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Autor
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Thema: Wie setzt man den Konvertierungsassistent sinnvoll ein? (2108 mal gelesen)
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Piet Mitglied Konstruktionsleiter & Konstrukteur
  
 Beiträge: 661 Registriert: 20.11.2001 SWx 2021
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erstellt am: 25. Jul. 2005 10:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Wir haben gerade von 2001+ auf 2005 umgestellt und ich will den gesamten Datenbestand (16.500 Dateien, 4-5 GB) in die aktuelle Version konvertieren. Ich habe also am Samstag auf meinem lokalen Rechner den Konvertierungsassistent gestartet, damit er über das Wochenende alles ummodelt. Da die Dateien über das Netzwerk geladen werden müssen, dauert das natürlich eine Weile. Mittlerweile läuft die Konvertierung aber seit 46 Stunden und ist erst zu 75% fertig. Ist das normal, dass die Konvertierung so lange dauert? Gibt es Tricks, den Ablauf zu beschleunigen? Außerdem kommt immer wieder eine Fehlermeldung, dass VBA nicht geladen werden kann, ich bin mir nicht sicher, ob das die Konvertierung bremst. Verwirrt: Piet
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Atsam Mitglied Dipl.-Ing. Mechatronik (BA)
 
 Beiträge: 199 Registriert: 22.11.2004
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erstellt am: 25. Jul. 2005 10:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Hallo Piet. Bei der Konvertierung kommt es auch auf die Größe der Teile und Baugruppen an. Kleine Dateien konvertiert er in der Regel sehr zügig. Bei den Einstellungen solltest du aber unter "Sichtbarkeit" auf jeden Fall SWX im Hintergrund laufen lassen. Ansonsten öffnet er jedes Teil und konverteiert es dann erst. Das ist um ein vielfaches langsamer als es im Hintergrund laufen zu lassen. Was er mit dem VBA meint, weiß ich leider auch nicht. Gruß, Markus ------------------  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 25. Jul. 2005 11:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Hallo Piet, der größte Zeitfresser bei der Konvertierung ist eigentlich das Öffnen und Schließen von SolidWorks, dass bei jeder Datei gemacht wird. Also musst du unbedingt darauf achten, dass das SolidWorks lokal installiert ist; selbst dann dauert es typischerweise so um die 8-10 Sekunden, bis SolidWorks gestartet ist und 2-3 Sekunden zum Schließen; das heißt bei dreiviertel eurer 16.500 Dateien also [... rechen ...] im günstigen Fall 34 Stunden 22 Minuten nur zum auf- und zumachen von SolidWorks. Wenn das dann auch noch vom Netz kommt ... herzlichen Glükwunsch  Das kannst du praktsich nur vermeiden, in dem Tools einsetzt, die SolidWorks offen halten bzw. bei Bedarf (wenn also der Speicher voll läuft) schließen und wieder öffnen. SolidLine hat z.B. so ein Tool im Zusammenhang mit dem dbWorks, aber ich finde es nicht auf der Webseite dort. Ich selbst nehm für meine Tests einfach mein PAC4SWX dafür mit einem Makro, das einfach nur das aktuelle Dokument speichert (im Prinzip ein Dreizeiler ). Mit unserem PDM-System hatten wir auch spezielle Tolls, die das gemacht haben, ohne SolidWorks jedesmal wieder neu aufzumachen. Update Das Tool von SolidLine heißt FastConvert und kann von Kunden der SolidLine im neuen Portal runtergeladen werden; muss allerdings irgendwie freigeschaltet weden, ob also kostenlos ist weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass Nicht-Wartungs-Kunden der SolidLine dieses Tool gegen eine Gebühr erwerben können Was das mit der Meldung zu VBA allerdings auf sich hat ... keine Ahnung  Ciao, Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Piet Mitglied Konstruktionsleiter & Konstrukteur
  
 Beiträge: 661 Registriert: 20.11.2001 SWx 2021
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erstellt am: 25. Jul. 2005 11:15 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hmm, warum ist der Konvertierungsassistent denn so zeitraubend programmiert, wo doch klar ist, dass eine größere Anzahl von Dateien zu bearbeiten ist? Find ich schwer nachvollziehbar. Und wie machen das größere Firmen mit hunderttausenden von Teilen? Konvertiert da jeder User ein paar Verzeichnisse? Wie umständlich... Wo jetzt immerhin so viele Dateien schon mal konvertiert sind, will ich das ganze natürlich nicht abbrechen. Leider kann ich SWX anscheinend nicht öffnen, solange der Assistent läuft. Seufzend, Piet Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Teddibaer Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Struktur-Experte

 Beiträge: 2125 Registriert: 09.02.2004
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erstellt am: 25. Jul. 2005 11:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Ergänzung: Die Tage hatte ich was gelesen bzgl. Update/ Konvertierung auf neue Versionen. Sinngemäßer O-Ton: "Bei sehr alten Dateien SWX98, SWX2001, ... sollte ein Zwischenkonvertierung auf z.B. 2003 stattfinden und dann erst auf die 2005er" Ich finde den Artikel grad nicht, ... also: 68 Stunden 44 min  ------------------ Gruß, der Teddibaer Besucht mich doch mal ... ---------------- Es gibt eine Theorie, nach der die Konzentration von Dummheit an bestimmten Orten besonders hoch ist.  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 25. Jul. 2005 11:57 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Hallo zusammen, Zitat: Original erstellt von Piet: Hmm, warum ist der Konvertierungsassistent denn so zeitraubend programmiert, wo doch klar ist, dass eine größere Anzahl von Dateien zu bearbeiten ist?
Das liegt am Speichermanagement in SolidWorks und Windows. Wenn du nur die Datei in SolidWorks schließt wird nicht der gesamte Speicher wieder freigegeben, dadurch passiert es, wenn du sehr viele Dateien öffnest und wieder schließt dass sich SolidWorks langsam aber sicher den Speicher vollmüllt und irgendwann dann abstürzt. Um das zu vermeiden muss SolidWorks selbst geschlossen werden, einen Augenblick warten, bis der Aufräumer von Windows vorbeikommt und den Speicher wieder freigibt und dann SolidWorks wieder starten. Der Updateassistent macht das auf die einfache Art: nach jedem Dokument zu und wieder aufmachen. PAC4SWX macht es sich auch nicht viel schwerer, du kannst einstellen, nach wievielen Dokumenten SolidWorks geschlossen und wieder geöffnet werden soll (also z.B. solange man an Einzelteilen dran ist nur alle 500 Dokumente). Theoretisch kann man es noch cleverer machen und selber der Speicherverbrauch von SolidWorks im Auge halten und schätzen, ob der wohl beim nächsten Aufruf üvberläuft und vorher eben schließen und wieder öffnen. Unterm Strich macht es SolidWorks eben auf die ganz sichere, einfache (und deswegen so langsame) Tour, in dem es eben immer zu und wieder aufmacht. Cio, Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de
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Piet Mitglied Konstruktionsleiter & Konstrukteur
  
 Beiträge: 661 Registriert: 20.11.2001 SWx 2021
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erstellt am: 25. Jul. 2005 12:08 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Okay, das ergibt dann immerhin einen Sinn. Immerhin haben wie bisher bei allen konvertierten Dateien keinerlei Probleme bekommen, auch alle Verknüpfungen sind in Ordnung, das finde ich schon ganz gut. Fassen wir uns also in Geduld... Vielen Dank an Stefan für die erhellende Info. Piet Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Kalle Mitglied Student
  
 Beiträge: 706 Registriert: 14.04.2002
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erstellt am: 25. Jul. 2005 12:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Aheu Piet, sei froh, dass Du in Deinen Teilen anscheinend keine Tabellen (womöglich noch mit extern verknüpften Feldern hast), denn dann schreit SolidWorks regelmäßig wegen den Tabellen und Excel dann auch noch. Und dann bringt der Konvertierungsassistent überhaupt nichts mehr, weil man dann selbst vorm Rechner sitzen muss und die ganzen Abfragen wegklicken muss (oder sie per Zusatzsoftware wegklicken lässt). Also ich lass die Finger vom Konvertierungsassistenten. Wenn ich die Daten das nächste mal brauche, dann werden sie beim speichern eh konvertiert und gut is. Bis dann, Kalle ------------------ ----------------------------------------- Es gibt immer mehr Lösungen als Probleme. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Marco Kreutz Mitglied
  
 Beiträge: 640 Registriert: 11.02.2003 SolidEdge 2023, SolidWorks 2022, Inventor 2020, PRO/E Creo1 und Creo2 VB 6.0 / VB.NET / C#.NET Windows 10 64bit
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erstellt am: 25. Jul. 2005 13:54 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Piet
Hallo, eine sinvolle und schnelle Konvertierung kann man nur über ein Programm realisieren. Dabei sind folgende Randbedingungen zu beachten: - Parallelbetrieb der Konvertierung auf mehrere PC verteilten. Dies kann realisiert werden, wenn zuvor eine Liste über alle Dateien erstellt wird (Recursiv über alle Verzeichnisse laufen...). Anschliessend erhält jeder Konvertierungsrechner einen Auszug der Liste. - Konvertierungszeit kann erheblich verkürzt werden wenn von oben nach unten Konvertiert wird. Also zuerst die Zeichnungen konvertieren und dabei wird bereits der größte Teil der Daten konvertiert. Anschliessend die Assembly und zum Schluss die verbleibende Parts. - Beim Absturz mus das Programm noch wissen was er bereits konvertiert hat. Der SolidWorks-Konverter hat damit ein Problem - er fängt immer wieder von vorne an. So war das mal bei einer älteren Version... ------------------ Marco Kreutz info@hitteam.de http://www.hitteam.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |