| |  | Gut zu wissen: Hilfreiche Tipps und Tricks aus der Praxis prägnant, und auf den Punkt gebracht für SOLIDWORKS |
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Thema: Gegenüberstellung (4025 mal gelesen)
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pester Mitglied Kaufmann
 Beiträge: 3 Registriert: 03.05.2002
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erstellt am: 03. Mai. 2002 17:17 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo, bin im Sondermaschinenbau tätig und setze im moment me10 ein befasse mich nun mit 3d. ich höre häufig die aussage solid designer ist out, in ist solid works kann diese aussage jemand bestätigen oder dementieren. gibt es irgendwo unabhängige benchmarks ??? vielen dank und schönes Weekend
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brainsex Mitglied
 
 Beiträge: 133 Registriert: 28.02.2002 P4 2Gigs,GF3 Ti500,SW 2001+ 512 DDRRam,Gigabyte GA8IRXP
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erstellt am: 03. Mai. 2002 19:41 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Benchmarks für was??? Geschwindigkeit Leistung oder wie stellst dir das vor. Na jedes Programm hat eben seine Vor-, Nachteile. Solid Designer kenn ich mich nicht aus, höre auch so gut wie nie was davon. Solid Works weiss ich dass es in der Kunststoffindustrie bzw. Werkzeugbau immer häufiger eingesetzt wird. Maschinenbau ist und war und wird auch bleiben Pro E. Catia ist typisch für Autoteileerstellung und wird von Autofirmen und deren Zulieferer genutzt. Solls ein 3D tool sein, das - recht günstig - flexibel (Aufrüstmodule) - viele Dateiformate - Windows like (recht einfach zu lernen) - "geringe" Hardwareanforderung haben soll,sein soll, hat ... dann würd ich Solid Works nehmen cya mfg Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Jo-Lus Mitglied

 Beiträge: 10 Registriert: 23.04.2002
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erstellt am: 03. Mai. 2002 21:26 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Der Autodesk Inventor ist meiner Erfahrung nach wesentlich einfacher zu erlernen. Es ist im Moment das modernste 3D CAD System. Habe vor kurzem Solidworks verkauft und mir ne Inventor Version geholt und bin soweit mit dem Inventor zufrieden.
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JosefOpitz Mitglied Dipl. Ing (FH) ; CAD-Koordinator

 Beiträge: 48 Registriert: 02.03.2000
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erstellt am: 03. Mai. 2002 23:09 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Jo-Lus -------------------------------------- Habe vor kurzem Solidworks verkauft... -------------------------------------- Aus welchem Grund hast du Solidworks verkauft?
------------------ Bürkert Werke GmbH & Co. Chr. Bürkert Str. 13-17 74653 Ingelfingen 07940/10316 josef.opitz@buerkert.com Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Andreas Müller Mitglied Masch. Ing. HTL / Betriebsing. STV
   
 Beiträge: 1151 Registriert: 11.04.2001
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erstellt am: 03. Mai. 2002 23:23 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
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Mike Mitglied Konstrukteur
  
 Beiträge: 544 Registriert: 23.06.2000 SolidWorks Professional 2012 SP5, 64bit; Xenon 2,66MHz; NVidia Quadro FX 1500; 6GB RAM; Windows 7
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erstellt am: 04. Mai. 2002 12:37 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Zitat: Original erstellt von Jo-Lus: [B]Der Autodesk Inventor ist meiner Erfahrung nach wesentlich einfacher zu erlernen. Es ist im Moment das modernste 3D CAD System. B]
Ich war früher SolidWorks Verkäufer - habe auch Kollegen die Inventor verkaufen - nicht einmal die behaupten, daß IV besser oder einfacher als SWX ist! Diese Aussage kann meiner Meinung nach nur von einem IV - Vertriebler kommen! Gruß Mike Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 04. Mai. 2002 13:11 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Karl (ich geh mal davon aus, dass deine Mailadresse im Profil richtig ist), Du siehst, dass du hier mit solchen Aussagen ohne Begründung nicht ganz ankommst, aber dass wir gerne mit dir diskutieren wollen. Warum ist deiner Meinung nach Inventor das modernste 3D CAD System? Nach einer kurzen Internetrecherche (über dein Profil komm ich an deine Mailadresse, damit über Google an http://www.lacker.de/Kontakt/Aussendienst.htm und darüber dann an http://www.karl-mutschler.de/ und http://privat.swol.de/KarlMutschler/ ) glaube ich nicht mehr, dass du ein IV-Vertriebler bist, aber aus der Richtung Sondermaschinenbau kommst du offensichtlich auch nicht. Es wäre also schön, wenn du deine Aussagen ein wenig konkretisieren würdest um pester auch ein paar sinnvolle Infos zu geben. Ach ja, hast du zu der eigentlichen Frage (also SolidDesigner oder SolidWorks) eigentlich auch Erfahrung? Mich würde dann noch interessieren, wie du es geschafft hast SolidWorks zu verkaufen, das ist nach den Lizenzbedingungen gar nicht zulässig. Hast du eine Sondergenehmigung von SolidWorks bekommen? Ansonsten noch ein friedliches Wochenende und weiter viel Spass mit Inventor Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
brainsex Mitglied
 
 Beiträge: 133 Registriert: 28.02.2002 P4 2Gigs,GF3 Ti500,SW 2001+ 512 DDRRam,Gigabyte GA8IRXP
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erstellt am: 04. Mai. 2002 13:28 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Zitat: Original erstellt von Jo-Lus: Der Autodesk Inventor ist meiner Erfahrung nach wesentlich einfacher zu erlernen. Es ist im Moment das modernste 3D CAD System.Habe vor kurzem Solidworks verkauft und mir ne Inventor Version geholt und bin soweit mit dem Inventor zufrieden.
Na wenn du meinst.... Ich hab am Inventor auch schon gearbeitet und in der Firma in der ich zuvor war haben sie Inventor. Es werden keine Updates mehr gekauft und in näherer Zukunft ein anderes System wahrscheinlich Solid Works zugelegt. Inventor hat viele Bugs und ist, wenn man Solid gewöhnt ist schon umständlich und das modernste ist es sicherlich nicht....
Aber wems gefällt Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
mariaca Mitglied Entwickler
  
 Beiträge: 688 Registriert: 04.03.2000
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erstellt am: 04. Mai. 2002 20:50 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo..., ich will auf gar keinen Fall darüber streiten was besser oder schlechter ist. Nur zum Thema "modern"! Per Definition müsste immer das zuletzt auf den Markt geworfenen System das modernste sein. Möglichst unterstützt durch "moderne" Ansätze. Demzufolge ist IV moderner als SWX . SWX war davor das letzte moderne System und davor war es Trispectives (heute IRONCAD) - das auch zwischendurch mal wieder "führend" war im "modern" sein. Egal wie gut oder wie buggy - IV ist das modernere System! Da beisst die Maus keinen Faden ab. Die Frage sollte man aber nicht unbedingt "obenan" stellen (toll: ich schlage den Bogen zur Frage von oben!!) wenn es um die Auswahl eines CAD Systems geht, mit dem man in Zukunft eine hohe Wertschöpfung erreichen will (muss!). @ Pester: Kein Beitrag hier wird Dir das Ausprobieren ersparen! Und keine Testinstallation mit Schulung und sagen wir einem Monat "verbratener" Arbeitszeit ist so teuer wie die falsche Auswahl einer insgesamt so kostenintensiven Software wie CAD. Gruss Harald Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Jo-Lus Mitglied

 Beiträge: 10 Registriert: 23.04.2002
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erstellt am: 05. Mai. 2002 00:10 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Bin ich da wohl ein paar Solidworksler auf den Slips getreten ? Es ist mit Sicherheit richtig, daß der IV noch nicht so stabil läuft wie SW. Es ist auch richtig, daß SW noch Vorteile in der Zeichnungsableitung hat. Das beste an SW ist Edrawing, einfach mal ne Zeichnung zum Architekten senden, ohne daß der ein CAD System hat. Wir sind im Stahl- und Metallbau tätig und haben mit SW als auch mit dem IV komplexe Projekte erstellt. Dabei hat sich einfach gezeigt, daß der IV wesentlich einfacher zu bedienen und zu erlernen ist. Und zum modernen CAD-System (z.B. in den Baugruppen) -> im IV Bauteil antippen und verschieben -> in SW Befehl suchen Befehl aufrufen Bauteil antippen und verschieben usw. Oder wenn wir einen neuen Beschlag entwickeln im IV (einfach toll) Skizze erstellen mit etlichen (sich schneidenden Konturen) Bauteilen übereinandergezeichnet zueinander in Beziehung gesetzt (mit Fixpunkt und Bemaßung usw.). Nun leiten wir alle Bauteile von der Skizze ab, bauen sie zusammen, ändern in der Skizze ein Maß, ges. Beschlag ändert sich, legen in der Baugruppe eine Winkelbeziehung an, tippen sie im Browser an: rechte Maustaste Befehl -> Bauteil nach Abhängigkeit bewegen<- und los geht’s: Beschlag auf und zu, Skizze ändern alles mit ein zwei Mausklicks erledigt. Wenn man in SW im Skizziermodus zwei Rechtecke übereinander zeichnet und daraus ein Bauteil erstellen will, bringt er eine Fehlermeldung. Beim IV kann man das Rechteck aussuchen, es muss nur geschlossen sein.
Gruß Jo-Lus
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StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 05. Mai. 2002 09:36 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo zusammen, mit der definition von modern von Harald kann ich mich einverstanden erklären, ich hab zwar keine Ahnung, welches dann gerade das modernste ist, aber gestehe Inventor das dann gerne zu. Okay, Punkt abgehakt. Das mit "auf den Schlips treten" ist wohl bei einer so pauschalen und auch provokanten Aussage doch beabsichtigt gewesen, oder? Es ist schön, dass du jetzt mit echten Erfahrungen und Meinung aufwartest, da ist doch gleich viel mehr Substanz drin und deine AUssagen lassen sich viel besser einsortieren. Deiner Beschreibung nach ist die Handhabung von IV für dich wohl tatsächlich einfacher, okay akzeptiert. Was mich aber wirkich interessiert ist das mit dem Verkaufen von SolidWorks, da hast du leider noch keine Antwort zu gegeben. Wie hast du das geschafft, oder ging das nach dem Motto "wo kein Kläger, da kein Richter"? Ciao und noch weiterhin einen schönen Sonntag Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Xantes Ehrenmitglied
    
 Beiträge: 1695 Registriert: 22.07.2001 Intel(R) Xeon(R) CPU E5-1620v2 @3.70GHz 32GB HS Windows 10 Professional Quadro K2000D mit zwei Monitoren (2x27") 2x SSD SATA III 512 GB Premium<P>Inventor 2021
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erstellt am: 05. Mai. 2002 11:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo, liebe Mitstreiter an der CAD-Front! Gestattet mir auch mal einige Worte zu der Frage: Welche ist die richtige Entscheidung, wenn es um das CAD-Werkzeug geht? 1.) Ich verkaufe meine Dienstleistung, die da heißt: Entwicklung und Konstruktion von Sondermaschinen! (meine Worte sollten also nur von Vertretern dieser Branche ernst genommen werden) 2.) Für einen konkreten Auftrag bekomme ich einen Preis „X“. 3.) Wenn ich von diesem Preis „X“ meine Kosten abziehe, bleibt mein Verdienst übrig. 4.) Jetzt ist entscheidend, wie lange habe ich für diesen Verdienst gebraucht oder mit anderen Worten, für wie viele Tage muss mein Verdienst reichen? 5.) Für die Zeitdauer meiner Arbeit ist natürlich die Effektivität meiner Werkzeuge ganz entscheidend. 6.) Welches sind meine Werkzeuge? Natürlich nicht im wesentlichen das CAD-System!!!!!!!!! Wieso das? Was mache ich denn mit einem CAD-System? Ich erzeuge Fertigungsunterlagen. Also Zeichnungen und Stücklisten. D.h. Fertigungsanweisungen für feststehende Daten (Geometrien, Maße, Toleranzen, usw.) Bevor ich eine Festlegung der Daten vornehmen kann, muss ich einige Aktivitäten absolvieren, die ein CAD-System nicht erfordern. Z.B. a.) Ermittlung der Aufgabenstellung (Werkzeuge: PKW, Telefon, Arbeitsbuch,.......oder wenn man Glück hat, Pflichtenheft vom Kunden) b.) Analyse- Sammeln von Daten (Werkzeuge: Interview, Messgeräte, Schlosserwerkzeug, Spürnase.) c.) Konzeption -Untersuchung von Lösungsvarianten auf der Ebene von Funktionsprinzipien (Werkzeuge: mein Kopf........eine ganze Weile lang nichts........Notizzettel) d.) Synthese-Dimensionierung von Funktionselementen abgeleitet aus der Aufgabenstellung und der Anforderungen der Funktionselemente untereinander (Werkzeuge: Tabellenbücher, Nachschlagewerke, Mathcad, Kataloge, Telefon, Erfahrung......ein ganz wichtiges Werkzeug, wenn nicht vorhanden.....Erfahrungsaustausch....auch ein ganz wichtiges Werkzeug) e.) Integration- Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen beim Kunden, der Fertigungsmöglichkeiten und Beschaffungsmöglichkeiten (Werkzeuge: Checkliste, Telefon, Erfahrung) Und schließlich: f.) Realisierung – Konstruktion (Werkzeug: CAD-System, Normteilbibliotheken...) Jetzt werdet Ihr sagen: Ah, ein Theoretiker- praxisfremd und ein Naseweis! Ja, richtig, denn so arbeite ich auch nicht! Ich habe noch gar keine Aufgabenstellung, da modelliere ich erst mal eine Maschine gehe damit zum Kunden und frage ihn: Das ist doch das, was Du gesucht hast????? Richtig! Auch falsch. Irgendwo dazwischen als ein nicht erkennbarer Mischmasch, so wird es gemacht, von mir und vielen anderen. Mit dem Ergebnis, das CAD-System ist immer mit von der Partie und erweckt den Eindruck.....was für ein mächtiges Werkzeug!!!!!!! In Wirklichkeit entfallen von 100% Arbeitszeitaufwand für einen Auftrag max. 10-20% auf die reine CAD-Arbeit. D.h. es ist in der Praxis relativ egal, soweit es der Kunde oder andere Prämissen nicht vorschreiben, welches CAD-System man nutzt. Es ist eher wichtiger, ob ich überhaupt 3D nutze anstelle von 2D. Und meine schlimmsten Fehler, die besonders für meinen Kunden sehr teuer waren, waren keine Fehler, die man auf ein schlechtes CAD-System zurückführen konnte, sondern ausnahmslos Fehler, die ich auf anderem Gebiet gemacht habe. Z.B. falsche oder fehlende Funktion, falsche oder fehlende Berechnungen.. Man könnte es auch einfach sagen: Wenn meine Frau weiß, wo das Bild hängen soll, hängt es in 3 Minuten, egal welche Hammer ich genommen habe. Wenn sie nicht weiß, wo es hängen soll, ist am Abend die Wand voller Löcher und die automatische Nageleinschlagmaschine liegt defekt auf dem Sofa und fragt sich: Warum hat Gott mich mit diesem Weib gestraft? Gruß, Euer Xantes! Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 05. Mai. 2002 13:27 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Xantes, herzlich willkommen in meiner Favoritenliste, dass war für mich einer der besten Beiträge zum Thema CAD-Auswahl, den ich gelesen habe. Und dein Praxisbezug ist eindeutig und überdeutlich (ich weiß auch aus der Praxis, wer bestimmt, wo ein Bild hinkommt ) Ciao, Stefan ------------------ Inoffizielle deutsche SolidWorks Hilfeseite http://solidworks.cad.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
GEBO Mitglied Dipl.Ing. Maschinenbau
 
 Beiträge: 318 Registriert: 07.03.2001
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erstellt am: 05. Mai. 2002 16:49 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Xantes, kannst du mir erklären was mache ich denn falsch? ich sitze denn ganzen Tag mit der Nageleinschlagmaschine in der Hand, meine Frau sagt mir "nicht tiefer einschlagen als 5mm", gut, daß ich Einstellmöglichkeit habe (steht in Bedinungeinleitung), sage 4,5mm, nur die schlägt 7 mm tief, und so den ganzen Tag durch ich habe nicht mal ein Loch in der Wand, meine Frau schimpft mich von oben nach unten, sie sagt auch "hättest du eine andere Nageleinschlagmashchine gekauft" hätten wir schon längst das Bild an der Wand. Also deine Theorie ist gut aber nicht 100%-tig. Georg Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Timm Mitglied Dipl.Ing. (FH)
 
 Beiträge: 303 Registriert: 06.04.2002 SolidWorks 2006
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erstellt am: 05. Mai. 2002 18:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Kann mich Stefans Meinung nur anschließen! Einen solchen wohl überlegten und treffender formulierten Beitrag wie den von Xantes habe ich schon lange nicht mehr gesehen bzw. überhaupt noch nicht gesehen. Gratulation an dich. Ich ertappe mich selber auch immer öfter dabei CAD und CAM überzubewerten. Da stürzt mal der Rechner ab, ich rege mich auf, suche nach dem entsprechenden Fehler, finde ihn nicht, ärgere mich noch mehr, denke drüber nach hätten wir mal besser ein anderes CAD angeschafft, und so weiter und so fort.... Ich denke jeder der relativ komplexe Projekte durchzieht und ein "modernes" CAD System einsetzt kennt solche Erfahrungen. Ich als "junger" mensch bin da eigentlich nur froh, dass dann mal wieder ein "alter praktischer Hase" mir endlich sagt, vergess diese kleinen "problemchen", wir haben doch hier Fertigungsunterlagen nach denen wir fertigen können, und lass uns jetzt lieber mit dem eigentlichen "praktischen" Fertigen(nach Xantes 70-80% des ganzen) anfangen und unsere Termine einhalten........ Ich weiß dass das jetzt ein Extrembeispiel war, wollte damit eigentlich nur noch mal Xantes Meinung ein bisschen verstärken. So und jetzt wünsche ich noch allen einen schönen Restsonntag. Timm ------------------ SLW 2001+ SP2.0 Celsius 460 Technician Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
LK36 Ehrenmitglied MB-Techniker / Konstruktion
    
 Beiträge: 1799 Registriert: 14.03.2002
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erstellt am: 05. Mai. 2002 19:33 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Liebe Solid Workers´s, ich bin eigentlich im "Inventorforum", bzw. bei den Autodesk-Produkten "zu Hause". Aber man schaut ja über den Tellerrand, weil wir ja BEI WEITEN NICHT ZUFRIDEN sind, mit Inventor und Co. Ich muss aber feststellen, es gibt einen wahren Spruch : Nobody is perfect ! Schaut doch mal rein bei Catia, ProE, etc. ! Die kämpfen doch wie die "Wilden", am Ende muss man doch sagen : Schön das es dieses Forum gibt, schön zu wisssen, es gibt noch gleichgesinte Leidensgenossen unter der Himmel Erde !! Also , das Ziel ist unsere Motivation ! Es grüßt Euer "Inventorrianer" ------------------ Lutz Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
brainsex Mitglied
 
 Beiträge: 133 Registriert: 28.02.2002 P4 2Gigs,GF3 Ti500,SW 2001+ 512 DDRRam,Gigabyte GA8IRXP
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erstellt am: 05. Mai. 2002 19:52 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Also zum Xantes. jau war eindrucksvoll was mir aber ganz und garnet passt ist die Aussage (so wie ichs aufgenommen habe) so, dass die Vorarbeit mit Zetteln und Skizzen usw abläuft. Zumindest bei Dir so und so wars auch mal früher gängig. Und nur um ein sauberes Arbeitsergebnis zu bekommen dann im 3D CAD zeichnen.... Na suuuuuuper wieso sparst dir das Papier nicht und zeichnest deine Skizzen im Cad --> leicht zu ändern zumindest sollte das mit dem einfachen "modernen" Cad so sein. Desweiteren sollte mich das Cad durch leichte logische tools Funktionen Knöpfe usw nicht in meinem Arbeitsablauf hindern sondern mein Gedankenfluss folgen und verbessern. Da Menschen mit 3D Modellen gedanklich besser umgehen können als mit blöden flachen Strichen auf Papier. Wenn jemand das lieber auf Zetteln macht bitte. Aber bitte keine Thesen aufstellen, dass das so jeder macht und das auch gut so ist. Wenn alle noch das machen würden wie es immer gemacht wurde, würden wir in Fellen bekleidet mit einer selbstkonstruierten und hergestellten überdimensionalen (da ja keine Finite Elemete zur Verfügung standen) Holzkeule auf Abendessenfang sein............ mfg cya Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
mariaca Mitglied Entwickler
  
 Beiträge: 688 Registriert: 04.03.2000
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erstellt am: 05. Mai. 2002 22:56 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Zitat: Original erstellt von brainsex: Wenn jemand das lieber auf Zetteln macht bitte. Aber bitte keine Thesen aufstellen, dass das so jeder macht und das auch gut so ist.
Ich bin ja auch eher einer von Deiner Sorte  - sprich: Mit grosser Affinität zu Computern (geboren?) Aber mal im Ernst: Kein Sketch ist so schnell wie eine Bleistiftskizze! Und wenn wie Ideen sammeln mit vielleicht 5 Leuten haben wir nicht unbedingt unsere CAD Anlagen auf dem Tisch stehen - das kann die Kommunikation auch stören! Nebenbei geben wir auch Leuten beim "Brainstorming" eine Chance, die kein (GAR KEIN) CAD System bedienen können. Diese Tatsache lässt überhaupt keine Rückschlüsse auf Ihre Fähigkeiten zu. Man merkt vielmehr wie eingeschränkt (beschränkt?) man durch CAD werden kann (u.a. auch mathematisch -> oder geht das nur mir so?). Wenn ich höre: "Das kann ich mit System XY nicht machen..." denke ich oft: "Du nicht - andere schon..." Das führt zur Diskussion ob CAD z.B. generell die Qualität von Zeichnungen negativ beeinflusst hat (s. auch www.upfrontezine.com/current.html - nach älteren Ausgaben blättern). Entscheidend ist der Kopf - nicht die Software! In dem Sinne: Kopf hoch Harald Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Herrmann Mitglied
 
 Beiträge: 302 Registriert: 13.03.2002
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erstellt am: 07. Mai. 2002 07:04 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Der Beitrag von XANTES ist wirklich gut, gilt aber nur für einen bestimmten Bereich. Mit Punkt 1 - 5 kann man prinzipiell einverstanden sein. Der Punkt 6 bezieht sich jedoch vorwiegend auf Entwicklung oder Einzelfertiger.
Unser Unternehmen lebt jedoch vorwiegend von der Variantenkonstruktion. Wir haben ca. 100 Konstrukteure, wovon ca.25% Entwickler sind. Der Rest muß mit dem Werkzeug CAD effektiv Varianten konstruieren. Das bedeutet u.a. auch z.B. mittels Programmen/Makros Teile oder Baugruppen variieren (incl. automatischer Zeichnungsableitung). Im Bereich der Variantenkonstruktion ist der prozentuale Anteil des Arbeitsaufwandes für CAD-Arbeit wesentlich höher. Ich riskiere hier mal eine dicke Lippe und behaupte so zwischen 50-75%. Entwicklunsarbeit ist bei uns in vielen Bereichen (wie von Xantes geschildert) nicht mehr zu leisten. Interviews, Pflichtenheft, PKW, Messwerkzeug, Telefon, Tabellenbücher, Mathcad, etc. kommen da in diesem Umfang nicht vor. D.h. die Funktionalität eines CAD-Systemes hat bei uns eine wesentlich höhere Auswirkung auf die Wertschöpfung. Wenn ich so mehrmals am Tag durch die Konstruktionsbüros marschiere, stelle ich fest, daß der Großteil der Konstrukteure hinter dem Bildschirm (CAD) hängt, und eben keine Interviews führt, hochwissenschaftliche Mathcad-Berechnungen ausführt, Pflichtenhefte wälzt, etc. Bei uns werden vorwiegend Aufträge für Varianten von Maschinen abgewickelt. Und umso schneller und qualitativ hochwertiger wir das schaffen, umso zufriedener ist unser Kunde.
Summa Summarum: Für uns hat die Funktionalität und Qualität eines CAD-Systemes einen weitaus höheren Stellenwert. Wir können dies nicht auf die Frage reduzieren "Benutze ich besser einen Geha- oder einen Pelikan-Füller?"
Gruß Frank
Private Anmerkung am Rande - Gerade fällt es mir auf: Hallo Herr "Pester" - Gruß aus Wolfertschwenden.
[Diese Nachricht wurde von Herrmann am 07. Mai 2002 editiert.] Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
ente Mitglied Werkzeugmachermeister, Verfahrenstechniker

 Beiträge: 55 Registriert: 11.11.2001 DELL Precision M6700 Win7 Pro64 / 32GB RAM Intel Core i7-3740QM 2,7GHz NVIDIA Quattro 3000 SW2013 Premium/ ProE Wildfire 4 CoCreate Drafting
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erstellt am: 07. Mai. 2002 08:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Pester, Ich betreibe seit einigen Jahren Dienstleistung im Bereich Konstruktion und Entwicklung. Bei mir läuft seit 1996 SolidWorks und seit 2000 SolidDesigner + ME10 und Pro/E. Ich will dir einen kurzen Überblick aus meiner Sicht geben. Ich möcht auch sagen das ein direkter Vergleich immer schwer ist da hier zwei unterschiedliche Programme aufeinander treffen. Thema SolidWorks: Das Programm ist mit Sicherheit eines der besten Programme die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Es ist leicht zu erlernen und hat jetzt einen Entwicklungsstand mit dem man sich vor keiner Aufgabe fürchten muss. Selbst bei großen Baugruppen(1500 Teile) ist die Performance sehr gut(PIII 800Mhz/512MB). Die Zeichnungsableitung ist einfach und es fehlt mittlerweilen an nichts. Auch gibt es Unmengen an Zusatzmodulen die du kaufen kannst. Thema SolidDesigner: Dieses Programm ist nach meiner Meinung einfach noch(immer) nicht fertig entwickelt. Es hat eine interresante Arbeitsvilosovie(dynamik Modelling), die wenn sie mal fertig entwickelt ist durchaus seine Vorteile hat. Hauptaugenmerk ist nach meiner Meinung das dieses Programm grundsätzlich nicht parametrisch ist(nur mit Zusatzmodul). Dadurch sind Änderungen oft nicht so schnell zu bewerkstelligen wie in SolidWorks. Die Zeichnungsableitung ist teilweise katastrophal(Zeichnungsaktualisierungzeit manchmal 30 Minuten und länger!!!/Soll aber bei der neuen Version schneller gehen). Gewindedarstellung(nur mit Zusatzmodul SolidLibary) sind oft nicht richtig(Gewindekreis sind neben der Bohrung etc.)Die Performance im Bereich 3D ist sehr gut(Habe Baugruppen bis zu 2000 Teile). Vorteil ist mit Sicherheit das man vorhandene 2D-Zeichnugen weiter pflegen kann und aus den ME10 Daten auch relativ leicht 3D-Modelle erstellen kann. Es gibt auch keine direkte Unterscheidung zwischen Baugruppendaten und Einzelteildaten. Pro/E: Vergleichbar mit SolidWorks. Fazit aus meiner Sicht: Jedes Programm hat für sich seine Vor- und Nachteile. In Punkt Geschwindikeit und Handhabung kann SolidWorks durchaus überzeugen. SolidDesigner ist in Punkt Geschwindikeit sicherlich schneller, da keine Parameterdaten vorhanden sind. Auch müsste man überlegen wie Ihr die alten ME10-Daten weiterpflegen würdet. In der Zeichnungsableitung ist SolidWorks den SolidDesigner weit überlegen was vor allem die Geschwindigkeit angeht. Vor allem sind halt in SolidWorks viele Sachen drin die bei SolidDesigner extrig zu kaufen sind(Blechmodul, Parametrisierung, dynamische Baugruppen). Vor allem schaut bei den Wartungsverträgen genau drauf, da SolidDesigner auch höhere Wartungskosten hat und die Hotline teilweise selber zu bezahlen ist(Bei SolidWorks enthalten=> Also handeln was das Zeug hält). Hoffe ich konnte dir einen kurzen Überblick geben. Viele Grüße
ENTE
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Michael Taffertshofer Mitglied Dipl. Ing. (FH)
 
 Beiträge: 332 Registriert: 10.04.2001
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erstellt am: 10. Mai. 2002 12:24 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Pester, ME10 ist das beste 2D-CAD das ich kenne, aber 2D ist mehr und mehr out! Ich habe mit SolidDesigner und mit SolidWorks gearbeitet. SolidDiesigner hat meiner Meinung nach definitiv keine Überlebenschance! Wenn man SW und SD vergleichen möchte, dann würden ich sagen SD ist eine Eisensäge und SW ist eine CNC Maschine. Natürlich benötigt man für die Einarbeitung in eine CNC etwas mehr Zeit, aber wenns dann läuft, dann hat man davon halt ein bischen mehr als von einer Eisensäge (SD). mfg Michael Taffertshofer Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Hartmuth Mitglied CAD-Support
   
 Beiträge: 1241 Registriert: 07.04.2001
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erstellt am: 24. Jul. 2002 12:34 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo, Eigentlich wollte ich mich zu dem Thema nicht mehr äußern. – Weil ich aber mehreren ME10-Anwendern, die wie Pester davor stehen auf ein 3D-Sytem umzustellen, empfohlen hatte diesen Thread und den von Huber zum gleichen Thema ( http://www.cad.de/foren/ubb/Forum2/HTML/001734.shtml ) zu lesen, werde ich es nun doch tun. Ich hatte es ja eigentlich gut gemeint (speziell den Beitrag Xantes finde ich sehr lesenswert!). Aber leider haben die polemischen Äußerungen von Michael Taffertshofer und L.Ickert im anderen Thread doch mehr Verunsicherung bewirkt als die beabsichtigte Entscheidungshilfe geben zu können. Gleich vorab um ein paar Leuten die Recherche zu ersparen: Ich bin CAD-Support-Techniker für CoCreate CAD (ME10 und SolidDesigner) kenne aber auch SWX und Inventor recht gut. Außerdem habe ich in meinen Dunstkreis auch Anwender von ProE, Unigraphics und Catia V4. Ich denke deshalb das ich behaupten kann zu wissen wovon ich rede. SolidWorks hallte ich für ein sehr gutes und ausgereiftes CAD-System mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Und Ente hat recht – Es ist schon vieles im Preis enthalten was man bei UG, ProE oder auch SolidDesigner extra dazu kaufen muss. Außerdem hat zumindest in meinem Umfeld SWX einen sehr zufriedenen Kundenstamm, was man vom Inventor nicht behaupten kann. Die Äußerungen die hier aber zum SolidDesigner bzw. OneSpace Designer (OSD) wie er jetzt heißt gemacht wurden, zeugen zumindest von absolut veralteten Kenntnisstand oder eben einfach von Unkenntnis. Deshalb ein paar Klarstellungen: Die erst einmal unparametrische Arbeitsweise des OSD bedeutet nicht das ich keine Maße oder besser Werte bei der Geometrieerzeugung oder Änderung zur Verfügung hätte. Sie stehen nur nicht in der von parametrischen Systemen gewohnten Skizze sondern werden direkt aus der Geometrie entnommen. Das hat Vor- und Nachteile: - Für z.B. eine Verrundung, Schräge oder Wanddicke muss kein Maß vorhanden sein um Sie zu ändern. Die entsprechende Geometrie wird einfach angeklickt, der zugehörige Wert (z.B. Radius bei der Verrundung) wird angezeigt und kann geändert werden. Das funktioniert nach einer Eingewöhnungsfase denkbar einfach und lässt sich auch von Konstrukteuren bewerkstelligen die keine Ahnung haben wie das Teil entstanden ist. - Der Nachteil der Geschichte kommt immer dann zum Tragen wenn es keine eindeutige Geometrie gibt die man „anfassen“ und modifizieren kann. Z.B. kann bei einem Lochkreis mehrerer Bohrungen nicht einfach der Lochkreisradius geändert werden weil es sich um ein fiktives Maß handelt. Da hilft nur alle Bohrungen bis auf eine entfernen, die eine zu verschieben und neu zu vervielfältigen. Diese Arbeitsweise gilt für Teile in sich und Baugruppen gleichermaßen. Deshalb können Teile sehr einfach platziert und neu ausgerichtet werden oder Fremdteile in die eigene Konstruktion übernommen werden aber z.B. bei den Schrauben im oben genannten Lochkreis muss man aber jede einzeln neu platzieren. Abhilfe schafft nur die Möglichkeit der nachträglichen Parametrisierung, die sich aber nur bei häufigeren Änderungen (Variantenkonstruktion) oder zur Vorbereitung einer Bewegungssimulation lohnt. Zur Zeichnungsableitung: Ente hat nochmals recht – OSD braucht auch heute noch deutlich länger um eine Zeichnung einer größeren Baugruppe abzuleiten als SWX obwohl es im Vergleich zu früheren Versionen schon gewaltig schneller geworden ist. Aber auch gibt es einen ganz gravierenden Unterschied zu SWX und anderen parametrischen Systemen, der den längeren Zeitaufwand verständlich macht. Im OSD wird eine komplett eigenständige Zeichnung erzeugt, die bei Bedarf unabhängig gespeichert und im ME10 mit all seinen Möglichkeiten weiterbearbeitet werden kann. (100% kompatibel) Trotzdem kann die Zeichnung später wieder zurück geholt und aktualisiert werden. Damit lässt sich ein sehr eng verbundener 2D-3D Arbeitsprozess gestallten, der vor allen die Übergangszeit von 2D zu 3D sehr erleichtert und auch später die Möglichkeit bietet das z.B. sich ein teuerer Ingenieur sich auf die reine Konstruktion konzentriert und die Zeichnungsgestaltung von einem technischen Zeichner übernommen wird. Damit ergibt sich auch der eigentliche Migrationsweg von 2D zu 3D, der nicht wie mehrfach angesprochen in der Verwendung von 2D-Zeichnungen zur 3D-Konstruktion, sondern im gemeinsamen Handhaben von alten und neu aus dem 3D abgeleiteten Zeichnungen liegt. Man sieht der Lösungsansatz ist ein ganz anderer als bei SWX oder vergleichbaren Systemen. Welcher der bessere für die eigene Firma ist hängt eben davon ab welche Anforderungen bei täglichen Konstruktionsarbeit gestellt werden. Ich hoffe damit für den einen oder anderen ein wenig mehr Klarheit in das sehr komplexe Thema gebracht zu haben und Äußerungen wie die von Michael (SD ist eine Eisensäge und SW ist eine CNC Maschine), die sich auf Evaluierungstests vor mehreren Jahren beziehen und nicht allzu viel mit der gegenwärtigen Realität zu tun haben ins rechte Licht gerückt zu haben. Grüße Hartmuth
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Andy@ Mitglied Technischer Zeichner

 Beiträge: 30 Registriert: 27.02.2002
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erstellt am: 24. Jul. 2002 17:32 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo Zusammen, nachdem alle solche tolle Beiträge abgeliefert haben, muß ich einmal meinen "Senf" dazu abgeben: Xantes hat meiner Meinung nach den "Nagel auf den Kopf getroffen". Wie tief er in die Wand einschlägt, kann wohl jeder selber beurteilen.  Was mich an der ganzen Diskussion gestört hat, waren die Beiträge von Jo-Lus. Als ich die Links anklickte (Danke Stefan), war mir einiges klar. Kleine Vorgeschichte: Die letzte Firma, in der Baubranche tätig, hatte auch SW. Allerdings mußte ich mich mit AutoCAD rumärgern, weil die meisten Architekten nur mit AutoCAD arbeiteten. Und das im 2D-Bereich. Da Jo-Lus anscheinend in dem Gewerbe tätig ist, liegt es auch sehr nahe, daß er in der Vergangenheit mit ACAD gearbeitet hat. Dann ist der Lerneffekt natürlich weitaus einfacher mit Inventor als mit SWX . Ich kann auch nicht die Aussage "modernste 3D-CAD" nachvollziehen. Was soll modern sein??? Wäre schon, wenn Du dazu eine präzisere Äußerung abgeben könntest. In diesem Sinne... Andy Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Richiventor Mitglied Konstrukteur

 Beiträge: 19 Registriert: 16.10.2002
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erstellt am: 03. Mrz. 2003 15:22 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Hallo an alle CAD'ler Meine Meinung zum Thema Inventor oder Solidworks ist folgende: Ich habe 3 Jahre auf SW gearbeitet und bin seit einem halben Jahr Inventorianer. Beide Produkte erfüllen ihren Zweck und lassen uns unsere Aufgaben irgendwie bewältigen - mal mit mehr Ächzen mal mit weniger. Ich sage immer - Solidworks ist das MS-Word der CAD's - alles funktioniert so wie man es sich gewöhnt ist von anderen Windows-Softwaren. Inventor kam Jahre später und das Dilemma von den Autodeskjungs war einfach dies - alle Funktionen dürfen nicht so aussehen als wären sie von SW abgekupfert.... Es ist schwierig Dinge die einfach "so sein müssen" irgenwie anders und doch genial zu lösen. Zusätzlich habe ich bei vielen Abläufen immer das Gefühl "und wann machen die das fertig". Es hilft nichts - alles Testen und dann entscheiden... Gruss Richi ------------------ Richi Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Markus Brunner Mitglied Entwicklung / Konstruktion
   
 Beiträge: 1111 Registriert: 30.03.2001 Vollkommenheit entsteht offenbar nicht dadurch, dass man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dadurch dass man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig. (Antoine de Saint Exupery)
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erstellt am: 04. Mrz. 2003 07:46 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für pester
Zitat: Original erstellt von Richiventor: Inventor kam Jahre später und das Dilemma von den Autodeskjungs war einfach dies - alle Funktionen dürfen nicht so aussehen als wären sie von SW abgekupfert.... Es ist schwierig Dinge die einfach "so sein müssen" irgenwie anders und doch genial zu lösen.
....darum haben sie es wahrscheinlich "Inventor" getauft, sonst würde es ja "Imitator" heissen.  Gruss Markus Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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