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Thema: Netzerstellung fehlgeschlagen: Flächenfehler (11923 mal gelesen)
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daywa1k3r Moderator Softwareentwickler
       

 ( Bin da dabei: Dig. Prototyping Forum )
 Beiträge: 3281 Registriert: 01.08.2002 Desktop: 3.3GHz;8GB;SSD OCZ Vertex 3;Gainward Phantom GTX570 Laptop: Alienware m17x Win7, Inventor2012 64Bit
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erstellt am: 28. Jun. 2011 19:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Michael, und danke für die Aufklärung. Also Distene->Plasotech->Autodesk. Meine Schlussfolgerung bez. Salome war falsch. ------------------ Grüße Igor FX64 Software Solutions - Inventor Tools FX64 LambdaSpect - Lichtsimulation mit Autodesk Inventor Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
M. Kraska Mitglied Ingenieur
 Beiträge: 2 Registriert: 17.05.2011
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erstellt am: 28. Jun. 2011 23:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo allerseits,ich lese hier immer wieder, dass IV-FEM für dünne Bauteile falsche Ergebnisse liefert, zumindest andere als andere Programme. Ich kann nachvollziehen, dass Tetraeder-Volumennetze weniger effizient sind als Schalennetze, aber grundsätzlich weniger richtig? Zumindest bekommt man z.B. die Knicklasten von Eulerstäben recht genau hin. Auch ist die Übereinstimmung mit analytischen Plattenlösungen, z.B aus Wiedemann, Leichtbau 1: Elemente, selbst bei groben Netzen gut. (Mit IV 2011). Die Regeln für Elementformen muss man immer im Kontext der auftretenden Verzerrungsgradienten sehen, wenn sich längs der Platte nichts tut, müssen auch die Elemente in dieser Richtung nicht klein sein. Unter www.calculix.de kann man einen Gleitschirm sehen, dessen Membran und Seile mit 20-Knoten-Hexaeder-Elementen gerechnet sind. Was natürlich beliebig eklig werden kann, sind Kontaktflächen, bei denen die im Hintergrund eingeführten Multi-Point-Constraints versteifend wirken können, insbesondere, wenn man dünne Platten übereinander legt, wie etwa im Einstiegspost dieser Diskussion. Aber soweit ist es ja garnicht gekommen, wenn ich den Einsender richtig verstanden habe. Also nochmal: Wo rechnet Inventor falsch, wenn das Netz manuell verfeinert wird, bis es konvergiert ist? Die automatische Netzverfeinerung ist Mist, wenn man Singularitäten drin hat. Aber dann konvergiert auch die Spannung nicht... jedenfalls ziehen die Singularitäten alle Verfeinerung auf sich und der Rest bleibt unter Umständen unzulässig grob. Merkt man daran, dass es kein Rot im Bild gibt. Dass Inventor falsch rechnet, wenn es falsch bedient wird, ist klar. Das schafft Ansys aber auch. Ein grundsätzliches Merkmal schlechter Automesher ist die Nutzlosigkeit der Fehlermeldungen. Da ist man komplett auf der Seife (oder "dead in the water", wie Adams/Askenazi schon wussten), wenn man rauskriegen will, wo (im Bauteil) die Probleme herkommen. Das ist aus meiner Sicht das stärkste Argument gegen IV-FEM ohne Plan B für ernsthafte Projekte.
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Leo Laimer Moderator CAD-Dienstleister
       

 Beiträge: 18888 Registriert: 24.11.2002 MDT4 bis MDT2008 (meine ex-Lieblinge) IV2010 Amateur (Pro und 2011. im Test) SWX 2010 (mein neuer Liebling) DesignSpace 11
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erstellt am: 29. Jun. 2011 06:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von M. Kraska: ...dass IV-FEM für dünne Bauteile falsche Ergebnisse liefert...
Hallo, Du scheinst so richtig vom Fach zu sein. Nein, IV-FEM liefert (meiner beschränkten Erfahrung nach) nicht einfach falsche Ergebnisse. Es liefert für nicht allzu komplexe Standardfälle und nicht allzu exotische Geometrien sogar recht flott recht brauchbare Ergebnisse. Die Probleme fangen genau dann an, wenn man ein bisserl weg muss von den einfach gestrickten Musterbeispielen, dann muss man bei Kontakten und Randbedingungen tlw arg tricksen, kommen Vernetzungsfehler, und die Dokumentation der Ergebnisse ist generell eher ein schlechter Witz. Das eigentliche Drama beim IV-FEM ist der unsägliche Datenwust, der nur sehr schwer handhabbar ist, in der Praxis. Und das ist seit "Plassotech" nicht besser geworden, dur anders. Ich vergleiche dabei immer mit meinem Design Space 11, ich bin nach mehreren Versuchen mit dem ach-so-nett-integrierten IV-FEM wieder komplett zurückgegangen auf DS. Wobei man klar sagen muss, dass die eingangs gestellte Aufgabe möglicherweise auch mit DS schwierig würde, denn wie schon mehrfach festgestellt, sind dünnwandig/flächige und schlank-stabförmige Konstruktionen schwer im klassischen FEM zu analysieren. ------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
freierfall Ehrenmitglied V.I.P. h.c. techn. Zeichner

 ( Bin da dabei: Dig. Prototyping Forum )
 Beiträge: 4981 Registriert: 30.04.2004 PS490 2x 2,6GHz 8GB, Quadro 2000 WIN7 64bit
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erstellt am: 29. Jun. 2011 08:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hey, je nach anwendungsfall, kann ich sehr rstab empfehlen und da gibt es auch ein Zusatzpunkt für Dünnwandige Elemente. Es liegt auch im preislich sinnvollen Rahmen.seid herzlich gegrüsst Sascha Fleischer Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
eberhard Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Konstrukteur
     
 Beiträge: 2034 Registriert: 21.06.2002 MDT 5 bis MDT 2008 Inventor Pro 10 - 14 SWX 2007 mit RWX 5 Proe WF2 DesignSpace 12 Dell M6400 3GHz 8GB 2x250GB Dell M70 2,13GHz 2GB Dell 360 P4 2,8Ghz 2GB FX500 NoName P3 1GHz 512MB
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erstellt am: 29. Jun. 2011 08:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Michael Puschner: Nein, es gab bisher nur einen Wechsel, nämlich von Ansys (bis IV2009) auf die Software von ehemals Plassotech (ab IV2010).Das Dritte, was du in Erinnerung hast, war wohl das originale Plassotech-Produkt als stand-alone-software, das einige Zeit als LAB-Prewview zur Verfügung stand.
Was ist dann in IV Pro 2012? Immer noch Plassotech oder ein Mischmasch von Plassotech/Algor/Adesk? Hat es einen wesentliche Änderung bei IV-FEM in der aktuellen Version gegeben? ------------------ gruss eberhard Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Moderator CAD-Dienstleister
       

 Beiträge: 18888 Registriert: 24.11.2002 MDT4 bis MDT2008 (meine ex-Lieblinge) IV2010 Amateur (Pro und 2011. im Test) SWX 2010 (mein neuer Liebling) DesignSpace 11
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erstellt am: 29. Jun. 2011 11:25 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Achja, Algor war der zweite Wechsel der mir in Erinnerung war. Habe auf der Inventor-Website keinerlei Hinweis gefunden, dass Algor derzeit in irgendeine der Suiten eingebunden ist, aber auf der Algor-Website gibts wunderschöne Broschüren die eine enge Integration mit IV nahelegen. Algor scheint als "grosses" Programm gegen die "richtigen" FEM-Programme positioniert zu werden, und nicht als Anhängsel zu IV. Da wird man aber nicht lange warten müssen, bis das derzeitige FEM-Anhängsel im IV Pro ersetzt wird durch ein mini-Algor, schätze ich.------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Michael Puschner Moderator DVKfm
       

 ( Bin da dabei: Dig. Prototyping Forum )
 Beiträge: 10223 Registriert: 29.08.2003 DELL M6300 AIP2010, AIP2011, FDSU2012+PDSU2012 (Win7) IV5.3, AIP7, AIP8, AIP9, AIP10, AIP11, AIP2008, AIP2009 (VM XP32sp2) IV1, IV2 (VM NT4sp6) Acad2.1 (VM win98se) Ein Programm sollte nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Herz und Hirn haben. (Michael Anton)
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erstellt am: 01. Jul. 2011 15:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von Leo Laimer: Achja, Algor war der zweite Wechsel der mir in Erinnerung war. ... eine enge Integration mit IV nahelegen ... Da wird man aber nicht lange warten müssen, bis das derzeitige FEM-Anhängsel im IV Pro ersetzt wird durch ein mini-Algor, schätze ich.
Nein, Leo, da schätzt du falsch. Das frühere Algor, jetzt Autodesk Simulation Multiphysics, stand nie als Modul in IV zur Diskussion. Sonst hätte man nicht die Unternehmen Plassotech und Algor kaufen brauchen. Die beiden sind vom Einsatzgebiet, Umfang und der Ausrichtung schon deutlich unterschiedlich. Die Integration von Simulation Multiphysics in IV ist genauso "eng", wie die in jedem anderen CAD oder wie die von Ansys in jedem beliebigen CAD. Man kann es halt von dort aus starten und das Modell wird dahin übernommen. ------------------ Michael Puschner Autodesk Inventor Certified Expert Mensch und Maschine Scholle GmbH Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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