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Autor
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Thema: Werte bei Belastungsanalyse nicht nachvollziehbar (1600 mal gelesen)
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Karghista Mitglied Konstrukteur
 Beiträge: 4 Registriert: 14.01.2011
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erstellt am: 01. Apr. 2011 10:01 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, es ist mein erster Beitrag hier im Forum und ich hoffe, ihr seht es mir nach, wenn ich nicht auf Anhieb mit den Feinheiten wie z.B. der Suche klarkomme Ich arbeite seit einiger Zeit mit der "Belastungsanalyse" von Inventor Professional 2011. Intuitiv beigebracht: Material festlegen, eine Fläche festsetzen, andere mit Kräften beaufschlagen....fertig! Vorteil ist das ich mich auf bestehende Konstruktionen, die sich in der Praxis berwährt haben, berufen kann. Wir arbeiten mit Dehnungsmessstreifen an der Mess-Stelle und das Programm soll helfen zu optimieren. Meist kommen auch plausible Werte raus. Aber: Ab und zu hab ich den Fall, wo einfach nicht sein kann, was das Programm sagt: Beispiel: Ich bringe Bohrungen von 13mm in ein Bauteil ein (Breite ca. 50mm) Die Druckspannung ändert sich. Ok, die Bohrungen werden verkleinert....immmer noch der gleiche Kraftverlauf.... Am Ende bin ich bei 1 mm Bohrungen, hab immer noch etwa den Druckspannungsverlauf an der Mess-Stelle wie mit den 13mm Bohrungen!! Ich nehm die 1mm Bohrungen raus und der Spannungsverlauf ändert sich drastisch. Ähnliches gestern: "Verschiebungswerte" (also wieviel sich der Körper unter Belastung verbiegt) Die Wandstärke (=Spannungsquerschnitt) immer weiter verkleinert bis 0,1mm und es tut sich nichts Wesentliches... Hoffe, ihr könnt mir erste Tips geben, in welcher Richtung ich suchen sollte... Änderungen im Bauteil wurden wahlweise vor der Analyse abgespeichert oder auch nicht. Das ergab keine Änderung. Gruss Matthias Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Moderator CAD-Dienstleister
       

 Beiträge: 26123 Registriert: 24.11.2002 IV bis 2019
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erstellt am: 01. Apr. 2011 10:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Karghista
Das wird ohne konkretes Beispiel schwierig nachzuvollziehen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Vernetzer irgendwie "verbohrt" und ein paar ungünstige Elemente "kleben bleiben", auch bei Änderung der Geometrie. Du kannst ja mal probeweise gezielt die Vernetzung ändern. ------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ThLa Mitglied Maschinenbaukonstrukteur

 Beiträge: 24 Registriert: 05.08.2008
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erstellt am: 01. Apr. 2011 10:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Karghista
Ich halte die Ergebnisse schon für denkbar, ob die Bohrung 5mm oder 13mm ist spielt bei der Breite des Materials nicht die entscheidende Rolle. Es ist halt das Material unterbrochen und Spannungen tun sich da aus. Die Bohrung mit 0,1mm, whrscheinlich spielt Dir er Inventor einen Streich, die Elemente sind dafür wahrscheinlich zu groß. Da kannst Du die Elementengröße ja verkleinern. Ich vermute mal die Spannungen werden lokal sogar steigen.(Wird mit 0,1mm Bohrung nicht richtig funktionieren) Ändere die Bohrung auf 40 oder 45. Dann wird sich sicherlich entscheidendes tun. Gruss Thomas
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Karghista Mitglied Konstrukteur
 Beiträge: 4 Registriert: 14.01.2011
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erstellt am: 01. Apr. 2011 11:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Zitat: Original erstellt von ThLa: Ich halte die Ergebnisse schon für denkbar, ob die Bohrung 5mm oder 13mm ist spielt bei der Breite des Materials nicht die entscheidende Rolle.
Vollkommen richtig! Aber dann sollten zwei 1mm Bohrungen doch erst recht keinen Unterschied zum ungebohrten 50mm breiten Träger machen...?? Hier gibt es dann plötzlich einen Sprung im Spannungsverlauf an der Mess-Stelle. Muss dazu sagen, dass die beiden Stegbreiten des Trägers an der Messtelle etwa je 2mm stark sind. Die Bohrungen von denen ich sprach sitzen aber viel weiter weg und sind im "vollen" Materialbereich. Gesamtlänge des Trägers ca. 250mm. Mit dem "Vernetzer" hab ich noch nicht experimentiert, allerdings fände ich das sehr bedenklich, wenn man so etwas einstellen muss. Schließlich geht es nicht um lokale Spannungsspitzen, sondern um eine Fläche von 1cm² Gruß Matthias
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Leo Laimer Moderator CAD-Dienstleister
       

 Beiträge: 26123 Registriert: 24.11.2002 IV bis 2019
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erstellt am: 01. Apr. 2011 11:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Karghista
Bedenklich finde ich dass man die vernetzten Elemente und die daraus berechneten Spannungen im IV sehr schlecht visualisiseren kann, was die innen (im Material) liegenden Elemente betrifft. Wenn man da gut reinschauen könnt, würde man nämlich sofort sehen ob da ein Hund begraben liegt. Der neuere Vernetzer von IV arbeitet etwas wenig selbstanpassend, der Vernetzer von Ansys/DesignSpace der früher im IV drin war passt sich rund um kleine Geometrien viel eleganter selbsttätig an. ------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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