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Autor
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Thema: Spiegelungen umwandeln (386 mal gelesen)
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Thomas Barth Mitglied Maschinenbautechniker

 Beiträge: 42 Registriert: 25.10.2001
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erstellt am: 07. Mrz. 2002 10:43 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, Mir ist es nun schon öfter passiert, daß ich Bauteile im .par oder .psm gespiegelt habe und dann im Laufe der weiteren Konstruktion (z.B.: beim erstellen von Varianten)festgestellt habe, daß ich die Ursprungsteile der Spiegelung nicht mehr benötige sondern eigentlich nur noch die Spiegelung. Jetzt frage ich mich ob man die Spiegelung irgendwie zu features machen kann die Bestandteil des parts sind, damit ich die Ursprungsobjekte löschen kann ohne meine Spiegelung zu verlieren die ich ja weiterhin benutzen möchte.
------------------ mfG.: Thomas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Markus Gras Moderator Solid Edge AE
       
 Beiträge: 4684 Registriert: 20.07.2000 Kritik muß sachlich falsch und persönlich verletzend sein, damit sie wirkt.
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erstellt am: 07. Mrz. 2002 14:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Thomas Barth
Hallo Thomas, da gibt es zwei Wege, die zum Ziel führen. Die eine Möglichkeit hab ich als Beispiel angehängt. Ich hab das fertige Teil mit Bauteil spiegeln gespiegelt und mittels einer Boolschen Operation an der Spiegelebene den Ursprungskörper weggelöscht. Vorteil der beiden letzten Befehle ist das sie auch weiter funktionieren wenn ich neue Formelemente davor einfüge. Der andere Weg kostet etwas Geld, kann aber auch nützlich sein wenn es nicht nur um Spiegelungen geht. Es handelt sich um das AddOn Feature Recognizer. Mit diesem Tool kann man grob gesagt aus importierten Daten wieder parametrische Modelle erstellen. Dieses Tool hat zum einen eine automatische Erkennung, kann aber auch manuell bedient werden. Es können auch erkannte Formelemente wie z.B. Bohrungen zu einem Muster zusammengefasst werden. Auf die Weise kann man auch Teile die 'geschichtlich gewachsen' sind, in vernünftig strukturierte Teile zurück verwandeln, ohne das Teil wirklich neu zu modellieren.
------------------ Gruß Markus Gras Unitec Informationssysteme GmbH Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Thomas Barth Mitglied Maschinenbautechniker

 Beiträge: 42 Registriert: 25.10.2001
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erstellt am: 07. Mrz. 2002 15:12 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Markus, ich habe mir da bisher auf ähnliche Weise geholfen, indem ich einen Auschnitt über die entsprechenden Teile gelegt habe. Habe diese Lösung aber immer als "fuddeln" angesehen. Die Variante mit den Boolschen Operationen ist natürlich auch nicht schlecht - ich hatte aber eher gehofft, ich könnte die features selbst löschen und die Spiegelung umwandeln. Im speziellen handelte es sich bei mir um eine Blechlappen mit Auschnitten , löchern und weiteren angehängten Lappen. Beim Löschen mit der Boolschen Oper. oder bei meinem Auschnitt bleibt da immer das Probl. mit den Biegeradien usw. die ich dann ja mitlöschen und nachher wieder durch eine Lasche ergänzen muß. Trotzdem vielen Dank für deine schnelle Antwort ------------------ mfG.: Thomas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Markus Gras Moderator Solid Edge AE
       
 Beiträge: 4684 Registriert: 20.07.2000 Kritik muß sachlich falsch und persönlich verletzend sein, damit sie wirkt.
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erstellt am: 07. Mrz. 2002 16:31 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Thomas Barth
Hallo Thomas, das ist mir jetzt nicht ganz klar. Wenn Du den von mir beschriebenen Spiegelbefehl nimmst, der einfach alles was da ist spiegelt und Deine Spiegelebene Dein Teil nicht schneidet, ist die Spiegelkopie absolut identisch. Die Boolsche Operation habe ich auch nur gewählt,da ich keine Teilspezifischen Eingaben machen muß. Je nachdem wie Du Dein Teil aufgebaut hast mußt Du Dir eine zusätzliche Ebene zum spiegeln definieren, da sie das Teil für diesen Workflow nicht schneiden darf. Da ja Deine bisherigen Formelemente immer noch vorhanden sind steht einer parametrischen Änderung nichts im Weg. Bei neuen Formelementen mußt Du entscheiden ob Du sie vor oder hinter der Spiegelung/Boolschen Operation einfügst. Dafür hast Du aber immer die Möglichkeit auch wieder das ungespiegelte Teil zu bekommen.
------------------ Gruß Markus Gras Unitec Informationssysteme GmbH Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Thomas Barth Mitglied Maschinenbautechniker

 Beiträge: 42 Registriert: 25.10.2001
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erstellt am: 08. Mrz. 2002 09:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Markus, mit dem was du erreichen willst hast du bei deiner Vorgehensweise vollkommen Recht. Ich wollte aber noch einen Schritt weiter gehen und tatsächlich das zu spiegelnde Ursprungsformelement als Formelement löschen und nicht irgendwie wegschneiden. Zur Verdeutlichung habe ich hier mal 2 Dateien angehängt. Bei dem Test.psm möchte ich Spiegelung 1 in einen Lappen umwandeln und Lappen 1 löschen. Dann müßte ich nicht wie in meinem Beispiel erst den Biegeradius mit wegschneiden um ihn dann nachher wieder durch eine Lasche zu ersetzen. In meinem 2. Beispiel siehst du wie ich das Probl. gelöst habe. Ist jedoch nicht besonders toll, vor allem weil ich in der Zeichnungsableitung dort wo ich weggeschnitten habe und dann wieder die Lappen 3 u. 4 angesetzt habe sichtbare Kanten dargestellt bekomme. Ich hoffe durch die Beispiele ist meine Idee etwas deutlicher geworden - ist irgendwie ziemlich blöd zu beschreiben.  ------------------ mfG.: Thomas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |