Hallo Horschtle,
also wir haben Templates für unsere Halbzeuge. Die Länge passen wir über die Definition des Linear Austragens an. Entspricht ja auch der Praxis, da z.B. ein 30er Rundstahl als Meterware auf Lager liegt und unabhängig von der Länge die gleiche Artikelnummer hat.
In der Vorlage ist natürlich auch die Dichte, Farbe, ... hinterlegt.
Die Artikelnummer und die Länge geben wir in die Maske von ProfiDB per Hand ein. Aus der Artikelnummer holt sich ProfiDB die genaue Bezeichnung, Material, Materialnummer,.... automatisch.
Im Moment haben wir noch keine Kopplung von ProfiDB und unserem PPS, ist aber geplant.
Für uns ist diese Vorgehensweise am effektivsten, da wir sehr viele Halbzeuge verwenden und wenn wir für jedes ein eigenes Template verwenden würden, wäre die Auswahl ziemlich unübersichtlich. Außerdem kann ich so im KO-Prozess das Halbzeug beliebig verändern. Oder auch mit einer leeren Vorlage anfangen und zum Schluß das richtige Halbzeug auswählen.
Von Konfigurationen für Halbzeuge haben wir abgesehen, da wir die Dateien nicht schon beim Einzelteil unnötig aufblähen wollten.
Generell zum Thema Automatisieren habe ich folgende Meinung: Schaut genau was Euch der Automatismus bringt, welchen Aufwand man tagtäglich aufbringen muß und wie weit Ihr Euch in der Flexibilität einschrängt. Manchmal ist ein Automatismus auch eine ABM-Maßnahme!
Gruß, Max
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