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Autor
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Thema: Spritzgussform Kerne + Einsätze ändern (2549 mal gelesen)
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rekinhceT Mitglied
 Beiträge: 2 Registriert: 15.05.2012
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erstellt am: 15. Mai. 2012 11:48 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo alles zusammen, ich muss bei einem vorhandenem Spritzgusswerkzeug die Kerne sowie die Einsätze ändern. Wie mach ich dies am besten? Alte Kerne und Einsätze löschen und die Neuen neu abhängig machen?. Arbeite mit Inventor 2012 Gruß und thx Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
MartinKern Mitglied Mischung Konstrukteur/Werkzeugmacher
  
 Beiträge: 865 Registriert: 30.10.2002 AIS2025 Win 10 pro 64 Bit ************************* Siemens 828D Step4
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erstellt am: 15. Mai. 2012 12:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für rekinhceT
Hallo! Wie wurde die Konstruktion denn aufgebaut? Teil für Teil oder mittels Tooling? Beim Tooling solltest du, wenns richtig gemacht wurde, eigentlich nur dein Produkt ändern und der "Rest" geht mit. Gruß, Martin Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
W. Holzwarth Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. Maschinenbau

 Beiträge: 9334 Registriert: 13.10.2000 Inventor bis 2025, Rhino 8, Mainboard ASUS ROG STRIX X570F-Gaming, CPU Ryzen 9 5900X, 64 GB RAM, 4 TB SSD, Radeon RX 6900 XT, Dual Monitor 24", Spacemouse Enterprise, Win 10 22H2
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erstellt am: 15. Mai. 2012 14:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für rekinhceT
Zitat: Original erstellt von MartinKern: .. Beim Tooling solltest du, wenns richtig gemacht wurde, eigentlich nur dein Produkt ändern und der "Rest" geht mit.
Naja, hmm. Bei 'ner Demo wird's wohl so gehen .. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
A65 Mitglied Konstrukteur
 
 Beiträge: 424 Registriert: 22.09.2010 Inventor 2010
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erstellt am: 18. Mai. 2012 08:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für rekinhceT
Hallo, als Ex-Formenkonstukteur gehe ich einmal davon aus das der geänderte Artikel als "Fremdteil" vom Kunden vorgegeben wurde. Wahrscheinlich auch noch in einem Neutralformat wie STEP, weil der Kunde ein ganz anderes CAD-System hat. Da funktioniert es natürlich nicht mit Artikel ändern und -Schwupps- sind automatisch alle konturen aktualisiert. O.K man kann natürlich einfach den Artikel austauschen von dem die Konturen abgeleitet wurden, aber spätestens bei der Trennung "hakt" es dann garantiert irgendwo. Selbst wenn man den Artikel selbst konstruiert hat und alle abgeleiteten Konturen in der Kette auf diese Ursprungsdatei zurückgreifen können, hat das nach meinen Erfahrungen noch nie hundertprozentig geklappt. Egal was die Software-Verkäufer da auch an bestens erprobten Demos als "Beweis" dass es funktioniert auch vorführen. Komischerweise haben eigentlich alle dieselben "Handyschalen" auf ihren Laptops, an denen die automatische Trennfunktion auch nach einer Konturveränderung problemlos klappt. In 10 Jahren Formenkonstruktion mit verschiedenen CAD-Systemen habe ich noch keine einzige Form gehabt, an der nicht noch irgendwo "zu Fuss nachgeholfen" werden musste, oder irgendwelche Einsätze aus fertigungstechnischen Gründen irgendwie anders ausgeführt werden mussten als sich das der Artikeldesigner so vorgestellt hat. Wer schon einmal eine Form für einen KLT-Behälter oder ähnliches konstruieren musste, der weiss das man da nicht einfach die Wandstärken und Rippen vom Arikel "abziehen" kann. Da muss man Wandstärken und Rippen nach eigenen Erfahrungswerten manuell so verändern dass die Wände nach dem Schrumpfen auch gerade bleiben. Soviel zum Thema "Tooling". Ich würde daher sagen: Kerne und Einsätze neu konstruieren und gegen die alten Teile austauschen ist der vernünftigste Weg. Spätestens wenn dann die neuen Bauteile nochmals geändert werden müssen fängt nämlich das Chaos an, weil man selber nicht mehr richtig durchblickt was man da so alles "zurechtgepfuscht" hat. Einen schönen ruhigen Arbeitstag allen die heute auch nicht frei bekommen haben. Reimund ------------------ Wenn jemand sagt das er voll und ganz hinter Dir steht, dann tut er dies oft nur um Dir besser in den Hintern treten zu können Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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MartinKern Mitglied Mischung Konstrukteur/Werkzeugmacher
  
 Beiträge: 865 Registriert: 30.10.2002
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erstellt am: 04. Jun. 2012 19:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für rekinhceT
Hallo und guten Abend! Also ich persönlich habe mit Tooling sehr gute Erfahrung. Aber vielleicht liegt es ja auch nur daran, das unser Änderungen meist gering ausfallen. Kein Kunde wollte bisher dass wir aus einer Handyschale ein Laptopgehäuse machen. Meist gehts nur darum, hier einen Radius um ein paar Zehntelmillimeter zu vergrößern oder zu verkleinern. Eine Entformschräge um ein halbes Grad zu ändern. Oder irgendwo am Bauteil die Maße um ein paar Hunderstel zu verändern. 3 Schrägschieber zusätzlich, ein Formbild mehr oder was auch immer, das wird wohl nicht funktionieren. Da gebe ich euch sicher Recht. Aber auch wenn man nur "normals" CAD betreibt, Handarbeit wirds immer geben! Schöne Grüße Martin P.S. Bin kein Vertriebler, nur User Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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