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Autor
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Thema: Umsteigen MDT6 auf Solidworks (707 mal gelesen)
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mjjhahn Mitglied Konstrukteur

 Beiträge: 65 Registriert: 07.05.2002 - - - -
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erstellt am: 22. Feb. 2003 12:48 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo liebe Solidworks Gemeinde, Ich bin als freiberuflicher Konstrukteur tätig. Nun bin ich schon zum wiederholten male von Kunden angesprochen worden, ob ich auch Projekte in Solidworks bearbeiten kann. Ich arbeite aber nur mit den Produkten von Autodesk INVENTOR und MDT6. Mit diesen Programmen bin ich auch recht fit. Nun meine Frage, giebt es Ähnlichkeiten zwischen den Produkten und der Vorgehensweise? Hat jemand schon Erfahrungen mit einem solchen Umstieg gesammelt? Wie lange wird der Schulungsbedarf sein? Kann mir jemand ein Systemhaus in PLZ Gebit 6 empfehlen. Grüße Matthias
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Andreas Müller Mitglied Masch. Ing. HTL / Betriebsing. STV
   
 Beiträge: 1151 Registriert: 11.04.2001
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erstellt am: 22. Feb. 2003 14:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
Hi Matthias. Ich habe vor 2 Jahren von MDT5 (3 Jahre Erfahrung) auf SWX gewechselt. Inventor kenne ich (noch) nicht. Zunächst befürchtete ich damals einen hohen Verlust an "Knoff-Hoff". Ich musste dann aber feststellen, dass dem nicht so war. Sicher gab es einige "Merkmale" von SWX , an die man sich erst gewöhnen musste (z.B. nicht mehrere Teile in einem File). Kurzum: das Arbeiten ging mit SWX sehr schnell, sehr flott und einfach voran. Natürlich ist's wie bei IKEA: "Entdecke die Möglichkeiten", was ich auch heute immer noch tue ! Wenn man erst mal das "3D-Denken" hat, was bei Dir offenbar der Fall ist, dann kommt man mit SWX sehr gut zugange. Mein externer Schulungsaufwand war = 0. Empfehlen würde ich, die Schulungsbücher zu kaufen und diese durchzuarbeiten. Und wenn Dir das zuviel ist, dann schick die Leute zu mir (die Welt ist ja bekanntlich klein geworden) ! ------------------ Gruss Andreas A+E Müller AG Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Markus Brunner Mitglied Entwicklung / Konstruktion
   
 Beiträge: 1111 Registriert: 30.03.2001 Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dadurch, dass man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dadurch dass man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig. (Antoine de Saint Exupery)
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erstellt am: 22. Feb. 2003 22:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
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brainseks Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Konstrukteur / Entwicklung

 Beiträge: 3181 Registriert: 26.07.2002 Intel Core i5-3570K, Asus P8Z77-V Pro, Intel 320 SSD 128GB System, WD-5000AAKS Daten, Geforce GTX460 1GB, Windoof 7 home Premium 64bit (privat)<P>Samsung R540 i3-380M JA05 /Intel Core i3-380M 2x 2,53GHz / Intel X25-M G2 80GB System, 4096MB DDR3 Ram / Intel® HD Graphics / Webcam u. int. Mikro, DVD Brenner / Windows 7 Home Premium 64 Bit (Notebook privat)
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erstellt am: 23. Feb. 2003 12:25 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
Hay alle Alsl ich durfte bisher 3 CAD tools anwenden lernen bisher, dazu gehört Autocad, SWX und Solid Designer. Aufgrund meiner Interesse hab ich noch in weitere Tools geschnuppert, unter anderem auch in Inventor.Hier also ein kleines Resume: Solidworks halte ich für das einfachste zu erlernende Tool. Eins Basic Schulung kannst Dir eigentlich sparen, da ja Erfahrungen mit CAD vorhanden. Das Handbuch würd ich durcharbeiten, das lang völlig. Für aufwändigere Kontruktionen mit Freiformflächen usw. sind natürlich Schulungen vorteilhaft. Der grosse Vorteil an SWX finde ich ist die intuitive Bedienung und die intelligente Nutzerführung, die eigentlich fehlerhafte Vorgehensweise gut ausbügelt (verhindert). Das Filesystem finde ich übersichtlicher als beim Inventor, der eigentlich sehr dem Solid Designer Style in diesem Punkt ähnelt (ob das wohl am Acis Kernel liegt?! ) M.Desktop kenne ich nicht, dazu kann ich nix sagen. Nur Inventor etwas, der mir persönlich nicht so gefällt, weil ich irgendwie nicht in die Logik einsteigen konnte. Bei SWX gelang es mir auf Anhieb. Das freizügigste Konstruktionstool ist wohl aber OneSpace Designer (SolidDesigner), da es hier keine bleibenden Verknüpfungen, keine Historie gibt und sehr wenige durch System bedingte Grenzen auftauchen. Naja alles etwas oberflächlich aber nur Mut zu SWX ist sehr einfach zu erlernen gut zu bedienen und trotzdem sehr komplex für umfangreiche Aufgaben. tschüss Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Lucian Vaida Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Dipl.-Ing. / Konstruktion

 Beiträge: 3826 Registriert: 14.11.2002
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erstellt am: 23. Feb. 2003 13:14 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
Hallo! Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, ist dieses Thema doch sehr interessant. Wenn man die Fragestellung völlig losgelöst von irgendwelchen Leidenschaften bezogen auf das eingesetzte CAD-System betrachtet, fällt auf, dass die Welt der Freiberufler und der Dienstleister im Konstruktionsbereich immer komplizierter wird. Früher reichte die Anschaffung von AutoCAD und schon hatte man in dieser Hinsicht einen großen potentiellen Kundenstamm. In der nächsten Zukunft wird sich diese Situation gravierend ändern. Das bedeutet: min. 2 bis 3 CAD-Systeme souverän beherrschen und einen Haufen Geld, um die genannten CAD-Programme zu warten. Noch spannender wird’s, wenn man auch noch irgendwelche spezielle Applikationen braucht. Das wird alles nicht so einfach sein. Gruß, Lucian
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brainseks Ehrenmitglied V.I.P. h.c. Konstrukteur / Entwicklung

 Beiträge: 3181 Registriert: 26.07.2002 Intel Core i5-3570K, Asus P8Z77-V Pro, Intel 320 SSD 128GB System, WD-5000AAKS Daten, Geforce GTX460 1GB, Windoof 7 home Premium 64bit (privat)<P>Samsung R540 i3-380M JA05 /Intel Core i3-380M 2x 2,53GHz / Intel X25-M G2 80GB System, 4096MB DDR3 Ram / Intel® HD Graphics / Webcam u. int. Mikro, DVD Brenner / Windows 7 Home Premium 64 Bit (Notebook privat)
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erstellt am: 24. Feb. 2003 11:20 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
Zitat: Original erstellt von Lucian Vaida: Hallo!. Früher reichte die Anschaffung von AutoCAD und schon hatte man in dieser Hinsicht einen großen potentiellen Kundenstamm. Lucian
Früher hamm die Automechaniker auch was reparieren können und hatten den Durchblick bei der Technik eines Autos. Heute brauchts nen Elektrikspezialisten, nen Mechanikspezi nen Blechner (der auch Alublech kann ;-) einer der Abgastests kann einer der Spur einstellen kann usw.. für jede Kleinigkeit iss ein Spezi nötig weil alles Hightech ist und keiner alles überblicken kann. Bekanntlich ist die Autoindustrie Technikvorreiter und was da kommt wird überall anders auch kommen werden. tschö Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Kuria Mitglied Produktbetreuer / Konstrukteur

 Beiträge: 24 Registriert: 27.01.2003 HP nw8000-755 Mobile Workstation Pentium M 2,0Ghz HD 80GB ATI Mobility Fire GL T2 (128MB)<P>SWX2003 SP5.1 SWX2004 - unzureichende Funktionalität im Bereich Basisteile SWX2005 - Funktionen "defekt" und SP1.1 kein "ProduktivSP"
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erstellt am: 25. Feb. 2003 11:19 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für mjjhahn
Hallo Matthias, ich habe zur Zeit die Gelegenheit mit beiden Systemen zu arbeiten. Eines in der Firma (SWX ) und das andere für diverse Wettbewerbe (IV6). Mein Fazit lautet: mit den beiden jeweilig neusten Verisonen SWX2003 und IV6 haben sich beide Systeme deutlich angenähert. Unterschiede sind nunmehr eigentlich nur noch über verschiedenes Dateihandling und die Reihenfolge der Befehlsvariablen zu finden. Zu SWX habe ich damals an einer Schulung teilgenommen welche aber, wie in anderen Beiträgen schon erwähnt, für 3D erfahrene Konstrukteure nicht notwendig sein sollte. Der Umstieg von IV auf SWX bzw der Paralellbetrieb sollte für dich somit kein Problem darstellen. Anhand von Lernbüchern sind die kleinen Unterschiede schnell zu verstehen und dann kann es auch schon losgehen. Grüße Andreas Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |