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Autor Thema:  Flächenreferenz in Skizze (1628 mal gelesen)
Wyndorps
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erstellt am: 29. Apr. 2009 10:32    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Testteil1.ipt.txt


Bezugsbogen.jpg

 
Wie kann ich IV dazu bewegen, in einer Skizze eine Fläche anstatt einer Kante als Referenz zu projezieren?

Beispiel:

  • Parallel zu einer Startebene und tangential an einen vorhandenen Zylinder wird eine Arbeitsebene erstellt.
  • Auf eine Stirnseite des Zylinders wird eine Skizze erstellt, in der
    der vorhandene Zylinderdurchmesser und die Tangentialebene projeziert werden.
  • Der projezierte Zylinderdurchmesser wird mit einem Refernzmaß (d_ref)versehen (Einmessen des Zylinderdurchmessers)
  • Eine beliebige Profilskizze verwendet die Arbeitsebene als Referenz und definiert ein Maß über eine Beziehnung zum Referenzdurchmesser d_ref.
  • Die Skizze wird für eine Extrusion verwendet

    Wird jetzt ein iFeature von der Extrusion unter Einbeziehen der Tangentialeben erstellt, wird unter der Positionsgeometrie zusätzlich zur Zylinderfläche noch ein Bezugsbogen abgefragt.
    Meiner Ansicht nach ist diesr Bezugsbogen aber bereits abhängig definiert durch die Zylindermantelfläche und darf daher nicht zusätzlich verwendet werden.

    Wo liegt mein Denkfehler?

    Das Modell im Anhang ist in der Studentenversion IV2009 erstellt.

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    "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."  (Stanislaw Jerzy Lec)

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  • Wyndorps
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    erstellt am: 30. Apr. 2009 11:52    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


    xx1.wmv.txt


    xx2.wmv.txt


    xx3.wmv.txt

     
    Ich versuchs noch einmal mit einem Filmbeispiel:

    Ich habe ein Modell erstellt, bei dem sich eine Nut in ihrer Größe automatisch über eine einfache Beziehung an die Größe des zugeordneten Wellenabsatzes definiert.
    => Das funktioniert ohne Probleme

    Nun möchte ich diese Nut mit Ihren Positionierungsbedingungen als iFeature ausgeben. Nach meiner Ansicht (und so funktioniert es in Pro/E) sind zur vollständigen Definition des iFeatures folgendes erforderlich:

  • 1. Stirn-/Absatzfläche des Ansatzzylinders
  • 2. Stirn-/Absatzfläche des Ansatzzylinders
  • Zylindermantelfläche
  • XZ-Ebene für die Skizzenorientierung
  • XY-Ebene für die Skizzenorientierung

    Bei dem Versuch ein iFeature zu generieren werden aber tatsächlich zusätzlich noch 2 Bezugslinien zur Positionsgeometrie vom Nutzer abgefragt. Diese sind die Projektion der Zylindermantelfäche in der Extrusionsskizze und können nach meinem, Verständnis eigentlich gar nicht unabhängig gewählt werden.

    Wie werden projezierte Skizzenreferenzen behandelt bzw. kann man diese für solcherart Anwendung nicht verwenden?

    (Natürlich könnte ich alternativ 2 zusätzlich Tangentialebenen anlegen und diese anstatt der Kontur referenzieren. Das scheint zu funktionieren.)

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    "Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist."  (Stanislaw Jerzy Lec)

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  • nightsta1k3r
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    erstellt am: 30. Apr. 2009 12:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Wyndorps 10 Unities + Antwort hilfreich

    Hallo Paul!
    Ich antworte auf den ersten Post, die Videos kann ich hier nicht laden/abspielen.

    Die Zylindermantelfläche ist nicht Teil des iFeatures, sondern nur seine Projektion. Daher hängt die Definition der Arbeitsebene in der Luft.
    Soweit zur Erklärung.

    Arbeitselemente, die in iFeatures wandern sollen, sollten immer vollständig auf Geometrie bezogen werden, die ebenfalls in das iFeature übernommen wird; - oder die Arbeitsebene ist der Anfang des iFeatures und alles andere baut darauf auf.

    In diesem Fall sollte auf die Arbeitsebene komplett verzichtet werden. Projektionen von Ebenen und Achsen sind problematisch (das wurde schon in einigen Threads ausführlich gewälzt, das läßt sich finden) und hier auch nicht notwendig. Das Abstandsmaß läßt sich auch auf eine tangentiale Skizzierlinie beziehen.

    ------------------

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    Little_Devil
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    64 Bit

    erstellt am: 30. Apr. 2009 13:39    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Wyndorps 10 Unities + Antwort hilfreich

    http://inventor.cad.de/bibliothek/bibliothek.html

    Schau mal hier nach, Bernhard und Crew haben schon viel zum Thema zusammen getragen und lassen die anderen User teilhaben.

    Danke an Bernhard und Crew

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    Wyndorps
    Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
    Ingenieur



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    Beiträge: 4587
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    erstellt am: 30. Apr. 2009 15:23    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


    pf01.wmv.txt

     
    Herzlichen Dank für die Ausführungen.
    Zitat:
    Original erstellt von nightsta1k3r:
    ... Die Zylindermantelfläche ist nicht Teil des iFeatures, sondern nur seine Projektion. Daher hängt die Definition der Arbeitsebene in der Luft. ...

    Jetzt wird mir klar, warum der Wechsel zwischen Pro/E und IV (richtungsunabhängig) vielen so extrem schwer fällt. Das sind doch recht grundlegend unterschiedliche Ansätze.

    Zitat:
    Original erstellt von nightsta1k3r:
    ... oder die Arbeitsebene ist der Anfang des iFeatures und alles andere baut darauf auf. ...

    Hm, aber eine Ebene reicht im Raum ja nicht aus. Dafür würde man doch als Arbeitselement ein Koordinatensystem benötigen, was ich in IV bisher nicht gefunden habe.

    Zitat:
    Original erstellt von nightsta1k3r:
    ... Das Abstandsmaß läßt sich auch auf eine tangentiale Skizzierlinie beziehen. ...
    Das habe ich jetzt leider nicht verstanden. Wenn die Zylindermantelfäche nicht mit ins iFeature übernommen wird, fehlt doch auch die Referenz für diesen Tangentialbezug?

    Der Hintergrund meines Postings ist folgender:
    Ich möchte wissen, ob man in IV beispielsweise eine Passfeder als intelligentes iFeature konstruieren kann. Dabei sollen nicht nur DIN-Abmessungen als Tabellendaten vorhanden, sondern die Nutgeometrie anhand im Modell vorhandener bedingter Beziehungen (falls IF-THEN-ELSE-Beziehungen für Maßparameter überhaupt möglich sind) aus dem eingemessenen Durchmesser berechnet und bei Änderung der Grundgeometrie automatisch aktualisiert werden.
    Also: Das iFeature sollte den Durchmesser seines Platzierungszylinders einmessen, Nutbreite und -tiefe nach DIN6885 ermitteln und ausmodellieren. Wird nachträglich der Wellendurchemsser geändert, soll sich die Nutgeometrie ebenfalls automatisch wieder entsprechend DIN6885 anpassen (analog Filmbeispiel).

    @Little_Devil: Danke für den Link. Der ist mit Sicherheit sehr hilfreich. Aber das dort abgelegte Passfedernutbeispiel benötigt die manuelle Eingabe des Durchmesserbereichs. Ändert sich im Entwicklungsprozess der Wellendurchmesser muss man daran denken, die Passfedernut ebenfalls manuell nachzuziehen.

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    nightsta1k3r
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    erstellt am: 30. Apr. 2009 19:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Wyndorps 10 Unities + Antwort hilfreich

    Hallo Paul!
    Ums kurz zu machen: das automatische Ermitteln der Paßfederdimensionen (IF-THEN-ELSE ..) im iFeature geht (mit normalen Usermitteln) nicht.
    Braucht man aber auch nicht, denn das ist schon seit 6 Versionen eingebaut  , im Konstruktionsassistenten.

    Über die anderen Spezialitäten der iFeatures können wir ja bei Bastes Grillerei plaudern ...

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