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Autor Thema:  FI im Haushalt - dumme Frage (358 mal gelesen)
Leo Laimer
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IV bis 2019

erstellt am: 18. Nov. 2022 16:29    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Wir haben im Privathaus eine kleine Einliegerwohnung, die wir ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung stellen.
Diese Wohneinheit hat einen eigenen Zähler und entsprechende Absicherung, leider nur 12A und einen FI (für Licht und Steckdose gemeinsam).
War ja nie für richtiges Wohnen gedacht.
Nun haben wir ein gebrauchtes 2-Platten-Kochfeld bekommen, das eigentlich 16A bräuchte, aber wenn man nicht beide Platten voll aufdreht klappt es ja auch mit den gegebenen 12A.
Gelegentlich passen die Damen aber nicht auf und es fliegt der FI (nicht die Sicherung).
Nun habe ich eine neue Kochplatte mit max. 2,3kW besorgt, damit alles auf der sicheren Seite ist, also das ist jetzt OK.

Es bleibt aber die Frage: Warum ist immer der FI geflogen, und nicht die Sicherung?
Hat der FI auch eine "normale" Überlastfunktion?

Ich habe dann in der Werkstätte versucht einen Fehlerstrom an diesem Kochfeld zu messen, indem ich ein Multimeter in den Schutzleiteranschluss geklemmt habe.
Kochplatte ausgeschaltet zeigt es 0,03mA an, Kochplatten auf Vollast zeigt es 0,08mA, die dann auf 0,05mA sinken sobald die Platten heiß werden.
Das sind ja keine nennenswerten Ströme die auch nur in die Nähe einer FI-Auslösung kommen.

So, und nun lacht mich aus, aber bitte kann mir das wer erklären?

------------------
mfg - Leo

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N.Lesch
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WF 4

erstellt am: 19. Nov. 2022 17:49    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Leo, es könnte ja sein, daß beim Schalten Spannungsspitzen entstehen.
Oder das Kabel ist zu lang und baut Magnetfelder auf. 

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Klaus

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Leo Laimer
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IV bis 2019

erstellt am: 19. Nov. 2022 21:56    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Danke Klaus.
Ich  glaube dass man Probleme mit der Verkabelung/Installation ausschließen kann, denn die Installation ist dieselbe und mit dem neuen Kochfeld hält der FI ja, sowie die alte Kochplatte an einer Steckdose der Werkstatt angeschlossen (stärker abgesichert) lässt unter keinen Betriebszuständen den FI fallen.

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mfg - Leo

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nightsta1k3r
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erstellt am: 20. Nov. 2022 00:15    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo Leo
ein FI ist i.d.R. auch eine Sicherung für max. Stromaufnahme, meiner hat 40A , steht auf dem Ding.

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Es reicht nicht, sich Blödsinn nur auszudenken, wenn man ihn nicht auch bis zur letzten Konsequenz durchzieht!

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Leo Laimer
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erstellt am: 20. Nov. 2022 08:40    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Danke, das ist die Lösung!
Und mein Messverfahren des Fehlerstroms war richtig und aussagekräftig?

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mfg - Leo

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nightsta1k3r
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erstellt am: 20. Nov. 2022 09:42    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

das muss dir ein Funkenschuster beantworten ...

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Es reicht nicht, sich Blödsinn nur auszudenken, wenn man ihn nicht auch bis zur letzten Konsequenz durchzieht!

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Leo Laimer
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erstellt am: 20. Nov. 2022 18:23    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Die machen sich grad so rar hier im Funkenschusterforum, leider.

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mfg - Leo

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Sevy4791
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Wäre mir neu das ein FI auch eine Sicherung ist. Es gibt FI/LS also kombinierte Geräte.
Die sind in der Regel auch so bezeichnet. Ohne ein Foto von den Geräten kann das wohl
auch ein Funkenschuster nicht einfach so sagen.

Wenn man davon ausgeht das deine Fehlstrommessung am Gerät korrekt ist, könnte ein
Fehlstrom im Rest der Elektroinstallation verantwortlich sein?
(Evt. Summieren sich die Fehlströme von verschiedenen Geräten und Leitungen)

Wurde der FI getestet? Löst bei der Hälfte des angegebenen Stroms noch nicht aus.
Löst bei angegebenem Fehlstrom aus? Gibt spezielle Testgeräte dafür.

Und Achtung! Elektrizität ist gefährlich also spielt nicht daran rum 

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Leo Laimer
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erstellt am: 22. Nov. 2022 10:09    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Es ist ein ABB F364B.
Kann zwar dazu ein Datenblatt googeln, das ist aber voll mit Fachchinesisch, hilft mir also nicht weiter.

Natürlich kann ein sonstiger Fehlstrom (mit) Schuld sein, aber wie kann ich das rausfinden?
Es sind in dem fraglichen Raum nur sehr wenige Installationen, Licht (2 Deckenlampen), ein paar Steckdosen von denen drei genutzt sind: 1x Kühlschrank, 1x Kaffeemaschine, und jenes Kochfeld.
Ohne jenes "alte" Kochfeld hält Alles und macht keinerlei Probleme. Mit dem neuen Kochfeld ist auch alles OK.
Das fragliche Kochfeld alleine (an einer anderen Installation) macht auch keine troubles und es lässt sich kein Fehlstrom messen.

------------------
mfg - Leo

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ralfm
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Moin zusammen,

bei der Auflistung der angeschlossenen Geräte würde ich jetzt als erstes die Kaffeemaschine und das Kochfeld (mit herkömmlichen Platten?) vermuten. Diese Geräte sollen heizen und diese Heizpatronen/-spiralen können Feuchtigkeit aufnehmen die dann zum Auslösen führen kann. Z.B. habe ich früher gerne die Kaffeemaschine am abend befüllt und per Zeitschaltuhr eingeschaltet, manchmal stand ich dann am frühen Morgen im dunklen. Herd ebenso, ich habe schon viele Kochplatten getauscht bei Bekannten, bei mir selbst sogar einmal FI ausgelöst beim Backofen.

Dann noch: Diese FI's haben eine Prüftaste, diese ab und zu betätigen um die Funktion zu testen.

EDIT: Ach so, ach ja... Nicht zu sehr auf den PE achten, dieser wird nicht vom FI erfasst, der FI erfasst die Summe der Ströme, entweder beim 4-poligen die 3 Phasen und den N, oder beim 2-poligen eine Phase und N. Die Summe der Ströme muss -0- sein, dann ist alles gut. Sollte es eine Abweichung geben (30 oder 300mA) löst der FI aus, da die Differenz ja irgendwo verschwinden muss, das könnte eben der PE sein, oder ein Mensch...

------------------
Grüße
Ralf

--------------

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Leo Laimer
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Danke Ralf!

Habe auch die Kochplatten (mit herkömmlichen Platten) als erstes in Verdacht gehabt, aber einerseits (hinterher mal zerlegt und reingeschaut) schauen die sauber und sehr professionell gebaut aus, und ich kann so gut wie keinen Fehlstrom gegen Masse messen, und wenn das Ding per Schukostecker angesteckt ist muss ja der Fehlstrom über PE wegfließen, wo soll er denn sonst hin?

Kaffeemaschine und Wasserkocher (hab ich in obiger Auflistung vergessen) wären natürlich auch Kandidaten.

Aber kannst Du bestätigen dass der oben erwähnte ABB Schutzschalter ein reiner FI ohne Überlast-Funktion ist?
Prüfknopf auf FI funktioniert übrigens perfekt.

------------------
mfg - Leo

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ralfm
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Elektrozeichner




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Hallo  Leo,

der scheint schon älter zu sein, infos sind kaum zu finden. In alten Datenblättern wird der als RCCB genannt, das deutet auf einen reinen FI- Schutzschalter hin (Residual Current operated Circuit-Breaker). Ein FI/LS- Schalter müsste dann RCBO (Residual Current operated Circuit-Breaker with overcurrent protector) sein

------------------
Grüße
Ralf

--------------

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Roland Schröder
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Moin!

Auch das Kabel prüfen! Und mal an beiden Orten den Stecker in der Steckdose wenden!

Ich hatte jüngt den Fall, dass wg. FI-Problemen drei neue Heizungspumpen durchgetauscht wurden, aber der Fehler war, dass in der Kabelkupplung (die zunächst immer dieselbe blieb) eine verirrte Drahtfaser von N nach PE lag (handwerklicher Fehler). Je nach Last und Ausführung der E-Anlage im Haus und des FI ist der Fehlerstrom dann mal kleiner und mal größer als die Auslöseschwelle.

Beim Test mit Anschluss über Steckdose kam dann zufällig L auf den besagten Kontakt zu liegen, und der LS löste sofort aus. 

------------------
Roland  
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Leo Laimer
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Zitat:
Original erstellt von ralfm:
Hallo  Leo,

der scheint schon älter zu sein, infos sind kaum zu finden. In alten Datenblättern wird der als RCCB genannt, das deutet auf einen reinen FI- Schutzschalter hin (Residual Current operated Circuit-Breaker). Ein FI/LS- Schalter müsste dann RCBO (Residual Current operated Circuit-Breaker with overcurrent protector) sein


Danke nochmals.
Ja, die Wohnung wurde vor gut 27 Jahren installiert aber recht wenig genutzt.
Der Fehlstrom wird wohl etwas mysteriös bleiben.

------------------
mfg - Leo

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Leo Laimer
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erstellt am: 22. Nov. 2022 16:03    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Zitat:
Original erstellt von Roland Schröder:
Moin!

Auch das Kabel prüfen! Und mal an beiden Orten den Stecker in der Steckdose wenden!

Ich hatte jüngt den Fall, dass wg. FI-Problemen drei neue Heizungspumpen durchgetauscht wurden, aber der Fehler war, dass in der Kabelkupplung (die zunächst immer dieselbe blieb) eine verirrte Drahtfaser von N nach PE lag (handwerklicher Fehler). Je nach Last und Ausführung der E-Anlage im Haus und des FI ist der Fehlerstrom dann mal kleiner und mal größer als die Auslöseschwelle.

Beim Test mit Anschluss über Steckdose kam dann zufällig L auf den besagten Kontakt zu liegen, und der LS löste sofort aus.  


Ja, so ähnliche Fälle hatte ich auch schon.

------------------
mfg - Leo

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Roland Schröder
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erstellt am: 22. Nov. 2022 16:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Ist denn bekannt, welchen Auslösestrom der FI hat? Den genannten Typ gibt es mit verschiedenen.

Der Effekt des variablen Leckstroms durch eine fälschliche Verbindung zwischen N und PE kann übrigens auch im fest verlegten E-Leitungsnetz begründet sein, z. B. durch eine übrig geliebene alte sogenannte Nullerdung in der Steckdose.

------------------
Roland  
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erstellt am: 22. Nov. 2022 16:58    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities


Subverteiler_Oberstock.JPG

 
30mA, wenn ich das richtig lese.
Eine gewollte Verbindung zwischen PE und N kann ich definitiv ausschließen.
------------------
mfg - Leo

[Diese Nachricht wurde von Leo Laimer am 22. Nov. 2022 editiert.]

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Roland Schröder
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Willt Du denn noch ergründen, was da genau passiert ist?

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Roland  
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Jester_Karbach
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Feherlströme zu finden ist müssig, nach 27 Jahren leigt Staub auf den Klemmen und das kann schon ein kleiner Strom fließen, acuh lässt ggf, die Isolierung der Leitungen evt. etwas nach, auch da können klein Ströme abhauen. In Summe ist das dann zuviel für den FI. Oder der FI ist gealtert und dadruch etwas empfindlicher. Egal wie, ohne vernünftige Messtechnik ist das kaum zu ergründen.

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Leo Laimer
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Danke nochmals an Alle.

@Jester:
Ja, das mit etwas Staub usw. der kleine Fehlströme kumulieren lässt kann gut sein.
Leider fehlt mir sowohl die Messtechnik (jenseits eines Multimeters) und erst recht das knowhow dazu.

@Roland:
Ich möchte vor Allem ruhig schlafen, besonders betr. der Sicherheit unserer Gäste, die technisch unbedarft sind und halt irgendwas tun.
Ich komme ja immer wieder drauf dass wir selber, die wir seit Jahrzehnten hier wohnen (und früher noch in wesentlich "wackeligeren" Umständen) so rein instinktiv viel Probleme vermeiden ohne es klar ausdrücken zu können. Grad "älterer E-Herd" bzw. "gebrauchte Kochplatte" sind da so traditionelle FI-Killer (hatten wir ja alles schon, auch der "neue" E-Herd in unserer Küche hatte einen schleichenden Fehlstrom die letzten Jahre seines Dienstes). Das unseren Gästen zu kommunizieren ist unmöglich, weil es uns selber nicht mehr bewusst ist.
Darum eben: Verdächtiges Kochfeld entsorgen, neues Gerät gekauft, fertig.

Und so generell ist das Thema rund um Fehlströme wichtig für mich persönlich, weil ich viele alte und uralte E-Handwerksgeräte geerbt habe (und als rundum bekannter "Bastler" weitere geschenkt bekomme), viele davon haben einen kleinen Defekt den man an sich gut reparieren kann (typisch: Anschlusskabel defekt, Schalter wackelig/verschmutzt, Entstörkondensator kaputt) und immer wieder tritt die Situation auf dass mehrere Geräte gleichzeitig angesteckt den FI fallen lässt, dies aber auch nur scheinbar zufällig und tageweise gegeben, andere Tage nicht.
Könnte gut mit Jesters Verdacht betr. Staub/Schmutz zusammenhängen, der bei feuchtem Wetter stärker leitet als bei Trockenem.

Um beim gegenständlichen Kochfeld zu bleiben:
Nachdem es an einem anderen Stromkreis perfekt funktioniert und auch (auch im Vollastbetrieb) kein Fehlstrom messbar ist, müsste dieses Gerät ja OK sein?
Das ist mir deshalb wichtig, weil ich ebendieses Gerät ev. in Richtung Ukraine weitergeben könnte.

------------------
mfg - Leo

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Tom2005
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erstellt am: 24. Nov. 2022 15:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Leo Laimer 10 Unities + Antwort hilfreich

Ist es ein Wasserkocher mit Steckkontakt am der Bodenplatte, so dass man den Kocher zum Einfüllen abnimmt?
Sehr gerne wird dieser ins vorher nasse Spülbecken gestellt, gefüllt und danach auf die Kontaktplatte gestellt und eingeschaltet.
Macht i.d.R. jede und auch die ukrainischen Hausfrauen falsch. 

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Leo Laimer
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erstellt am: 24. Nov. 2022 18:21    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Oh danke, das ist ein wichtiger Hinweis! Daran hab ich nicht gedacht.

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mfg - Leo

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