Top-Down-Konstruktionen sind eine prima Sache. Nach meiner Erfahrung ist es allerdings sinnvoll, wenn mit dem Zeitpunkt der Fertigungsfreigabe die externen Referenzen der Einzelteile gesperrt werden. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass nach längerer Zeit eine Baugruppe geöffnet wurde, sich in der Zwischenzeit ein Bezugsteil geändert hat, und sich plötzlich viele Teile fehlerhaft und kaum nachvollziehbar ändern, so dass mühsame Nacharbeit nötig wird.
Da ich mich die letzten drei Tage mit so einem Fall herumschlagen musste, hab ich ein Makro geschrieben, welches die externen Referenzen aller nicht unterdrückten Teile in einer Baugruppe sperrt.
Dabei ist unerheblich, ob die Teile unsichtbar, vollständig oder teilweise geladen sind. Nur unterdrückte Teile werden nicht bearbeitet.
Weil es so einfach ist, kann man das Makro auch in einem Teil ausführen, dann werden halt nur die externen Referenzen des betreffenden Teiles unterdrückt. Das spart nicht viel Zeit gegenüber der RMB-im-Featurebaum-Methode, aber falls man sich das Makro auf eine Taste legt, ist es schneller.
Von einer Zeichnung aus lässt es sich nicht ausführen.
Entsprechend hab ich auch ein Makro für die Gegenmaßnahme geschrieben: "Entsperren externer Referenzen"
Bekannter Fehler:
Führt man das "Entsperren"-Makro in einer Zeichnung aus, kommt nach dem gewünschten Hinweis noch eine Warnmeldung, dass ein Makrofehler aufgetreten sei. Keine Ahnung wieso. Vor allem, da derselbe Code auch in dem "Sperren"-Makro steht, und da taucht die Warnung nicht auf.
Verbesserungspotential:
Wenn in einer größeren Baugruppe z.B. eine Schraube -zig mal auftaucht, wird die Datei auch -zig mal von dem Makro bearbeitet, das kostet eigentlich unnötig Zeit.
Wenn jemand eine Idee hat, wie man das vermeiden könnte: gerne.
Ansonsten würde ich mich freuen, wenn dies Makro für jemanden nützlich ist, und wenn sich noch jemand findet, der es testet.
Piet
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