommene faserdünne Schicht, die beim Biegen weder gedehnt noch gestaucht wird) für die Rechnung angenommen werden soll: 0=ganz innen, 1=ganz außen. Und der k-Faktor "wirkt" auch nur in den Biegungen, denn in den geraden Stücken findet ja keine Änderung statt. D.h. den Umweg über dünnes Material und Aufdicken können wir uns schenken, denn der k-Faktor ermöglicht, auch im dicken Material die neutrale Faser dahin zu definieren, wo sie realistischerweise sein wird, auch wenn spezielle Bedingungen herrschen (ein ähnlicher Fall wäre z.B. Verbundmaterial mit einer nicht mittig liegenden Zugfaserlage). Im fraglichen Fall kann die neutrale Faser nur im Bereich der Restdicke sein, z.B. in deren Mitte, was bei dem elastischen Verhalten des Holzes auch eine sehr realistische Annahme ist. Dann wäre k = 5,5mm/6mm = 0,917. Genau beachten und entsprechend berücksichtigen sollte man hier allerdings, ob in der Restdicke evtl. noch verschiedene Faserrichtungen auftreten. (Die Schichten von Flugzeugsperrholz können bis unter 0,25mm dünn sein!) Ein weiterer "Fehler" ist, die Nuten einfach 1mm breit zu fräsen. Auch hier ist klar, dass das Maß 1mm an sich sinnvoll und notwendig ist, und zufällig (?) ist der zugehörige Fehler sehr gering, aber auch hier kann man im CAD-Modell den zugehörigen Wert leicht anpassen, und wo wir grad dabei sind - das geht folgendermaßen: Aus der Anzahl Lamellen und dem Biegeradius ergibt sich ein Biegewinkel pro Kante von 6,63° (einfach gemessen im Modell), und der führt hier bei 6mm Materialdicke und der Defaulteinstellung "innerer Biegeradius=Stärke" zu einer Bogenlänge von 1,332mm auf der halben Restdicke. Die Breite der Fräsungen jedoch erzwingt, dass die Biegung auf jeweils 1mm Bogenlänge stattfindet. Der für 6,63° nötige Radius für eine Bogenlänge von 1mm beträgt 8,646mm. Diese Bogenlänge wollen wir auf der halben Restmaterialdicke haben, also ist die Distanz bis zur inneren Holzoberfläche abzuziehen: 8,646-5,5mm=3,146mm wäre der bessere Biegeradius (innen). Natürlich ist das alles in natura dann nicht so exakt, aber die Erfahrung zeigt, dass es sich trotzdem lohnt, richtig zu rechnen. Selbst der berichtete Fehler von 14 bis19mm passt zur Rechnung: Der Unterschied zwischen k=0,917 und k=0,44 macht bei 6mm Materialstärek auf einem Vollkreis knapp 18mm Umfangsdifferenz aus. ------------------ Roland www.Das-Entwicklungsbuero.de It's not the hammer - it's the way you hit! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Mechman Mitglied Student
 
 Beiträge: 102 Registriert: 13.01.2007 Neues System ONE K73-3N Laptopp mit WIN7 64 Ultimate SP1 Grafikkarte: 3072 MB NVIDIA Geforce GTX 770M CPU: Intel Core i7-4800MQ 4x 2.70 GHz RAM: 16384MB DDR3 1600Mhz (2x 8192MB) 1. Festplatte: 256GB SATA III Samsung 840 Pro SSD 2. Festplatte: 1000GB SATA III 7200 Seagate ST1000LM014 Hybrid D
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erstellt am: 03. Mai. 2013 15:49 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Roland, super Antwort!! Das IV auf derartige Bastelarbeiten nicht geeicht ist weiß ich  Das "falsche" Ergebnis zeigt das ich IV in der Hinsicht nicht soviel zugetraut habe. Ich hab einen neuen K-Faktor für Holz angelegt!! Deine Rechnungen sind klasse, ich bin das ganze bei der Planung etwas anders angegangen. Über den Winkel von 6,63° und etwas Geometrie bin ich auf die Nutenbreite von 1mm gekommen. Laut Rechnung währen es 9,7xxmm gewesen. 1mm ist also ein super wert dafür. Ich mach mich gleich mal an die Arbeit und besorge mir ein neues Frästeil. Gruß Jan [Diese Nachricht wurde von Mechman am 03. Mai. 2013 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Mechman Mitglied Student
 
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erstellt am: 04. Mai. 2013 13:25 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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