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Autor
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Thema: SWX und ProfiDB (906 mal gelesen)
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StephanWörz Mitglied Maschinenbautechniker
  
 Beiträge: 785 Registriert: 11.10.2000
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erstellt am: 19. Okt. 2000 22:45 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Hallo miteinander, wir arbeiten mit 6 SolidWorks Arbeitsplätzen und sind dabei uns eine Datenbank auszugucken. Gesehen haben wir bis jetzt SmarTeam, DBWorks und ProfiDB. Letzteres hat uns eigentlich am besten gefallen. Interessieren würde mich auch wie es mit der Arbeitsgeschwindigkeit aussieht(einchecken, auschecken und all das Zeug). Hat jemand Erfahrung damit und kann eine Empfehlung abgeben. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
JM Mitglied
 
 Beiträge: 223 Registriert: 02.11.2000 SW2006 SP5.0 Produktiv SW2009 SP4.1 Tesr
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erstellt am: 02. Nov. 2000 18:02 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für StephanWörz
Hallo, Deine Anfrage ist sehr allgemein gehalten, bitte genauer. Im Moment kann ich nur sagen wir arbeiten mit 6 Arbeitsplätzen. ProfiDB ist auf MS-Access aufgesetzt (funktioniert bis 20 User, danach braucht man eine richtige Datenbank), die Geschwindigkeit ist ok. Gruß Jana Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
R. Schlosser Mitglied Konstrukteur

 Beiträge: 17 Registriert: 14.08.2000
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erstellt am: 03. Nov. 2000 07:21 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für StephanWörz
Hallo SW-User, auch wir haben 6 SolidWorks Arbeitsplätze und verwalten unsere Datenbestände mit "PowerWorks". Diese basiert auf eine MS-Access Datenbank. Bisher haben wir ca. 2500 Datensätze eingepflegt und haben noch keine nennenswerte Performanceverluste hinnehmen müssen. Allerdings sollte man ein Netzwerk 100 MBit vorsehen. Das tägliche Arbeiten mit dieser bereitet keine Schwierigkeiten. Einchecken von Einzelteilen und kompletter Baugruppen geht sehr zügig und wird intuitiv von unseren User, die auch nicht täglich am System arbeiten vorgenommen. Viel wichtiger erscheint mir aber wie diese Verwaltungswerkzeug mit Versionsständen zurecht kommt. Wir haben sehr viele Mehrfachverwendungen von Bauteilen, die wenn geändert werden, sich auf diverse Baugruppen auswirken. Diesbezüglich sollte es für den User ein Erleichterung sein. Weiter möchte ich hinweisen besonders auf die weiteren SW-Funktionalitäten (Bibliotheksfeature, Schweissnähten, Blocksymbole usw.). Wie händelt das ein Verwaltungstool ? Gruss aus Nürnberg Rüdiger Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Wolfgang Traupe Mitglied CAD Konstrukteur
 
 Beiträge: 121 Registriert: 12.10.2000 Solidworks 2010 auf Dell Precision M6500
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erstellt am: 03. Nov. 2000 08:12 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für StephanWörz
Zitat: Original erstellt von StephanWörz: Hallo miteinander,wir arbeiten mit 6 SolidWorks Arbeitsplätzen und sind dabei uns eine Datenbank auszugucken. Gesehen haben wir bis jetzt SmarTeam, DBWorks und ProfiDB. Letzteres hat uns eigentlich am besten gefallen. Interessieren würde mich auch wie es mit der Arbeitsgeschwindigkeit aussieht(einchecken, auschecken und all das Zeug). Hat jemand Erfahrung damit und kann eine Empfehlung abgeben.
Ich kenne eine Firma in Burghaun bei Fulda , die haben ProfiDB im Einsatz und waren bei einem Besuch ganz zufrieden. Adresse kann bei mir erfragt werden >w.traupe@pacoma.com< Wolfgang ------------------ WT Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StephanWörz Mitglied Maschinenbautechniker
  
 Beiträge: 785 Registriert: 11.10.2000
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erstellt am: 03. Nov. 2000 21:05 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
Erstmal Danke für Eure Antworten !! Um etwas präziser zu werden. Wir haben (leider) kaum Ahnung von PDM.Die Datenbank, für die wir uns letztendlich entscheiden werden, wird auf SQL 7.0 aufsetzen (ProfiDB kann das ja). Desweiteren sollte es keine Probleme machen Teile mit vielen Konfigurationen zu verwalten (jede Konfiguration sollte Ihre eigenen Stanmmdaten haben. Die Vertriebsleute von Keytech sagen dass dies alles kein Problem sei, aber wie siehts wirklich aus? Was passiert wenn in einer Konfiguration etwas geändert wird ?? Können einzelne Konfigurationen freigegeben werden, oder nur das ganze Teil? Wie schwierig ist es ProfiDB einzurichten ? Reicht der Tag Admin-Schulung wirklich aus? Und noch ´ne Frage: Welche Erfahrungen habt Ihr mit der übernahme der vorhandenen Teile, Baugruppen und Zeichnungen in ProfiDB gemacht. Das ist ein wichtiger Punkt bei der ganzen Sache, da wir jetzt schon über 3 Jahre mit Solidworks arbeiten und jetzt ca. 10000 Teile, 8000 Zeichnungen und 4000 Baugruppen (das sind die wichtigsten) einzupflegen hätten. Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
StefanBerlitz Guter-Geist-Moderator IT Admin (CAx)

 Beiträge: 8756 Registriert: 02.03.2000 SunZu sagt: Analysiere die Vorteile, die du aus meinem Ratschlag ziehst. Dann gliedere deine Kräfte entsprechend und mache dir außergewöhnliche Taktiken zunutze.
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erstellt am: 05. Nov. 2000 14:13 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für StephanWörz
Ich bin zwar nicht der grosse PDM-Kenner und ProfiDB kenne ich nur dem Namen nach, hab aber doch in den letzten zwei Jahren genügend Erfahrungen mit anderen PDM-Systemen sammeln können um euch zu raten: sucht euch bloss zusätzliche professionelle Hilfe. Wenn ihr selbst (wie geschrieben) kaum Ahnung von PDM habt besorgt euch unbedingt jemanden, der das Konzept mit euch erarbeitet und auch umsetzt. Das ist teuer, aber teurer ist anschliessend Schrott, der geradegebogen werden muss. Es erstaunt mich bei den angegebenen Größenordnungen von Modellen und Zeichnungen, dass bisher ohne PDM noch nichts schiefgegangen ist. Laßt euch vorher die Garantie von den angesprochenen Vertrieblern geben, dass zumindest die von euch angesprochenen Punkte durch die bei euch durchgeführte Installation lösbar sind; am besten mit Konventionalstrafe, wenn es nicht funktioniert. Nicht, dass ich den Vertreiblern mißtraue, aber manchmal sind die Probleme auch einfach nicht bekannt. Achtet dabei darauf, dass es bei der Modellverwaltung (von echtem PDM will ich da noch gar nicht sprechen) nicht nur um ein paar Dateiverweise geht. Nur so auf die Schnelle ein paar besondere Situationen, auf die man kurz oder lang stößt, wenn man mit SolidWorks und einem PDM-System zur Modellverwaltung arbeitet. Wenn eure Vertreibspartner da kein Problem drin sehen, ist es entweder wirklich kein Problem oder sie haben noch nicht bemerkt, dass es ein Problem geben könnte:
- externe Geometrie-Referenzen (d.h. nicht Bauteile in Baugruppen, sondern z.B. übernommene Kanten in Einzelteilen)
- Basisteile
- gespiegelte Teile
- Konfigurationen von Teilen (sollten für Geometrie und Darstellungsvarianten unterschiedlich gehandhabt werden)
- Normteile (müssen automatisch mit passenden Metadaten eingecheckt werden, Auswahl erfolgt aber z.B. durch separates Programm oder Paltte)
- Zukaufteile
- Unterdrückte Teile in Baugruppen (müssen mit kontrolliert und gehandhabt werden)
- vollständige Handhabung von mehrstufigen Baugruppen
- Stücklistenableitung aus Baugruppenstruktur -> Verschiebemöglichkeiten innerhalb Struktur ab SolidWorks 2000
- Konfigurationen bei Baugruppen
- Konfigurationen von in Baugruppen eingesetzten Einzelteilen
- Aufruf bestimmter Konfigurationen direkt aus dem PDM-System
- Freigabeproblematik bei mehrstufigen Baugruppen (z.B. Änderung eines Teils in der 3.Ebene - wie werden die Ebenen darüber behandelt (z.B. muss auch hier geändert werden?)
- Zeichnung / Baugruppen auschecken zum Viewen (also ohne Modelle dahinter)
- automatisches Konvertieren in neutrales Format (z.B. TIFF für Zeichnung, dabei korrektes Handhaben unterschiedlicher Blattformate für mehrblättrige Zeichnungen)
- Datenkonvertierung bei SolidWorks-Releasewechsel (gerade bei PDM mit Vault extreme Angelegenheit). Laßt euch gerade hier nichts erzählen, dass ist wirklich wichtig! Wenn euch die PDMer erzählen dass wär nicht nötig, weil SolidWorks das beim Aufruf ja automatisch macht schickt die zum Teufel, die haben das Problem noch nicht mal begriffen, geschweige denn eine Lösung!!
Ich hör jetzt mal lieber auf, mir wird schon schwummerig.Dazu gibt es noch viel mehr zu sagen und auch noch viel mehr Fallen und Näpfe in die man treten kann. Nochmals: seit nicht zu blauäugig und versucht ein PDM-System mit einem Tag Administrationsschulung und wenig Konzept einzuführen. Meiner Erfahrung nach ist das a) viel kritischer und b) wesentlich aufwendiger als die gesamte Einführung von SolidWorks, die ihr schon hinter euch habt. Ich hoffe ich hab euch jetzt nicht entmutig, aber zumindest etwas desillusioniert. Und ich hoffe auch, dass mich die Vertriebler der PDM-Anbieter jetzt immer noch leiden können  Ciao, Stefan
------------------ -- Inoffizielle Solidworks Hilfeseite http://solidworks.cad.de EMail: Stefan.Berlitz@solidworks.cad.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Theo Mitglied Konstrukteur

 Beiträge: 33 Registriert: 15.11.2000
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erstellt am: 15. Nov. 2000 23:03 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für StephanWörz
Hallo zusammen, wir arbeiten seit 3 Maonaten mit 7 AP's mit SWX und Profi-DB, kurz PDP. 3 davon aktiv mit PDB. Sicher ist die Erfahrung noch nicht groß, aber die ersten Eindrücke will ich gerne schildern: Geschwindigkeit: Wir haben auch zunächst die Access Installation gewählt. Die Geschwindigkeit beim einchecken einzelner Bauteile ist sicher O.K. Doch Baugruppen mit mehr als 20! Teilen ist doch eine rechte Quälerei. Es vergehen bei uns im Extremfall 5 Minuten (PIII 700) um eine komplette Baugruppe zu sichern. Dabei vergeht die meiste Zeit beim Scannen der SWX-Struktur. Dabei ist es egal, ob viel oder wenig geändert wurde. PDB scannt immer alles durch um zu prüfen ob sich was geändert hat. Also: Lasst Euch die Funktionalität unbedingt mit einer vielteiligen kaskadierten Baugruppe vorführen. Im Grunde hat Stefan recht mit seinen Warnungen. Wir haben den Umfang der Zusammenänge vor der Einführung und bei den Präsentationen auch nicht annähernd durchschaut. Alles redet von EDM/PDM, von Workflow und Dokumenten usw. Die Schwierigkeiten etstehen aber im Zusammenhang mit SWX. PDB schränkt halt doch einige Funktionen ein oder macht sie so umständlich handhabbar, dass es keine Spaß mehr macht. Einige Beispiele: - PowerWorks Normteile sind nicht so ohne weiteres verwendbar (Konfigurationen, einchecken) - Konfigurationen sind nur eingeschränkt verwendbar, da man sich für eine Stammkonfiguration entscheiden muß. Mal so und mal so eingebaut geht nicht. Mehrere Konfigs auf einer Zeichnung klappt aber. Also z.B. Biegeteil gebogen und als Zuschnitt. - Schwierigkeiten mit aus dem Solid übernommenen Modelleilementen. Ändert man z.B. eine Toleranz, die im Solid definiert wurde in der Zeichnung ab, merkt PDB nichts davon. Nun speichert man die Zeichnung guten Glaubes ab und nach erneutem Öffnen der Zeichnung wieder alles beim Alten :eek:. - Freigabestati sind so nervig, dass man sie sicher nicht in der Etwicklungsphase einsetzen wird. Und ich fürchte auch später oft mit Admin Tricksereien umgehen wird. Nun nach all den Gemecker auch Positives: - Die Keytech-Hotline ist sehr kompetent und hilfsbereit. Letztlich holt man gesparte Vorarbeit und Schulung zwar nicht am Telefon rein, doch die Fragen und Probleme kommen nun mal oft erst im Alltag. Anpassungswünsche wurden im Rahmen der Einführungsphase sehr kooperativ und ohne Kosten durchgeführt. -PDB lässt sich gut an die eigenen Anforderungen anpassen. Autoausfüllen von Schriftfeldern oder Word-Doc's aus der Datenbank heraus sind mit etwas Fleiss gut alleine umzusetzen. Das gleiche gilt für die Anpassung der Masken in PDB. Neue Datenfelder kein Problem. -Die Menüaufteilung in Editor, Abfragelister und Strukturbaum ist gewöhnungsbedürftig aber auf die Dauer gut und flexibel. Die Bedienung ist halt etwas spröde. Unterm Strich bleibt ein swiespältige Eindruck: Im Ansatz gut, wenn nicht die SWX-Handlingsprobleme und die geringe Performance wären. SQL-Server bringen da sicher was, aber die meiste Zeit vergeht wie gesagt im Zusammenspiel mit SWX. Aber wie so oft: Die nächste Rechnergeneration wird es schon richten... Viel Spaß bei der Auswahl Eures PDM Systems. Theo Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
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