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Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für NX
Autor Thema:  Vom Papier zur Mechanik (480 mal gelesen)
Afra
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Beiträge: 185
Registriert: 24.06.2005

erstellt am: 23. Dez. 2005 02:55    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo zusammen,

ich habe zwei Teile: A und B.

Das Element des Teiles A soll mit dem Element des Teiles B eine mechanische Funktion erfüllen, beispielsweise eine Zange.

Meine Frage bezieht sich eher auf die grundsätzliche Arbeitsweise:

Früher hab ich so gearbeitet:
1.) Papier-Skizze
2.) Test mit ausgeschnittenem Papier
3.) Verhalten mit SAM analysiert verfeinert
4.) Geometrie grob mit Invertor konstruiert (in der Baugruppe)
5.) Geometrie mit Inventor animiert
6.) Konstruktion sauber erstellt

Saubere Sache, den Inventor kann und will ich aber nicht wieder haben. UG ist schon toll, halt nur zu komplex...

Zur Zeit "arbeite" ich mit UG so:

a.) Papier-Skizze
b.) Grobtest mit ausgeschnittenem Papier
c.) Bauteil A: SkizzeA erstellen
d.) Bauteil B: SkizzeB erstellen
e.) Test-Rotate oder Extrude
f.) Baugruppe, Teile laden, frei Positionieren
g.) Teil A: Doppeltklicken, Rechtsklick..zum dargestellten Teil..Teilenavigator...Blick auf zweiten Monitor....Änderung....Rechtklick..zum übergeordneten...Teil B... %20 ihr seht schon was ich meine.

Stell ich zu blöde an, oder gibts da einen Trick?

Mein Lösungsansatz für die kaotische Erstellweise:

I.)
-Skizze erstellen und über "Bemaßung simulieren" erproben

->Das hat nicht geklappt, weil immer irgendwelche Radien überschlagen. Klar die Skizze ist nicht voll bestimmt und somit passiert das. Da ich aber noch gar nicht so recht weiß, wie die Konstruktion aussehen soll, ist das natürlich umständlich, zumahl es keine "negative Bemaßung" gibt und somit keine "negative Bemaßung" simuliert werden kann.

II.)
-eine Skizze für beide Teile erstellen (skizze.prt)
-via "linkedBody" in A und B hinzufügen

->da hab ich immer nur das Bodylink und kann nicht viel machen (Skizze assoziativ kopiern scheint auch ungeeignet, weil Änerung der geometrie nicht funktioniert)

Also mich würde interessieren: Wie macht ihr das? Ich hoffe, es gibt eine elegante Lösung.

Und dann nochwas grundsätzliches:
Ich lege mir immer ein Basis-KS an und dann erstell ich ne Skizze. Die soll nach Firmenvorgabe vollständig bestimmt sein. Wenn ich eine neue Skizze erstelle schalte ich vorher noch alle Ebenen mit Layern ab.Zu Anfang habe ich noch die Abhängigkeiten immer zum KS vergeben.

Nun mache ich mir immer ein kleines Kreuz, dass ich fixiere und in eine Referenz wandle. Das Kreuz setze ich nicht in den Skizzenursprung, dann lässt sich es leiter auswählen. Zum Schluss vergebe ich eine Positionierung zum KS. So muss ich beim Skizze kopieren nicht immer so viele Referenzen angeben. Da weiss ich gar nicht was was ist.

Na dann, gute Nacht!

Viele Grüße, Afra.

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Meinolf Droste
Ehrenmitglied V.I.P. h.c.
Dipl.Ing



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Beiträge: 5175
Registriert: 14.12.2000

NTSI Workstation
Core i7-9700K 4.90 GHz
32 GB RAM
NVIDIA Quadro P2000

TC 11.5
NX 12.0.2 MP7
NX 1888 testing
NX 1899 Beta

erstellt am: 23. Dez. 2005 07:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Afra 10 Unities + Antwort hilfreich

Moin Afra, da hast du aber bei so einiges unterschlagen:

Zitat:
Original erstellt von Afra:

Früher hab ich so gearbeitet:
1.) Papier-Skizze
2.) Test mit ausgeschnittenem Papier
3.) Verhalten mit SAM analysiert verfeinert
4.) Geometrie grob mit Invertor konstruiert (in der Baugruppe)


- jedes Bauteil wird, genau wie in UG (und in den meisten der anderen 3D Programme), einzeln erstellt.
Also:

4a.) Bauteil A: SkizzeA erstellen
4b.) Bauteil B: SkizzeB erstellen
4c.) Test-Rotate oder Extrude

Zitat:

5.) Geometrie mit Inventor animiert
6.) Konstruktion sauber erstellt


7.) Löschen der automatisch erstellten, aber nicht gewollten Adaptivität - was die auch jeder halbwegs erfahrene Anwender raten wird, selbst wenn du die Adaptivität nutzen möchtest


------------------
Grüße Meinolf

Ist es zu laut bist du zu alt

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