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Autor Thema:   Alu-Druckguss: Nachbearbeitung, Schieber (1338 mal gelesen)
mbajega
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erstellt am: 07. Apr. 2015 11:11    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und relativ unsicher im Bereich der Fertigungstechnik. Im Anhang befindet sich das Teil, das ich entworfen habe und fertigen lassen will. Es geht da um ein Alu-Druckguss-Erzeugnis. Ich möchte kein Innenschieber einsetzen und will den Innenbereich eines Teils (im Anhang) fräsen. Das Bild im Anhang zeigt auch um welche Fläche es sich handelt. Wäre so etwas fertigungstechnisch einfach mit einem T-Nutenfräser realisierbar?

Die Außenfläche in diesem Bereich muss parallel zur Innenfläche sein. Diese Außenfläche darf keine Ausformschräge aufweisen. Wäre es möglich für diese Außenfläche, ein "flach"-Schieber zu verwenden? Ist so etwas prinzipiell realisierbar?

Danke im Voraus für eure Unterstützung,
Viele Grüße
Tobias

[Diese Nachricht wurde von mbajega am 07. Apr. 2015 editiert.]

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Gerhard Deeg
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erstellt am: 07. Apr. 2015 11:30    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für mbajega 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Tobias,

das Teil würde als Alu-Druckguss funktionieren. Der Aussenschieber wäre auch ok, nur mit dem T-Nutenfräser liegst Du etwas falsch. Nach meinen Berechnungen wäre es ein 35mm Durchmesser Fräser mit einem 10mm Schaft, dann geht das. Ausserdem würde ich die Bohrungen nicht mit gießen, sondern hinterher bohren und ansenken. Vergesse bitte nicht, dass Du in den Ecken einen Radius hinein legst und nach der Fertigung die beiden Flächen oben und unten überfräst wenn Du keinen Eckenradius haben willst.

Gruß Gerhard

------------------
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mbajega
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erstellt am: 07. Apr. 2015 12:11    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Gerhard,

wäre deine Empfehlung wie auf dem Bild im Anhang zu verstehen? Heißt so ein Fräser nicht T-Nutenfräser?
Wäre es dann notwendig ein Radius in den Ecken von 17,5mm anzubringen?

Wäre diese spannende Bearbeitung auch mit einem Winkelkopf-Fräser realisierbar?

Danke und viele Grüße,
Tobias

[Diese Nachricht wurde von mbajega am 07. Apr. 2015 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von mbajega am 07. Apr. 2015 editiert.]

[Diese Nachricht wurde von mbajega am 08. Apr. 2015 editiert.]

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Jonischkeit
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erstellt am: 07. Apr. 2015 12:38    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für mbajega 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Tobias,

schreib doch mal noch dazu welche Stückzahl und welche Genaugigkeiten Du anstrebst.
Schieber im Druckguss sind aufwändig und teuer. Wenn dein Teil sowieso auf die Fräsmaschine muss, kannst du die Flachstelle auch gleich mitfräsen, sofern du nicht zehntausend Stück benötigst.

Ziel eines Gussteils sollte es sein, komplett ohne Nacharbeit auszukommen, was in deinem Fall so nicht geht. Vielleicht kanst Du am Innenleben etwas verändern?


Viele Grüße

Michael

P.S. In mehreren Foren posten ist nicht gern gesehen. Wo soll man Antworten? Das Thema gehört hierher.

[Diese Nachricht wurde von Jonischkeit am 07. Apr. 2015 editiert.]

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mbajega
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erstellt am: 07. Apr. 2015 15:25    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Michael,

vielen Dank für deine schnelle Reaktion. Das Thema, ob das Teil komplett durch spanende Bearbeitung hergestellt werden soll, wurde bereits überprüft. Aufgrund der hohen Stückzahl (>5000) ist entschieden worden, dass dies ein Gußteil (+Nacharbeit) wird. Im Innenbereich sehe ich zZ. keine Änderungschance.

Danke und Gruß,
Tobias.

PS. Ich habe das Thema im Forum "Fertigungstechnik" gepostet, weil ich der Meinung war, dass es sich hierbei nicht nur um Gießtechnik sondern auch um spanende Bearbeitung handelt. Trotzdem bitte ich um Verzeihung, wenn dies die AGB´s nicht entspracht.

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Gerhard Deeg
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Hallo Tobias,

nun möchte ich noch gerne wissen, soll das Tail aus Aluminium - Druckguss oder aus Zink - Druckguss hergestellt werden?

Das mit dem T-Nutenfräser ist schon richtig, da Du einen gewissen Hinterschnitt hast, brauchst Du auch den entsprichenden Abstand zwischen Fräserzahn und Schaft. Aber wahrscheinlich muss der Schaft dicker und der Fräserdurchmesser größer werden, da der Fräser sehr weit aus der Aufnahmezange raussteht und auch beim Fräsen nicht flattern darf.

Gruß Gerhard

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mbajega
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Hallo Gerhard,

Danke für die RM. Das Teil soll aus Aluminium sein.

Gruß
Tobias

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Gerhard Deeg
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erstellt am: 08. Apr. 2015 15:44    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für mbajega 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Tobias,

Zitat:
Original erstellt von mbajega:
Hallo Gerhard,

Danke für die RM. Das Teil soll aus Aluminium sein.

Gruß
Tobias


wenn das Teil aus Alu-Druckguss gefertigt werden soll, sind einige Kriterien die beachtet werden sollten.

Erstmal wird das Teil in einer Kaltkammer oder einer Warmkammer Maschine gegossen. Dabei ensteht beim Einpressen des Materials ein sehr hoher Druck. Das Material geht in jede Ritze die es findet. D.h. es wird sehr gratig aus der Maschine entnommen werden, zuzüglich eines Steigers und entsprechenden Überlaufbohnen die benötigt werden um die Luft aus der Kavität aufzunehmen. Danach ist es von Vorteil für Dich, wenn Du schon von Hause aus entsprechende Nacharbeit einplanst. Nun ist natürlich noch die Frage, wo willst Du das Teil angießen? Bei der Größe des Teiles würde ich Dir schon empfehlen das mittig mit einem kräftigen Anguß anzugießen, damit Du das Teil voll bekommst.

Wir können ja weiter darüber diskutieren.
Gruß Gerhard

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