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Autor Thema:  Festlager + Loslager + Stützlager, mit Wellengenerator berechenbar? (4886 mal gelesen)
Orlando
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erstellt am: 26. Aug. 2011 16:59    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Forum,

ich hab eine relativ lange mehrfach abgesetzte Welle.

In der Mitte ein Festlager, links vom Festlager ein Loslager, rechts vom Festlager die Last (Gewichtslast, aufgesteckt)und rechts von der Last (ziemlich am Wellenende ein Stützlager (das nach Auflegen der Last angestellt wird, ist eine gelagerte Rolle).

Kann der Wellengenerator hier die Lagerkräfte / Welle zuverlässig  berechnen?

Ich hab die Welle mal mit dem Wellengenerator erstellt, hab dann für die Berechnung in der Mitte ein Festlager plaziert, links davon ein Loslager, rechts von dem Festlager die Last und rechts von der Last das dritte Lager (Loslager).

Anders geht ja eh nicht mit dem Generator (rechnet ja immer nur mit einem Festlager).

Es kommen natürlich Ergenisse zustande, aber man sollte doch annehmen das die Lagerkräfte resultierend von der Last zum größten Teil von den Lagern aufgenommen werden die sich unmittelbar rechts / links von der Last befinden.

Dem ist nicht so, eine nicht unerheblicher Größe wird auch dem dritten Lager (Loslager)zugeordnet.

Grundsätzliche Frage: Kann der Wellengenerator die Lagerkräfte für einen Träger (Welle)auf drei Stützen bestimmen, wobei die mittlere Stütze das Festlager ist?

Ein Träger auf drei Stützen ist ja statisch unbestimmt gelagert.

Gruß 

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Doc Snyder
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Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen




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erstellt am: 26. Aug. 2011 18:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Orlando 10 Unities + Antwort hilfreich

Äh, hm, tja - war da nicht schon mal was mit Zahnrädern...?

Es ist hier dieselbe Situation: Zum Wellengenerator kann ich Dir kaum etwas sagen, weil ich ihn nicht benutze/benötige, denn auch hier muss man, allein um eigene Eingabe- und Verständnisfeheler erkennen zu können, das Ganze zumindest überschlägig gegenprüfen - was Du ja auch tust.

Allerdings muss man dafür Festigkeitslehre können, also die Ermittlung der Lastverteilung bei statisch überbestimmten Systemen durch Mitbetrachtung der elastischen Verformungen.

Hier wie dort schätze ich, dass das Programm richtig rechnet, Deine eigenen Annahmen aber noch optimierungsfähig sind. Eine nicht unerhebliche Lagerlast auf dem scheinbar unbeteiligten Lager ist durchaus vorstellbar.

Ohne Kenntnis der Details kann man Dir da aber auch nicht weiter helfen.

------------------
Roli  
www.Das-Entwicklungsbuero.de

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Orlando
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erstellt am: 26. Aug. 2011 20:30    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Ja du hast Recht.
Es ist genau genommen ein Projekt bei dem eine Menge von Dinge nachgerechnet werden müssen.

Die Sache mit den Zahnrädern ist abgeschlossen.

Ich muß sagen das ich mit dem Ergebnis (Stirnradgenerator) von Inventor zufrieden bin.

Es ist richtig das man Zeit investieren muß um zu verstehen wie Inventor rechnet.

Die Getriebeberechnung ist schlüssig und die Werte werden durch meine manuelle Berechnung bestätigt.

Ich weiß jetzt was ich wie und überhaupt eingeben muß.

Bei nächsten Mal hab ich da auf jeden Fall weniger Arbeit

Der Stirnradgenerator ist zu gebrauchen.

Aber nun zum Wellengenerator.

Was ich überhaupt nicht verstehe ist folgendes:

Mit dem Generator läßt sich eine Welle dem Grunde nach mit "seinen" Werkzeugen erstellen und berechenen.

Was ist aber mit Extrusionen, Bohrungen usw. die ich auf Bauteilebene an der Welle durchführe?
Auf Bauteilebene weil der Generator das nicht kann!!

Die Vorgänge werden natürlich einwandfrei umgesetzt und nach Abschluß bin ich wieder auf Baugruppenebene (iam), also der Bereich in dem der Generator oder besser gesagt der "Konstruktionsassistent" wieder benutzt werden kann.

In der Vorschau werden die Änderungen wie z.B. Extrusionen (Wegnahme von Material an der Welle)nicht angezeigt.

Es liegt nahe das Inventor bzw. der Wellengenerator das ignoriert!

Würde also bedeuten das diese Änderungen nicht mit in die Berechnungen fließen, was sehr schlecht ist.

Ist das so?

Natürlich könnte man die Welle auch ohne den Generator erstellen, nur kann man dann nicht die Berechnungsmöglichkeiten des Generators nutzen.
Ist auch nicht gut.

Na ja, im Moment sehe ich folgende Vorgehensweise als sinnvoll an.

Ich erstelle eine Welle mit dem Generator soweit das mit seinen eigenen Werkzeugen zu machen ist.

Eventuelle Extrusionen die er nicht kann laß ich mal weg.

Als nächstes platziere ich alle Wälzlager, hier 1 x Festlager und zwei x Loslager.

Von dem Zahnrad kenne ich die Kräfte Fr und Fa.

Auf einem Abschnitt der Welle wird ein Coil plaziert.

Seine Masse bzw. Gewichtskraft kenne ich.

Die Bandzugkraft (abwickeln) kenne ich ebenfalls.

Durch die Bandzugkraft entstehendes Drehmoment kenne ich.

Alle Kräfte werden nun korrekt plaziert und dann lasse ich mir die resultierenden Lagerkräfte ausrechnen.

Mit diesen Kräften kann ich separat alle Lager mittels Inventor nachrechnen lassen.

Die Ritzelwelle kann ich komplett von Inventor / Generator durchrechnen lassen weil ich die komplett mit dem Generator erstellen kann.

Die Haspelwelle konnte nicht mit dem Wellengenerator erstellt werden, also kann er die auch nicht rechnen.

Die Haspelwelle wird zum Schluß mittels FEM überprüft.

Ich will wirklich mal überprüfen ob und in welchem Umfang der Inventor "helfen" kann.

Das ist nämlich sein Job.....

Gruß

 
   

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Doc Snyder
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Dr.-Ing. Maschinenbau, Entwicklung & Konstruktion von Spezialmaschinen




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IV 2024

erstellt am: 26. Aug. 2011 23:57    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Orlando 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:
Original erstellt von Orlando:
... zum Schluß mittels FEM überprüft.
Oha.
Bei FEM gilt alles bereits Gesagte doppelt und dreifach potenziert.

Aber Du scheinst das ja mit der nötigen Sorgfalt zu prüfen, v.a. allem ggf. lieber mal zu fragen. Also nur zu! 

------------------
Roli  
www.Das-Entwicklungsbuero.de

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loop29
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erstellt am: 29. Aug. 2011 15:22    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Orlando 10 Unities + Antwort hilfreich

Da würde ich grundsätzlich nur mit FEM rangehen, sobald zuviele Abweichungen zu einer "Standardwelle" vorhanden sind, wie Ausschnitte, Nuten usw. Da wird es schon ziemlich schwierig vernünftige Kerbfaktoren abzuschätzen.

Edit: hast Du denn die Baugruppen-FEM verfügbar, dann ist das meines Erachtens die beste Lösung solange es um lineares Bauteilverhalten geht.

Beste Grüße

[Diese Nachricht wurde von loop29 am 29. Aug. 2011 editiert.]

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