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Autor
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Thema: SolidWorks und Philosophie (853 mal gelesen)
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Markus Brunner Mitglied Entwicklung / Konstruktion
   
 Beiträge: 1111 Registriert: 30.03.2001 Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dadurch, dass man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dadurch dass man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig. (Antoine de Saint Exupery)
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erstellt am: 23. Jun. 2006 12:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Mit SolidWorks bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter............... Hallo zusammen Ein Bolzen soll axial in einer Bohrung, mittels eines geschlitzten Hebels über einen Kulissen-Stift wenige Millimeter hin-und her bewegt werden. Verspielt, wie ich nun mal bin, habe ich den Hebel weitergedreht, und der Bolzen folgt weiter seiner Bahn, konzentrisch verknüpft zur Bohrung, bis in die Unendlichkeit. Wenn der Hebel die Horizontale überschritten hat, kommt der Bolzen von der anderen Seite, quasi aus der Unendlichkeit, wieder zurück. Und das zweimal pro ganze Umdrehung des Hebels. Man stelle sich die Geschwindikeit vor: "Unendlich pro Nullkommanichts" An einem Vortrag über Astronomie, habe ich mal folgende Aussage gehört: "Wenn man ganz fest geradeaus ins Universum blickt, kann man irgendwann seinen eigenen Hinterkopf sehen." Schwachsinn, dachte ich damals, aber irgendwie scheint mir SWX nun den Beweis für diese Behauptung zu liefern. Na jedenfalls hat mich diese kleine Baugruppe dazu bewogen, mal wieder kurz über die Unendlichkeit nachzudenken. Beim beiliegenden AVI habe das Part mit der Führungsbohrung für den Bolzen, der besseren Übersichtlichkeit halber, ausgeblendet. Gruss Markus ------------------ Zeit, das Wertvollste das wir haben, wird vertrieben und totgeschlagen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Oberli Mike Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl. Maschinen Ing. / Supporter

 Beiträge: 3864 Registriert: 29.09.2004 SOLIDWORKS 2024 SP3.1 SOLIDWORKS 2023 SP5.0 SOLIDWORKS 2022 SP5.0 SOLIDWORKS 2021 SP5.1
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erstellt am: 23. Jun. 2006 12:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Markus Brunner
Da kommt mir eine Aussage eine Dozenten von meinem Studium in den Sinn. Man stelle sich folgendes vor. Man zwei Linien in einer Ebene welche sich schneiden. Jetzt lässt man diese beiden Linien immer paralleler werden, somit läuft uns der Schnittpunkt in die eine Richtung davon. Nun werden die beiden Linien Parallel (Per Definition scheiden sich zwei Parallelen in der Unendlichkeit). Dreht man nun die beiden Geraden weiter, kommt der Schnittpunkt von der anderen Seite her zurück. Logischerweise ist dann ganz weit Weg nach Links und nach Rechts das Gleiche. Ist auch die Erklährung mit dem Hinterkopf sich selber anschauen. Hab jetzt zwar dein Beispiel im Beitrag nicht angesehen, es dürfte aber auf sowas hinauslaufen. Meine Damit dass du über deine Verknüpfungen einen Schnittpunkt für die Ausrichtung hast, welcher entsprechend in die eine Richtung verschwindet, und dann von der anderen Seite zurückkommt. ------------------ ( Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen ) OM Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
wurfsche Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 910 Registriert: 05.10.2002
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erstellt am: 23. Jun. 2006 12:49 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Markus Brunner
Hallo Markus, über das Phänomen hab ich mich auch schon so einige Mal gewundert. In einem bericht über Astronomie hat ein Prof das mel versucht so zu erklären.... Das Universum ist in seiner Gesamtheit auf eine nicht vorstellbare weise gekrümmt, so das wir, wenn wir uns von einem punkt fort bewegen irgendwann an der gleichen Stelle wieder ankommen....!!!???!!!--> <--
Gruß Thomas ------------------ schaut doch auch mal in meinem guestbook vorbei... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
G. Dawg Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Teamleiter FEM Simulation

 Beiträge: 2622 Registriert: 12.07.2004 SolidWorks_2o2o SP3.o Win10_x64, Quadro_P2ooo. VisualStudio_2o19_Pro. FEM: Forge_NxT_HPC, ANSYS_WB. 3D-Printer: Ultimaker_2, Tinker_Gnome.
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erstellt am: 23. Jun. 2006 13:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Markus Brunner
Musst bloss aufpassen, dass Dein Stift nicht mehr als 100% Lichtgeschwindigkeit erreicht, sonst wird er jünger und Du musst wieder von Vorne anfangen mit Zeichnen..... [edit] Hey.... uhm... montiere mal eine Kamera an Deinen Stift! Dann können wir endlich sehen, wie es in der Unendlichkeit aussieht!!!! [/edit] [Diese Nachricht wurde von G. Dawg am 23. Jun. 2006 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Chris C. Mitglied 3D-CAD Freelancer
  
 Beiträge: 697 Registriert: 14.12.2004
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erstellt am: 23. Jun. 2006 14:51 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Markus Brunner
Hallo Markus Lösung a) vermutlich benutzt der Bolzen das nächst gelegene Wurmloch und krümmt den Raum hinter die Startposition zurück, damit er von dort wieder erscheinen kann. Lösung b) Der Bolzen springt nach überschreiten der 75% LG Grenze in einer Kurztransition hinter die Startposition zurück. Lösung C) Der im Bolzen intergrierte Hypertaktantrieb versetzt den Bolzen an die Strtposition zurück Lösung D) Der Transmitter aus dem Film "die Fliege" funktioniert tatsächlich und der Bolzen wird zurückgesandt Lösung E) Der Bolzen ist mit Gucky dem Mausbiber befreundet und dieser teleportiert jeweils mit dem Bolzen wieder zurück. Ich hoffe der Bolzen hat genügend Karotten. Es gäbe noch die nächsten 23 möglichen Lösungen aber ich glaube es ist schon klar was gemeint war: die Zukunft hat uns eingeholt..... ------------------ mit freundlichen Schweizergrüssen Chris Carlyle albeite flöllich, ohne mullen und knullen. PS: der neue Weltmeister grüsst den neuen Vizeweltmeister Deutschland ...... Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Markus Brunner Mitglied Entwicklung / Konstruktion
   
 Beiträge: 1111 Registriert: 30.03.2001 Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dadurch, dass man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dadurch dass man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig. (Antoine de Saint Exupery)
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erstellt am: 23. Jun. 2006 15:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Vielen Dank für eure Antworten. Habe noch versucht, Messungen anzustellen. Eine Winkelverknüpfung des Hebels ist gerade noch mit 179.99999994 möglich und ergibt eine Distanz der beiden Bauteile von "nur" ca. 50'000Km. Mit 179.999999941 sind es 1'000Km mehr. Das wird der Punkt sein, wo der Bolzen zum Raum-Zeitsprung ansetzt! Also doch nichts mit Unendlichkeit! Wünsche euch allen ein unendlich langes Wochenende, und für heute Abend natürlich HOPP SCHWIZ! Gruss Markus ------------------ Zeit, das Wertvollste das wir haben, wird vertrieben und totgeschlagen. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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