Hallo uger,
Wie Meinolf schon geschrieben hat: nein.
Möchte aber doch noch 1-2 Sachen zum Thema beisteuern:
Lege ich eine neue Teilefamilie an, die einer Norm entspricht, kommen jeweils alle, auch die noch nicht mit einer eigenen Teilenummer versehenen, Teile in die Familie rein. Somit ist schon mal alles vorhanden was es in Wirklichkeit auch gibt. Ausser Sonderanfertigungen, die aber zuerst mit einem Hersteller abgesprochen werden müssen. Der Anwender kann dann zwar das Teil nicht verbauen, da es noch nicht generiert wurde, er kann aber mittels einem Antrag das gewünschte Teil beantragen. Alles andere würde bei uns zu einem durcheinander führen. Dieses Vorgehen hat sich bei uns sehr bewährt, trotz des Mehraufwandes zum erfassen der noch nicht benötigten Teile.
- Man kann die komplette Familie durchtesten und es treten keine Überraschungen auf mit Massen die nicht auf die TF übetragen werden können. Hatte da ein paar schöne Fälle in der Vergangenheit. Stichwort "Papier ist geduldig"... Ein suchen der Fehlerquelle, teilweise Jahre nach dem erstellen der ersten Varianten der Teilefamilie ist oft äusserts mühsam.
- Der Anwender weis genau was es alles gibt aus dieser Norm. Mit einem Klassifizierungssystem (z.B. aClass) ist es dann schon sehr komfortabel zum arbeiten.
Bei anderen Teilefamilien, die nicht eindeutig/vollständig, beim ersten Bedarf definiert werden können, wäre es natürlich toll, wenn ich noch nicht vorhandene Kinder in die Teilefamilie aufnehmen könnte. Problem ist dann halt die Verwaltung in den verschiedenen Verwaltungssystemen. (ERP/PDM usw.) Hierzu fehlt mir eine Funktion, wo ich nach dem erstellen der Variante einen Prozess auslösen kann, der mir das Teil nummeriert und in die TF aufnimmt und dort, wo es schon verbaut ist auch austauscht. Bei einer Anbindung an ein PDM wäre dies sicher möglich, doch Nativ sehe ich da Probleme. Je nach Verwaltung wird das Vorgehen "jeder kann Teile eröffnen" aber nicht gewünscht, so auch bei uns. Wir haben nur einen Admin (das wäre dann ich) der Teile eröffnen kann, nachdem der Antrag einen Prozess durchlaufen hat.
Ist das ganze nur zum testen einer Variante gedacht, ohne gleich Teilenummern zu generieren, könnte man eventuell mit einem deformierbaren Teil der Sache ein bisschen begegnen. Somit könnte man die Idee mal visualisieren. Aber auch hier müsste man zuerst mal ein Konzept erstellen, wie ein solches deformable Part bzw. die benötigten Werte in eine bestehende Teilefamilie übernommen werden mit einer dafür vorgesehenen Teilenummer.
@Markus: Und was wenn diese Schraube trotzdem benötigt wird? Eben als Sonderanfertigung mit den Eigenschaften des Normteils doch mit einer speziellen Länge? Wird das dann ein Teil ohne Anbindung an die Teilefamilie? Gebe natürlich allen Recht die dem "Wildwuchs" von Teilen begegnen wollen, doch keine Regel ohne Ausnahme.
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MfG 
Pascal
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