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Autor
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Thema: Fehlende Kanten bei Interferenzen (HLR) (1215 mal gelesen)
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Alexander Ullrich Mitglied Konstrukteur, CAD-Admin

 Beiträge: 82 Registriert: 07.06.2000
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erstellt am: 21. Jun. 2000 07:07 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:         
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JosefOpitz Mitglied Dipl. Ing (FH) ; CAD-Koordinator

 Beiträge: 48 Registriert: 02.03.2000
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erstellt am: 21. Jun. 2000 13:15 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Alexander Ullrich
Dieses Thema haben wir schon sehr oft und lange mit SW/Germany diskutiert! Meiner Meinung nach hilft nur SW/USA mit diesem Thema zu bombadieren, oder wie wär's mit einem "Letter of Intend" mit den Unterschriften vieler Firmen! ------------------ Bürkert Werke GmbH & Co. Chr. Bürkert Str. 13-17 74653 Ingelfingen 07940/10316 josef.opitz@buerkert.com Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
WLT Mitglied
 
 Beiträge: 227 Registriert: 13.07.2000
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erstellt am: 14. Jul. 2000 17:47 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Alexander Ullrich
Hallo Alexander, da schimpfen nicht hilft, möchte ich Dir, wenn auch spät, doch noch einige Erfahrungen von uns mitteilen: Glücklicherweise tritt das Interferenzproblem bei den meisten Konstruktionen nur in Schrägansichten auf. Bei diesen kann man kleiner Fehler manchmal tolerieren. In seltenen Fällen kann man das Problem auch mit einigen Skizzenlinien beheben. In allen anderen Fällen muß man eben die fehlenden Kanten an den Durchdringungsstellen modellieren. Das ist gar nicht so schwierig. Man fügt in die Baugruppe ein oder mehrere Teile ein, in denen man mindestens die sich durchdringenden Teile vereinigt. Natürlich macht man dies in einer neuen Baugruppenkonfiguration, und man sollte darauf achten, daß die neuen Vereinigungsteile in allen anderen Konfigurationen ausgeblendet sind. Wenn man nun in der Zeichnung die Problemansichten auf die neue Baugruppenkonfiguration umschaltet, werden sie (fast immer) korrekt dargestellt. Leider gibt es immer noch Fälle, in denen die Zeichnungsableitung auch mit vorhandenen Kanten Probleme hat. Vielleicht müßte man da die Genauigkeit noch höher einstellen können, als derzeit möglich. Übrigens wurde das Thema schon einmal zu dem Beitrag von Norbert Tengler (11.4.) diskutiert. Den dortige Ratschlag, Interferenzen möglichst zu vermeiden, sollte man natürlich auch beherzigen. Bei Gewinden hilft das nicht weiter, aber Preßpassungen müssen nicht unbedingt modelliert werden. Gruß WLT Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Johannes Anacker Mitglied Leiter Produktmarketing
   
 Beiträge: 1046 Registriert: 18.05.2000 SOLIDWORKS 2016 Premium mit allen SWX-Addons mit Windows 7 auf DELL Precision M6600
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erstellt am: 15. Jul. 2000 16:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Alexander Ullrich
Guude, wenn man Bohrungen hat und in diese Schrauben einsetzt, sollte man überlegen, welches Element das wichtigere ist: In den meisten Fällen sind das die Bohrungen, da diese gefertigt werden müssen. Die Schrauben (=Normteile) sind eigentlich nur für die Stüli wichtig, seltener auch für Kollisionskontrollen. Man sollte die Schrauben deshalb mit Kerndurchmesser modellieren und einsetzen, dann gibt´s von dieser Seite keine Kollisionen mehr und somit auch keine fehlerhaften Darstellungen auf Zeichnungen. Um weitere Performance zu erzielen, sollte man eine Baugruppenkonfiguration erstellen, in welcher ALLE Normteile ausgeblendet werden (z.B. über erweitertes ein-/ausblenden, dazu vorher den Normteilen ein Attribut (Typ=Normteil) geben). Provokation: Sollte man überhaupt Normteile einfügen oder reichen manchmal auch textuelle Hinweise? Die Masseneigenschaften der Baugruppe kann man dann natürlich vergessen :D tschö,
------------------ Johannes Anacker Sales Support SOLID LINE GmbH www.solidline.de Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |
Ulrich Hanisch Mitglied Applikationsingenieur

 Beiträge: 10 Registriert: 30.10.2000
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erstellt am: 30. Okt. 2000 14:40 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Alexander Ullrich
aus philosophischer sicht würde ich interferenzen meiden wann immer es geht / es gibt einen schalter unter extras>interferenzprüfung der uns die wunderbare möglichkeit bietet die vorteile des 3D zu nutzen und in baugruppen nach konstruktionsfehlern zu suchen / dies macht natürlich nur dann sinn wenn keine absichtlichen interferenzen drin sind / daher würde ich bei gewinden immer kerndurchmesser modellieren und passungen auf nennmass modellieren und entsprechende toleranz-tools verwenden sowie bei federn und gummiteilen über konfigurationen die unterschiedlichen zustände abbilden Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |

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Ian Müller-Gräff Mitglied
 Beiträge: 1 Registriert: 02.11.2000
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erstellt am: 02. Nov. 2000 14:16 <-- editieren / zitieren --> Unities abgeben:          Nur für Alexander Ullrich
Hallo, auch wir haben natürlich Schierigkeiten mit Interferenzen und nicht dargestellten Kanten. Wir bemühen uns interferenzfrei zu konstuieren, aber es ist halt nicht immer machbar. Meine Frage aber: Kann man noch andere Auswirkungen (z.B. Performanceverluste, Aufbaufehler oder Systemabstürze) eindeutig auf Interferenzen zurückführen? Ian MG Eine Antwort auf diesen Beitrag verfassen (mit Zitat/Zitat des Beitrags) IP |