Hallo Bernd,
dann wird es allerdings sehr schwierig und aufwendig, da du ja theoretisch alles mitprotokollieren musst und erst mal selbst herausfinden musst, was eigentlich in wessen Verantwortung liegt.
Beispiel Dokument öffnen: Da spielt das Windows mit, es gibt Lese- und Schreibzugriffe auf die Registry (kannst du dir mal mit RegMon ansehen, da fällst du vom Glauben ab, was auf so einem Windowssystem abgeht ohne das du irgendetwas tust), Transport übers Netzwerk, Plattenzugriffe (wenn du dich von der Registry aufrappelt hast nimmst du dann mal FileMon und schaust dir an, auf was für Dateien alles zugegriffen wird, dann liegst du sofort wieder auf dem Boden
), Virenwächter, die ein Wörtchen mitreden wollen, vorwitzige Verwaltungssysteme, die Datenbankabfragen machen, die auf anderen Rechnern laufen, Plausibilitätsprüfungen, Zugriffsmechanismen und Datenschutz von Windows und dem PDM-System, endlich das Auspacken der Daten von SolidWorks vor den verschiedenen Hintergründen, wie die Daten vorher gespeichert wurden und und und
Und das war nur das Aufrufen.
Wenn du den Gesamtprozess als Blackbox betrachten willst ginge das am einfachsten, in dem du die Laufzeit von SolidWorks mit einem einfachen Makro misst und die CPU-Zeit von SolidWorks abziehst, dann weißt du ungefähr, wieviel an anderer Stelle kleben bleibt. Das dann einzeln herauszufieseln ist aber eben recht mühsam ... und meistens gar nicht mehr gewollt, denn Hauptsache, man hat irgendeinen Schuldigen und das ist ja das SolidWorks, weil der Nutzer da eben mit interagiert

@BAB: ich meine das gute alte Redlight damals von Dynabits hat das alles mitprotokollieren können, weil es sich eh in die Events der Rebuilds eingeklingt hat. Leider hat Phillippe das Handtuch geworfen und Redlight gibt es nicht mehr 
Ciao,
Stefan
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