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Autor
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Thema: Home-Office mit SolidWorks (3284 mal gelesen)
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PetraAG Mitglied Konstrukteurin
 Beiträge: 2 Registriert: 04.06.2007
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erstellt am: 04. Jun. 2007 20:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo zusammen, ich bin zur Zeit mit meiner Firma in Verhandlung über einen Heimarbeitsplatz. Wir arbeiten mit SolidWorks in Verbindung mit der MaxxDB. Nun wurde mir mitgeteilt, dass ein Heimarbeitsplatz nicht durchführbar wäre, da es bei einer "externen" Einwahl ins Netzwerk Schwierigkeiten mit SolidWorks geben würde. Das CAD-System würde recht langsam werden und die Modelle beim Drehen würden ruckeln. Dadurch würde die Arbeitseffizienz stark leiden. Nach Aussage der Geschäftsleitung wurden die Systeme VNC und VPN getestet. Hat jemand Erfahrung mit einem Heimarbeitsplatz speziell mit Solid Works? Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei ner VPN-Verbindung SolidWorks Probleme macht. Allerdings kenn ich mich auch nicht so gut damit aus. Kann mir jemand helfen???? Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
grisu486 Mitglied Senior Technical Consultant MCAD
  
 Beiträge: 575 Registriert: 14.11.2005 StartupTools 9.0.1.0 GENIUS TOOLS for Creo Creo 9.0 Creo 8.0 Creo 7.0 GENIUS TOOLS ModelProzessor GENIUS TOOLS ModelProzessorUser (jeweils die aktuellste Versionen und bei Bedarf auch ältere - aber nicht gerne) HP Z-Book G9 Quadro RTX A3000 12 GB Windows 11
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erstellt am: 04. Jun. 2007 23:10 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für PetraAG
Im ersten Moment hört es sich so an, als ob die Geschäftsleitung Deinen Heimarbeitsplatz nicht wirklich haben will ... Zur Sache: Du beschreibst hier einen "Remote-Desktop" (VNC über VPN). Dabei bist Du mit einem eingeschalteten Rechner in der Firma verbunden, es wird das Monitorbild dieses Rechners aus Deinen monitir daheim übertragen, Deine Eingaben (Maus & Tastatur) werden zurück an den Firmenrechner übertragen und dort ausgeführt. Je nach Dicke der Datenleitung (mind. DSL, besser SDLS) geht das mehr oder weniger flüssig. Solche Lösungen (gerne auch mit anderen, teureren Programmen als VNC) werden z.B. von Resellern verwendet, um an der Hotline Probleme auf dem lokalen Rechner zu lösen. Zum "normalen" Arbeiten taugt solch eine Lösung also in der Tat nix. Was man machen könnte (das habe ich aber nur teilweise selber ausprobieren können): Wenn ihr mit Dongle arbeitet: Nimm Dir einen leistungsstarken Rechner, installiere SWX und stecke den Dongle in den Rechner, an dem Du gerade arbeitest, in der Firma oder Daheim. Die zu bearbeitenden Dateien sollten je nach Größe per USB-Stick oder E-Mail oder FTP-Server ausgetauscht werden. Selbstverständlich ergeben sich dabei Sicherheitsprobleme, aber der EDV-Verantwortliche sollte diese Probleme lösen können, dazu ist der nämlich da. Wenn ihr eine Netzwerklizenz habt, dann bringe den Rechner in die Firma, hänge ihn ans Netz, leihe Dir eine Lizenz für max. 30 Tage aus, trage den Rechner wieder nach Hause und arbeite damit. Nach 30 Tagen muss die Lizenz dann wieder neu ausgeliehen werden. Der Datentransport erfolgt wie oben. Dieses Verfahren wenden wir an, wenn unsere Konstrukteure mit dem Laptop zum Kunden gehen, das klappt wunderbar! Es müsste eigentlich auch die Möglichkeit geben, das Du den Heimrechner über VPN mit dem Firmennetz verbindest. Dann sollte man eigentlich auch die Netzwerkverbindungen, Lizenzierungen etc. wie im Firmennetz herstellen können. Aber auch hier sollte der EDV-Verantwortliche eine Lösung erarbeiten können, sonst ist er Fehl am Platz! Hoffe, ein klein wenig geholfen zu haben ...
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Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl. Maschinen Ing. / Supporter

 Beiträge: 3864 Registriert: 29.09.2004 SOLIDWORKS 2024 SP3.1 SOLIDWORKS 2023 SP5.0 SOLIDWORKS 2022 SP5.0 SOLIDWORKS 2021 SP5.1
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erstellt am: 04. Jun. 2007 23:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für PetraAG
Hallo PetraAG und willkommen auf dem SWX Brett bei CAD.de Wir hatten mal an einer Messe per VPN die Lizenzen von unserem Server in der Firma gezogen. Das ging alles reibungslos und ohne Performance- verlust, jedenfalls konnten wir keinen spüren. Allerdings muss ich dabei anmerken, dass alle Vorlagedateien welche auf dem Netzwerk sind, lokal auf der Workstation platziert wurden. Wenn all diese Daten durch die VPN - Verbindung müssen wird das System sicher nicht schnell sein. Ich kann mir allerdings nicht erklären, wieso das CAD infolge einer VPN - Verbindung ruckeln soll? Beim Drehen wird kaum das Netzwerk benötigt. Im weitern kannst du bei einem Heimarbeitsplatz, vorausgesetzt alle notwendigen Vorlagedateien liegen bei dir lokal auf dem Rechner, per VPN die Lizenz auschecken, und dann das VPN beenden. Solange das "intern" in der Firma geschieht, und innerhalb der EU bleibt, müsste dies i.O. sein. Euer Reseller kann euch da sicher beraten. BTW: Wurden die Tests von eurem IT auf einer CAD - Workstation durchgeführt, oder haben die einen laschen Office PC mit einer Onboardgraka verwendet und viel zu wenig RAM. Würde die Performance- einbrüche erklären Gruss Mike ------------------
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StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 05. Jun. 2007 10:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für PetraAG
Hallo PetraAG, es kommt wohl darauf an, was unter einem "Heimarbeitsplatz" zu verstehen ist und ob das gewünscht wird. Die Einwände, die du zu hören bekommst und die du schilderst, lassen eher auf den Vergleich zu einem "normalen" Office- oder SAP Heimarbeitsplatz schließen, was typischerweise über eine Terminalsession gemacht wird. Alternativ wie beschrieben mit Remotedesktoptools, wobei VNC da schon okay ist, aber nicht die erste Wahl, wenn man das wirklich möchte  Wenn aber ein üblicher CAD Arbeitsplatz bei dir zu Hause vor Ort steht, du und deine Firma vernünftig per VPN angebunden seid, die MaxxDB nicht bei jeder Änderung live gucken geht sondern auch mit Checkout arbeiten kann sollte das von der technischen Seite her schon möglich sein, das aufzusetzen. Bleibt die Frage, ob es organisatorisch gewollt und sinnvoll ist, dass zu tun und ob es sich rechnet oder was die Konsequenz wäre. Ich vermute mal, dass bei dir in der Firma eben versucht wurde mit den bereits vorhandenen, bekannten und organsatorisch eingespielten Varianten der Heimarbeitsplätze auch SolidWorks ans Laufen (und nicht kriechen) zu bringen und das eben nicht klappt. Da man aber nicht extra für deinen Einzelfall (?) eine Sonderlösung schaffen möchte wird die technische "Wahrheit" zwar gesagt, aber eben nicht nach adäquaten Lösungen gesucht. Sei versichert, wenn ein Manager der obersten Gehaltsklasse SolidWorks zu Hause zum Arbeiten bräuchte würde eine Lösung gefunden werden. Ciao, Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de Member of CAD.de BOINC Team - | Seti@Home | CPDN | Einstein@Home Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl. Maschinen Ing. / Supporter

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erstellt am: 05. Jun. 2007 10:58 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für PetraAG
Zitat: Original erstellt von StefanBerlitz: Sei versichert, wenn ein Manager der obersten Gehaltsklasse SolidWorks zu Hause zum Arbeiten bräuchte würde eine Lösung gefunden werden.
Ich wusste, dass ich bei meinen Anfragen zu IT-Problemen immer etwas falsch gemacht habe. Jetzt ist auch klar was. Ich verdiene zu wenig, und argumentiere immer mit fachlichen aspekten
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PetraAG Mitglied Konstrukteurin
 Beiträge: 2 Registriert: 04.06.2007
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erstellt am: 05. Jun. 2007 17:00 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, vielen Dank für die guten Infos. Ich bin inzwischen auch wieder etwas schlauer geworden, da ich frecherweise einfach mal bei unserem CAD-Support nachgefragt hab. Die meinten wenn die Datenbank ständig aktualisieren muss, dann ist klar, dass das CAD-System in die Knie geht. Aber es gibt die Lösung, dass Normteile und oft gebrauchte Teile auf dem Rechner abgelegt werden und die Synchronisation der Daten einmal am Abend gemacht wird. Das kann an der MaxxDB eingestellt werden. (Hat meine Firma wohl noch nicht bedacht;-) Das mit dem Dongle ist auch keine schlechte Idee, diese Möglichkeit werd ich im Büro auch noch vorschlagen. Vorerst wäre dieser Heimarbeitsplatz wohl eher ne Sonderlösung für mich, da ich umziehen werde und nicht täglich ins Büro pendeln wollte/konnte (75km). Aber die Firma wollte damit auch testen, ob es möglich ist, bei Reisen auf unsere Daten zu zu greifen. Ob sich dieser "Aufwand" für die Einrichtung des Heimarbeitsplatzes rechnet, kann im Grunde nur meine Firma entscheiden. Aber ich denke mal, es ist günstiger als nen neuen Mitarbeiter einzustellen ;-) Grüße Petra Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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