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Autor Thema:   effizient Zyklen eingeben und Temperaturprobleme (639 mal gelesen)
  
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Gunkerle
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Beiträge: 133
Registriert: 15.03.2007

erstellt am: 13. Nov. 2007 08:54    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo alle zusammen,
ich habe zwei Fragen:
1.)
Wie kann man möglichst effizient etwa 100 sich wiederholende Lastzyklen eingeben (CAE).
Geht das nur indem man tatsächlich alle per Hand eingibt oder existiert eine REPEAT-Funktionalität, wo man Abaqus sagen kann, bitte x-mal z.B. eine sinus-Belastung duchfahren.
Muesste man dies über eine Wiederholung im Stepbereich eingeben (also wiederhole die Stepabfolge 1-3 je 30 mal) oder kann man dies über Belastungen und z.B Amplitudenangeben besser eingeben, also indem man sich eine Magnitude einer Belastungsart definiert und dann sagt fahre diese Belastung 100 mal rauf un runter mittels der Amplitudendefinition.

2.)
Ich versuche die thermische Belastung in einem zyklischen Belastungstest zu rechnen und habe mittels der predefined field Option das Bauteil Anfangs auf 10°C gesetzt. Ich belaste & entlaste  zyklisch eine Seite mit Druck. Wärmekapazität, Expansion (thermische), und Wärmeleitfähigkeit sind angegeben. Momentan bin ich noch bei  Testrechnungen und Beschränke mich auf 5 Belastungszyklen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass zumindest leichte Temperaturschwankungen sichtbar sein sollten. Es rührt sich aber gar nichts, sprich während der gesamten 5 Belastungszyklen bleibt die Temperatu perfekt konstnt auf 10°C --> ???
Rechnen tue ich eine vollgekoppelte explizite Rechnung.
Wenn jemand eine Idee, hat, worsan die nichtvorhandene Temperaturvariation liegen könnte wäre ich für Hinweise dankbar.


ciao Gunkerle

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milasan
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Beiträge: 165
Registriert: 24.04.2007

erstellt am: 14. Nov. 2007 14:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich

Ich denke, Du mußt eine einzige Amplitude definieren, die alle 100 Zyklen enthält, eine Wiederholungsfunktion gibt es da nicht.

Versuche mal, zur Überprüfung Deine Rechnung zu entkoppeln, indem Du nur einmal nur mit dem Druckzyklus rechnest und einmal nur mit dem Temperaturzyklus, um zu sehen ob sie funktionieren und in welcher Größenordnung die von Temperatur und Druck herrührenden Schwankungen sind (mag sein, daß die temperaturbedingten Verschiebungen so klein sind, daß sie unter Druck nicht mehr sichtbar sind).

Überlege, ob Du wirklich gekoppelt rechnen mußt, denn das ist rechentechnisch sehr teuer. Das tut man normalerweiser nur dann, wenn die mechanische Belastung einen Einfluß auf die Temperatur hat, zum Beispiel wenn beim Umformen eines Werkstücks signifikante Wärme entsteht und der Vorgang nicht als adiabat betrachtet werden kann.
Wenn Du entkoppelt rechnest, kannst Du vorschlagsweise eine Rechnung mit dem kompletten Temperaturzyklus machen (Heat Transfer mit DC* oder DS*-Elementen) und dann die Temperaturen in die anschliessende mechanische Rechnung übernehmen (Predefined Field -> Temperature -> Distribution from results or output database file).

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Kampf-Ameise
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Ingenieur


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Beiträge: 129
Registriert: 12.03.2002

Abaqus Standard 6.5.1 bis 6.9.2, Intel Fortran 9.1

erstellt am: 14. Nov. 2007 14:11    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für Gunkerle 10 Unities + Antwort hilfreich

ich würde einen Zyklus in einem externen Text-File definieren und diese Datein 100x hintereinander über *INCLUDE einfügen.

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Gunkerle
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WMA


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Beiträge: 133
Registriert: 15.03.2007

erstellt am: 15. Nov. 2007 08:59    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Milasan & Kampf-Ameise,
das Zyklenproblem habe ich durch ein Mix aus Copy & Paste im Inputfile und durch eine Erweiterung in der Amplitudendefinition (10 Zyklen pro step) gelöst.

Ich versuche ein viskoelastisches Material unter hoher Kraft- und Zyklenbealstung zu simulieren. Das viskoleastische Materialverhalten sollte eigentlich eine Energeispeicherung und damit einen Temperaturanstieg gewährleisten. Aber selbst  bei jetzt 100 durchgeführten Zyklen bei einer Belastung,  die jeweils einer  Gewichstkraftsbelastung von 0.5-2t entsprechen würde, tut sich in Bezug auf Temperaturerhöhung gar nichts. Deshalb denke ich dass ich vermutlich irgendetwas falsch einstelle.

Momentan teste ich das ganze an einem 40*40*20 mm^3 großen Block, der an einer Seite mittels encastre fixiert ist und auf der anderen Seite eine Druckbelastung zyklisch aufgebracht wird, die auf Gewichtskraft umgerechnet obiger Belastung entsprechen würde. Expansionkoeffizient, Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität sind genauso angegeben, wie Dichte, die komplexen Moduli(Prony Serien Beschreibung/Zeitbereich) für viskoses Material und das E-Modul mit der Long Term Option.
Ich gebe Anfangstemperaturen entweder über predefined Field oder alternativ über boundary condition mit der cell Option für Volumenaufprägung der Temperatur auf. Im handbuch steht, dass die predefined Option für Abaqus Explizit fully coupled thermo- mechanische Rechnung nicht funktionieren soll, weshalb ich auf die Angabe der Anfangstemperatur mittels der Boundary Condition Option übergegangen bin.

Präge ich nur auf einer (Ober-)Fläche eine Anfangstemperatur auf, so ist ein Temperaturanstieg im Laufe der rechnung sichtbar - offensichtlich allerdings rein aufgrund der Wärmeleitzungseigenschaften, d.h. der Einfluss des viskosen Verhaltens ist dort nicht ablesbar. 

Wenn jemand Ratschläge anbieten kann, wäre ich dafür dankbar.

 


Eine Frage rechnet Abaqus in °C oder in Kelvin --> entspricht einer Angabe von 10 also -263°C (===10°K)??
OK Abaqus erechnet in °C units laut Unit-Angabe bei specific heat

ciao gunkerle

[Diese Nachricht wurde von Gunkerle am 15. Nov. 2007 editiert.]

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