Hallo JensemannDU,
es ist eigentlich vollkommen wurscht, da typischerweise ein Anwender weder in der INI Datei noch in einer XML was zu suchen hat; Ausnahmen sind so Admin Typen oder Leute, die gerne in den Innereien rumschauen 
Wenn du davon ausgehst, dass die Anwender eben in die INI Datei reinschauen oder da sogar was einstellen sollen würde ich auch eher zu einer Nicht-XML-Datei greifen. Die sind typischerweise zwar auch im Klartext in einem Editor lesbar, aber doch recht sperrig und man muss beim Editieren aufpassen, dass man die ganzen spitzen Klammern nicht durcheinander bringt.
Auf eine "echte" INI Datei in Stil von Windows 3.1 lege ich allerdings auch keinen Wert sondern bastel mir meist eigene "INI Dateien", die ich einfach sequentiell einlese, jede Leerzeile sowie Zeilen mit Hochkomma, Gänsefüßchen, Komma oder Semikolon als erstes Zeichen ignoriere; dadurch kann ich dann schön formatierte und dokumentierte Dateien für Einstellungen oder ähnliches machen.
Wenn du davon ausgehst, dass du deinen Anwendern im Programm Einstellmöglichkeiten gibst und die selbst speicherst und einliest würde ich vermutlich heute auf XML gehen, wenn ich das verkaufen wollte (selbst heute ist es noch wichtig "Web 2.0" und "XML kompatibel" als Hypewort in der Beschreibung zu haben, auch wenn die meisten Leute gar nicht wissen, was das bedeuten soll. Ui, XML kompatibel, muss ja gut sein
) oder in .NET programmiere; wie Daniel schon geschrieben hat gibt es da sehr einfache fertige Klassen für.
Für mich selbst und einfache Dinge in VB/VBA nutze ich selbstgestrickte INI Dateien und nenn die dann nach Lust und Laune .ini, .lst, .cfg usw. 
Ciao,
Stefan
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