Hab ich da meinen Namen vernommen?
Also mit AutoCAD hab ich auch so meine Erfahrungen, und ich werde einen Teufel tun und dahin zurückkehren. Wie ich das so mitbekomme durch das, was ich hier so lese und teilweise auch durch Aussagen meines Resellers gehöre ich zu den (wenigen?) Leuten, die SolidWorks immer wieder an seine Grenzen bringen und diese gerne überschreiten möchten. Dazu muss Kritik erlaubt sein. Ich gebe zu, dass mein Tonfall hin und wieder etwas heftig ist, aber da kommen dann immer mehrere (schwerwiegende) Fehler/Bedienungsmängel zusammen, und am liebsten würde man sich seine CAD-Software selbst programmieren, mit all den Dingen die man sich so wünscht. Dummerweise tu ich mich ja schon allein mit der API
-Programmierung recht schwer, von daher versuch ich gar nicht erst ein neues CAD-System zu entwickeln
Ich arbeite viel mit externen Referenzen und Gleichungen um meine Konstruktionen zu steuern, und weiterhin sind teilweise recht komplexe Flächenmodelle dabei, wo (teilweise direkt, teilweise über Ebenen) von den Flächen weitergearbeitet wird.
Da ich auf diese Art und Weise Situationen schaffe, die vermutlich von keinem SolidWorks internen Beta Tester geschaffen werden (oder wieviele SolidWorks-Programmierer/Tester kommen aus dem Werkzeugbau?) finde ich halt Mankos, die einfach nicht bei jedem auftreten. Dass es in meinem Beitrag "1 Stunde mit SolidWorks 2003" viel um den 2D-Part ging, liegt daran, dass man da schneller mal was rumprobieren kann, als im 3D, wo man möglicherweise erstmal komplexe Teile- und Baugruppenstrukturen erschaffen muss um an die Grenzen zu gelangen.
Auch bei mir läuft 2001plus SP6 recht stabil (seit der Installation des SPs genau 2x abgestürzt - dürfte ca. 2 Tage nach Release installiert worden sein). Performance? - Naja kommt halt drauf an, was man in der Baugruppe hat. Sind viele Referenzen zwischen Teilen in der Baugruppe erstellt, so dauert es teilweise verdammt lange wenn man nur mal eine einzige Verknüpfung hinzufügt. Workaround: alles was grade unwichtig ist unterdrücken, dann wird's auch nicht gerechnet. Von daher geht das durchaus in Ordnung.
Im großen und ganzen soll das eigentlich heissen: Wenn man mit dem Programm umzugehen weiss und seine Workarounds kennt, dann ist SolidWorks ein geniales Programm. Wenn man die Workarounds nicht kennt, dann ist es zumindest immernoch verdammt gut. Schlecht ist es auf keinen Fall (mich graust davor nächstes Semester mit ProE (noch 'ne alte Version, und nicht Wildfire) arbeiten zu müssen).
Soweit so gut. Wenn's wieder was zu meckern gibt, werde ich damit nicht hinterm Busch halten. Revolutionen können ja auch nur stattfinden wenn mehrere das Maul aufmachen
In diesem Sinne
Kalle
[Diese Nachricht wurde von Kalle am 29. November 2002 editiert.]
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