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Autor
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Thema: Parasolid vs. ACIS (1977 mal gelesen)
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sparc Mitglied Architekt

 Beiträge: 94 Registriert: 12.11.2005
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erstellt am: 02. Feb. 2006 17:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo! Bin neu hier und bitte deshalb um Nachsicht, sollte meine Frage zu trivial ausfallen. Eigentlich benutze ich einen Modellierer auf ACIS-Basis, bin aber teilweise nicht zufrieden, was die "Robustheit" angeht, d.h. Lofts uä laufen teilweise nicht mehr, wenn Parameter arg geändert werden. Wie sieht es bei Programmen mit Parasolid-Kernen, vor allem in SolidWorks aus? Wer kennt beide Welten so gut, um mir eine ernste und fundierte Antwort geben zu können? Also bitte keine Flamewars! Vielen Dank, Sparc. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 26122 Registriert: 24.11.2002 IV bis 2019
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erstellt am: 02. Feb. 2006 17:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für sparc
Hallo sparc, Ich würde mal sagen, dass man nicht sehr oft beim Modellieren wirklich an unüberwindliche Hindernisse die rein der Kernel vorgibt stosst. Es steht ja die sehr viel umfangreichere CAD-Applikation dazwischen, und meistens kommt's stark drauf an was die aus dem Kernel alles macht (bzw. was von den Kernel-Modulen der CAD-Hersteller alles so lizenziert hat). In der Vergangenheit waren die Unterschiede zwischen den Kernels recht bedeutend, aber das hat sich in den letzten Jahren sehr ausgeglichen. Tendentiell ist der Parasolid-Kernel der "ausgereiftere" und "tolerantere", während ACIS eher der "genauere" ist. ACIS hat traditionell Probleme mit extrem dünn und spitz auslaufenden Spitzen, Parasolid konnte lange nicht eine Bohrung/Senkung so an den Rand setzen, dass "0 Fleisch" übrigbleibt. Aber wiederum kann man nicht genau sagen, was von diesen Problemen vom CAD, und was vom Kernel kommt. Das Gleiche gilt für Programmabstürze. Es gibt kaum Dinge, die man mit dem einen Kernel machen kann, und mit dem anderen absolut nicht. Jedoch kann die richtige Herangehensweise, auch workaround genannt, unterschiedlich sein. Wenn ein CAD-Hersteller den Kernel wechselt gibt es dafür meist einen firmenstrategischen Grund, gegenüber dem ev. technische Begründungen rel. unwichtig sind. ------------------ mfg - Leo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
sparc Mitglied Architekt

 Beiträge: 94 Registriert: 12.11.2005
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erstellt am: 02. Feb. 2006 18:18 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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Leo Laimer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. CAD-Dienstleister

 Beiträge: 26122 Registriert: 24.11.2002 IV bis 2019
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erstellt am: 02. Feb. 2006 18:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für sparc
Hallo Sparc, Bitte nicht böse sein wegen einem offenen Wort: Die meisten Gründe für Unzufriedenheit sind im persönlichen Umfeld zu suchen. Mangelnde Schulung, ungeeignete Hardware, schlechte Installation/Wartung, aus all dem folgend mangelnde Motivation - dies sind nach meiner Schätzung schon mehr als die Hälfte aller Probleme. Es gibt Fälle, wo ein ungeeignetes Programm eingesetzt wird. Ist aber nicht so häufig der Fall. Fast jede Aufgabe lässt sich mit den gängigen CAD's lösen. Und für den Rest an kleinen Problemchen gibt's u.A. diese Foren hier...<G> Und noch eine Art Warnung: "Das Gras ist auf der anderen Seite auch nicht grüner!" ------------------ mfg - Leo [Diese Nachricht wurde von Leo Laimer am 02. Feb. 2006 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
sparc Mitglied Architekt

 Beiträge: 94 Registriert: 12.11.2005
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erstellt am: 02. Feb. 2006 22:50 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo Leo! Ach, ich bin gar nicht unzufrieden! Nur dachte ich mir, wenn es mit einem anderen Programm stabiler läuft, warum auch nicht mal etwas anderes ausprobieren? Ich arbeite seit Jahren mit Inventor, habe mir vor ein paar Tagen Alibre angesehen (aus Kostengründen, da ich nun eigene Projekte angehen möchte) und festgestellt, daß die Ähnlichkeiten doch sehr groß sind (ok, Inventor ist natürlich etwas weiter und hat allgemein eine schickere "Anfühlung", doch was kümmert die im Endeffekt? Beide basieren auf ACIS.). Also dachte ich mir, warum mich nicht für das weitgepriesene SolidWorks interessieren? Der Kostenfaktor ist dabei natürlich dahin, aber wenn die darunterliegende Engine, Parasolid, robuster ist... Also motiviert bin ich bestimmt... und auch bereit, neue Dinge anzugehen! Die Probleme, die ich angesprochen habe, treten nur auf, wenn ich mittels Parameter oder Winkel-/Längenänderungen im Anfangssketch sehr große Formänderungen provoziere; da macht der Updater nicht immer mit. Meist genügt es, das Feature, z.B. Loft, zu bearbeiten, rein gar nichts zu ändern und nur auf ok zu drücken. Dann packt das die Engine (oder eben Inventor) wieder. Solange nur ich das machen muß, ist es ja ok, aber wenn die Baugruppe von Dritten bearbeitet werden soll, sind selbst einfachste Dinge nicht voraussetzbar. Vielen Dank nochmals für Deine Hilfe, Sparc.
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