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  Strecke für Verzahnung gleichmäßig teilen?

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Autor Thema:  Strecke für Verzahnung gleichmäßig teilen? (2336 mal gelesen)
red33mer
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Beiträge: 29
Registriert: 28.12.2007

SWX 2012 SP4
WIN7 x64

erstellt am: 11. Apr. 2010 22:07    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo,

ich habe eine Problem mit dem ich nicht richtig zu Rande komme.
Unten stehendes Bild zeigt, zwei aus 3mm Acryl gelaserte Gehäuseteile, die miteinander verzahnt werden.
Das ganze gibt dann mit den Seitenteilen, etc. eine quaderförmiges Gehäuse. Die "Zapfen" haben dabei an
allen Teilen die gleichen Maße.

   


Ein solches Gehäuse möchte ich nun auch konstruieren, weiß aber nicht wie.
Daher die Frage:

1.)  Gibt es in Solidworks einen automatisierten Weg diese Verzahnung in Abhängigkeit der Länge des Gehäuseteils zu konstruieren?
2.)  Falls nein, und ich muss das "manuell" machen, wie würdet ihr das dann tun? Was ist die Mathematik, die da dahinter steckt? Das ist wahrscheinlich mein größtes Problem :-) Jedes Teil, soll ja die gleiche Größe der Verzahnungen haben.

Ich danke euch und schaue mir nochmal in die Tutorials, da ist meiner Erinnerung nach ein ähnliches Problem behandelt, allerdings
werde die Werte dort vorgegeben.

Viele Grüße,
R.

[Diese Nachricht wurde von red33mer am 11. Apr. 2010 editiert.]

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Krümmel
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Beiträge: 6243
Registriert: 14.09.2008

Was mit SWX so alles geht ;-)

erstellt am: 11. Apr. 2010 22:41    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

Dir ist aber schon klar das es ein rein mathematisches Problem ist!

SWXSolidWorks kann mit Gleichungen helfen 

 

Zitat:
Was ist die Mathematik, die da dahinter steckt?

Länge der Gehäusekante geteilt durch Anzahl der Zacken


Also wird den anderen Kanten eine Länge gegeben die sich durch die festgelegten

Abstände teilen lässt!


MfG
Andreas 

------------------
Stillstand ist Rückschritt

[Diese Nachricht wurde von Krümmel am 11. Apr. 2010 editiert.]

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red33mer
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Beiträge: 29
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SWX 2012 SP4
WIN7 x64

erstellt am: 12. Apr. 2010 00:08    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities

Hallo Andreas,

vielen Dank für den Tipp mit den Gleichungen, ich habe mir besagtes Tutorial dazu angesehen und das funktioniert ausgezeichnet.

Zum mathematischen Problem. Ich glaube ich habe mich nicht ganz deutlich ausgedrückt. Das mit der Länge der Strecke geteilt durch die
Anzahl der Verzahnungen ist klar und ja eher trivial. Wenn das Gehäuse frei von sonstigen Restriktionen konstruiert werden kann, ergibt sich dann nat. logischerweise auch für die Anzahl der "Zähne" der anderen Kanten ein vielfaches der ausgerechneten Strecke.

Dem ist aber hier nicht so. Die Kantenlängen des Gehäuses sind durch die Größe der Platine (im konkreten Beispiel 160mm x 109 mm) vorgegeben. Die Anzahl der Verzahnungen muss aus Gründen der Stabilität/Optik ungerade sein, so dass eine Kante immer mit einem "Turm" anfängt und auch wieder abschließt (wie auf dem Bild der großen Acrylplatte).  Dazu die Bedingung, dass die Maße der Verzahnungen auf langer und kurzer Kante gleich sein muss.

Das ist kein so triviales Problem mehr, oder habe ich gerade das BRETT vorm Kopf? Wie kann ich denn dafür Wertepaare errechnen, die mir a) eine ungerade Zahl x an Zähnen b) eine Länge Y der Zähne liefern?


:-)

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Krümmel
Moderator
Konstrukteur mit rotierter Vergangenheit




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Beiträge: 6243
Registriert: 14.09.2008

Was mit SWX so alles geht ;-)

erstellt am: 12. Apr. 2010 00:48    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo,

es bleibt immer ein simples mathematisches Problem!

Auch wenn man in drei Richtungen denken muss!

Jedes Maß xyz muss sich halt an der Teilung orientieren.

Durch die Größenwahl der Teilung werden die möglichen Abmessungen des Gehäuses bestimmt!

Tipp Du solltest versuchen bei der Auslegung der Abmessungen in Zacken zu denken   nicht mehr in Millimeter!


MfG
Andreas 

------------------
Stillstand ist Rückschritt

[Diese Nachricht wurde von Krümmel am 12. Apr. 2010 editiert.]

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Ralf Tide
Moderator
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Beiträge: 4999
Registriert: 06.08.2001

Sehr seltsame Dinge passiern <Klaus Lage - Toy Story>
.-)

erstellt am: 24. Apr. 2010 14:48    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hallo R.,
2*n+1 ist doch immer ungerade 
In Verbindung mit einem anderen Teil (was ich mal vor ein paar Jahren konstruiert habe  ): Star_1605-80_Schiene.PRTDOT
könntest Du vielleicht eine eigene Lösung hin kriegen 

HTH & bis demnäx,
Ralf

------------------

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Christian_W
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Registriert: 04.04.2001

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erstellt am: 24. Apr. 2010 23:01    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich

Zitat:

... Die Kantenlängen des Gehäuses sind durch die Größe der Platine (im konkreten Beispiel 160mm x 109 mm) vorgegeben.

Hallo,

ähm - das Gehäuse muss genau so groß sein (innen) wie die Platine?
oder muss es nur etwas größer sein, als die Platine?
ich glaub, das würde die Sache vereinfachen 

Habe gerade kein SWXSolidWorks vor mir 
Wenn ich mich recht entsinne, lässt sich Skizzenmuster leider nicht so schön steuern?
ich würde es so probieren:
1) Platte in "Platinengröße"
2) Quadratisch mit Überstand an einer Ecke,
3) das letzte feature linear mustern (2 Richtungen)
und die Anzahl über eine Hand voll Gleichungen steuern.

(Danach erst die Öffnungen definieren)


Gruß, Christian

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Krümmel
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Konstrukteur mit rotierter Vergangenheit




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erstellt am: 24. Apr. 2010 23:37    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich


F2_019947_1.JPG

 
Hallo nochmal 

die Größe des Gehäuses wird durch die Teilung

einer gewählten Kante bestimmt!

Also entweder die 160mm oder die 109mm als Basis!

Alles andere ist dann in sich selbst vorgegeben!

Genau so vorgegeben wie wenn ein Maurer aus 3*4*5 Metern einen rechten Winkel erzeugt!

MfG
Andreas 

------------------
Stillstand ist Rückschritt

[Diese Nachricht wurde von Krümmel am 24. Apr. 2010 editiert.]

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Dirk Wollborn
Mitglied
Entwicklungskonstrukteur


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Beiträge: 379
Registriert: 31.07.2001

erstellt am: 26. Apr. 2010 06:28    Editieren oder löschen Sie diesen Beitrag!  <-- editieren / zitieren -->   Antwort mit Zitat in Fett Antwort mit kursivem Zitat    Unities abgeben: 1 Unity (wenig hilfreich, aber dennoch)2 Unities3 Unities4 Unities5 Unities6 Unities7 Unities8 Unities9 Unities10 Unities Nur für red33mer 10 Unities + Antwort hilfreich

Hi,

<Zitat>
Dem ist aber hier nicht so. Die Kantenlängen des Gehäuses sind durch die Größe der Platine (im konkreten Beispiel 160mm x 109 mm) vorgegeben. Die Anzahl der Verzahnungen muss aus Gründen der Stabilität/Optik ungerade sein, so dass eine Kante immer mit einem "Turm" anfängt und auch wieder abschließt (wie auf dem Bild der großen Acrylplatte).  Dazu die Bedingung, dass die Maße der Verzahnungen auf langer und kurzer Kante gleich sein muss.
</Zitat>

unter diesen Bedingungen geht das nur wenn b/n und a/n jeweils ganzzahlig sind, angenommen n ist die Breite der Zahnung.
folglich gibt es nur endlich viele Lösungen von Breite zu Länge bei der das ganze funktioniert.
Um eine Lösung für alle Platinengrößen zu bekommen musst du auf die Bedingung der gleich langen Verzahnung auf beiden Kanten verzichten.

------------------
Dirk

[Diese Nachricht wurde von Dirk Wollborn am 26. Apr. 2010 editiert.]

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