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Autor
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Thema: Normteile in SolidWorks (auch eigene) (2341 mal gelesen)
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Ulrich G. Mitglied

 Beiträge: 50 Registriert: 22.09.2003 SW 2008
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erstellt am: 22. Sep. 2003 18:39 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo cad.de Gemeinde, nach eifrigen Lesens bin ich nun auch aktives Mitglied geworden und hoffe auf eine gute Aufnahme. Ein kleines Problem möchte ich auch gleich zur Dikussion stellen. Ich suche ein Normteilsystem, das wunderbar mit SolidWorks zusammenarbeitet. Es sollte auch die wichtigsten Verbindungselemente enthalten. Aber eigentlich will ich es benutzen, um unser umfangreiches Standard-Einzelteil-Sortiment einfach zu händeln. Stellt euch das ganze wie ein Legosystem vor, wo ich aus einer definierten Menge Bausteine die wunderschönsten Dinge zusammenbauen kann. Die Verwaltung der Standard-Parts stelle ich mir am besten mit einer Datenbank vor: Höhe, Breite, Länge, Farbe, Werkstoff, Artikelnummer ... (In unserem ERP-System existiert bereits so eine Datenbank -> brauche nur noch eine Export-Import-Schnittestelle ****gg****) So habe ich mal die Varbox (Demo-Version) getestet. - eigene Normteile einbinden -> ok - Datenbank mit Parameter -> ok - Handling -> ok (zumindest bei meinen Versuchen) - Unterstützung bei automatischer Verküpfung -> vorhanden, nur angetestet - Änderung eines Standard-Parts ====>>>> dickes Problem !!! Die Standard-Parts werden bei der Erstverwendung über ein Referenz(Mutter)-Modell über die Importfunktion generiert und in einem zentralen Folder abgelegt. Nachträgliche Änderungen der Datenbank interessieren das Teil nicht. Man kann zwar die Datenbank ändern, die generierten Teile löschen und mit den geänderten Parametern neu generieren, aber nun sind alle Verknüpfungen fehlerhaft. Und wer soll die meheren tausend Vernüpfungen nachpflegen? Und die generierten Teile kann man auch nicht mehr ändern, da es importierte Volumen sind. Ich suche also ein Normteil-System mit dem ich dieses Problem umgehen kann. Ich könnte zwar versuchen alle vorhanden zu testen, das erscheint mir aber doch zu zeitintensiv, wenn ich bedenke wie lange ich schon mit der Varbox bescäftigt bin. Nun hoffe ich auf die Experten unter Euch, den Anwendern und Anbietern. Ein PDM-System ist auch angedacht, vielleicht ist eine Kombination die Lösung. Gruß Ulrich
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Timm Mitglied Dipl.Ing. (FH)
 
 Beiträge: 303 Registriert: 06.04.2002 SolidWorks 2006
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erstellt am: 22. Sep. 2003 21:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Ulrich, heiße dich herzlich willkommen im Forum! Bin leider kein Normteilspezialist, habe aber trotzdem ein paar Tipps für dich: 1. die günstigste Lösung ist es die interne Bibliothek sich selbst aufzubauen. Dies ist nämlich schon im normalen SWX enthalten. Du erreichst diese unter "Extras>Feature Palette...". Die Ordner kannst du in den Optionen frei definieren. Dies ist allerdings auch die zeitaufwendigste Lösung, da du im Prinzip alles zu Fuß einrichten musst. 2. die "Toolbox" von SWX , im Prinzip dasselbe nur mit vorkonfiguriertem Datenmodell und direkter Integration im Feature Manager. Bei beiden Lösungen sollte aber dein Problem mit dem nachträglich veränderten "Muttermodell" kein Problem sein, du änderst das Teil bzw. die Tabelle, die das Teil steuert, und normalerweise sollte das keine Probleme beim Wiederaufbau machen. Warum das bei der Varbox nicht funktionieren soll, kann ich nicht ganz verstehen. Vielleicht hab ich deine Frage auch nicht richtig verstanden. mfg Timm
[Diese Nachricht wurde von Timm am 22. September 2003 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
HarryD Mitglied Dipl.-Ing. Maschinenbau
  
 Beiträge: 597 Registriert: 01.12.2000
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erstellt am: 23. Sep. 2003 20:29 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Ulrich, leider muss ich meinem Vorschreiber widersprechen: Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass die Verknüpfungen nicht mehr funktionieren, da die beiden Teile (alt und neu) zwar identisch aussehen können, aber die internen Flächennamen ungleich sind. Vielleicht funktioniert aber folgendes. Du kannst einer Fläche (anwählen, RMB, Flächeneigenschaften) von Hand einen Namen geben. Wenn Du nun wie z. B. bei Schrauben Standardverknüpfungsflächen hast, nennst Du diese immer bei jeder Schraube in z. B. Kopf und Schaft. Wenn Du dies auch beim Austauschteil machst, natürlich bei identischem Speichernamen, könnte der Austausch fehlerfrei funktionieren. Wenn die Verknüpfungsflächen beliebig wählbar sind, könntest Du auch im Sinne einer Konstruktionsrichtlinie die von Dir empfohlenen oder dafür vorgesehenen Fläche im Modell farbig kennzeichnen, so dass jeder "DAK" (dümmst anzunehmender Konstrukteur) (iiiihhhh ein Nestbeschmutzer) sofort weiss, womit er zu verknüpfen hat. Zur Toolbox kann ich Dir leider nichts sagen. Wir haben Cadenas im Einsatz und kämpfen dort mit dem selben Problem.
------------------ Gruß Harry  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
maximal Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 508 Registriert: 08.01.2003 SolidWorks 2018 SP5 Keytech 13 WIN 10 Composer, Simulation, Tacton & Lino
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erstellt am: 24. Sep. 2003 07:44 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Ulrich, auch wir hatten anfangs das Problem mit den Verknüpfungen. Bei einigen Teilen sind wir dazu übergegangen die Teile selbst zu modelieren und in der Feature-Palette abzulegen. Ein Beispiel sind z.B. Zylinder. Und hier erstellen wir den ersten Zylinder und machen aus dem alle weiteren Längen. So kann auch in der Entwurfsphase ein Zylinder einfach mit 'Ersetzen' ausgetauscht werden... Probleme mit den Verknüpfungen kommen nicht vor, da die Modelle aufeinander basieren!. Auch bei den gängigen Schraubverbindungen, Gelenkköpfen, Motoren, Schaltschränken und auch Eigenfertigungsteilen nutzen wir nach den guten Erfahrungen diese Vorgehensweise. Ist zwar am Anfang mehr Aufwand, aber der zahlt sich hinterher mehrfach aus. Und man kann die Modelle abspecken, was bei umfangreichen Baugruppen die Aufbauzeit deutlich reduziert. Die Modelle aus dem Internet (web2cad & co) sind ja doch oft sehr detailreich. Und als letzten Vorteil sind in unserer Feature-Palette nur unsere Lagerteile mit interner Artikelnummer! Unser Weg ist sicher nicht die perfekte Allgemeinlösung, aber hat sich bei uns bisher bewährt. Gruß, Max Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ulrich G. Mitglied

 Beiträge: 50 Registriert: 22.09.2003 SW 2008
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erstellt am: 24. Sep. 2003 09:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, danke für eure Beiträge. Ich merke schon das Problem ist nicht ganz einfach. @Timm & Max Das Arbeiten mit der Feature-Palette wollte ich eigentlich vermeiden. Die Lösung scheint mir die aufwendigste und auch sehr unübersichtlich. Die Toolbox kenne ich leider nur kurz aus einer Demo. Wichtig ist mir auch wie die Daten verwaltet und gehändelt werden. Der Umfang beträgt etwa 150 Teile mit bis zu 500 Varianten. Der Aufbau und die Bedienung der Varbox gefällt mir eigentlich sehr gut und ich habe auch mit dem Hersteller über mein Problem gesprochen. Danach liegt es an fehlenden Funktionaliäten der API -Schnittstelle. @ Harry Die Haupt-Verknüpfungselemente Referenzachse und Bezugsfläche sind in den Varbox-Modellen schon mit Namen versehen, die eine automatische Verknüpfung der Teile ermöglicht. Leider besteht das Problem trotzdem. Das mit den farbigen Verknüpfungdflächen ist aber eine gute Idee. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
maximal Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 508 Registriert: 08.01.2003 SolidWorks 2018 SP5 Keytech 13 WIN 10 Composer, Simulation, Tacton & Lino
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erstellt am: 24. Sep. 2003 09:38 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Ulrich, da man in der Feature-Palette mit Unterverzeichnissen arbeiten kann, ist es eigentlich ganz übersichtlich. Zur Zeit haben wir ca. 3000 Teile, davon ca. 20% mit Konfigurationen. Es kommt halt auf die Struktur an. Wir haben Verzeichnisse mit Lieferanten, darunter z.B. Typen. Also > FESTO > DNC > 32er , im 32er Verzeichnis liegen alle Festozylinder vom Typ DNC mit Kolbendurchmesser 32mm. So kommt man mit einigen Mausklicks sehr schnell zum gewünschten Teil. Unsere User kommen sehr gut damit klar. Aber wie gesagt, ist sicher nicht für jedermann die Ideallösung. Ein Vorteil ist natürlich, das es mit Bordmitteln von SWX zu realisieren ist und man so gut wie keine Einarbeitungszeit benötigt. Gruß, Max Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Timm Mitglied Dipl.Ing. (FH)
 
 Beiträge: 303 Registriert: 06.04.2002 SolidWorks 2006
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erstellt am: 24. Sep. 2003 17:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
"Nachträgliche Änderungen der Datenbank interessieren das Teil nicht. Man kann zwar die Datenbank ändern, die generierten Teile löschen und mit den geänderten Parametern neu generieren, aber nun sind alle Verknüpfungen fehlerhaft. Und wer soll die meheren tausend Vernüpfungen nachpflegen? Und die generierten Teile kann man auch nicht mehr ändern, da es importierte Volumen sind. " ********************************** "leider muss ich meinem Vorschreiber widersprechen: Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass die Verknüpfungen nicht mehr funktionieren, da die beiden Teile (alt und neu) zwar identisch aussehen können, aber die internen Flächennamen ungleich sind. Die Standard-Parts werden bei der Erstverwendung über ein Referenz(Mutter)-Modell über die Importfunktion generiert und in einem zentralen Folder abgelegt." *************************************** Muss mich da ein bisschen entschuldigen, hatte übersehen, dass es sich um importierte Volumen handelt. Somit leuchtet auch mir das Problem ein. Wenn ich allerdings über SWX eigene Teile arbeite und dort zB alle M5er Schrauben der Länge 50 mit Schrauben der Länge 70 ersetze, dann sollten Verknüpfungen doch eigentlich kein Problem sein, da doch die Bezeichnung der Flächen gleich bleibt und ich doch "nur" eine andere Konfiguration des Teils aktiviere. Vielleicht liege ich mit meinen Gedanken auch voll daneben. Hab halt nicht mit vielen Normteilen zu tun. mfg timm Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
HarryD Mitglied Dipl.-Ing. Maschinenbau
  
 Beiträge: 597 Registriert: 01.12.2000
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erstellt am: 24. Sep. 2003 19:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Timm, Zitat: Original erstellt von Timm:
Wenn ich allerdings über SWX eigene Teile arbeite und dort zB alle M5er Schrauben der Länge 50 mit Schrauben der Länge 70 ersetze, dann sollten Verknüpfungen doch eigentlich kein Problem sein, da doch die Bezeichnung der Flächen gleich bleibt und ich doch "nur" eine andere Konfiguration des Teils aktiviere. Vielleicht liege ich mit meinen Gedanken auch voll daneben. Hab halt nicht mit vielen Normteilen zu tun.
mfg timm
Wenn Du eine Konfiguration gegen eine andere austauschst, hast Du Recht und auch keine Probleme. Die Probleme entstehen dann, wenn Du z.B zwei Schrauben hast, die nicht durch Speichern unter entstanden sind, sondern völlig separat. ------------------ Gruß Harry  Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
lm Mitglied Programmierer
 Beiträge: 8 Registriert: 21.01.2002
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erstellt am: 26. Sep. 2003 13:42 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Ulrich G.
Hallo Ulrich, zugegeben Teilweise als Werbung, aber größtenteils auf der Suche nach Tester und Feedback empfehle ich ein SW Add- In namens sw2office unter www.sw2office.de zu finden. Dass Programm ist nicht primer dazu entwickelt worden. Ist aber denkbar dafür einzusetzen. In dem man Normteileverzeichnisse als Projekte behandelt. Mit gewissen Geschick in Access kann man die bestehende Daten in Sw2office übernehmen. sollte dass eine größere Baustelle sein bitten wir auch Unterstützung mfG LM
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